Siemens will mit seinen Handys nichts zu tun haben
Siemens will mit seinen Handys nichts zu tun haben
Diskutiere Siemens will mit seinen Handys nichts zu tun haben im BenQ-Siemens Forum Forum im Bereich Sonstige Forum; Quelle: heise.de
Siemens will mit seinen Handys nichts mehr zu tun haben
Mit seinen Handys will Siemens schon jetzt nichts mehr zu tun haben. Zwar ...
Siemens will mit seinen Handys nichts mehr zu tun haben
Mit seinen Handys will Siemens schon jetzt nichts mehr zu tun haben. Zwar ist der Verkauf an den taiwanesischen BenQ-Konzern noch nicht abgeschlossen, und die Verluste der Handysparte belasten noch immer den Konzerngewinn. Doch Fragen nach der Zahl der verkauften Geräte im abgelaufenen Quartal oder nach der Höhe der operativen Verluste wies Siemens-Chef Klaus Kleinfeld am Donnerstag unwirsch zurück. "Ich würde wirklich vorschlagen, dass Sie mit den BenQ-Leuten diskutieren, wie viele Handys sie verkauft haben und wie glücklich sie damit sind." Der Konzern hat schon längst neue Baustellen, die geschlossen werden müssen. Im abgelaufenen Quartal brach der Gewinn auch bei einer Ausblendung der Handyverluste von 871 auf 625 Millionen Euro ein.
Noch allerdings ist der Mobilfunkgeräte-Bereich Teil des Siemens-Konzerns. Am Donnerstag kam die erhoffte Trennung aber einen großen Schritt voran. Die Aktionäre von BenQ stimmten auf einer außerordentlichen Hauptversammlung für den Kauf. "Das ist eine wichtige Nachricht", sagte Kleinfeld. "Damit können wir die für alle Beteiligten beste Lösung verwirklichen." Auch BenQ begrüßte die Entscheidung der Aktionäre. Durch die Übernahme könne der viertgrößte Handyhersteller der Welt geschaffen werden. Branchenexperten gehen allerdings davon aus, dass der Absatz von Siemens-Handys im abgelaufenen Quartal weiter unter Druck war.
Siemens hatte jahrelang versucht, das Handygeschäft in den Griff zu bekommen. Der Markt gilt trotz hohen Preisdrucks als hoch attraktiv. Nokia-Chef Jorma Ollila zum Beispiel rechnet damit, dass alle Hersteller in diesem Jahr 760 Millionen Mobilfunkgeräte verkaufen. Im vergangenen Jahr waren es 643 Millionen Handys. Siemens aber verpasste wichtige Trends, wurde zusätzlich von einer Software- Panne gebeutelt und fuhr mit den Handys hohe Verluste ein. In den ersten neun Monaten summierte sich das Minus auf rund 400 Millionen Euro, teilweise sind hier die Zusatzkosten für den Ausstieg schon mit eingerechnet. Diese sollen mit 300 Millionen Euro vor Steuern nach neuesten Angaben etwas günstiger ausfallen als bisher angekündigt.
Auch wenn Siemens froh ist, wenn das Thema vom Tisch ist: Nicht alle Experten sind davon überzeugt, dass der Schritt strategisch richtig ist. "Es macht absolut Sinn, die Infrastruktur und die Handys in einer Hand zu haben", sagt ein Manager eines Konkurrenten. Mit den Geräten ließen sich zum Beispiel neue Märkte beim Aufbau von Mobilfunknetzen leichter erobern. Der Verkauf der Sparte bedeutet nicht das Aus für Siemens-Handys. BenQ darf die Marke Siemens noch längere Zeit nutzen. Auch für die Beschäftigten bleibt das Thema aktuell. Zur Hauptversammlung versicherte das Unternehmen zwar noch einmal, man werde sich an die Beschäftigungssicherung für das Werk in Kamp-Lintfort bis Mitte 2006 halten. Es gebe aber noch keine konkreten Pläne für die Zeit danach. (Axel Höpner, dpa) / (jk/c't)
Meine Meinung: Den Spruch "Ich würde wirklich vorschlagen, dass Sie mit den BenQ-Leuten diskutieren, wie viele Handys sie verkauft haben und wie glücklich sie damit sind." finde ich echt sowas von be***issen! :angyfire: . Wie kann man nur einen Teil des eigenen Unternehmens nur so Stiefmütterlich behandeln...
Da muss ich dir absolut zustimmen. Dieses Kommentar hätte ich von einem Chef eines so großen Konzerns nicht erwartet. Aber ist ja nicht das erste mal, dass er sich ein wenig im Verhalten/Ton vergreift.
Traurig, wenn man so wenig Feingefühl hat :shakehead:
Wir alle wissen doch, das Klaus Kleinfeld ein großes A****loch ist....warum noch darüber diskutieren?
Wir waren uns auf dem USP-Treffen jedenfalls fast einig, das Siemens sicherlich irgendwann (nach Ablauf der Namensrechte von BenQ) wieder selbst Handys bauen wird. Nur dumm, das wahrscheinlich niemand das nötige Know-How dazu hat, weil die Leute entweder für BenQ Mobile Deutschland arbeiten, oder arbeitslos sind.
Originally posted by Daniel Storbeck@29.07.2005, 14:36 Wir waren uns auf dem USP-Treffen jedenfalls fast einig, das Siemens sicherlich irgendwann (nach Ablauf der Namensrechte von BenQ) wieder selbst Handys bauen wird.
Also das halte ich für eine gewagte These. Wieso glaubt ihr das? Würde mich mal echt interessieren
Ich sag nur Schrempp wurde - zu Recht - gegangen, bei TUI wackelts und auch ein Herr K. sollte kritisch überprüft werden, auch wenn er den aktuellen Job erst ein paar Monate macht.
Ich hatte neulich noch am Rande eines beruflichen Gesprächs bei einem nicht ganz unbekannten Systemlieferanten von Siemens (die mit dem Stecker) erfahren, dass es bei Siemens nie ein großes Kosten- oder Qualitätsproblem gab.
Hauptursachen für die COM Misere waren:
> hohe Personalfluktuation in der Führungsetage (hurra wir fahren Karusell)
> Verschlafen von Trends
> Schlechtes Software/Firmware-Engineering
Wird Zeit, dass mal richtig aufgeräumt wird in den oberen Etagen der deutschen Wirtschaft, sei es nun auf Manager- als auch auf Betriebsratsseite ... und das gilt für alle dt. Unternehmen:
Ich habe keinen Bock durch meinen Autokauf den Puffbesuch in Brasilien oder die private Villa von Herr Dr. Großkotz zu bezahlen.
welche Arroganz der Typ an den Tag legt, ist wirklich unfassbar.
Das Schrempp weg ist, ist gut. Bei allem, was man ihm vorwerfen kann, eins muss man ihm lassen, er ist freiwillig gegangen und er verzichtet auf seine Abfindung. Sowas ist heutzutage nicht mehr alltäglich.
Was mich wundert bei diesen ganzen Korruptionsfällen, dass sind Leute, die wahrlich ein gutes Jahreseinkommen haben und wirklich nicht an der Armutsgrenze leben. Warum können die nicht genug bekommen? Und wenn sie erwischt werden, ists mit dem Unrechtsbewusstsein auch nicht weit her
:sneaky:
was da so wirklich freiwllig war, ist dann immer die Frage.
Aber zurück zu Siemens, VW und Co. Es ist doch immer wieder unglaublich, wie auf höchster Ebene die Sau rausgelassen wird und Arbeitsplätze mal eben im großem Stil vernichtet werden um die Bilanzen wieder etwas zu schönigen.
1000 Arbeitsplätze weniger, dafür dann mehr Kohle, die man verpulvern kann.
Bei Betrachtung unserer wirtschaftlichen Lage ist es allerhöchste Eisenbahn, dass etwas passiert. Die Veröffentlichung der Managergehälter ist da nur ein kleiner Schritt. Dazu hatten wir ja sonst auch immer schon die Bild....
Am Beispiel Siemens sieht man es ja auch klar und deutlich: Misswirtschaft führt zum Verkauf der handysparte. Dies führt aber auch zu einem großen Imageverlust der Firma! Und durch unqualifizierte Aussagen überzeugt ein gewisser Herr nun auch wirklich niemanden. Enttäuschen kann er auch nicht mehr. Nur noch weiterhin negativ überzeugen!
Stimmt, aber solange die Manager immer nur an sich denken andert sich wphl gar nichts. Es muss erst ihr eigener Arbeitsplatz auf dem Spiel stehen, becor sie versuchen etwas zu unternehmen. Diese Manager müssen auch "lernen",sich das Wohl der Firma vor Augen zu halten.
Ich erinnere mich an sinngemäß diesen Spruch:
Ein guter Manager ist der, der so viele Arbeitsplätze wie möglich erhalten kann, wie schlecht die Wirtschaft auch ist.
Originally posted by -pììt-+29.07.2005, 16:00--></div><table border='0' align='center' width='95%' cellpadding='3' cellspacing='1'><tr><td>QUOTE (-pììt- @ 29.07.2005, 16:00)</td></tr><tr><td id='QUOTE'> <!--QuoteBegin-Daniel Storbeck@29.07.2005, 14:36 Wir waren uns auf dem USP-Treffen jedenfalls fast einig, das Siemens sicherlich irgendwann (nach Ablauf der Namensrechte von BenQ) wieder selbst Handys bauen wird.
Also das halte ich für eine gewagte These. Wieso glaubt ihr das? Würde mich mal echt interessieren [/b][/quote]
Siemens hat schon öfters Bereiche verkauft oder geschlossen und Jahre später dann gemerkt, dass eigentlich doch Geld mit dem Bereich zu machen war und haben die Abteilung wieder aufgebaut, bzw eine Fremdfirma übernommen.
Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass nach Ablauf der Namensrechte Siemens wieder einen Handybereich gründet.