Diskutiere BenQ Deutschland meldet Konkurs an! im BenQ-Siemens Forum Forum im Bereich Sonstige Forum; Jetzt lief die Meldung auch schon im Radio. Ach man ist das traurig für alle Betroffenen......
ich hab mir sowas von anfang an gedacht gerade asiatische frimen neigen sehr stark dazu sich das label sprich den namen in einem markt zu sichern und dann für einen gewissen zeitraum die gekauften fabriken behalten und dann so wie jetzt benq abstoßen und den markt aus asien bedienen unter dem label benq siemens es ist zwar schade für deutschland nur abzusehen war es ... .
die handys usw werden natürlich weiter gebaut und es wird auch ein service wie auch bei jedem anderen hersteller in deutschland verbleiben den wer fertig noch elektronik in deutschland ...aber naja das hilft den tausenden auch nicht hier
es wurde ja wahrscheinlich auch nicht umsonst eine extra firma benq siemens deutschland gegründet.. um sie einfach nach einer gewissen zeit vor die mauer zu fahren
aber deswegen werden trotzdem die handys weiter in deutschland angeboten ich denke auch nicht das die großen t mobile vodafone usw sich davon abschrecken lassen denn die anderen fertigen auch nichts in deutschland ..
Komme grade von der Schule und lese dann den Thread hier , Schock, Schock, Schock ,
Ist es nun endgültig aus mit Siemens bzw. BenQ-Siemens ?
ne es werden "lediglich" die fabriken in Deutschland geschlossen dann steht ab zeitpunkt x eben made in china in deinem benq siemens handy ... nicht mehr made in germany
@all
wem es noch nicht aufgefallen ist... am Sonntag wird BenQ Mobile 1 Jahr alt und damit auch die BenQ Mobile GmbH.
Hier die Pressemeldung von damals:
BenQ Mobile startet heute sein operatives Geschäft. Der neue Geschäftsbereich der BenQ Corporation verkauft ausschließlich Endprodukte für die mobile Kommunikation. Im Juni hat BenQ den Kauf der Siemens Mobile Devices Division angekündigt. Nun geht das neue Unternehmen wie geplant am 1. Oktober 2005 an den Start. Ausgehend von einem geschätzten gemeinsamen Marktanteil von 5,2 Prozent und einem sechsten Platz in der Reihe der internationalen Handyhersteller, hat sich das neue Unternehmen zum Ziel gesetzt, zu einem der führenden Hersteller im globalen Mobilfunkmarkt zu werden (basierend auf den Halbjahreszahlen 2005, Quelle: Gartner Dataquest). Das Unternehmen mit Hauptsitz in München beschäftigt weltweit über 7.000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung, Design, Vertrieb, Marketing, Logistik, Fertigung und Kundenservice.
Clemens J. Joos wird zum Chief Executive Officer (CEO) von BenQ Mobile ernannt. Jerry Wang, Executive Vice President und Chief Marketing Officer der BenQ Corporation, nimmt seine Verantwortung als Chairman für BenQ Mobile wahr. "Wir freuen uns über diese Partnerschaft. Sie vereint die Stärke unserer beiden Organisationen und ermöglicht es uns, voneinander zu profitieren und das Beste aus beiden Unternehmen weiterzuentwickeln", sagte Clemens Joos, CEO von BenQ Mobile. "Wir haben mehr als 7.000 engagierte Mitarbeiter, die sich darauf freuen, ein neues großartiges Unternehmen aufzubauen und im kommenden Jahr ebenso elegante wie aufregende Produkte auf den Markt zu bringen."
"Die Synergien, die sich aus dieser Partnerschaft ergeben, sowie die hohe Motivation der Mitarbeiter auf beiden Seiten lässt uns stolz und vertrauensvoll in die Zukunft blicken", betonte K.Y. Lee, Chairman der BenQ Corporation.
Mit dieser Akquisition kombiniert BenQ seine Stärke im Consumer-Electronics-Bereich mit der Mobilfunk-Expertise von Siemens. BenQ hat sich als einer der führenden und schnell wachsenden Hersteller von vernetzten digitalen Heimelektronik-Produkten etabliert. Dazu gehören LCD-Fernseher, Bildschirme, MP3-Spieler, Digitalkameras und Projektoren ebenso wie optische Speichermedien. Siemens genießt einen exzellenten Ruf am Markt für sein klares Industrie-Design, die hohe Qualität der Produkte und die Fähigkeit, Mobiltelefone an die Anforderungen der Netzbetreiber anzupassen. BenQ Mobile startet als globale Marke in den Markt, und profitiert von Siemens’ führender Stellung in wichtigen europäischen Märkten sowie auf dem wachsenden lateinamerikanischen Markt und BenQs Stärke in Asien. Diese Partnerschaft stärkt BenQs Position als führender Innovator im 3C-Bereich (Communications, Consumer Electronics und Computing). BenQ treibt die Integration dieser drei Bereiche weiter voran und liefert Lösungen für das neue digitale Zeitalter.
Eine Lizenzvereinbarung erlaubt es BenQ Mobile ab heute, die Marke Siemens allein für die kommenden 18 Monate und als kombinierte Marke mit BenQ bis zu fünf Jahre zu nutzen. Bis 2006 existieren beide Marken nebeneinander. Die neue kombinierte Marke BenQ-Siemens startet im Frühjahr 2006.
Echt schade um die Mitarbeiter, welche ja nur verarscht worden sind, und um die Technik. Denke nicht, dass noch viel "Siemens" Know-How in die neuen Geräte einfließen wird, und damit wär die Marke BenQ mobile für mich gestorben.
Muss ich mir wohl noch nen Vorrat an "Siemens" Geräten zulegen, bis es mal ein anderer Hersteller schafft so gute Business-Funktionen in ansehbare Geräte zu packen.
Das haben die clever gemacht und der Kleinfeld wird sich jetzt die Hände reiben (hat ja 30% mehr).
Die Handy gibt es weiter aber das wars auch schon. Dann muss man jetzt Nokia kaufen Die Produzieren noch in Deutschland, jedenfalls teilweise.
Jetzt bezahlt der Staat wieder dafür das deutsche Manager zu doof sind. Das ist schon hart.
Es lebe die Globalisierung. Ich denke das geht nicht mehr lange gut. Ich frage mich wann die Leute auf die Straße gehen. Man wird doch nur noch verarscht.
Also man müßte einen Investor finden und wieder eigenen Handys entwickeln und verkaufen. Nennen wir sie USP oder so.
Also um die Leute tut es mir auch sehr leid. Die können wie immer am wenigsten dafür. Ich bin auch gerade in einer Firma die verkauft wurde und keiner weiß was jetzt mit uns passiert. Kann das also gut nachempfinden.
Naja ich muss sagen... irgendwie hab ich sowas erwartet. Die Modelle die in den letzten Monaten auf den Markt kamen waren zwar schön, aber ein wirklicher "Bringer" war nicht dabei. Find ich jedenfalls. Das EF81 ist zwar super schön an zu schauen, aber SonyEricsson, Nokia oder Samsung ziehen da dann einfach mal auf die Schnelle ein anderes neues Gerät aus dem Ärmel das mindestens genau so toll ist oder her noch toller. Wenn ich da nur die Verarbeitungsqualität meines SX1 anschau. Wenn man Kunden Jahre lang solche Produkte vorsetzt dann bleibt das in den Köpfen der Menschen drin. Einmal ne schlechte Erfahrung gemacht kauft man eben nur noch ungern oder gar keine Handy mehr eines bestimmten Herstellers.
Wirtschaftlich ist das Ganze natürlich auch sehr traurig, aber der Standort Deutschland kann eben mit dem Standort China nicht mithalten was Produktionskosten usw angeht, das weiss ja jeder. Vielleicht hätten die von Anfang an mehr einsparen sollen und die Produktion sofort stärter nach China oder sonst wo hin verlagern sollen, da wäre sicher vieles erspart geblieben. Sollen die ihre Handys doch bei Foxconn bauen lassen, 100%ig nicht das schlechteste.
BenQ-Mobile steht kurz vor der Insolvenz
Ein Jahr nach der Übernahme von Siemens steht die Handyproduktion des taiwanesischen Elektronikkonzerns BenQ in Deutschland vor der Insolvenz. Das sagte ein Sprecher der BenQ Mobile GmbH am heutigen Donnerstag in München.
Finanzspritzen eingestellt
Umsatz und Margen werden im wichtigen Weihnachtsgeschäft deutlich hinter den Erwartungen liegen, teilte das Unternehmen mit. Der Mutterkonzern BenQ zahle keine Finanzhilfen mehr an das Tochterunternehmen, in den nächsten Tagen müsse BenQ-Mobile nun Insolvenz beim Amtsgericht München beantragen. Betroffen sind die Standorte München mit 1.400 Beschäftigten, Bocholt und Kamp-Lintfort im Ruhrgebiet. Dort sind insgesamt 1.600 Mitarbeiter beschäftigt.
Vertrieb künftig aus Asien
Den Vertrieb von BenQ/Siemens-Handys will BenQ künftig aus Asien heraus fortsetzen. BenQ-Chef Kuen-Yao Lee erklärte in Taipeh, sein Konzern habe eine "übermäßige Summe an Kapital und Ressourcen" in die deutsche Handysparte gesteckt. Zusammen mit den deutschen Kollegen sei "eine Reihe von wichtigen Errungenschaften" erreicht worden. Doch trotz Fortschritten bei Kosten- und Ausgabensenkungen hätten wachsende Verluste die "schmerzhafte Entscheidung unvermeidbar" gemacht.
Die SPD forderte den taiwanischen Konzern auf, die deutsche Sparte nicht einfach fallen zulassen. "Eine Insolvenz muss nicht zwangsläufig das Aus für die komplette Produktion bedeuten", sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD im Bundestag, Rainer Wend, der Netzeitung. "Ich erwarte von BenQ, dass sie eine Perspektive für eine Fortführung der Handy-Fertigung schaffen." Der Konzern dürfe "sich nicht einfach davonstehlen".
Denkbar sind für Wend neue Partner, um die Handy-Fertigung in Deutschland zu halten. "Erstes Ziel muss es sein, die Arbeitsplätze zu erhalten", forderte er. Presseberichten zufolge läuft eine Standortgarantie für Kamp-Lintfort und Bocholt Ende des Jahres aus. Für die 1400 Mitarbeiter in Entwicklung, Marketing und Verwaltung am Standort München gibt es demnach keinen besonderen Schutz vor Kündigungen.
Arbeitsplätze bedroht
In Taiwan erklärte BenQ, auch die Mobilfunk-Standorte in Brasilien "und woanders" würden ihre "finanzielle Lage überprüfen". BenQ Mobile hat nach eigenen Angaben weltweit rund 8.000 Beschäftigte, neben Deutschland und Brasilien auch in China, Polen und im Mutterland Taiwan. Betroffen von der Entscheidung BenQs ist auch der Geschäftspartner in Deutschland, der Speicherchiphersteller Infineon. Der Kurs des Unternehmens verlor am Donnerstagmittag deutlich um 2,16 Prozent und fiel auf 9,50 Euro.
Kein Glück mit den Mobiltelefonen
Die Handysparte ist eines von drei Standbeinen des Konzerns, der auch Flachbildschirme und Laptops herstellt. Das Unternehmen, eine Abspaltung des Computerherstellers Acer, ist nach eigener Darstellung einer der weltweit größten Anbieter von Mobilfunkgeräten. Angestrebt war im vergangenen Jahr, die Nummer sechs unter den internationalen Handy-Herstellern zu werden.
Der Verkauf der Handysparte des Mobilfunkpioniers Siemens an das bis dahin weitgehend unbekannte taiwanesische Unternehmen hatte im vergangenen Jahr für Aufregung gesorgt. Siemens schrieb vor dem Verkauf Verluste von 1,5 Millionen Euro pro Tag mit seiner Handy-Sparte. Der Konzern hatte nach Branchenmeinung wichtige Neuerungen verpasst. Auch bei BenQ-Mobile verkauften sich die Mobiltelefone der Marke BenQ/Siemens nur schleppend.
Benq Siemens S88 - Testbericht & Erfahrungsaustausch: Hallo zusammen!
Nun ist es soweit, das erste BenQ Siemens Multimedia-Handy steht in den deutschen Regalen. Hier nun der ultimative Testbericht ob...
BenQ macht weiter Verlust - Gewinnschwelle erst 2007: BenQ hat heute in Taipeh die neuesten Quartalszahlen veröffentlicht.
BenQ schreibt dazu in einer Pressemeldung:
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