Diskutiere BenQ Deutschland meldet Konkurs an! im BenQ-Siemens Forum Forum im Bereich Sonstige Forum; Es gibt wieder news: http://www.manager-magazin.de/it/art...453598,00.html
Naja, warten wir mal den morgigen Tag ab, was dabei herauskommt....
Nach Umsatzeinbrüchen rückt eine mögliche Schließung des insolventen Handyherstellers BenQ Mobile in Deutschland näher. Wenn bis zum Jahreswechsel keine Einigung mit einem Investor zu Stande komme, müsse das Unternehmen dicht gemacht werden, sagte der vorläufige Insolvenzverwalter Martin Prager am heutigen Montag auf einer Betriebsversammlung in München. Die Chancen auf eine Rettung liegen nach seiner Einschätzung bei maximal 50 Prozent. Prager informierte die Beschäftigten daher auch über die Möglichkeiten, ab 1. Januar in eine Auffanggesellschaft zu wechseln.
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Prager rechnet in diesem Quartal mit einem Umsatz von etwa 50 Millionen Euro – vor der Pleite Ende September ursprünglich geplant gewesen waren 400 Millionen Euro. Solche Einbrüche seien für ein Unternehmen nicht ungewöhnlich, betonte eine Sprecherin Pragers. Allerdings zeige der Geschäftsverlauf, wie dringend eine Lösung gefunden werden müsse.
Der vorläufige Insolvenzverwalter verhandelt derzeit vor allem mit einem Investor, der an einer Übernahme interessiert ist. Der Interessent hat sich die Bücher von BenQ Mobile bereits angeschaut. Bisher konnte aber noch kein Abschluss erzielt werden.
BenQ Mobile ist die ehemalige Handysparte von Siemens. Ende September musste die deutsche BenQ Mobile mit gut 3000 Mitarbeitern Insolvenzantrag stellen, nach dem der taiwanesische BenQ-Konzern den Geldhahn zugedreht hatte. Prager beschäftigt derzeit noch gut 1100 Mitarbeiter. Am 1. Januar sollen zwei Beschäftigungsgesellschaften an den Start gehen, diese werden maßgeblich von Siemens mitfinanziert.
Schade, dass es zu Ende geht. Dabei waren die Handys doch gut. Zumindest mit meinem EL71 bin ich voll zufrieden. Naja, was solls.
Hab auch mal gehört, dass da intern was gelaufen sein soll, also sodass die extra pleite gehen und die dann die Produktion nach Asien verlegen können.
Ist da was dran? Oder sind die definitv wirklich pleite geworden?
Hab auch mal gehört, dass da intern was gelaufen sein soll, also sodass die extra pleite gehen und die dann die Produktion nach Asien verlegen können.
Ist da was dran? Oder sind die definitv wirklich pleite geworden?
Also ich persönlich würde das umschreiben: Semi-Kreativer Arbeitsplatzabbau bei der Siemens AG.
BenQ-Gesamtbetriebsrat kritisiert Insolvenzverwalter
Der Gesamtbetriebsrat von BenQ Mobile hat scharfe Kritik an dem Vorgehen des Insolvenzverwalters Martin Prager zur Rettung der Standorte geübt.
Bei BenQ nehmen Werksschließungen und Personalabbau kein Ende. Nach der Pleite in Deutschland und dem Aus für die Handyfertigung in Taiwan hat der Elektronikkonzern nun angekündigt, sein Entwicklungszentrum in Peking dicht zu machen.
Taipeh - Der taiwanesische Elektronikkonzern BenQ schließt sein Entwicklungszentrum in Peking mit rund 400 Arbeitsplätzen. "Wir setzen damit unsere Restrukturierung nach dem Verkauf von BenQ Mobile in Deutschland fort, wir können Kosten reduzieren und die Effizienz steigern", sagte ein BenQ-Sprecher.
BenQ hatte im Oktober die deutsche Tochter BenQ Mobile mit 3000 Beschäftigten in die Insolvenz geschickt und zuvor die Handyfertigung in Taiwan geschlossen. Außerdem hatte BenQ angekündigt, dass im Handywerk im chinesischen Shanghai 400 Beschäftigte - und damit 50 Prozent der Belegschaft - ihren Arbeitsplatz verlieren.
Derzeit hat BenQ nur noch die Handyfertigung in Shanghai und eine weitere Produktionsstätte in Brasilien. Mit der Schließung des Entwicklungszentrums in Peking wird die Entwicklung im Wesentlichen auf den Standort Taiwan mit rund 600 Beschäftigten reduziert.
..."Wir setzen damit unsere Restrukturierung nach dem Verkauf von BenQ Mobile in Deutschland fort, wir können Kosten reduzieren und die Effizienz steigern", sagte ein BenQ-Sprecher...
Laut "Handelsblatt" gehen nach Weihnachten die Lichter bei BenQ Mobile in KLF & München wahrscheinlich nicht wieder an... :-(
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HANDELSBLATT, Freitag, 22. Dezember 2006, 08:03 Uhr
BenQ Mobile Kaum noch Hoffnung
Die Chancen auf eine Rettung von BenQ Mobile werden immer geringer. Noch immer ist kein Investor in Sicht. Dabei braucht der Münchener Handyhersteller bis Ende kommender Woche einen Geldgeber, sonst gehen die Lichter aus.
Ohne Geldgeber gehen bald die Lichter aus.
MÜNCHEN. Auch nach mehrwöchiger Suche habe der vorläufige Insolvenzverwalter Martin Prager keinen Investor für den insolventen Münchener Handyherstellers BenQ Mobile gefunden, sagte am Donnerstag eine Sprecherin des Juristen dem Handelsblatt. Doch es bleibt nicht mehr viel Zeit für die Suche: Bis Ende kommender Woche braucht das Unternehmen einen Geldgeber, sonst gehen die Lichter aus.
Die Sprecherin sagte, dass weiter mit verschiedenen Interessenten verhandelt werde. Doch ob es zu einem Abschluss komme, sei ungewiss. Details zu den Gesprächen wollte die Sprecherin nicht nennen.
BenQ Mobile hat Ende September Insolvenz angemeldet, nachdem die Taiwaner Konzernmutter BenQ die Überweisungen an die defizitäre Tochter in Deutschland einstellte. Deshalb verlieren jetzt 1 900 von 3 000 Mitarbeitern ihren Job. Die restlichen Beschäftigten können weiterarbeiten, falls sich ein Käufer findet. Nach den Plänen Pragers soll sich das Unternehmen darauf konzentrieren, Handys im Auftrag Dritter zu entwickeln.
Die Mitarbeiter können in jedem Fall in eine von Siemens unterstützte Beschäftigungsgesellschaft wechseln. Dort sollen die Menschen in neue Jobs vermittelt werden. Allerdings ist unklar, wie viele Mitarbeiter das Angebot annehmen. Denn wenn sie in die neue Einheit wechseln, dann müssen sie alle Ansprüche gegen Siemens aufgeben. Vergangenes Jahr hatte der Münchener Konzern seine hoch defizitäre Handysparte an BenQ abgegeben.
Es gibt "Neuigkeiten"... der Weihnachtsurlaub von Herrn Prager scheint beendet zu sein... bin mal gespannt ob es noch eine "5 vor 12 Rettung" geben wird...
Die Rettungsversuche für den insolventen Handy-Hersteller BenQ Mobile mit seinen mehr als 1 000 Beschäftigten dauern an. Wenn es nötig sein sollte, werde bis zum Ablauf der Frist an diesem Sonntag mit einem möglichen Investor verhandelt, hieß es heute im Umfeld des Insolvenzverwalters. Wenn bis dahin keine Lösung gefunden wird, muss der Betrieb geschlossen werden, da am 1. Januar 2007 das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Dann darf das Unternehmen keine roten Zahlen mehr schreiben, was angesichts hoher Material- und Personalkosten sowie eines weiteren Umsatzeinbruchs unrealistisch ist.
Auf einer Betriebsversammlung vor wenigen Wochen hatte der vorläufige Insolvenzverwalter Martin Prager gesagt, die Chancen auf eine Rettung lägen bei maximal 50 Prozent. Er verhandelt vor allem mit einem Finanzinvestor, der an einer Übernahme interessiert ist. Der Interessent hat sich die Bücher von BenQ Mobile bereits angeschaut.
BenQ Mobile als ehemalige Handy-Sparte von Siemens hatte Insolvenz anmelden müssen, nachdem die taiwanesische Mutter BenQ dem Unternehmen den Geldhahn zugedreht hatte. Zwei Drittel der 3 000 Beschäftigten verloren dadurch ihre Jobs, die restlichen bangen noch um ihre Zukunft. Wie viele von ihnen im Falle eines Einstiegs von Investoren übernommen würden, ist unklar.
Benq Siemens S88 - Testbericht & Erfahrungsaustausch: Hallo zusammen!
Nun ist es soweit, das erste BenQ Siemens Multimedia-Handy steht in den deutschen Regalen. Hier nun der ultimative Testbericht ob...
BenQ macht weiter Verlust - Gewinnschwelle erst 2007: BenQ hat heute in Taipeh die neuesten Quartalszahlen veröffentlicht.
BenQ schreibt dazu in einer Pressemeldung:
Ursprünglich war die...