Diskutiere BenQ Deutschland meldet Konkurs an! im BenQ-Siemens Forum Forum im Bereich Sonstige Forum; Wir wollen jetzt aber mal bei der Wahrheit bleiben! BenQ hat die Zahlungen an BenQ Mobile GmbH & Co OHG eingestellt. Diese ist aber ein ...
Wir wollen jetzt aber mal bei der Wahrheit bleiben! BenQ hat die Zahlungen an BenQ Mobile GmbH & Co OHG eingestellt. Diese ist aber ein eigenständiges Unternehmen und Insolvenz bedeutet NICHT Konkurs....noch nicht jedenfalls!
Schade, schade! Um die mitarbeiter tuts mir auch leid!
Aber diese .....manager sind an all dem Schuld!
Tja da wird SE wohl bald regen Zulauf bekommen!
warum meinst du bei SE läuft sowas anders ich würd erstmal locker bleiben als konsument den was soll sich ändern für dich ?? die müssen geld verdienen also werden sie auch weiterhin handys bauen und in wie weit der insolvenzverwalter hier in D irgendwas retten kann steht ja auch noch aus vielleicht bleiben ja auch arbeitsplätze in D wie entwicklung für europa und die dinger werden in asien gefertigt sind doch alles nur mutmassungen bis jetzt ..............
und guckt mal in eure wohnung habt ihr noch elektronik aus D ?? ich nicht tv lg, pc dell, sourand anlage yamaha, monitor acer oh mein kühlschrank ist noch von siemens made in china ........
also ich find mein ef81 klasse und werd mir auch das e71 kaufen egal was kommt ... und das andere wird sich eh erst nächstes jahr sommer zeigen wenn die markennamen rechte auslaufen
Ein Jahr nach der Übernahme der Siemens-Mobilfunkgerätesparte durch BenQ steht die Fertigung in Deutschland vor dem Aus. Was sich wie ein Fall BenQ anhört, ist in Wahrheit ein Fall Siemens. Die Asiaten lösen nur eine Aufgabe, vor der sich Siemens-Chef Klaus Kleinfeld drücken wollte.
Hamburg - Schon seit Wochen gab es Gerüchte, nun also ist klar: BenQ Deutschland steht vor dem Aus. Die taiwanesische Muttergesellschaft, die selber rote Zahlen schreibt, will an ihre marode und unterausgelastete Tochter keine Zahlungen mehr leisten. BenQ-Chairman Kuen-Yao Lee sieht sein gesamtes Unternehmen durch die Verluste der Handysparte bedroht und stellt brutal den Liquiditätshahn ab. Taiwanesische Manager fackeln eben nicht lange.
Gerade an dem Tag, an dem vom Arbeitsmarkt in Deutschland positive Signale kommen, erreicht uns nun die nächste Hiobsbotschaft. 3000 Arbeitsplätze in München und in Nordrhein-Westfalen sind bedroht und werden wohl wegfallen. BenQ hatte den deutschen Standorten eine Existenzgarantie von einem Jahr gegeben. Die Garantie läuft Ende dieses Jahres aus.
Doch was sich zunächst wie ein Fall BenQ anhört, ist in Wahrheit auch ein Fall Siemens. Denn der Vorstandsvorsitzende Klaus Kleinfeld, 48, hat vor gerade einmal einem Jahr seine Not leidende Handysparte an den taiwanesischen Elektronikkonzern verschenkt und als Mitgift noch einmal 250 Millionen Euro draufgelegt. Was in der Öffentlichkeit zunächst nicht richtig verstanden worden ist ("Warum gibt Siemens denen noch so viel Geld mit?"), erweist sich nun als ein unternehmerisch kluger, wenn auch moralisch anstößiger Schachzug.
Kleinfeld und seinem Vorgänger von Pierer war wohl schon damals klar, dass auch die Asiaten ihre teuren deutschen Standorte nicht werden retten können. Und das hat womöglich auch Verhandlungspartner Kuen-Yao Lee geahnt. Die Millionen Mitgift erscheinen nun wie eine Art "Abwrackprämie" mit der BenQ die Liquidationskosten in Deutschland begleichen kann.
Kleinfeld, dessen Vorstandsgehalt um 30 Prozent erhöht werden soll, hätte diesen Job nicht erledigen können. Die Politik und die Medien hätten aufgeschrien, wie ein globaler Dax-Konzern, der Milliardengewinne schreibt, so kaltherzig mit seinen Arbeitnehmern umgeht.
Den Drecksjob hat jetzt Kuen-Yao Lee erledigt. Doch der sitzt im fernen Taipeh. Ihn wird das Mediengewitter, das nun losgeht, wohl kaum aus der Fassung bringen.
Zitat aus spiegel-online
mein reden ... das war eh alles geplant die marke benq die vorher kaum einer kannte ist jetzt im markt etabliert und hat somit ein tor nach europa aufgestossen eben auf dem rücken der arbeitnehmer in deutschland
wenn die gewerkschaften nicht gewesen wären hätte es benq deutschland nie gegeben da wäre die sache letztes jahr schon nach asien gegangen
Ein weiteres Problem ist, dass dies nun auch wieder die Kunden (Großabnehmer und auch die Verbraucher) absolut verunsichern wird.
Genau das ist das Problem. Im Moment ist nur Gläubigerschutz beantragt. Das "normale" Tagesgeschäft geht weiter. Es werden weiterhin Handys gebaut und verkauft. Die Aufträge werden erfüllt. Die Gewährleistungsansprüche sind auch sichergestellt (eigenständige Einheit) Insolvenz bedeutet nicht unbedingt das Ende von allem. Im Augenblick ist das wichtigste, das der "Mutter"konzern nicht an unser Geld, und vor allem Ausrüstung kommt. Man kann uns also nicht ausschlachten. Falls genug Geld reinkommt durch Verkäufe wird es uns weiterhin geben. Das Problem ist aber die Verunsicherung. Wenn die Leute weiterhin kaufen besteht Hoffnung, wenn nicht: Gute Nacht.....
Schade, gerade jetzt, wo langsam Licht am Ende des Tunnel zu sehen war mit E71, SL91, SL71, einem endlich stabilen EF81.
Im Moment ist nur Gläubigerschutz beantragt. Das "normale" Tagesgeschäft geht weiter. Es werden weiterhin Handys gebaut und verkauft. Die Aufträge werden erfüllt. Die Gewährleistungsansprüche sind auch sichergestellt (eigenständige Einheit) Insolvenz bedeutet nicht unbedingt das Ende von allem. Im Augenblick ist das wichtigste, das der "Mutter"konzern nicht an unser Geld, und vor allem Ausrüstung kommt. Man kann uns also nicht ausschlachten. Falls genug Geld reinkommt durch Verkäufe wird es uns weiterhin geben. Das Problem ist aber die Verunsicherung. Wenn die Leute weiterhin kaufen besteht Hoffnung, wenn nicht: Gute Nacht.....
so habe ich es noch gar nicht gesehen...
schade dass auch diesmal wieder die Geduld gefehlt hat
Hallo,
das war echt eine traurige Nachricht. Ich bin mir aber nicht so sicher, ob BenQ wirklich alles in D "dicht" macht. Es wäre nicht das erste Mal, dass sich ein Unternehmen über ein Insolvenzverfahren von den "Altlasten" befreit. Der Insolvenzverwalter sorgt für eine "schlanke" Personalstruktur und veräußert anschließend die lukrativen Bereiche.
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