Diskutiere BenQ Deutschland meldet Konkurs an! im BenQ-Siemens Forum Forum im Bereich Sonstige Forum; Zitat von djs
Zulieferer und andere beteiligte Firmen lassen auch kein Auffangjahr für ihre entlassenen Mitarbeiter springen, oder irre ich mich?
Da wird es höchstens ...
Zulieferer und andere beteiligte Firmen lassen auch kein Auffangjahr für ihre entlassenen Mitarbeiter springen, oder irre ich mich?
Da wird es höchstens eine Abfindung geben (sofern man nicht schon entsprechende "flexible" Arbeitsverträge mit dem Arbeitnehmer abgeschlossen ). Der kleine Mann ist immer der Dumme und die Firma kommt noch mit einem blauen Auge davon ... So spielt halt die Wirtschaft
Und ich wette bereits heute, das aus lauter Profilierungssucht unsere Politiker diesen "Investoren" den Zucker "in den Arsch blasen" werden, nur damit sie einige ehemalige BenQ-Siemens MAs übernehmen. Mit sowas kann man prima PR machen und sich mal wieder in den Vordergrund drängen ...
wahrscheinlich wird in der Wirtschaftslehre nur noch Kapitalwirtschaft durchgenommen, statt über Arbeitsplatzverlust und deren Auswirkung, aufzuklären.
Soziales Gewissen und Verantwortung für die Mitarbeiter zahlt sich für diese "Jungmanager" nicht aus und ist innerhalb des oft nur kurzfristigen Vertrages nicht sinnvoll - schnell viel Profit (z.B. durch Kostensenkung, Outsourcing und flexiblere Arbeitnehmer) erwirtschaften und dann zum nächsten Opfer, dass ist imho das Motto heutzutage ...
Wenn man das so liest hört es sich doch erstmal ganz gut an. Jetzt stellt sich nur die Frage, welche Bedingungen die an BenQ-Siemens beim kaufen stellen.
Naja, mal abwarten, was der morgige Tag bringt.
Sollten sich der Gläubigerausschuss und der Insolvenzverwalter für Rubinstein entscheiden, könnte die Produktion unter der Dachmarke "Siemens" bereits am 20. Januar starten.
Ich vermute Sentex Sensing Technologies "verlangt" von Siemens das es für die Handyfertigung die benötigten Namensrechte bekommt... sprich die neuen Modelle dürfen dann wieder unter dem Brand "SIEMENS" vermarktet werden. In meinen Augen sicherlich deutlich kostengünstiger als eine komplett neue Marke "XY mobile" die quasi bei 0 (Bekanntheitsgrad) anfangen müsste.
Sofern Sentex die derzeit in der Entwicklung befindlichen Produkte zeitnah und fehlerfrei auf den Markt bringen könnte/würde sicherlich eine gute Sache. Auf jeden Fall wird Sentex erst mal 1-2 Modelle a la T610 zu günstigen Preisen in den Markt drücken müssen um die Auslastung der Fabrik in KLF sicherzustellen und zugleich wieder Fuss zu fassen im Endkundenmarkt. Zum Weihnachtsgeschäft 2007 müssten dann 2-3 Topmodelle zur Verfügung stehen die dann gegenüber Nokia/Samsung/Motorola mindestens ebenbürtig sind. In dem Falle ist in meinen Augen ein Fortbestand der Handyentwicklung/-fertigung in Deutschland auf längere Sicht möglich.
Lassen wir uns einfach mal überraschen was MORGEN für ein Angebot abgegeben wird?! Ich bin zumindest mal vorsichtig optimistisch...
Ich glaub da wird die Firma Sentex falsch verstanden. Die Spezialität dieser Firma ist nicht der private Endkundenmarkt, sondern Mobiltelefone für Industrie und Behörden. Z.B. Hier http://www.sentextech.com/products/mobile.html
Das würde dann gut zu Siemens passen, der beschlossen hat, keine private Endkundengeschäfte mehr zu machen (Kühlschränke, Mobiltelefone), sondern sich auf industrieller Nachfragemarkt zu konzentrieren.
Sentex würde vermutlich ein solideres Geschäft bieten als diese andere Investorengruppe, die nach Presseberichten sogar eine neue Handy-Marke anstrebt. Wenn das für private Endkunden gedacht ist, so könnte ich mir eher im absoluten Luxus-Segment vorstellen (Handys mit Diamanten) oder Handys mit einem Gehäuse, das immer bleibt, nur das Innenleben kann jedes Jahr ausgetauscht werden. Es gibt in der Schweiz bereits eine Handyfirma für den obersten Luxussegment. Oder Vertu aus England, z.B. hier Handys aus echtem Gold: http://cgi.ebay.ch/VEPTU-LUXUS-HANDY...QQcmdZViewItem
Das würde natürlich Arbeitsplätze sichern, aber für dieses Forum absolut uninteressant!
Das würde dann gut zu Siemens passen, der beschlossen hat, keine private Endkundengeschäfte mehr zu machen (Kühlschränke, Mobiltelefone), sondern sich auf industrieller Nachfragemarkt zu konzentrieren.
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