Zum Spiegel-Artikel:
Ist vielleicht salopp dahergesagt, aber welche andere Chance haben Mitarbeiter in so einem Alter noch um auf dem hiesigen Arbeitsmarkt einen gutbezahlten Job zu finden, der ihre Familie ernährt?
Die Mitarbeiter sind genug gestraft durch den Verlauf dieser Geschichte mit dem Verkauf der Sparte und der Pleite usw. aber mal ganz ehrlich: hätte ich Kinder und Frau zu ernähren, und bekäme eine zweite Chance in meinem erlernten Beruf weiter zu arbeiten, würde ich mein Hab und Gut einpacken und meine Familie nach München mitnehmen. Immerhin sind das Leute, die noch 15-20 Jahre Berufswelt vor sich haben. Auch wenn ich ein Haus gekauft hätte.
Das ist das was mich an Deutschland tierisch nervt: es gibt keine Sicherheit - doch die Deutschen wollen diese um jeden Preis. Veränderungen scheut man, lieber verzichtet man auf ein Stück Freiheit.
Ich kann verstehen, dass das Vertrauen in den Konzern Siemens mehr als stark geschädigt ist - aber was für Alternativen haben die Mitarbeiter?
Wie seht ihr das? Sorry, falls ich jemandem nun auf den Schlips getreten bin
