Nokias Aufbau eigener Internet-Dienste schmeckt den Netzbetreibern gar nicht. Insbesondere T-Mobile zeigt seine Verärgerung: Alle Handys, die auf die Service-Plattform der Finnen zugreifen, hat der Netzbetreiber aus seinem Angebot gestrichen (mehr lesen). Mit den Modellen 6650 und 6124 überreicht Nokia auf der CeBIT 2008 ein Friedensangebot an T-Mobile und Vodafone: Statt an die herstellereigenen Dienste sind beide Handys stark an die Internet-Services der Netzbetreiber angepasst.

Das 6650 ist ein flacher Folder mit grau-schwarzem Metallgehäuse. Verschiedene Dienste von T-Mobile sind vorinstalliert, darunter Mobile Jukebox und NaviGate. Für einen unterbrechungsfreien Empfang der Musik erhält das Handy Daten in HSDPA-Geschwindigkeit, für die Navigation ist GPS integriert. Dank A-GPS erfolgt die Positionsbestimmung über das Mobilfunknetz auch bald Kaltstart in wenigen Sekunden. Der Einsatz im Auto ist allerdings eingeschränkt, das QVGA-Innendisplay misst nur 2,2 Zoll

Das 6124 classic ist ein Barren, der in seinem Aussehen an das N78 (Hands-On) erinnert, das die Finnen auf dem Mobile World Congress 2008 vorstellten (mehr lesen). Jedoch sind die Unterstützung von 8 GB großen microSD-Karten und der HSDPA-Funk die einzigen technischen Gemeinsamkeiten. WLAN oder den FM-Transmitter sucht man beim 6124 vergeblich.
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News :: Nokia 6650 und 6124: Multimedia im Dienste des Netzbetreibers