Erläuterungen zur custom Firmware (cFW) hier: Tipps, Tricks & Tools
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CFW 22.0.110.03.01 // Android 2.3.6 XXKL1 immer wechselnde Kernel
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Erläuterungen zur custom Firmware (cFW) hier: Tipps, Tricks & Tools
Im laufe der Zeit werde ich versuchen, mal ein paar Dinge zum Kochen einer cFW zusammen zu tragen. Manch einer wollte mir helfen, das wird sicherlich notwendig sein. Mal sehen, wie die Zeit das Vorhaben gedeihen lässt.
Zuerst möchte ich aber all denen danken, denen wir die Möglichkeit zum Kochen einer cFW zu verdanken habe.
Die Leute vom Professionell Nokia Hacking Team (PNHT) sind natürlich zuallererst zu nennen. Sie haben die Programme erstellt, mit denen die Firmware bearbeitet werden kann und sehr wahrscheinlich unglaublich viel Zeit aufgewandt, um an der Software, den Modifikationen und Patches zu arbeiten. Vor allem denke ich da persönlich an Szakalit und Pirates_killer.
Im deutschen Sprachraum ist Playland wohl der Altmeister der Kocherei, der die Uhr mobilisierte und dem wir die erhöhte Zahl der Schnellzugriffe verdanken.
McLovin, Tiscali und Hedak müssen erwähnt werden, die viel Arbeit geleistet haben und viel dazu in verschiedenen Foren schrieben.
Wer sich mit dem Thema beschäftigen möchte, tut gut daran, seine Abneigung gegennüber dem Englischen zu überwinden und im forum.dailymobile.se zu lesen und zu fragen, dem Forum in dem am meisten über CFW geschrieben wird und in dem sich die meisten wirklichen Könner beteiligen.
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Was ist das eigentlich cFW?
So wird "Custom Firmware" abgekürzt. Das heißt, es handelt sich um eine angepasste Firmware.
Nokia hat Programmierer, deren Qualifikation nicht immer über jeden Zweifel erhaben ist.
Nokia hat auch Planer, die seltsame Ideen haben.
Nokia hat auch finanziellen Interessen, die sich mit denen der Handykäufer nicht decken.
So kommt es, dass das Betriebssystem Deines Handys eine Menge Dinge hat, die man nicht braucht. Da ist ein Office eingebaut, das man kaufen soll, Boingo, qik, vlingo und Ovi-Contacts, welcher lebende Mensch mit Verstand freut sich schon über diese Dinge auf seinem N97? Joikuspot ist ein nützliches Programm, aber nicht jeder nutzt es. Die unzähligen Sprachen, die in der FW integriert sind, sind wirklich völlig unnötig, aber wenn Nokia keine sprachlich abgespeckten FW-Versionen basteln will, schleppt man sie halt mit sich herum. (Mehr fällt mir gerade nicht ein, weil mein N97 schon länger nicht mehr über diese Dinge verfügt.)
Das wäre alles nicht so schlimm, wenn es nicht Rechenkapazität und RAM brauchen würde und die sind beim N97 wahrlich nicht reichlich dimensioniert. Ok, löschen wäre ein Möglichkeit, aber die existiert eben nicht. Diese Programme liegen alle auf Z:\, einem Speicher Deines Handys auf den Du keinen Zugriff hast. Der ist ein ROM, Nokia hat die Firmware also wohlweislich blockiert, damit nicht jeder Anfänger und Trottel an der FW des Gerätes herumspielt und sich dann beschwert, dass das Handy nicht mehr vernünftig läuft.
Außerdem hielten es die Gestalter der FW für eine gute Idee, beim Start des Handys eine Vielzahl von Programmen mitstarten (Log,Telefonbuch,Mitteilungen,Uhr) zu lassen. Man könnte sie ja irgendwann mal brauchen. Daher braucht so ein N97 viel länger als Du glauben möchtest, bis es richtig läuft. Wenn Du mal einen Taskmanager laufen lässt, wirst Du verblüfft sein, welche Programme alle laufen und auch nie beendet werden, wenn man das N97 entscheiden lässt. Daher wird es allmählich immer langsamer, der RAM-Speicher ist bis zum Erbrechen vollgestopft und Du fragst Dich, was nun wieder los ist, warum Programme nicht so schnell laufen wollen und warum das Öffnen einer SMS ewig und drei Tage dauert.
Die Kamera beispielsweise ist so renitent, dass nicht mal die besten cFW-Köche es sicher geschafft haben, ihr Abtauchen in den Untergrund zu verhindern. Was immer in den Beschreibungen steht, es läuft meist noch ein Kameraprozess, wenn man sie geschlossen glaubt.
Doch dies wollen sich einige engagierte Nokiakenner nicht gefallen lassen. Sie haben daher so lange gearbeitet, bis sie die Möglichkeit schufen, die Firmware des Handys den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Ah, jetzt verstehst Du? Daher angepasste Firmware - CFW. Weil man dabei aber auch so anpassen kann, dass nichts mehr läuft, geschieht das ganze Vorgehen immer auf eigenes Risiko.
Im Netz finden sich brauchbare CFW wenn man denn in der Lage ist, in die Kugel zu sehen. Doch wird niemand dafür Garantie übernehmen und wenn man sie aufspielen will, muss man das Risiko in Kauf nehmen, einen netten Briefbeschwerer zu produzieren. Es gibt zwar den Dead Flash Modus, um ein Handy wieder zu beleben, aber auch hier gilt das mit der Garantie, oder besser gilt nicht.
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Wozu brauche ich eine cFW
Hast Du Teil 1 gelesen? Dann müsstest Du diese Frage gar nicht stellen. Du brauchst natürlich keine cFW! Lass die Finger davon, wenn Du so fragst. Du verlierst im Zweifelsfall die Garantie für das N97 und was Du alles an Problemen provozieren könntest, willst Du gar nicht wissen.
Wenn Du aber gern im Netz nach Problemlösungen suchst, ein wenig die englische Sprache beherrscht, gern mit Technik spielst und keinen Herzkasper bekommst, wenn diese nicht macht was Du denkst und das n97 sich mal vorübergehend tot stellt, dann kannst Du unten weiter lesen. Ansonsten belaste Dich gar nicht erst mit dem Kram.
Klar ist, eine cFW muss man mit JAF flashen. Wer Phoenix nimmt, hat hinterher ein funktionsloses Gerät, dass nur noch einmal kurz zittert und dann nichts mehr macht. man kann es dann zwar wiederbeleben, aber eben nur mit der normalen Firmware oder mit JAF. Also lieber gleich JAF nehmen.
JAF sollte man beim N97 im dead USB - Modus laufen lassen.
Das heißt konkret - Akkudeckel ab und Akku raus. Wenn JAF dann fordert
PRESS POWER ON THE PHONE NOW!!!
einfach den Akku wieder einlegen. Dann läuft alles problemlos.
Das große Problem ist aber WIN7!
Dabei liegt die Schwierigkeit aber nicht bei JAF sondern bei dem notwendigen Zusatzprogramm.
JAF ist eigentlich ein Programm, dass mit einem Hardwareteil gemeinsam vertrieben wird und den auch voraussetzt.
Findige Leute haben nun Programm geschrieben, die diesen Dongle oder die Box ersetzen können. Bei diesen nun liegt der Haken.
JAF läuft gut unter Win7, gegebenenfalls müsst ihr die exe-Dateien in dem Ordner als Administrator ausführen und vielleicht auch im winXP-Modus.
Unter WinXP läuft der Virtual PKEY hervorragend, den Blue-Nokia anbietet.
Unter Win7 ist das anders. Es gelang mir noch nicht, eine Systematik zu entdecken und ich staune immer wieder, was für Absonderlichkeiten in diesem Zusammenhang auftreten.
Bei mir läuft der OGM Virtual PKEY v3 auf dem Laptop unter Win7HP 64b und auf dem PC mit Win7 prof. 32b anstandslos. Allerdings beanstandet JAF beim ersten Startversuch stets, dass der Dongle nicht da sei. Beim zweiten Anlauf aber erweist er sich als der Klügere und gibt nach.
Das ist aber nicht bei allen so. Ich weiß sicher, dass bei einem Kumpel der OGM v12 funktioniert aber die v3 nicht. Es kommen die verschiedensten Fehlermeldungen, meist wird eine winscard.dll beanstandet. Die auszutauschen bringt aber in der Regel nichts.
Wer Win7 hat, wird wahrscheinlich auch flashen können. Aber er muss so lange nach den verschiedenen PKEY suchen, bis er einen gefunden hat, der bei seiner Konstellation funktioniert.
Es wäre gut, wenn ihr hier eure tauglichen Varianten anbietet. Das kann anderen nur helfen.
Die meisten Probleme beim Flashen sind nicht so tragisch. Durch den Dead Flash kann man vieles wieder ausbügeln. Aber nicht auszubügeln sind die Folgen eines DOWNGRADE!
Ihr dürft nur die gleiche FW-Version oder eine höhere flashen, nicht eine ältere. Ansonsten kann euch nur noch ein guter NSC helfen.
Also merkt euch -
NIE EINE ÄLTERE FIRMWARE FLASHEN ALS AUF DEM HANDY SCHON VORHANDEN IST!!!
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Keine passende ini-Datei für JAF?
Wiederholt liest man, dass jemand JAF zum Laufen bekam, aber beim Anklicken des Punktes
Use INI
nur ein leeres Fenster aufgeht oder dass in dem Fenster das N97 nicht aufgeführt ist.
Im ersten Fall hat die Installation nicht richtig funktioniert und es fehlt die ini-Datei, im zweiten ist die JAF-Version nicht aktuell und die ini-Datei nicht auf dem neuesten Stand.
In beiden Fällen kann es helfen, eine aktuelle ini-Datei in den JAF-Ordner zu kopieren. Dann sollte das Fenster angemessen gefüllt sein und auch RM-505 angeboten werden zum Flashen.
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Die eigene cFW - Vorbereitung
Ihr habt euch nun endlich durchgerungen, euch mit dem Basteln einer eigenen CFW zu befassen? Dann stellt Euch darauf ein, dass das viel Zeit kosten wird.
Natürlich braucht ihr vor allem erst mal die notwendigen Materialien.
Zuerst zu den notwendigen Programmen:
Navifirm
Nokia Editor beta 7
Winimage
NokiaCooker BETA 0.4.3
ROFS2 Language Tool GUI v1.4 by Gonizah
SisContents
SISWare 4.7
Zuerst müsst ihr jetzt natürlich an die Software für das N97 kommen. Dabei gibt es verschiedene Varianten. Ihr könnt die entsprechenden Dateien mit Navifirm herunter laden. Das greift auf die offiziellen Server von Nokia zu.
Dann gibt es nette und kundige Leute, die helfen können. Blue-Nokia beispielsweise vereint eine Runde von hilfsbereiten und erfahrenen Leuten, die die aktuelle Software zum Download zur Verfügung stellen und auch mit den anderen Programmen ebenso wie mit Rat gern aushelfen.
Entscheidet euch für einen Product code und greift zu Navifirm und holt Euch die entsprechenden Dateien. Wenn das gelungen ist, sollte die Liste so aussehen:
Die Blitzmerker sehen natürlich sofort, ich habe mich für den PC 0576430 entschieden. Das ist nicht ganz unwichtig, denn zumindest ich lege Wert auf die deutsche Sprache und eine Tastaturbelegung, die auch den Zeichen auf den Tasten entspricht. Solltet ihr ein Handy mit einer anderen Tastaturbelegung haben, empfiehlt es sich natürlich, den dazu passenden PC zu wählen.
Mit diesen Dateien arbeiten wir jetzt, aber wir können nicht alle gebrauchen.
Die Schöpfer des Programmes, das die ganze Bastelei erst möglich machte, haben sehr gute Arbeit geleistet. Wer wollte das mehr schätzen als ich, der ich von Technik und Software und Programmieren und all dem absolut keine Ahnung habe. Dennoch gelang es (bislang zumindest) nicht, auch die core-Dateien wieder brauchbar zu packen. Bislang gelingt dies nur mit den Dateien, die die Programmeinstellungen ermöglichen. Aber das reicht uns fürs erste auch, muss es jedenfalls.
an euren Arbeitsordner kopieren. Denkt ihr daran, eine Sicherheitskopie anzulegen? Mit Sicherheit werdet ihr sie brauchen.
Die anderen Dateien kommen in den Ordner, in dem JAF sie suchen wird zum Flashen. Wahrscheinlich müsst ihr ihn selber anlegen. Nokias Phönix legt ihn automatisch an, aber wenn ihr das nicht installiert habt, müsst es es halt mit der Hand machen.
Bei Win7 64b sieht der beispielsweise so aus
C:\Program Files (x86)\Nokia\Phoenix\Products\RM-505
bei WinXP so
C:\Program Files\Nokia\Phoenix\Products\RM-505
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FW-Download mit Navifirm
Navifirm starten, es muss nichts installiert werden!
Eine Weile warten, bis die Verbindung zum Server steht
in der ersten Spalte den Handytyp heraussuchen - wie ihr seht, kann man unten suchen lassen, das macht das Leben leichter
in der zweiten Spalte werden die Softwareversionen angezeigt, die aktuelle steht immer unten
in der dritten Zeile nach dem richtigen PC suchen. Auch hier hilft eine Suchfunktion. Denkt daran, wenn ihr keinen PC wählt, für den GERMAN angegeben ist, bekommt ihr mit der QWERTZ-Tastatur Schwierigkeiten! Die Farbe ist unwichtig
Files anklicken - am sinnvollsten ist wohl alle, wenn ihr nicht eine einzelne braucht
Download klicken
fertig
Wenn Navifirm nicht läuft, fehlt wahrscheinlich Net Framework auf dem PC und muss installiert werden.
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Umgang mit dem Nokia Editor
So, endlich kommen wir zur eigentlichen Arbeit, ich habe mich doch schon wieder verschwatzt. Verzeiht mir altem Manne.
Nun müssen aus diesen oben genannten drei Dateien etwas machen, was sich bearbeiten lässt.
Mit dem Nokia Editor 0.7 können diese Dateien entpackt werden zum Bearbeiten und wieder gepackt.
Das geht eigentlich ganz einfach:
Den Nokia Editor starten. Er läuft wieder ganz friedlich, ohne dass er mit einer Installation euer Windows belasten will.
Wenn das Fenster geöffnet ist, sollte das richtige Handy schon ausgesucht sein, falls ihr das N97 nutzt. Ansonsten könnt ihr den gewünschten Handytyp aussuchen.
auf open klicken
in den richtigen Ordner wechseln
der file-Type rofs2, uda ist bereits ausgewählt
bei Bedarf, wenn ihr die rofs3 bearbeiten wollt, filetyp auf all wechseln, dann seht ihr erfreulicherweise alle Dateien im Ordner
die gewünschte Datei anklicken und öffnen, dann sieht es so aus
an dieser Stelle auf "Extract" Klicken
Die Datei wird an der Stelle, an der der Editor liegt, in den Ordner ROFS2 entpackt, wenn es sich um eine rofs2 oder rofs3 (sic!) handelt oder in den Ordner fat16, wenn es sich um die uda handelt.
Es liegt nun im Normalfall eine offene Ordnerstruktur vor mit einzelnen Dateien, die ihr ganz normal bearbeiten, kopieren, löschen, verschieben, ... könnt.
Ihr könnt auch den Inhalt des Ordners komplett löschen und ersetzen, aber ihr dürft den Ordner nicht umbenennen, löschen oder ähnliches.
Während ihr die Dateien bearbeitet, muss der Editor immer offen bleiben!
nach dem Bearbeiten klickt ihr auf Repack
jetzt habt ihr eine Datei, die REB-RM-505_22.0.110_C01_prd.rofs3.fspx heißt im Ordner des Editors
umbenennen, d.h. reb- löschen
in den Ordner C:\Program Files (x86)\Nokia\Phoenix\Products\RM-505 kopieren und flashen
fertig
Ihr könnt es euch aber auch einfacher machen und nach dem Entpacken den Editor schließen. Dann den Ordner rofs2 umbenennen und irgendwann die Dateien bearbeiten.
Danach den Editor öffnen, den Ablauf wie oben bis zum Entpacken durchgehen, dann den Inhalt des neu entstandenen rofs2-Ordners löschen und die bearbeiteten Dateien aus dem umbenannten Ordner hineinkopieren.
Dann wieder packen und weiter wie oben.
Ganz wichtig - vergesst eine Spende für Szakalit nicht, denn die hat er sich wirklich verdient!
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Bearbeiten der uda.fpsx
Beim Entpacken der uda.fpsx durch den Nokia Editor entsteht ein Image im Ordner FAT16. Das könnt ihr mit entsprechenden Bearbeitungsprogrammen modifizieren wie beispielsweise Winimage. Winimage läuft leider nur begrenzt ohne Bezahlung. Das stört jedoch in diesem Fall nicht, weil man die uda eigentlich nur einmal bearbeiten muss und dann ignorieren kann. Der Nokia Editor muss beim Bearbeiten die ganze Zeit offen bleiben. Wenn das Image bearbeitet ist, könnt ihr mit ihm die uda wieder packen. Sie heißt dann
REB_RM505_507_21.0.102_uda_1_001.uda.fpsx. Umbenannt (REB_ entfernt) muss sie in den RM-505 Ordner kopiert werden.
Genauso gut eignet sich auch der NokiaCooker BETA 0.4.3. Mit dem braucht ihr den Nokia Editor nicht, denn er ist Entpacker/Packer und Imagebearbeitungstool in einem. Doch müsst ihr das Computerdatum auf den 25.03.2010 stellen, damit das Programm läuft. Mit ihm wird das Image durch das Bearbeiten kleiner als original, das muss euch aber nicht stören. Bei mir stehen 413 KB einer Originalgröße von 8,79 MB gegenüber. Die Größe dieser uda.fspx ist dann völlig gleichgültig. JAF und das N97 werden sie akzeptieren, auch wenn sie richtig lütt geworden ist.
Der NokiaCooker legt im Originalordner ein backupfile an und lässt der auch dort landenden bearbeiteten Datei gleich den richtigen Namen. Ihr müsst also bei seiner Verwendung nichts umbenennen oder verschieben.
In der uda sind einige Dinge, die man eigentlich nicht braucht. So sind die sisx-Dateien von MailForExchange und von NokiaEmail zu finden. Darüber hinaus enthält das Image die Dateien für WorldTraveler, Facebook und Youtube und noch anderen Kram. Das könnt ihr alles löschen.
WICHTIG ist hingegen alles, was zu APIBridge gehört. Das muss stehen bleiben.
Unter private\100059C9 findet ihr die Datei excludelist.txt. Die ist wichtig, denn in ihr sind die in der uda vorhandenen Programme aufgelistet. Ihr müsst auch noch diese excludelist.txt bearbeiten. Die Verweise zu allen gelöschten Programmen müssen auch aus dieser Liste entfernt werden.
Wenn ihr die uda dann so richtig geleert habt, wie gesagt - die Bestandteile von APIBridge sollten drin bleiben, könnt ihr sie wieder packen.
Der nächste Schritt ist dann noch, in der rofs2 in dem Ordner private\200159c0\install\ alle Ordner zu löschen, die zu den Programmen gehören, die ihr in der uda gelöscht habt.
Wenn nach dem Flashen Reste von Programmen zu finden sind, oft Icons die wie ein Puzzlestein aussehen, habt ihr bei dem Löschen nicht alles erwischt.
Mehr sollte man mit der uda gar nicht machen. Die wird nämlich beim Flash auf das Laufwerk C:\ des Handy geschrieben. Das heißt, dass sie keine nachhaltigen Wirkungen hat. Man kann die Programme, die über die uda auf das N97 gelangen, auch nach dem Flash löschen. Aber warum sollte man nicht einmal gründlich arbeiten und gleich eine vernüftige uda schaffen!?
Das Problem beim Schreiben auf C:\ ist, deswegen lohnt es sich auch nicht, mit der uda mehr zu machen, dass die Inhalte einen Hard Reset nicht überleben. Das ist auch der Grund, warum ich den Hacks über die uda so skeptisch gegenüber stehe. Die vage Möglichkeit, auch mit Phoenix zu flashen (bei den Versuchen ist die Chance aber groß, sein N97 in komplette Reaktionslosigkeit zu versetzen), steht der Instabilität des Hacks gegenüber. Statt eines Reset muss man ganz neu flashen, ein ungleich höherer Aufwand.
Also habt ihr nach den obigen Aktionen eine uda.fpsx, die ihr in den Ordner RM-505 kopieren und von fortan ignorieren könnt. Das ist schon mal erfreulich, denn die anderen beiden Dateien werden uns viel mehr Arbeit machen.
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Datenstruktur und -funktion der FW
Jetzt will ich doch noch mal ein paar Worte zur Datenstruktur verlieren. Es handelt sich bei diesen wiederholt erwähnten drei Dateien um eine Mischung aus Programmordner und Registry.
Die uda-Datei wird auf C:\ geschrieben. Das Laufwerk Z:\ wird aus den (für uns uninteressanten weil unantastbaren) core-Dateien und rofs2 und rofs3 gebildet. Diese beiden sind also im wesentlichen gleichberechtigt, wir können sie gleichermaßen nutzen.
Ich habe beispielsweise in der rofs2 nur Veränderungen integriert, die mit längerer Verweildauer rechnen können. Die meisten Veränderungen liegen in der rofs3, vor allem die kritischen, von denen ich noch nicht sicher bin, wie sie sich auswirken, die ich ausprobieren will oder bei denen ich mit weiterer Optimierung rechne. Das hilft, die Übersicht zu bewahren.
Die Wichtung der Dateien für Z:\ ist wie folgt core < rofs2 < rofs3. In dieser Reihenfolge werden sie nämlich auf den ROM geschrieben. Die später installierten Dateien überschreiben also die vorherigen. Das Entscheidende ist also die rofs3, Veränderungen in ihr überschreiben die Einstellungen der core-Dateien und der rofs2. Es reicht also durchaus aus, eine rofs3 zu basteln, um Hack und Modifikationen der Firmware zu erreichen.
Es gilt bei den Veränderungen lediglich, die maximale Größe der Dateien zu beachten.
Maximale Größe der rofs2: ca. 33MB
Maximale Größe der rofs3: ca. 14MB
Inhaltlich entsprechen die Dateien ursprünglich in etwa
ROFS2 = Sprache, Programme und originäre Einstellungen
ROFS3 = Spezielle Einstellungen (von Haus aus ist diese Datei praktisch leer)
UDA = C:\
restliche Dateien = Core
Die Core-Dateien kann man zwar schon zum Teil entpacken, aber das Packen nach der Bearbeitung gelingt noch nicht. Daher können und müssen wir sie ignorieren, in dem RM-505 Ordner schieben und vergessen.
Custom Firmware (cFW) basierend auf der FW 22.0.110: Hier im Forum hat seltsamerweise noch keiner mehr zu den CFW geschrieben. In anderen Foren ist das ein ganz beliebtes Thema.
Dann werde ich mal...
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