Apple bestätigt "iMessage Bug", ein Update soll das Problem beheben

24.05.2014 09:25 Uhr | iFreddie

Seit Anfang Februar sind die Probleme zu iMessage in Verbindung mit „gefangenen Rufnummern“ bekannt, nun bestätigt Apple den Bug offiziell und verspricht die Beseitigung des Fehlers.nnNicht zuletzt eine Sammelklage in den Staaten dürfte dafür gesorgt haben, dass Apple nun offiziell auf ein Problem reagiert, welches bei der Nutzung von iMessage auftreten kann.
Ist eine Rufnummer einmal für Apples Nachrichtendienst registriert, dann geben die Server diese Rufnummer nicht ohne weiteres wieder frei. Im Klartext bedeutet dies, wechselt ein Nutzer beispielsweise von iOS auf ein anderes Betriebssystem und behält dabei seine zuvor auf einem iDevice genutzte Rufnummer bei, so wird dies auf Apples Servern nicht wahrgenommen. Dies sorgt bei ehemaligen Nutzern des Apple-eigenen Kurznachrichtendienstes dafür, dass Nachrichten die aus dem iOS-Freundeskreis abgeschickt werden, nicht auf den neuen „non-iOS-Devices“ der betroffenen Personen landen, sondern im iMessage-Nirvana Apples verschwinden.
Um den Bug zu umgehen solle der Nutzer, vor einem Wechsel, iMessage auf dem iPhone deaktivieren. Ist kein iDevice mehr vorhanden und ein Gerät mit anderem Betriebssystem bereits in Nutzung, so müssen alle Kontakte die bestehenden Chats auf ihren Geräten löschen, erst dann ist die Rufnummer auch von Apples Servern verschwunden und der normale Versand von SMS möglich…

Ein mehr als nerviger und ärgerlicher Bug, welchen Apple nun auch endlich selbst eingesteht, gegenüber dem amerikanischen Technik-Magazin Re/ code hiess es:

…“We recently fixed a server-side iMessage bug which was causing an issue for some users, and we have an additional bug fix in a future software update … For users still experiencing an issue, please contact AppleCare.”

Man hat also serverseitig bereits das Problem abgearbeitet, mit einem folgenden iOS Update soll der iMessage Bug vollständig aus der Welt geschafft werden.
Ein anstehendes iOS Update, dann Version 7.1.2, wird im übrigen noch vor dem Start der WWDC erwartet.

Ähnliche Artikel

Oben