iOS 12 Shortcuts: Siri-Kurzbefehle selbst erstellen

27.09.2018 18:37 Uhr | iFreddie

Ab iOS 12 kann man Kurzbefehle für Siri komplett selbst erstellen, hier ein kurzer Einstieg dazu.

Während Siri ab iOS 12 Kurzbefehle anhand der Nutzung von Apps oder auch der Benutzung von iPhone & Co selbst ,dies in Abhängigkeit von zB der Tageszeit oder des Ortes an dem man sich gerade aufhält generiert und dann entsprechend vorschlägt, hier bereits erklärt, da bietet Apple noch eine deutlich aufgebohrte Möglichkeit rund um die „Siri Shortcuts“ an.

Vorraussetzungen

Und los…

Apples Kurzbefehle App ist ein durchaus mächtiges Tool, man kann sich zu einer Unzahl an vorstellbaren Szenarien entsprechende Kurzbefehle generieren und diese mit einem Sprachkommando verknüpfen. Fortan würde Siri zB auf ein „Hey Siri, teile meinen Standort“ reagieren und den aktuellen Standort ermitteln und die Information soweit aufbereitet zum teilen bereitstellen. Manuell klickt man sich dann nur noch durch die Auswahl der Messenger und teilt dann seinen aktuellen Standort an den gewünschten Kontakt.

Die App „Kurzbefehle“ bietet für den schnellen Einstig eine Galerie, hier kann man bereits eine Unzahl an entsprechenden Vorlagen finden. Es bietet sich an hier einige passende Befehle auszusuchen und zu installieren. Der Hintergrund hierzu ist einfach, auch aus der Galerie geladene Befehle können bearbeitet werden und dies ist eine gute Methode um die Funktionsweise der Kurzbefehle zu verstehen. Einfach gesagt erstellt man Makros, diese lösen dann diverse Aktionen aus um zum Ende dann das gewünschte Ergebnis zu liefern.

Um eigene Shortcuts zu erstellen starte man die App „Kurzbefehle“ und wähle unten „Bibliothek“ aus und klickt auf „Kurzbefehl“ erstellen. Ab hier gilt dann das Motto Kreativität, denn es gibt eine Unzahl an Möglichkeiten. Hier eine Anleitung für alle Möglichkeiten und Szenerien erstellen zu wollen ist tatsächlich ein Ding der Unmöglichkeit, man müsste schon eine Enzyklopädie schreiben.

Daher als Einstieg einige Screenshots zum oben bereits angeführten Beispiel „Standort teilen“.
Im ersten Screen ist der Ablauf des Kurzbefehls zu sehen, welchen man aus den in der App bereitgestellten Befehlen zusammenbaut. Und damit die Nummer dann perfekt wird hält die App zu einem erstellten Kurzbefehl noch ein weiteres Menü bereit, in diesem kann ein Name zum Kurzbefehl vergeben werden, ein passendes Icon für den Homescreen und das Widget und auch die Möglichkeit eine Siri-Phrase, also Sprachkommando, zu vergeben findet sich hier.

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Das Ergebnis des Kurzbefehls „Standort teilen“ sieht nach Ablauf der einzelnen Kommandos dann wie folgt aus.

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Wie gesagt, eine genaue Anleitung bleiben wir an dieser Stelle tatsächlich schuldig, der Kurzbefehl „Standort teilen“ verdeutlicht aber ganz gut, wie man vorgehen muss.

Im folgenden Clip hingegen startet Matthew Cassinelli ein umfangreiches Video-Tutorial rund um die Shortcuts. Es lohnt den Kanal bei YouTube zu abonnieren, denn es handelt sich um einen der Entwickler der App „Workflow“ und eben diese Anwendung ist es, welche Apple vor einiger Zeit einkaufte und zum hier vorgestellten App „Kurzbefehle“ für iOS 12 weiterentwickelte.
Cassinelli kann es nicht nur deutlich besser erklären, er will in Kürze auch einen Video-Workshop auf YouTube anbieten, um Interessierten die Möglichkeiten zu „Kurzbefehle“ im Detail nahezubringen.

Um noch eine Ungenauigkeit aufzuklären – die via „Kurzbefehle“ erstellten Abläufe sind genau genommen keine „Siri-Kurzbefehle“, die Abläufe können auch für Siri verfügbar gemacht werden. Ebenso können diese aber auch als App auf dem Homescreen platziert werden oder, was durchaus praktischer als der Homescreen ist, sie können auch im zur App gehörenden Widget platziert werden. Siri ist also nur eine der Möglichkeiten, um selbst erstellte Kurzbefehle abzurufen.

Meinung des Autors

Mit der App "Kurzbefehle" stellt Apple ab iOS 12 ein mächtiges Tool bereit um auch Siri gehörig auf die Sprünge zu helfen. Dabei setzt man auf die Kreativität der Nutzer selbst, was keine schlechte Idee ist, denn als Nutzer weiß man doch am besten, was im Alltag für einen Sinn ergibt.

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