iOS 13 - Apps müssen Erlaubnis für Ortung einholen

09.07.2019 20:45 Uhr | iFreddie

Datenschutz ist ein Sache, welche man bei Apple sehr ernst nimmt.

Man könnte das Thema Datenschutz als „Heilige Kuh“ bei Apple bezeichnen. Die Kalifornier werden nicht müde darauf zu verweisen, wie wichtig ihnen das Thema ist. Zudem fährt man immer wieder Werbekampagnen, in welchen man demonstrativ auf „Datenschutz“ als eines der Pro-Argumente zum iPhone verweist.

Wenn man bedenkt welche persönlichen Daten so ein Smartphone im Laufe der Nutzung sammelt, dann sollte einem klar sein, dass man im Grunde ein Gerät mit dem Potential zur perfekten Wanze mit sich trägt. Gut also, dass man in Kalifornien deutlich auf den Datenschutz achtet und somit dem iOS sehr restriktive Umgangsformen zum Umgang mit persönlichen Daten, welche das iPhone sammelt und ausschliesslich lokal speichert, implementiert hat. In iOS 13 werden beispielsweise  Apps künftig zwingend abfragen müssen, ob und in welcher Form sie die Ortungsdienste des Gerätes nutzen dürfen.

Ok, ganz neu ist das nicht, auch jetzt muss jede installierte App erfragen, ob man den Zugriff auf die Ortungsdienste erlaubt oder eben nicht. Unter iOS 13 werden Apps nun aber explizit darauf verweisen, dass sie Ortungsdienste nutzen und man bekommt nun die Möglichkeit direkt im Popup festzulegen, ob man einer Ortung nur bei aktiver Nutzung einer App oder einer permanenten Ortung zustimmen möchte. Unbesehen davon kann man weiterhin über Einstellungen – Datenschutz -Ortungsdienste für jede App festlegen, ob sie orten darf und wenn ja wie oder aber man schaltet die Ortung für eine App vollständig ab.

Neu bei der Abfrage ist auch, dass man nun in Eier Karte bereits gesammelte Ortungsdaten eine App angezeigt bekommt. Schön wäre hier, wenn man eine direkten Zugriff auf einen Verlauf bekommen würde, aber das mag ja noch kommen. Weiterhin wird in dem Popup erklärt, für welche Zwecke eine App die Ortungsdaten benötigt.

Meinung des Autors

Das Daten wirklich nur lokal auf dem Gerät gespeichert werden, hier muss man dem Hersteller vertrauen. So aggressiv, wie Apple aber das Thema "Datenschutz" ausschlachtet, im Grunde müssen die Aussagen des Unternehmens stimmen. Würde hierzu je etwas anderes bekannt werden, Apple könnte einpacken und dies werden sie genau wissen in Kalifornien.

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