Für eine französische Kundin des Mobilfunkunternehmens Bouygues Telecom ist die Rechnung bei ihrer vorzeitigen Vertragsauflösung etwas höher ausgefallen, als gedacht

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Wegen finanzieller Schwierigkeiten hat die Kundin ihren Mobilfunkvertrag vorzeitig gekündigt, was das Unternehmen auch akzeptierte. Die Ausgleichszahlung zum vorzeitigen Vertragsende fiel dann aber etwas höher aus als erwartet. Der Mobilfunkbetreiber stellte der Kundin den Betrag von 11.721.000.000.000.000 Euro, also annähernd 12 Billiarden Euro, in Rechnung, welcher laut einem Hinweis unter der Summe in den nächsten Tage vom Konto abgebucht werde.

Die Versuche, das offensichtliche Missverständnis telefonisch aufzuklären, verliefen schwieriger als angenommen. Der erste Mitarbeiter, den die Kundin erreichte, beharrte auf die Richtigkeit der Rechnung und bot immerhin eine Ratenzahlung des ausstehenden Betrags an. Erst ein zweiter Mitarbeiter konnte den Fall aufklären. Bei einer Prüfung des Vorgangs wurde festgestellt, dass der eigentliche Rechnungsbetrag lediglich 117,21 Euro betragen hat. Der Betrag soll ihr allerdings auf Grund des Ärgers komplett erlassen worden sein.