Originalansicht: Google Chrome für Android: Datenkompression deaktivieren – so geht’s

Der Chrome Browser für Android wartet mitunter mit recht nützlichen Features auf, die dem Nutzer bei der Nutzung helfen sollen. So gibt es auch eine Datenkompression, mit Hilfe dessen der Datenverbrauch beim mobilen Browsen reduziert werden kann. Wer jedoch meist per WLAN surft, dürfte dieses Feature nicht brauchen. Wie man es deaktiviert, erklären wir euch heute.



Wer den Chrome Browser für Android auf seinem Android-Gerät hat, der dürfte schon gemerkt haben, dass der Browser an sich sehr performant ist. Das liegt mitunter aber auch an einem besonderen Feature, welches die Daten entsprechend komprimiert. Dabei werden Google-Server genutzt, um besuchte Seiten noch vor dem Download zu komprimieren. So werden etwa auch Bilder und andere Dateien bereits vorab reduziert. Hilfreich ist das besonders, wenn Nutzer häufig eine mobile Datenverbindung nutzen um ins Internet zu kommen. In diesem Fall spart das Aktivieren der Datenkompression einen zu hohen Datenverbrauch. Gerade wer einen Volumentarif hat, dürfte sich über jedes gesparte Byte freuen. Wer hingegen die meiste Zeit im heimischen WLAN surft und Webseiten besucht, der kann auf das Feature getrost verzichten und es deaktivieren. Letztlich erhöht dies auch die Bildqualität.

Dabei ist es wirklich nicht schwer die Datenkompression unter Google Chrome für Android zu deaktivieren. Öffnet also zunächst die Google Chrome-App. Im Anschluss tippt ihr oben rechts auf die drei senkrechten Punkte, damit gelangt ihr ins Einstellungs-Menü. Von dort aus scrollt ihr etwas nach unten, bis ihr den Punkt „Einstellungen“ findet. Nun haltet ihr Ausschau nach der Kategorie „Erweiterte Einstellungen“. Hier findet ihr nun auch recht weit unten den Punkt „Datennkomprimierung“. Tippt nun auf diesen Menüpunkt und ihr könnt entscheiden, ob ihr die Funktion aktiviert lasst oder ob ihr die Datenkompression deaktiviert. Hierfür solltet ihr in der oberen rechten Ecke den Schieberegler nach links wischen. Dieser sollte dann von blau zu hellgrau wechseln. Sobald der Regler hellgrau erscheint ist die Datenkompression deaktiviert. Ab sofort könnt ihr surfen, ohne dass Webseiten im Vorfeld komprimiert werden.


Die Funktion halt also durchaus ihre Daseinsberechtigung, insbesondere dann, wenn man des Öfteren von unterwegs aus das Internet besucht. Allerdings gibt es auch gewisse Einschränkungen, wenn man die Datenkompression aktiviert hat. Wer beispielsweise häufig SSL-Seiten besucht, also Webseiten die mit https:// beginnen, der muss auf die Komprimierung der Daten verzichten. Selbiges gilt dabei im Übrigen, wenn man Inkognito-Seiten nutzt. Auch hier greift die Datenkompression nicht. Es gibt allerdings auch einen Vorteil, denn wer die Funktion dauerhaft auf „An“ stehen hat, der surft sicherer. Grund dafür ist die Safe Browsing-Technologie von Google. Hier wird man während des Browsens vor Malware und Phishing-Angriffen geschützt.

Meinung des Autors: Die Datenkomprimierung für den Chrome-Browser unter Android ist durchaus sinnvoll, besonders bei mobilen Datenverbindungen. Für die volle Qualität, etwa bei Bildern sollte diese allerdings abgeschaltet werden. Wie das geht erklärt euch dieser Ratgeber.