Originalansicht: Android: BKA-Trojaner – so schützt man sich

Schon seit Jahren sind Trojaner und andere Schädlinge für Windows-Rechner ein Problem. Doch auch unter Android ist man prinzipiell gefährdet. Derzeit gibt es einen sogenannten BKA-Trojaner namens „Koler.A“, der Android-Geräte befallen kann. Wie man sich gegen den Schädling schützt verraten wir euch nun.


Nicht nur Windows-Nutzer, auch unter Android sind die Nutzer grundsätzlich vor Angriffen von außerhalb gefährdet. Aktuelles Beispiel ist dabei der sogenannte BKA-Trojaner, der unter dem Namen „Koler.A“ sein Unwesen treibt. Hierbei wird auf dem befallenen Gerät eine Mitteilung eingeblendet, die auf den ersten Blick durchaus seriös aussieht. Man greift dabei auf die Wappen und Bilder der jeweiligen Strafverfolgungsbehörde des entsprechenden Bundeslandes zurück. Ebenso gibt es auch eine Strafgebühr, die der Betroffene zu zahlen hat. Hierbei handelt es sich natürlich nur um einen Nepp. Auf diese Art und Weise erteilt keine Strafverfolgungsbehörde in Deutschland eine Strafgebühr. Zudem ist die Bedienung des eigenen Android-Geräts kaum noch möglich. Lediglich die Funktion des Home-Buttons ist noch gegeben. Sobald jedoch andere Dinge gestartet werden sollen landet man wieder beim Trojaner-Bildschirm.

BKA-Trojaner – unseriöse Quellen meiden

Doch ist man dem Trojaner wirklich schutzlos ausgeliefert unter Android? Nein, wenn man ein paar Dinge beachtet.


  1. Zunächst solltet ihr schauen, ob ihr „Unbekannte Quellen“ zugelassen habt. Dies überprüft ihr unter „Einstellungen“ und „Sicherheit“. Scrollt dazu etwas nach unten und ihr findet die „Unbekannte Quellen“. Falls nötig, nehmt den Haken wieder raus.
  2. Beschränkt euch bei App-Downloads im Großen und Ganzen auf den Play Store von Google. Das ist zwar kein 100%iger Schutz, definitiv aber sicherer als Apps aus unbekannter Herkunft.
  3. Seid wachsam und installiert euch keine Apps aus fragwürdigen Quellen. Erscheint euch die Seite auch nur leicht unseriös, Finger weg. Ebenso solltet ihr euch auf bekannte App-Quellen außerhalb des Play Stores beschränken.


Wenn man jedoch bereits betroffen ist, so hilft es nur den Schädling wieder loszuwerden. Wie genau das funktioniert haben wir euch bereits hier erklärt.

Meinung des Autors: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, wie es so schön heißt. Mit ein paar Tipps kann man sich vor dem BKA-Trojaner schützen.