Originalansicht: Android Beam – so wird über NFC geteilt

Android Beam ist eine interessante Funktion. Wirklich weit verbreitet ist sie allerdings nicht. Zu wenige kennen die Vorzüge, die Android Beam bieten kann. Dank der in Android enthaltenen Funktion ist es möglich, diverse Dinge über NFC zu teilen. Wie das funktioniert erklären wir euch heute.


Wirklich neu ist Android Beam wahrlich nicht mehr. Bereits seit Android 4.0 Ice Cream Sandwich ist die Funktion im Google-Betriebssystem Android implementiert. Doch egal wie alt Android Beam auch ist, hilfreich ist die Funktion allemal. Dank der NFC-Technik braucht man nämlich nur zwei Geräte aneinanderhalten, damit diverse Daten ausgetauscht werden. Das jeweilige Android-Gerät muss dabei aber über zwei Sachen verfügen. Zum einen muss mindestens Android 4.0 Ice Cream Sandwich installiert sein, was in der heutigen Zeit aber wohl kein Problem sein dürfte. Zum anderen ist auch der Nahbereichsfunk NFC immens wichtig. Ist das Smartphone dabei nicht NFC-fähig kann auch Android Beam nicht genutzt werden. Wie Android Beam dabei genutzt wird wollen wir euch nun zeigen.

Zunächst muss Android Beam dabei aktiviert werden. Hierfür steuert ihr selbstverständlich die Einstellungen an. In der obersten Kategorie „Drahtlos und Netzwerke“ solltet ihr entweder sofort den Android Beam-Eintrag finden oder aber ihr habt noch eine weitere Unterkategorie namens „Teilen und Verbinden“. Sobald ihr Android Beam gefunden habt könnt ihr die Funktion auch schon aktivieren. In der Regel wird auch NFC beim Aktivieren von Android Beam gestartet. Sollte dies nicht der Fall sein, so wählt auch NFC entsprechend der Möglichkeiten aus. Ihr seid nun bereit zum Versenden und Empfangen von Daten über Android Beam.

Teilen via Android Beam

Doch wie teilt man nun diverse Daten über Android Beam? Das ist im Grunde noch viel einfacher, etwa wenn man ein Bild aus der Galerie übertragen möchte.

  1. Öffnet als erstes die Galerie-App auf eurem Android-Smartphone und sucht das entsprechende Bild, welches geteilt werden soll.
  2. Nun wird das eigene Smartphone mit dem Partner verbunden, dazu einfach die Rückseiten aneinanderhalten.
  3. Ihr solltet nun den Hinweis „Touch to Beam“ lesen.
  4. Sobald ihr den Button antippt wird das Bild auch schon übertragen.
  5. Das Ganze klappt natürlich nicht nur mit Bildern sondern auch mit allen andern Dateien, etwa Videos. Hier werden aber nicht die Videodateien übertragen sondern lediglich der YouTube-Link, falls es sich um ein YouTube-Video handelt.
  6. Will man etwa Inhalte aus einer Anwendung verschicken, erhält der Andere die Daten sofort, vorausgesetzt er hat die App auch auf dem Gerät installiert. Andernfalls leitet es sofort in den Play Store von Google weiter, wo man sich die App dann herunterladen kann. Kontakte müssen hingegen einzeln verschickt werden.

Ist Android Beam sicher?

Doch wie steht es um die Sicherheit, ist Android Beam überhaupt sicher? Man kann sagen, dass Android Beam durchaus zuverlässig und sicher ist. Zum einen müssen die Geräte sehr nah aneinander gehalten werden, damit ein Datenaustausch überhaupt angestoßen werden kann, zum anderen muss auch immer erst getippt werden, damit eine Datei auch verschickt werden kann. Ein weiterer Punkt ist ebenfalls nicht unerheblich. Die Verbindung mit dem anderen Android-Gerät wird direkt nach erfolgtem Sendevorgang getrennt. Sicherheitshalber sollte man aber Android Beam nach der Nutzung trotzdem wieder ausschalten.

Meinung des Autors: Mit Android Beam können diverse Dateien schnell und einfach zwischen zwei Android-Smartphones ausgetauscht werden. Das Teilen ist relativ einfach und dank NFC auch absolut kabellos. Wie Android Beam funktioniert erklären wir euch in diesem Ratgeber.