Originalansicht: Google+ Fotos wird ab 1. August eingestellt - Bilder und Videos bleiben

Im Mai dieses Jahres hat Google Fotos als Nachfolger von Google+ Fotos den Dienst aufgenommen. Als logische Konsequenz wird der ältere Dienst demnächst nicht mehr verfügbar sein, und zwar weder auf Android, noch im Web oder mit iOS von Apple. Dessen Nutzer sollten also auf die neuere Version umsteigen, was ziemlich schnell erledigt ist


Google+ sollte eine (ernstzunehmende) Konkurrenz von Facebook werden, wobei auch Dienste wie Google+ Fotos helfen sollten. Bekanntlich dümpelt der Dienst ziemlich vor sich hin, weswegen man sich entschlossen hat, die Fotoanwendung als komplett eigenständigen Service mit erweiterten Möglichkeiten anzubieten. Seit Mai kann das neue Google Fotos genutzt werden, wo sich unbegrenzt Fotos (bis 16 MB pro Bild) und Videos (maximal Full HD) speichern lassen. Zudem gibt es in dem neuen Dienst auch eine automatische Sortierfunktion, mit der Bilder und Videos in diverse Kategorien eingruppiert werden.

Jetzt ist es an der Zeit, den Vorgänger zu verabschieden. Ab dem 1. August wird die Android-Version von Google+ Fotos geschlossen, kurz darauf werden auch die Versionen im Web und für iOS eingestellt. Der Umstieg auf die neuen Anwendungen ist aber denkbar einfach: einfach die Apps für Android von Google Play oder für iPhone und Co. über iTunes herunterladen, oder die Web-Version aufrufen. Nach der Anmeldung mit dem bisher für Google+ Fotos verwendeten Account stehen alle dort gesicherten Daten auch in der neuen Anwendung bereit.

Bei Google weist man ausdrücklich darauf hin, dass gespeicherte Bilder und Videos bei der Abschaltung nicht gelöscht werden. Von daher kann der Umstieg auf den neuen Dienst auch zu jedem späteren Zeitpunkt erfolgen, denn bis dahin bleiben die Daten erhalten.
(Quelle: Google+)

Meinung des Autors: Man wird das Gefühl nicht los, dass das soziales Netzwerk Google+ Schritt für Schritt einstellt werden soll. Jetzt trifft es den integrierten Speicherdienst Google+ Fotos, für den es bereits seit längerem eine eigenständige Alternative gibt. Doch immerhin scheint der Umstieg so einfach wie nur möglich zu sein.