Originalansicht: Blackberry denkt über Ausstieg aus dem Smartphone-Markt Ende 2016 nach

Blackberry ist schon lange im Geschäft, hat aber immer ein Dasein im Schatten der anderen Betriebssysteme geführt. Zu Zeiten von RimOS waren Palm OS und Windows Mobile verbreiteter, und heutzutage sind iOS, Android und auch Windows Phone besser verteilt. Wenn auch das neue Blackberry Priv mit Android nichts ändert will man daraus Konsequenzen ziehen.


Nicht nur Sony hat, wie wir bereits hier berichteten, so seine Probleme im hart umkämpften Smartphone-Markt. Auch Blackberry CEO John Chen denkt darüber nach Ende 2016 aus dem Verkauf von Endgeräten auszusteigen, verkündete dieser auf der Code/Mobile Konferenz in Half Moon Bay, Kalifornien.

Um in die schwarzen Zahlen zu kommen müsse man dazu fünf Millionen Smartphones jedes Jahr verkaufen können. Wenn man bedenkt dass Apple mit dem iPhone 6s und iPhone 6s Plus allein am Startwochenende 13 Millionen Geräte verkauft haben soll klingt dies erst einmal realistisch, aber bei Blackberry konnte man in einem halben Jahr im Vergleich nur 1,9 Millionen Smartphones verkaufen.

Davon waren zwar 1,1 Millionen Geräte aus dem 1. Quartal 2016, aber selbst wenn man dies hochrechnet erreicht man die gewünschte Marke von 5 Millionen nicht. Man hat zwar in diesem Zeitraum einen kleinen Gewinn erwirtschaftet, aber auch mit durch Dienstleistungen und Software. Die Smartphones sind zurzeit eher ein Verlustgeschäft.

Da das Angebot von Apps für BlackBerry im Vergleich zu iOS oder Android recht klein ist schließt Chen auch einen Weggang vom hauseigenen Blackberry 10 OS und einen vollen Wechsel auf Android nicht aus. Den Startschuss dazu macht ja das Slider-Smartphone mit Keyboard mit dem Namen Blackberry Priv, welches ja bei einigen Usern gut ankam. Allerdings wird der Wechsel nur stattfinden wenn man die Vorzüge von Blackberry OS, nämlich alle Sicherheitsfeatures, auf Android bringen kann

Quelle: Areamobile

Meinung des Autors: Auch bei Blackberry stehen die Zeichen aus Sturm. Kann das Blackberry Priv das Unternehmen vor dem Untergang auf dem Smartphone-Markt retten? Was meint Ihr?