Originalansicht: Google Voice Access will Smartphones ausschließlich per Sprache bedienen

Sprach-Assistenten wir Siri, Cortana und Google Now werden von vielen gerne genutzt. Mit dem Umfang den diese Apps bieten ist Google aber noch nicht zufrieden und würde gerne die komplette Steuerung eines mobilen Gerätes per Spracheingabe ermöglichen. Mit Voice Access kann man nun bei der Beta-Phase teilnehmen.


Für die offizielle Beta-Test Phase kann man sich hier anmelden, aber aktuell sind alle Plätze belegt. Man kann sich aber informieren lassen sobald wieder Slots frei sind. Wer so lange nicht warten will kann sich zum Experimentieren die App über diesen Link bei der sicheren Webseite APKMirror herunterladen. Um das Ganze zu nutzen wird aber mindestens Android 5.0 Lollipop benötigt, und das Gerät sollte wegen der Spracherkennung auf englischer Sprache laufen.

Wer nun erwartet sich wie in einem Science Fiction Film zu fühlen wird zuerst stark enttäuscht sein, und das nicht nur weil die App aktuell nur englische Kommandos akzeptiert. Von der Eingabe an sich wirkt das System teilweise eher wie ein großer Rückschritt als wie der erhoffte Fortschritt.


Es gibt schon viele Befehle mit denen man genau ausdrücken kann was man will, wie zum Beispiel bereits bekannte Funktionen zum Öffnen von Apps, oder auch neue Kommandos wie das scrollen per Sprachbefehl in dem man „Scroll Up“ oder „Scroll Down „ sagt. Allerdings sind nicht alle Funktionen als echtes Kommando anwählbar, dazu gibt es einfach zu viele Möglichkeiten wie ein benötigtes Kommando lauten könnte.

Alle wichtigen Punkte auf eine Screen werden mit einer kleinen Nummer versehen. Hat man zum Beispiel auf einer Seite des Home Screens alle Plätze mit App-Icons belegt, so hat jedes Icon seine eigene Nummer. Will man nun wie oben auf dem Bild Google Photos öffnen, so sagt man „Tap on 10“, also die Nummer die beim Icon steht.

Auf der einen Seite wirkt dies sehr befremdlich, auf der anderen Seite erleichtert es natürlich die Umsetzung in andere Sprachen und es erspart viele Anpassungen, denn so ist Voice Access nicht gezwungen zu wissen und geschweige denn zu erkennen wie alle Apps auf dem Gerät heißen. Es bleibt abzuwarten wie sich das Ganze weiterentwickelt.

Meinung des Autors: Sicher ein guter Anfang und ich bin gespannt wie sich Google Voice Access entwickelt. Was haltet Ihr davon? Werdet Ihr es auch antesten?