Originalansicht: Plex: Passwörter und weitere Daten geklaut

Um auf einem PC oder Server eine umfangreiche Mediensammlungen zu verwalten und auch auf andere Geräte zu streamen will, ist Plex eine gute Lösung. Der Service wurde jetzt allerdings Opfer eines erpresserischen Hackerangriffs, bei dem etliche Kundendaten entwendet wurden. Die Nutzer von Plex sollten daher tätig werden, um ihre Daten zu schützen


Offenbar hat es einen erfolgreichen Angriff auf die Nutzerdaten gegeben, wie Plex in seinem Blog mitgeteilt hat. Weitere Informationen finden sich bei Reddit, denn dort hat der vermeintliche Hacker damit gedroht, die gestohlenen Daten zu veröffentlichen, sollte Plex keine Zahlungen in Bitcoins leisten. Auch den betroffenen Nutzern wird angeboten, die Daten gegen Zahlung geheim zu halten. Folgende Angaben wurden laut Plex entwendet: IP-Adressen, private Foren-Nachrichten, E-Mail-Adressen und verschlüsselte Passwörter. Zahlungsinformationen sind angeblich nicht vom Diebstahl betroffen, denn diese sollen nicht auf den gehackten Servern gespeichert gewesen sein.

Die betroffenen Nutzer sollen von Plex per Mail benachrichtigt worden sein. Da solche Informationen aber prinzipiell eher unzuverlässig sind, kann allen Plex-Nutzern nur dringend empfohlen werden, ihr Zugangspasswort unter plex.tv umgehend abzuändern. Um Probleme durch die Änderung zu vermeiden, sollten vorher alle mit dem eigenen Konto verknüpften Geräte und Apps abgemeldet werden. Diese müssen dann nach der erfolgreichen Änderung mit dem neuen Passwort wieder verbunden werden. Weitere Informationen zu dem Vorfall will Plex In Kürze veröffentlichen.

Zusätzlich sollten auch alle Zugangsdaten zu anderen Diensten geändert werden, bei denen man sich mit identischen Anmeldedaten wie bei Plex anmeldet (was man ohnehin besser nicht machen sollte).

Meinung des Autors: Jetzt ist auch Plex von einem umfangreichen Datendiebstahl betroffen. Und der Hacker hat eindeutige Ziele: Daten gegen Bitcoins tauschen. Das zeigt wieder einmal, wie unsicher das Internet ist. Und warum Bitcoins keinen wirklich guten Ruf haben.