Originalansicht: Dinosaurier, Frau mit Kopftuch, kotzendes Smilie und mehr: 69 neue Emojis für 2017 geplant

Obwohl die Zahl der sogenannten Emojis seit der ersten Ausgabe massiv zugenommen hat, gibt es offenbar immer noch Bedarf an neuen Gestalten, Figuren, Dingen und Situationen, die mit den unbewegten Animationen dargestellt werden sollen. Daher sollen in diesem Jahr weitere 69 der auch Smileys genannten Grafiken freigegeben. Hier ein Überblick


Das Emoji 5.0 genannte Update ist in 9 Kategorien unterteilt, in denen es neue Bildchen gibt: Smilieys, Menschen, Fantasy, Aktivitäten, Kleidung, Tiere, Essen und Trinken, Flaggen und Weiteres. In jeder dieser Rubriken gibt es einige Neuzugänge, die mehr Möglichkeiten beim Ausdruck von Emotionen oder zur Beschreibung von Situationen dienen sollen. Dabei gibt es eine Neuheit, denn bei einigen Emojis werden nicht mehr nur die Hauttöne verändert werden können, sondern es gibt sie auch mit unterschiedlichen Geschlechtern. Das sieht dann beispielsweise so aus:


Aber auch das Alter wird bei einigen der neuen Emojis verändert werden können. Hier verschiedene Generationen eines Gesichtes:


Eine komplette Übersicht aller neuen Emojis, zu denen unter anderem stillende Mütter, Elfen, explodierende Köpfe, Ringelsocken und ein saftiges Steak gehören, gibt es in dieser Liste und auch im nachfolgenden Video.


Bis die neuen Animationen aber auf den Smartphones ankommen, wird noch einige Zeit dauern. Nach der jetzt erfolgten Fertigstellung der Übersicht wird es noch bis Juni dauern, bis Unicode 10.0 - in dem die neuen Emojis enthalten sind - an die Software-Vertreiber übergeben wird. Zwischen Juli und Dezember sollen die neuen Grafiken dann im Rahmen von Updates des Betriebssystems an Smartphones und Tablets verteilt werden. Die obigen Bilder zeigen übrigens, wie die Emojis unter iOS auf einem iPhone aussehen. Bei Android und Windows 10 Mobile kann es leichte Abweichungen geben.

Meinung des Autors: Jetzt gibt es schon so viele Emojis, doch genau das, was man gerade brauchen könnte, fehlt noch immer. Doch noch in diesem Jahr dürften einige Lücken geschlossen werden - dann wird es noch abwechslungsreicher, aber auch noch unübersichtlicher.