Originalansicht: Google: Smartphones sorgen für Ende der Instant Suche

Vor einigen Jahren hat die Suchmaschine Google eine praktische Funktion spendiert bekommen: Suchergebnisse wurden bereits angezeigt, während der Suchbegriff noch eingegeben wurde. Damit ist jetzt wieder Schluss, und das soll die Schuld moderner Mobiltelefone sein


Vor sieben Jahren überraschte Google mit der Instant-Funktion. Statt bei der Eingabe nur Suchvorschläge zu machen, wurden im Hintergrund bereits passende Treffer zu den gemachten Eingaben gesucht und in Echtzeit angezeigt. Das war überaus praktisch, weil man bei vielen Suchanfragen nur wenige Buchstaben eingeben musste, bis man die gesuchte Seite angezeigt bekommen hat. Doch damit ist jetzt Schluss, denn seit kurzem ist Google wieder zum alten System zurückgekehrt, bei dem lediglich mögliche Schlagwörter angezeigt werden.

Die oben beschriebene Funktion hat nämlich auf Smartphones einen entscheidenden Nachteil: sie sorgt bereits bei der Eingabe des Suchbegriffs für einen relativ hohen Datenverbrauch, weil im Hintergrund immer neue Ergebnisse geladen werden. Zudem kann sie bei schlechter Datenverbindung die eigentliche Suchzeit deutlich verlängern. Und da mittlerweile mehr als die Hälfte aller Suchanfragen von mobilen Geräten kommen, hat man die von vielen Anwendern lieb gewonnene Funktion jetzt kurzerhand deaktiviert.

Meinung des Autors: Viele fanden die sogenannte Instant-Suche von Google überaus praktisch, denn sie hat die Suchzeit mitunter deutlich verkürzt. Das klappt inzwischen nicht mehr, was durchaus schade ist. Die Argumentation des Suchmaschinen-Betreibers ist aber durchaus nachvollziehbar. Oder seht ihr das anders?