Originalansicht: Amazon und Microsoft starten Kooperation - Alexa und Cortana werden Arbeitskolleginnen

Im Kampf um die beste virtuelle Assistentin hat Microsoft mit Cortana nicht den besten Stand, auch wenn die Dame sogar in Spielen auftreten darf. Amazon hat hier mit Alexa auf seinen Echo Geräten für viele durchaus mehr zu bieten. Nun haben sich Microsoft und Amazon zu einer Zusammenarbeit entschieden bei der die virtuelle Assistenten des Einen quasi auf die Dienste des Anderen zugreifen kann.


Sowohl Microsoft als auch Amazon haben dazu passende Pressemitteilungen online gestellt. Ausgegangen sei das Ganze zwar von Amazon Gründer und CEO Jeff Bezos, aber Microsoft CEO Satya Nadella ist von der Idee ebenfalls angetan und laut Pressemitteilung der Meinung, dass es eine sehr gute Idee sei Cortanas Wissen, eine Anbindung an Microsoft Office 365 und echte Erinnerungen mit Alexa zu teilen. Jeff Bezos sagt, dass bei einem solchen Unternehmen alle nur gewinnen können, egal ob Amazon, Microsoft oder der End-Nutzer.


So soll es dann scheinbar mit Befehlen wie „Hey Cortana, öffne Alexa“ oder „Alexa, öffne Cortana“ eben möglich sein, den eigentlichen Assistenten auf den des anderen Anbieters umzuschalten und so dann im Wechsel die Unterschiedlichen Funktionen zu nutzen. Während bei Alexa die Fähigkeiten für Office schon genannt wurden erwähnt man für Cortana zum Beispiel die Einkaufsliste für Amazon.


Als Termin für eine gemeinsame Unterhaltung zwischen den beiden virtuellen Damen wird „später in diesem Jahr genannt“ und es bleibt also abzuwarten wann das Ganze an den Start gehen wird.

Meinung des Autors: Alexa nutze ich recht oft, Cortana eher nie. Sie hat mit Halo das bessere Franchise am Start, aber als virtueller Assistent taugt sie nur im Spiel. Ich bin daher sehr auf die Kooperation gespannt, auch wenn ich eine direkte Nutzung ohne separates aktivieren besser finden würde. Was haltet Ihr davon, dass Alexa und Cortana nun eine berufliche Beziehung eingehen?