Originalansicht: Powerbank: Vorteile und Nachteile externer Akkupacks im Überblick

Viele moderne Smartphones bieten nicht mehr die Möglichkeit, den Akku ohne größeren Aufwand auszutauschen. Damit entfällt auch die Möglichkeit, durch einen Wechselakku neue Energie zu bekommen. Inzwischen gibt es aber externe Akkus, mit denen sich ein Smartphone oder auch andere Geräte aufladen lassen. Wir versuchen nachfolgend zu klären, welche Vor- und Nachteile diese sogenannten Powerbanks haben


In einem unserer Ratgeber haben wir die Vor- und Nachteile von Wechselakkus beleuchtet. Da es diese bei vielen Smartphones, darunter jedem Apple iPhone oder dem neuen Samsung Galaxy S6 und seinen Ablegern, sowie zahlreichen anderen Geräten wie Tablets nicht (mehr) gibt, müssen unterwegs Alternativen gefunden werden, damit nicht der Saft ausgeht. Im Zubehörhandel werden dafür sogenannte Powerbanks angeboten, die je nach Modell eine Kapazität zwischen 1.000 und weit über 25.000 mAh bieten. Damit kann einem Mobiltelefon zwischen wenigen Stunden bis hin zu mehreren Tagen zusätzliche Energiereserve verpasst werden.

Mittlerweile ist das Angebot an solchen Akkupacks fast unüberschaubar geworden, doch eines haben alle im Prinzip gemeinsam: einen USB-Anschluss, an dem ein externes Ladekabel angeschlossen werden kann. Doch es gibt auch Modelle, die gleich mehrere Anschlüsse mitbringen, was das parallele Laden von zwei oder sogar mehr Geräten ermöglicht. Nicht wenige bieten auch noch zusätzliche Möglichkeiten, darunter eine integrierte Taschenlampe oder integrierte Solarzellen für die Aufladung durch Sonnenlicht.

In der Vergangenheit sind die Preise für die externen Akkus deutlich gefallen. Für knapp über 10 Euro bekommt man bereits eine Kapazität von 5.000 mAh, was ausreicht um einen Akku in einem Smartphone mindestens einmal komplett zu laden. Höhere Kapazitäten sind natürlich teurer, bieten in der Regel aber auch zusätzliche Funktionen wie eine bessere Ladestandanzeige oder die erwähnten zusätzlichen Anschlüsse. Bei allzu günstigen (No-Name-)Angeboten ist aber Vorsicht angesagt, denn deren tatsächliche Kapazität ist oft weit von dem entfernt, was auf dem Gerät angegeben ist.

Nachfolgend noch einmal einige der oben genannten sowie weitere Argumente in Kurzform, natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Vorteile des Akkupacks:
Liefern unterwegs Energie für Stunden oder Tage
Können eines oder sogar mehrere Geräte gleichzeitig aufladen
Können neben Smartphones auch Tablets, Smartwatches, MP3-Player- GPS-Geräte und ähnliches aufladen
Kapazität zumeist höher als bei einem Wechselakkus
Inzwischen oft günstiger als ein (Marken-)Wechselakku
Unterbrechungsfreie Versorgung mit Energie
Zusätzliche Funktionen wie Taschenlampe möglich
Benötigen kein spezielles Ladegerät

Nachteile des Akkupacks:
Je nach Kapazität schwer und unhandlich
Angegebene Kapazität wir teilweise nicht erreicht
Beim Aufladen hängt man am Kabel
Vor allem No-Name-Produkte können schnell nachlassen oder ganz ausfallen

Zusammengefasst kann man also sagen, dass der Wechselakku gegenüber einer Powerbank nur einen wirklichen Vorteil bietet: nach dem Wechsel steht die Ladung sofort kabellos zur Verfügung. Dennoch ist der Verzicht vieler Hersteller auf den unkomplizierten Akkutausch ein Rückschritt, denn am Ende der Lebensdauer der wiederaufladbaren Batterie ist ein (teurer) Werkstattbesuch fällig, um einen neuen Akku einbauen zu lassen.

Meinung des Autors: Bei vielen Smartphones, Tablets und anderen Geräten wie Smartwatches ist eine unkomplizierter Akkutausch nicht möglich. Doch eine sogenannte Powerbank sorgt dafür, dass man unterwegs nachladen kann. Das hat neben (sehr) vielen Vorteilen auch (wenige) Nachteile. Wer vermisst da beim täglichen Gebrauch noch einen Wechselakku?