Originalansicht: Moneypenny: Facebook soll an persönlichen Sprachassistenten für den Messenger arbeiten

Apple hat "Siri", Google hat "Google Now" und Microsoft´s virtuelle Assistentin nennt sich "Cortana". Jetzt soll auch Facebook kurz vor der Veröffentlichung eines persönlichen Sprachassistenten stehen, der seinen Namen an die Sekretärin des berühmtesten Geheimagenten anlehnt - "Moneypenny". Doch "Moneypenny" soll mehr können als Siri, Cortana und Google Now




Die Kollegen von The Information (via Engadget) berichten, dass Facebook derzeit an einem eigenen Sprachassistenten ähnlich Siri, Cortana, Google Now & Co arbeiten soll, welcher als Feature in den Facebook-Messenger integriert werden und den Namen Moneypenny tragen soll. Derzeit ist aber noch nicht bekannt, ob Facebook bei dem Namen bleibt beziehungsweise bleiben darf.

Monexpenny soll laut Aussage der Quelle allen bisherigen Assistenten überlegen sein, da sich der Nutzer hier nicht mit einer Maschine, sondern mit realen Personen unterhalten können soll, welche die Anfragen bearbeiten. Unbeantwortet bleibt ebenfalls die Frage, ob es sich bei den Menschen hinter Moneypenny um eine Community oder ein riesiges Service-Center handeln soll.

Als Plattform soll dabei - wie soll es anders sein - der Facebook-Messenger dienen, wodurch sich solch ein Assistenz-System auch auf weitere Bereiche ausdehnen lassen würde. Wie genau Moneypenny integriert werden wird, steht zum aktuellen Zeitpunkt ebensowenig fest, wie die Frage wann die Assistentin dann auch wirklich verfügbar sein soll.

Man muss aber anmerken, dass längst nicht alle Facebook-Projekte von Erfolg gekrönt waren, weshalb Moneypenny nicht mit 100-prozentiger Sicherheit erwartet werden darf. Eines der gescheiterten Projekte war der Launcher Home, welcher Facebook-Inhalte direkt auf den Startbildschirm des Smartphones bringen sollte. Dieses Konzept hat sich nicht durchsetzen können, wozu es auch nur auf einigen wenigen Geräten verfügbar gewesen ist. Auch wenn die Idee hinter Moneypenny deutlich erwachsener wirkt, ist aufgrund der starken Konkurrenz von Siri, Cortana, Google Now & Co eine definitive Umsetzung fraglich.


Meinung des Autors: Die Idee hinter Moneypenny ist durchaus überlegt aber könnte aufgrund der starken Konkurrenz zu Siri, Cortana & Co immer noch fallen gelassen werden, wie es bei einigen Facebook-Projekten der Fall gewesen ist. Größter Vorteil von Moneypenny läge in der Nutzerzahl des Messengers sowie der Möglichkeit, auf jeder beliebigen Plattform laufen zu können, wo der Facebook-Messenger auch zum laufen gebracht werden kann.