Originalansicht: 7 Wochen pro Jahr...

Es gibt zu jedem Themengebiet Studien und so natürlich auch zu Smartphones.


Egal wohin man schaut, Smartphones, gefühlt hat heute jeder eines. Ob am Bahnhof, Flughafen oder im Café und ganz wahnwitzige Menschen nutzen sie selbst auf dem Fussweg und schauen weder links noch rechts.
Schnell auf eine Nachricht antworten, die E-Mails checken, einen Blick bei Facebook hinterlassen und natürlich telefonieren, Smartphones sind einfach praktische Dinger. Und offensichtlich sind Smartphones auch fesselnd, was eine neue Studie belegt.

In einer Studie ging TNS der Frage nach, wieviel Zeit der moderne Mensch im Jahr damit verbringt sich mit seinem Smartphone zu beschäftigen.
Die Marktforscher von TNS haben ermittelt, dass Personen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren täglich 3,2 Stunden mit ihrem Smartphone verbringen. Dies entspricht 49 Tagen oder 7 Wochen pro Jahr.
Es gibt noch weitere Details. Täglich schauen wir 150 Mal auf´s Smartphone. Auf den Geräten sind durchschnittlich 60 bis 70 Apps installiert, von diesen werden aber nur 10 Prozent regelmässig genutzt. Soziale Netzwerke checken 63 Prozent der Nutzer täglich, 50 Prozent konsumieren täglich Videos über ihr Smartphone.
Mit steigendem Alter des Nutzers lässt die Nutzungsdauer des Smartphones nach.

Im Jahr 2007 brachte Apple das erste iPhone auf den Markt und leitete damit die Smartphone-Neuzeit ein. Natürlich gab es auch schon vor dem iPhone Smartphones, aber erst mit dem Gerät von Apple gab es den notwendigen Schub und seither setzte sich die Gerätekategorie durch und drang in alle Schichten der Gesellschaft vor. In nur 8 Jahren haben es Smartphones geschafft, dass 85 Prozent der Menschen ihr Gerät täglich nutzen. Für eine so hohe Durchdringung eines Marktes benötigte beispielsweise der TV 40 Jahre und der PC immerhin noch 20 Jahre.

Meinung des Autors: Schon ein Wahnsinn, wieviel Zeit man offenbar mit einem Smartphone verbringt. Schaut man sich die kurze Zeitspanne an, welche die Smartphones zum erreichen der breiten Masse benötigten, dann kann man wohl von einem Siegeszug sprechen.