Recht schnell nach dem Verkaufsstart des Samsung Galaxy S3 stellt Samsung seinen Quellcode für Entwickler ins Netz: Gute Nachricht für die Android Community.



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Es kann durchaus gesagt werden, dass Samsung „transparent“ ist. Zumindest gegenüber Entwicklern, die an Apps oder Tools fürs Samsung Galaxy S3 werkeln.

Andere Hersteller lassen sich nicht ganz so gerne in die Karten schauen, doch Samsung setzt auf Kooperation – und erhofft sich natürlich jede Menge Software und schnelle Entwicklungsschritte für das neue Smartphone.

Und so gab Samsung alle Kernel und Treiber fürs Samsung Galaxy S3 heraus – und stellte diese auf der hauseigenen Open-Source-Site zur Verfügung. Um Mitglied in der „Source Community“ zu werden, bedarf es lediglich einer Registrierung.

Vor allem Softwareentwickler, Programmierer und Entwickler können sich so denn auf den Quellcode stürzen und diesen herunterladen. So wird es den „Tüftlern“ leichter fallen, herauszufinden, wie das Galaxy S3 so tickt.
Selbstverständlich profitiert Samsung noch in einem weiteren Punkt, denn die Entwickler tragen dazu bei, dass das System in möglichst kurzer Zeit noch besser wird.
Nun wird es wohl nicht mehr allzu lange dauern, bis neue Patches fürs S3 zur Verfügung stehen. Und der „Dev-Community“ wird ganz gewiss nicht langweilig, können sie sich nun ebenfalls dran machen, das System weiterzuentwickeln.

Somit unterscheidet sich Android 4.0 („Ice Cream Sandwich“) maßgeblich von Apples iOS 5.1.1. Während beim IT-Giganten aus Cupertino stets Geheimhaltung das Gebot der Stunde ist und die Schranke unten bleibt, lässt Samsung zumindest Kenner der Materie den Bahnübergang ohne Probleme passieren.

Diese Offenheit „ohne Grenzen“ wird von vielen Usern geschätzt – womöglich ein Grund, warum sich Android immer größerer Beliebtheit erfreut.

Am 29. Mai wurde das Samsung Galaxy S3 veröffentlicht. Zu Beginn war aber immer wieder von Lieferschwierigkeiten die Rede. In den meisten Tests schneidet das Smartphone mit 4,8-Zoll-Display zudem positiv ab – der ganz große Wurf aber scheint Samsung nicht geglückt. Aber was heißt das schon.

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