So richtig kam Google TV noch nicht in Schwung, was sich aber in diesem Jahr ändern soll:
Das auf Android basierende System für Set-Top-Boxen und HDTVs konnte sich bisher nicht in den USA etablieren, obwohl er vor über anderthalb Jahren dort startete. Doch mit der nächsten Hardware- und Software- Generation geht es nun bald nach Europa.

Google TV soll zum Erlebnis für TV-Freunde werden.

Laut Google wird zuerst der britische Markt bedient, mit Deutschland kann man fest für den September 2012 rechnen. Denn Sony bringt mit dem Google TV-Player NSZ-GS7 sowie dem Blu-ray-Player NSZ-GP9 im Spätsommer entsprechend geeignete Geräte in den Handel. Folglich muss Google TV in diesem Zeitraum verfügbar sein. Google selbst gibt im hauseigenen Blog an, den Dienst 2012 in Großbritannien, Australien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Mexiko und Niederlande zu starten, ohne genaue Details zu nennen.

Weitere Fakten werden auf dem Google I/O-Event in dieser Woche erwartet.
An dem Konzept von Google TV wird sich natürlich nichts ändern: So bringen die Set-Top-Boxen oder TV-Geräte mit entsprechender Integration Multimedia-Inhalte auf die großen Bildschirme. Man kann während des Fernsehschauens parallel mit Chrome im Internet surfen, YouTube-Videos abrufen oder gar dank Google-Play-Anbindung angepasste Apps herunterladen sowie benutzen. Spiele sind hier ein Beispiel. Wer bereits über einen Sat- oder Kabel-Receiver verfügt, der schleift das TV-Signal via HDMI durch ein Google-TV-Gerät zum HDTV und erweitert dadurch die Inhalte mittels Features aus dem Internet (LAN, Wi-Fi).
Für eine bequeme Bedienung bietet Sony für genannte Player besondere Fernbedienungen mit Touchpad, Tastatur und integrierte Sensoren an – quasi Smartphone-Technik zur Steuerung. Zudem verfügt Google TV über ähnliche Elemente wie Apple TV, darunter das Ausleihen von Filmen, das Abspielen von Musik und das Streamen von Inhalten beispielsweise vom heimischen Rechner. Im Gegensatz zu Apples Fernseh-Erweiterung erhält Googles Alternative auch Flash-Unterstützung und dank Android zudem offenere Strukturen für Entwickler – die Apps oder gar Widgets für Google TV entwerfen können.


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