Vor einiger Zeit hatte ein angeblich von alleine in einer KFZ-Halterung explodiertes Samsung Galaxy S3 für Unruhe gesorgt.
Samsung hat sich das explodierte Gerät schnell zukommen lassen und den Fehler untersucht – außerdem aber einen unabhängigen Sachverständigen eingeschaltet um jegliche Zweifel an dem Ergebnis der Untersuchung im Keim zu ersticken.


Explodiertes Galaxy S3 nicht Samsungs Schuld-explode_galaxy.jpg



Die Sachverständigen von “Fire Investigations UK” haben nun festgestellt, dass der Schaden an dem Samsung Galaxy S3 durch eine externe Quelle verursacht wurde – am besten würde das Schadensbild zu einer Mikrowelle passen.

Der Besitzer des beschädigten Samsung Galaxy S3 “dillo2k10″ hat in dem irischen Forum inzwischen auch seinen Post korrigiert und erklärte, dass eine andere Person versuchte das Gerät zu reparieren, nachdem es ins Wasser gefallen war – die ganze Situation sei ein dummer Fehler. Ich finde es ehrlich gesagt auch wenig klever ein Gerät in einer Mikrowelle trocknen zu wollen – spätestens durch die Legende der Katze in der Mikrowelle hätte man vor solchen Aktionen gewarnt sein können.

Ein Blick in das Handbuch des Samsung Galaxy S3 hätte übrigens auch vor dem Schaden bewahrt: Seite 168, Kapitel “Safety information”:

Never place batteries or devices on or in heating devices, such as microwave ovens, stoves, or radiators. Batteries may explode when overheated.
Ärgerlich ist die Sache nicht nur für den total blamierten Nutzer – auch Samsung dürfte wenig erfreut sein, hat doch das Gerücht um das explodierte Samsung Galaxy S3 auch mit in die Kursschwankungen der Aktie von Samsung reingespielt.


Quellen: KLICK und KLICK