Vor kurzem gab es ein englisches Urteil gegen Apple wonach sich Apple bei Samsung entschuldigen muß. Der britische Richter Colin Briss entschied das Samsung keine Designmerkmale des iPad bei eigenen Produkten aufgegriffen habe. Hier haben wir berichtet.

Nun sieht es danach aus, Apple kann die ungewollte Werbung für das koreanische Unternehmen für´s Erste umgehen.
Ein Londoner Gericht hat dem Antrag seitens Apple auf Revision des Urteils stattgegeben, im Oktober wird nun neu verhandelt. Sinn des Richterspruches ist sicher eine öffentliche Entschuldigung aus Kalifornien, Sinn ist sicher nicht das Apple Werbung für den Konkurrenten finanzieren muß.
Denn, Colin Briss hat in seinem Spruch genau definiert wie Apple die "Entschuldigung" öffentlich zu machen hat.

  • per Inseraten in -> Financial Times, Daily Mail, Guardian, Mobile Magazine, T3 ... Die Schriftart darf dabei nicht kleiner als Arial 14 sein, die Anzeigen müssen vor der Seite 6 der Zeitschriften / Zeitungen geschaltet werden
  • Als Hinweis auf allen europäischen Internetpräsenzen von Apple


Sicher ist es für Apple kein Problem auf den eigenen Internetseiten entsprechende Hinweise einzufügen, aber alles was per Printmedien verbreitet werden muß kostet Geld. Geld, welches nun Samsung für eigene Werbung einsparen könnte. Das kann nicht die eigentliche Absicht von Colin Briss gewesen sein, als er sein Urteil fällte und Apple zur Entschuldigung verpflichtete.

Wir werden also im Oktober sehen wie es endgültig um Werbung aus Kalifornien für südkoreanische Produkte bestellt ist.