Schüler sollen zu Fabrikarbeit gezwungen worden sein, weil sie sonst kein Abschlusszeugnis erhielten


Samsung drohen neue Probleme-image-367166-galleryv9-octu.jpg


Der Streit um Patente könnten für den Apple-Konkurrenten Samsung zur Nebensache werden, denn ein Bericht macht dem Smartphone-Hersteller jetzt andere Probleme.
Der südkoreanische Elektronikhersteller Samsung soll in einigen seiner chinesischen Fabriken angeblich Kinder einsetzen.

Der "Spiegel" berichtete unter Berufung auf einen Report der in New York ansässigen Nichtregierungsorganisation China Labor Watch über einige Missstände in einigen firmeneigenen Samsung-Fabriken in China, auch als Foxconn, ein Fertigungsunternehmen für Apple, wegen der dortigen Bedingungen in die Kritik geriet, spielte China Labor Watch eine Rolle. In drei der untersuchten Fabriken von Samsung soll sogar Kinderarbeit an der Tagesordnung sein. Die zum teil unter 16 Jahre alten Schüler würden dabei angeblich von den Lehrern zur Fabrikarbeit gezwungen, weil es sonst kein Abschlusszeugnis gebe.
Die Verträge würden dabei direkt zwischen Schule und Fabrikbetreibern ausgehandelt, die Schulen bekämen im Gegenzug Geld, stellt der Bericht der Organisation fest.

Die Organisation meldet dem Magazin zufolge auch noch weitere Missstände, darunter "gefährliche Arbeitsbedingungen", "ungültige Arbeitsverträge" und zu viele Überstunden. Samsung teilte dem Magazin am Freitag auf Anfrage mit: "Es besteht Kenntnis von dem Bericht von China Labor Watch und die Situation wir vollständig geprüft."

Quelle: Klick