Android Backup erstellen: Damit gelingt das Daten-Backup bei Android-Smartphones

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Smartphones sind in der heutigen Zeit viel mehr als nur reine Telefon-Geräte. Sie haben sich mittlerweile zu kleinen tragbaren und handlichen Mini-Computern entwickelt. Entsprechend befinden sich auch eine Menge Daten auf den Geräten. Teilweise sind es auch wichtige Daten, die die Nutzer mit sich herumtragen. Da ist es unerlässlich, dass diese zwischendurch auch gesichert werden. Allerdings weiß nicht jeder, wie man ein solches Backup der eigenen Daten durchführt. Wir stellen euch heute ein paar Möglichkeiten für das Betriebssystem Android vor.

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Wer beispielsweise über ein Gerät von Samsung verfügt, der kann die hauseigene PC-Software Samsung KIES nutzen. Dort ist die Funktion zur Datensicherung vorhanden. Man kann dabei selbst auswählen (nach Vorgabe durch die Software) was gespeichert werden soll, etwa Kontakte, Videos, Bilder. Auch andere Inhaltsdateien als etwa Musik, Bilder und Videos werden dabei gesichert. Ebenso können die gesamten SMS Nachrichten übertragen werden. Das Backup wird dabei auf dem entsprechenden Computer abgespeichert. Das Backup selbst dauert dabei, je nach Größe der gesamten Dateien, aber auch schon mal etwas länger. Man sollte zudem darauf achten, dass das Smartphone nicht allzu leer ist. Es wird zwar über den USB-Anschluss geladen, sicher ist jedoch sicher. Über den Reiter „Daten wiederherstellen“ kann dann das Backup auch wieder auf das Smartphone übertragen werden.

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Zudem funktioniert ein Backup auch über die kostenlose Alternative MyPhoneExplorer (wird in der Regel mit MPE abgekürzt). Auch mit diesem Tool ist der Datenaustausch zwischen Smartphone und PC möglich. Dabei beschränkt sich MPE aber nicht ausschließlich auf Samsung-Geräte, sondern kommt mit vielen Android-Smartphones klar. Der PC-Client wird unter FJ Software Development heruntergeladen. Allerdings wird dazu auch noch eine Android-App mit dem Namen „MyPhoneExplorer Client“ benötigt, diese findet man als kostenlosen Download im Play Store von Google. Man hat dabei die Möglichkeit, sich über USB-Kabel, Bluetooth oder sogar über das WLAN-Netz zu verbinden. Es ist aber wichtig, dass man beim Anschluss über das USB-Kabel unbedingt im Vorfeld „USB Debugging“ einschaltet. Dies ist zu finden unter „Einstellungen“, nach unten scrollen bis zu „Entwickleroptionen“ und dann auf „USB Debugging“. Sobald das Gerät dann mit MyPhoneExplorer verbunden ist, kann man unter dem Reiter „Extras“ den Punkt „Sicherung erstellen“ anklicken. Danach erscheint dann gleich ein Fenster, in dem man die Sicherung genau bezeichnen kann sowie den Pfad angeben kann. Entsprechend kann mit „Sicherung wiederherstellen“ das letzte Backup wieder auf das Smartphone gespielt werden.

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Eine weitere Möglichkeit stellt die App „Helium“ von ClockWorkMod dar. Dabei funktioniert das Prinzip im Grunde wie bei MyPhoneExplorer. Es wird sowohl eine Applikation auf dem Smartphone benötigt, wie auch einen Desktop-Client auf dem PC. Der PC-Client wird dabei unter www.clockworkmod.com/carbon bezogen, die App selbst gibt es im Google Play Store. Entsprechend verbindet man das entsprechende Gerät nun auch wieder mit dem PC via USB-Kabel. Über die Software ist dann das Backup möglich. Dabei wird gefragt, ob die Daten auf der SD-Karte gespeichert werden sollen, sofern diese vorhanden ist, oder ob die Daten auf dem PC gespeichert werden sollen. Etwas mehr Auswahl hat man, wenn man sich für Helium Premium entscheidet. Dabei erwirbt man lediglich den Lizenzschlüssel, die eigentliche Applikation ist die kostenlose Version. Vorteile bei der Premium-Version: Es gibt keine Werbeeinblendungen mehr und zudem kann automatisch in der Cloud gesichert werden, etwa Google Drive, Dropbox oder Box. Ebenso ist es möglich, dass man mehr als nur ein Gerät per Synchronisation abgleicht. Einen Wermutstropfen gibt es dennoch, denn es werden keiner Motorola-Smartphones unterstützt. Auch bei den beiden Sony-Modellen Xperia Z und Xperia S funktioniert das Backup nicht. Preislich kostet die Premium-Version 3,71 Euro.

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Die bislang vorgestellten Möglichkeiten basieren dabei alle auf rootfreien Geräten, soll heißen, Root-Rechte sind für diese Arten der Datensicherung nicht nötig. Wer allerdings eh schon über ein gerootetes Android-Smartphone oder –Tablet verfügt, der kann das Backup auch mittels Titanium Backup erstellen. Dabei wird selbst festgelegt, welche Daten letztlich gesichert werden sollen. Ebenso ist es möglich einen Zeitplan zu erstellen, dann werden Backups automatisch angelegt. Zu finden ist dies unter „Zeitplaner“. Gespeichert wird dabei im internen Speicher, auf der SD-Karte sowie auch in der Cloud über Dropbox.

Backup-Titanium-Backup-Play-Store.jpg

Alle gezeigten Möglichkeiten führen letztlich ans Ziel. Wer jedoch viele, für ihn wichtige, Daten hat, der sollte sich nicht auf Cloudspeicher verlassen. Dies gilt insbesondere für persönliche Dateien wie etwa Bilder und Videos. Hier sollte man dann lieber hergehen und diese Dateien selbst auf dem heimischen Rechner abspeichern, ohne ein entsprechendes Backup zu machen. Auch in Hinblick auf die Datensicherheit im Internet (Stichwort Prism) sollte man vor den cloudbasierten Speicherlösungen ein gewisses Maß an Respekt haben. Zwar kann auch der heimische PC ausspioniert werden, mit der Cloud präsentiert man es dann aber quasi auf dem Silbertablett.
 
G

Gast

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Android: Damit gelingt das Daten-Backup bei Android-Smartphones

Helium ist zwar gut, funktioniert aber nur aud Android >= 4.0; dafür braucht man nicht zwangsläufig ein PC-Programm. Das Ganze funktioniert auch hervorragend im Browser.
Titanium ist dagegen ziemlich überflüssig, da man keine einzelnen Apps sichern kann, nur alle oder gar nicht.
 
Robbie

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Android: Damit gelingt das Daten-Backup bei Android-Smartphones

Natürlich kann man mit Titanium Backup auch nur einzelne Apps sichern.

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Sisyphos

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Kann man problemlos, wie Robbie schon sagte. Einfach in Titanium Backup eine App antippen und aussuchen, was man machen möchte. Ein langer Druck auf die App eröffnet noch mehr Möglichkeiten.
 
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