Android - Begriffserklärungen von A - Z

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Robbie

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A2SD (ApptoSD)

Hierbei handelt es sich um eine Abkürzung für Applications to SD. Es ist eine Anwendung, mit der man Programme vom internen Telefonspeicher auf die Speicherkarte (interne Speicherkarte oder wenn nicht vorhanden auch externe) auslagern kann um so den internen Telefonspeicher zu entlasten.

Programme werden bei der Installation (egal ob aus dem Market oder vom PC her) ohne Ausnahme immer zuerst in den Telefonspeicher installiert. Wenn die Entwickler dies jedoch vorsehen, können Programm nachträglich auch aus dem internen Telefonspeicher verschoben werden.

Ob Apps verschoben werden können, kann man unter Einstellungen/Anwendungen/Anwendungen verwalten überprüfen, indem man dort auf den Reiter "Auf SD-Karte" (oder so ähnlich) klickt. Alle Apps, die in dieser Liste drin sind können auf die SD Karte verschoben werden. Apps, die bereits auf der SD Karte sind, haben einen Haken. Sollte ein weiteres App verschoben werden, das entsprechende App anklicken und im folgenden Fenster dann auf SD verschieben auswählen. (Auf dieselbe Art können auch Apps wieder in den Telefonspeicher verschoben werden).

Apps die Widget enthalten sollte man nicht auf die SD Karte verschieben, da die Widgets nur dann ausgeführt werden können, wenn diese im internen Telefonspeicher liegen.

Ob es Ausnahmen gibt, kann ich nicht sagen. Das müsste man dann selber austesten.


ADB (Android Debug Bridge)

ADB ist ein großes Tool für Android Entwickler sowie auch für User. Hiermit kann direkt vom PC aus mit dem Handy kommuniziert werden. USB Debugging muss dazu jedoch aktiv sein.


Android

Das Thema ist einfach zu umfangreich, ums es hier aufzuführen. Daher nur der Link zu Wikipedia. Android (Betriebssystem)


APK

APK ist die Abkürzung für Android Package und ist ein Paketformat für die Android Betriebssysteme sowohl für Handys als auch für Tabletts. Damit ein Programm unter Android installiert werden kann, muss es dieses Format haben und demnach die Endung *.apk.

Wenn unter Einstellungen/Anwendungen/Unbekannte Quellen der Haken gesetzt wurde, kann auch mit jedem Filemanager App jedes App installiert werden, welches sich bereits auf dem Handy befindet, also nicht nur Apps aus dem Market.

APK´s sind im Prinzip nichts anderes als gepackte Dateien, ähnlich einer *.zip, *.rar oder ähnlicher gepackter Dateien. Daher kann eine Datei.apk auch mit einem Programm wie Winrar oder 7Zip entpackt und somit auch bearbeitet oder verändert werden.

Wenn die Apps nicht gerade mit einer speziellen Signierung versehen sind, können z. B. Bilder ausgewechselt werden. Manche Teile der Apps sind jedoch auch verschlüsselt bzw. müssen vorab dekompiliert werden, bevor man sie bearbeiten kann.


Bootloader

Der Bootloader ist der Teil des Handys, welcher als erstes aktiv wird, sobald das Handy eingeschaltet wird. Man kann es wie beim PC das BIOS vergleichen. Es findet demnach ein Hardwarecheck statt und dann folgt der als Startpunkt definierte Punkt des Betreibssystems, welcher den eigentlichen Start des Systems einleitet.


Branding

Von vielen Herstellern kann man auch Handys erhalten, welche über die Provider (T-Mobile, Vodafone, O2, E+) und nicht nur über freie Markthändler wie Amazon vertrieben werden. Die Provider versehen diese Modelle jedoch auch gerne mit sog. Brandings (Brandzeichen, Brandmarke). Durch das Branding werden mehr oder weniger sinnvolle markante Providersachen in die Firmware (Betriebssystem) eingebunden, wie z. B. eine Bootanimation, welche das Providerlogo enthält, Apps welche auf Providershops verlinken oder diese starten oder auch Demoapps. Diese ganzen Sachen können meist weder verändert noch gelöscht werden. Nur in sehr seltenen Fällen werden durch diese Provideranpassung auch sinnvolle Sachen installiert. Hier könnte exemplarisch eine besondere Anpassung des Empfanges genannt werden.


Brick

Ein gebricktes Gerät (oft auch Ziegelstein oder Briefbeschwerer genannt), nennt man ein Smartphone, das man meist durch flashen von ROMS, SPLs, Radios etc. zerstört hat. Das äußert sich meistens dadurch, dass das Handy im ersten Splash (das erste Bild das man im Bootvorgang sieht) hängen bleibt. Bis jetzt gibt es noch keinen Weg dies wieder selbst zu reparieren, aber es wird heftig daran gearbeitet.


BusyBox

Meistens hat man ja eine Sammlung vieler Befehlsdateien auf dem Dateisystem/Datenträger. Da Android ja auf dem Linux Kernel aufbaut und somit Unix ähnlich ist gibt es auch hier Unix Befehle.

Jeder Unix Befehl der Shell ist eine eigene Datei wie z. B. ps, cat, cd. Unter Windows gibt es ähnliche Befehle wie cd, dir, copy, del usw. Bei Win werden die z. B. auf dem Laufwerk C:/ abgelegt, und zwar immer als *.exe Dateien. Diese Dateien sind häufig jedoch kleiner als 1 kB. Da die Sektorengröße aber oft mindestens 4 kB beträgt, belegt auch jede dieser Dateien mindestens den Speicherplatz von 4 kB, auch wenn sie kleiner sind.

Unter Linux hat man aber die Möglichkeit das ganz anders zu lösen. Man nimmt eine BusyBox. Eigentlich ist BusyBox eine Linux-Betriebssystemkomponente. Hier kann man z.B. die ganzen Befehlsdateien hineinpacken. Ein weiterer Vorteil, man packt nur die Befehlsdateien rein, die man wirklich benötigt. So hat man dann statt hunderter oder tausender Einzeldateien nur eine einzige.

Das ganze hat dann noch den Vorteil, das man jede Menge Speicherplatz spart. Nehmen wir an, die BusyBox enthält 1000 Befehlsdateien von jeweils 1 kB Dateigröße, und das Dateisystem hat eine Mindestsektorengröße von 4 kB (was meist Standard ist). Als Einzeldateien auf dem Speicherlaufwerk würden sie demnach 4000 kB Platz benötigen. In der BusyBox benötigen sie jedoch nur 1000 kB, also eine Ersparnis von 75 %.

Weitere Infos zu BusyBox siehe Wikipedia


Compiling oder Kompilieren

Kompilieren kann man auch einfach mit "Übersetzung" übersetzen. Es wird also lediglich eine bestimmte Sprache in eine für eine Maschine - hier die CPU oder Prozessor - verständliche Sprache übersetzt.

Im allgemeinen wird in einer bestimmten Programmiersprache programmiert und anschließend mit einem entsprechenden Compiler, in die Maschinensprache übersetzt.


Custom Recovery

Das Custom Recovery ist eigentlich nichts anderes als ein erweitertes Recovery Menü mit dem man mehr Möglichkeiten hat, als mit dem normalen Recovery. Das Custom Recovery hat volle Schreib- und Leserechte auf dem System. Hierdurch ist es möglich, nicht nur Original ROM Updates zu installieren, sondern auch Custom ROMs. Man hat die Möglichkeit, ein komplettes Backup seines derzeitig installierten Systems zu machen sowie dieses später wieder zu installieren. Man kann darüber andere Kernels oder Radios installieren. Aber es gibt darüberhinaus noch weitere Möglichkeiten.

Der derzeit aktuellste Vertreter dieser Custom Recovery ist ClockWorkMod (CWM). Eine komplette Beschreibung (englisch) von CWM findet man derzeit auf dieser Site.



Custom ROM

Hierbei handelt es sich um ROMs, die von freien Programmieren (oft auch Developer genannt) erstellt und/oder optimiert wurden. Von diesen werden meist schon Root oder auch CWM direkt mit eingefügt, sodass nach der Installation diese Teile des Systems sind und nicht mehr separat installiert werden müssen. Ferner werden bei Custom ROMs häufig von den Herstellern installierte Apps entfernt oder sinnvolle Apps direkt mit installiert. Weitere Möglichkeiten der Custom ROMs sind z. B. Overclocking des Systems oder auch Underclocking. Die Anpassungen können so weit gehen, das das System nicht nur schneller läuft, sondern auch Auswirkungen auf die Akkulaufzeit hat. Je nachdem kann diese länger oder auch kürzer ausfallen.


Cupcake

Android Versionen tragen immer dessert-Codenamen. Für die Version 1.5 ist der Codename Cupcake.


Dalvik Cache

Der Dalvik Cache (DC) ist nicht anderes als ein Auslagerungsplatz auf einem NAND Chip, ähnlich der Auslagerungsdatei unter Windows.

Unter Android beinhaltet der DC alle vorkompilierten DEX-Dateien, die von den *.apk und *.jar Dateien erstellt wurden, die auf dem Android Handy erstellt wurden. Diese Dateien werden immer dann neu generiert, wenn die Dalvik Virtual Machine feststellt, die eine existierende DEX-Datei mit einer älteren Version erstellt wurde oder eben nicht vorhanden ist.

Wenn das Handy also geflasht wird oder der DC gewipt wird, dauert der erste Neustart dann natürlich bedeutend länger, weil dann zuerst alle DEX-Dateien neu erstellt werden müssen.


Dalvik Virtual Machine

Die Dalvik Virtual Machine (DVM) ist eigentlich nicht anderes als eine Java Virtual Machine (JVM), aber eben für mobile Geräte. Im Gegensatz zu vielen JVM's hat die DVM einen eigenen Bytecode. Die DVM kann daher mit dem Programm dx die üblichen CLASS-Dateien von Java in DEX-Dateien konvertieren. Dabei werden dann auch mehrere CLASS-Dateien zu einer DEX-Datei zusammengefasst und ggfs. Optimierungen in Hinsicht auf den Speicherbedarf vorgenommen.


Dalvik Debug Monitor Server

Der Dalvik Debug Monitor Server (DDMS) zeigt u. a. Den Log des angeschlossenen Handys oder des laufenden Emulators an. Daneben werden auch Funktionen wie Fileexplorer oder Screenshot ohne das man Root haben muss angeboten.


Debranden

Das Debranden ist nicht anderes als das aufspielen (flashen) einer nicht von einem Provider modifizierten Firmware(FW). Im allgemeinen handelt es sich dabei dann um FW's der Hersteller oder auch sogenannte Custom Firmwares (CFW) bzw. Custom ROM.

Dies geschieht dann per Software des Herstellers, sofern er diese anbietet, Flash Tools oder auch per ADB.


Deodexing oder Deodexed

Bei den Stock ROM's gibt es in den Ordnern /system/app bzw. /system/framework neben den *.apk und *.jar Dateien auch noch zu diesen Dateien gehörende *.odex Dateien.

Bei den *.odex Dateien handelt es sich um optimierte classes.dex Dateien. Diese beinhalten gerätespezifische Optimierungen. Eine *.odex Datei hat Abhängigkeiten auf jede "Bootclasspath" Datei, die geladen wird, wenn sie generiert wird. Eine *.odex Datei ist nur dann gültig, wenn sie genau mit dieser Bootclasspath Datei verwendet wird. Die DVM stellt dies sicher, weil sie eine Prüfsumme für jede Datei erstellt, auf die die *.odex Datei abhängig ist und stellt dann sicher, das die Prüfsumme für jede Datei übereinstimmt, wenn die *.odex Datei geladen wird.

Die Bootclasspath ist eigentlich eine Liste, welche die Klassen der *.apk und *.jar Dateien beinhalten, die geladen werden können. Die wichtigsten Klassen, welche man immer in der Bootclasspath findet sind services.jar, framework.jar, core,jar, android.policy.jar und ext.jar. Diese genannten Dateien sind alle im Ordner /system/framework zu finden.

Durch das Deodexing werden die *.odex Dateien in eine classes.dex Datei konvertiert und mit in die *.apk/*.jar Dateien gepackt. Von daher sind deodexte Dateien meistens kleiner als die *.apk/*.jar/*.odex Dateien zusammen. Wenn man die Ordner /system/app und /system/framework komplett deodext, werden einige Megabyte an Daten eingespart. Die deodexten ROM's sind auch für Modder oder Designer interessant, da hier ohne Probleme Schriftgröße oder Farbe geändert werden können.



Donut

Android 1.6, auch 'Donut' genannt ist die 3. Version von Android. Mit ihm kamen neue Funktionen wie Text-To-Speech, Gestenerkennung und differenzierte Energiesteuerungen. Außerdem wurde das Design stark geändert und der Android Market bekam ebenfalls eine ganz neue Oberfläche.


Eclair[/FONT]

Der Nachfolger von oben genannten Android 1.6 folgte noch im selben Jahr 2009, als Google seine neueste Version 2.0, auch 'Eclair' (wie das franz. süße Stückchen) genannt, veröffentlichte. Die Verbesserungen waren dieses Mal auch wirklich erkennbar, denn es gab eine Bluetooth 2.1- und Microsoft Exchange-Unterstützung als auch erstmals die Funktion des Digitalzooms und des Blitzlichts. Doch Eclair hieß auch die Version 2.1, welche 2010 veröffentlicht wurde. Mit ihr wurden die Browser-Funktionen ausgebaut und es gab erstmals animierte Hintergrundbilder im Android Market.


[Ext 1, 2, 3 oder 4

Ext ist eine Art der formatierung (wie fat32 oder NTFS) die von Linux bekannt ist. Diese Formatierungsarten werden benötigt wenn man Apps2SD einrichten will.



Fastboot

Unter Fastboot versteht man eine Funktion, mit der Handy oder Tablett schneller hochfahren (booten). Denn die Geräte werden beim ausschalten nicht komplett ausgeschaltet, sondern nur in einen StandBy Modus versetzt. Bei manchen Herstellern findet man die Fastboot Option auch in den Einstellungen, meist Schnellstart genannt.

Mit ADB hat man auch mit dem Fastboot Befehl die Möglichkeit, bestimmte Dateien in das Gerät zu bekommen.


Firmware (FW)

Unter Firmware versteht man das Betriebssystem des Handys oder Tabletts. Im Gegensatz zu den Betriebssystemen auf PC's - hier insbesondere Windows - ist eine FW aber an die vorhandene Hardware angepasst. Windows läuft ja auf sehr vielen unterschiedlichen Hardwarekonfigurationen, wobei die Hardware ggfs. durch Treiber des Herstellers integriert wird. Im Normalfall nutzt daher eine FW die Hardwareressourcen optimal aus. Die FW liegt bei den Handys und Tabletts immer in einem ROM (Flashspeicher) - im Gegensatz zu einem PC, wo das Betriebssystem auf der Festplatte liegt.


Flashen

Unter flashen versteht man das überschreiben des Flashspeichers. Hiermit wird das Aufspielen oder auch neue Aufspielen auf das Handy oder Tablett bezeichnet.

Den Flashvorgang startet man in der Regel direkt an seinem Handy im Recovery Menü oder am Computer mit Hilfe der ADB, oder wie bei Samsung Geräten mittels Odin. Hierbei hat man meist ein .zip File (kann ein Custom ROM, eine neue Radio Version, ein neuer SPL, ein Thema, oder etwa ein Programm sein) auf das Telefon "geladen". Das Flashen dauert nicht sehr lange und ist ein sehr einfacher Prozess.


Hardreset

Der Hardreset unterscheidet sich vom Softreset dadurch, das hier das Gerät komplett auf Werkseinstellungen zurück gesetzt wird. Es werden also alle Daten, Einstellungen und installierte Programme / Themes gelöscht. Die Daten auf den Massenspeichern (intern oder extern) werden hierbei im Normalfall nicht berüht. Da es aber auch gerätespezifische Ausnahmen gibt (meist wenn man per ADB arbeitet) sollte man immer ein Backup seines Massenspeichers vorab machen (sofern noch möglich).

Ein Hardreset sollte man immer dann machen, wenn ein Softreset nicht durchführbar ist oder nichts bringt. Die Durchführung kann entweder über das Menü des Gerätes gemacht werden (nicht unbedingt zu empfehlen, da teilweise auch nicht so wirksam, aber halt möglich) oder mit einem Programm wie RUU (HTC), Kies oder Odin (Samsung), SEUS (Sony Ericsson). Dies geschieht bei diesen Programmen dann immer dadurch, das die komplette Firmware neu installiert wird. Auch für Geräte von Motorola oder LG gibt es entsprechende Programme.


Just in Time (JIT)

Mit JIT wird ein Programmcode laufzeitmäßig oder auch bei Bedarf Blockweise übersetzt und dann zur Ausführung gebracht. Der Vorteil ist hier, das der gesamte Block dann bereits übersetzt wurde und nicht noch Zeilen nacheinander abgearbeitet werden müssen. Die JIT Compiler der neuesten Generation arbeiten besonders effektiv, weil sie die Optimierung dynamisch Bei dynamischen Sprachen übersetzen.


Kernel

Der Kernel oder auch Betriebssystem-Kern ist die Basis des Betriebssystem. Hier wird die komplette Daten- und Prozessverwaltung geregelt.

In einem Betriebssystem ist es der unterste Layer (Schicht) einer Betriebssystem Software. Soll heissen, dieser Layer ist der Hardware am nächsten und hat auch direkten Zugriff auf die Hardware. Ein Kernel ist also die direkte Mittlerstelle zwischen Hard- und Software und regelt somit auch den Zugriff auf Speicher und CPU. Hier wird entschieden, welches Programm oder App wieviel Speicher bekommt oder welches zuerst ausgeführt wird.

Im Kernel sind auch oft die Treiber integriert, die für den Betrieb der Hardware Komponenten nötig sind, wie WLAN, Telefonfunktionen, Kamera, Tastatur und Tasten.


Launcher

Der Launcher oder auch User Interface (UI) genannt, ist die Bedienoberfläche des Androidsystems. Es gibt hier den reinen Android Launcher, der von Google kommt, sowie auch herstellereigene Launcher wie Touchwiz von Samsung, Sense von HTC, Motoblur von Motorola.

Daneben gibt es im Market noch Launcher diverser Hersteller wie Launcher Pro, ADW Launcher oder weitere, mit denen man die Funktionen des Android Launcher oder der Hersteller Launcher erweitern kann. Durch diese Launcher ist oft die Bedienung weitaus komfortabler


Lockscreen

Lockscreen oder auch Bildschirmsperre ist das erste was man sieht, wenn man den Bildschirm aktiviert. Auch dieser kann wie vieles bei Android verändert oder manchmal auch komplett ausgetauscht werden. Jeder Hersteller nutzt seinen eigenen Lockscreen. Im Market findet man dazu dann diverse andere wie Lock, Widgetlocker oder ähnliche.

Daneben sind dann noch alternative andere im XDA Forum zu finden, welche teilweise Root benötigen aber dann bereits im Lockscreen sehr hilfreiche Sachen beinhalten.


OTA (Fota)

OTA bedeutet Over the Air, manchmal findet man auch FOTA für Firmware over the Air. Dies ist eine Funktion, mit der die Geräte direkt per WLAN oder auch dem Mobilen Netzwerk (GSM, UMTS, HSDPA, HSUPA) mit einzelnen Systemapps, Systemaktualisierungen oder auch der komplette Firmware versorgt werden können. Hierbei wird das ganze dann direkt per WLAN oder mobiles Netzwerk gedownloadet und installiert.

Solche Sachen sollte man natürlich nur angehen, wenn der Akku recht voll geladen ist.




Radio

Die Radio Version am Android Gerät ist für den Empfang (also GSM, GPRS, EDGE, 3G und WLAN) zuständig. Oft bringen neue Versionen des Radios längere Akkuleistung. Das Radio updated man durch flashen eines zip File, aber auch mit dem Programm Odin bei Samsung Geräten. Aber Achtung: Wenn man dieselbe Radio Version zweimal flashed hat man ein gebricktes Handy.


RAM Hack

Der RAM Hack ist in vielen Custom ROMs für das G1. Der Hack ist eine Modifikation des Kernels. Offensichtlich nimmt er 10MB vom Grafikspeicher weg und fügt sie beim Arbeitsspeicher (RAM) dazu. Grafikaufwendige Spiele laufen dann nicht mehr ganz so flüssig.


Rebranden

Ist im Prinzip dieselbe Prozedur wie wenn man Debrandet. In manchen Fällen möchte man vielleicht wieder die Providerversion istallieren, sei es wegen Garantie oder weil man das Handy mit der Original FW verkaufen möchte.



Recovery Modus

Der Recovery Mode ist ursprünglich dafür da, neue updates auf Android Handys zu installieren. Man kann aber modifizierte Recoverys flashen (installieren), mit denen man dann weit mehr Möglichkeiten hat, wie in etwa Backups zu erstellen und einzuspielen und seine SD Karte zu partitionieren.


ROM

Unter ROM versteht man das Betriebssystem des Gerätes. Die Hersteller verkaufen ihre Geräte im Normalfall mit einem gesperrten Betriebssystem, sodass man weder Rootrechte besitzt noch irgendwas anderes machen kann, als Hersteller bzw. Android zulässt. Für die meisten User reicht das auch vollkommen aus. Aber es gibt auch eine Menge User, die mehr wollen und ihr Gerät so modifizieren wollen, wie es ihnen gefällt. Für diese User gibt es dann sogenannte Custom ROMs, die eigentlich immer bereits Root Rechte mitbringen oder die mittels Root Rechten ihr Gerät übertakten oder untertakten wollen, die bestimmte vorinstallierte Apps entfernen möchten, die das Design oder Funktionen verändern wollen. Diese müssen dann entweder ihr Gerät rooten oder veränderte ROMs flashen.


ROM Kitchen

Hierbei handelt es sich um ein Programm im Internet, aufrufbar über den Browser. Mit diesem kann man sich sein eigenes ROM zusammenstellen. Voraussetzung ist natürlich, das das Gerät auch von der Kitchen unterstützt wird. Bei der Erstellung wird dann alles mögliche abgefragt, sodass am Ende das Custom ROM herauskommt, das man möchte. Am Schluss lädt man sich dann das fertige Custom ROM herunter und installiert es.


Root

Unter Root versteht man eigentlich nur, welche Rechte der Benutzer am System hat. Root ist das höchste Recht. Im wesentlichen hast du mit root Rechten einfach 100%igen Zugriff auf dein Android Gerät. Es bietet Vorteile Backup des kompletten Systems, ändern des Systems und volle Kontrolle des System. Viele systemnahe Apps benötigen auch Rootrechte, damit sie überhaupt sinnvoll arbeiten können. Aber Root hat auch den Nachteil, das man bei unsachgemäßer Benutzung das komplette System bis hin zum Gerät selber zerstören kann. Man sollte also immer wissen, was man mit Root Rechten macht. Im Notfall lieber einmal mehr nachfragen, als einmal zu wenig.

Beim Rootvorgang wird im allgemeinen eine App namens Superuser und die dazu gehörenden Superuser Binaries installiert. Daneben wird in den meisten Rootvorgängen auch gleichzeitig das Recovery Menü verändert, sodass man dort mehr Möglichkeiten vorfindet.

Als Unterpunkte kann man hier noch

Perm Root - hierunter versteht man ein dauerhaftes, also permanentes Root, welches auch nach einem Neustart des Gerätes vorhanden ist

und

Temp Root - hierunter versteht man ein nicht dauerhaftes, also temporäres Root. Dieses ist nur aktiv, solange kein Neustart des Gerätes erfolgt. Allerdings gibt es auch Modelle, welche ein temporäres Root auch nach einem Neustart behalten. Diese sind aber sehr selten

nennen.


SDK (Software Developement Kit)

Das SDK braucht man um für Android Programme zu schreiben. Es beinhaltet Tools wie die ADB und den Emulator, mit dem man ein Android Gerät emuliert um zum Beispiel eine programmierte App zu testen.


Sense UI

Das Sense User Interface ist ein von HTC modifiziertes User Interface, das besser aussehen soll und ein paar mehr Features bringt, wie natives Multitouch, Flash light und Microsoft Exchange Unterstützung. Es gibt Custom ROMs mit denen man es auf fast jedes Android Gerät bringen kann.







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