Apple iPhone 2018: erster Ausblick auf Nachfolger von iPhone X und iPhone 8 - UPDATE V

Diskutiere Apple iPhone 2018: erster Ausblick auf Nachfolger von iPhone X und iPhone 8 - UPDATE V im Apple & iPhone Forum Forum im Bereich Smartphones und Tablets; 14.11.2017, 11:30 Uhr: Die aktuelle Generation der Apple-Smartphones ist erst seit kurzem erhältlich, doch bereits jetzt tauchen erste...
14.11.2017, 11:30 Uhr:
Die aktuelle Generation der Apple-Smartphones ist erst seit kurzem erhältlich, doch bereits jetzt tauchen erste Spekulationen auf, wie die nächste Generation des iPhone aussehen könnte und welche Daten zu erwarten sind. Bei der Gestaltung wird man sich am aktuellen Top-Modell orientieren, dessen großes Display zum Standard wird


Die Quelle der aktuellen Vermutungen ist Ming-Chi Kuo vom KGI Securities. Das ist insofern eine gute Nachricht, weil der Analyst in der Vergangenheit eine erstaunlich hohe Trefferquote bei seinen Vorhersagen rund um Apple an den Tag gelegt hat. Trotzdem sollten die nachfolgenden Aussagen mit sehr viel Vorsicht genossen werden, denn bis zur Premiere der Geräte im Herbst 2018 wird noch viel Zeit vergehen. Laut Ming-Chi Kuo wird es dann wieder drei neue Modelle geben, die bislang allerdings noch keinen Namen haben - immerhin hat Apple mit dem iPhone X (iPhone ten) die bisherige Namensgebung "gesprengt".

Zwei der Geräte werden mit einem OLED-Display ausgestattet werden. Das kleinere davon wird analog zum, iPhone X einen 5,8 Zoll großen Touchscreen erhalten, der 2.436 x 1.125 Pixel sowie eine Pixeldichte von 458 ppi aufwartet. Beim größeren Gerät, nennen wir es einfach mal "Plus", wird der Bildschirm 6,5 Zoll groß sein und eine Pixeldichte von 480 bis 500 ppi bieten. Das künftige Einstiegsmodell wird zwar ebenfalls den flächendeckenden Bildschirm haben, doch dieser ist ein herkömmliches TFT-LCD-Display, das es auf nur 320 bis 330 Pixel bringen wird. Dafür wird aber auch deutlich preiswerter als die großen Brüder werden, der Analyst rechnet mit 649 bis 749 US-Dollar. Das entspricht in etwa den Preisen, die aktuell für das iPhone 7 verlangt werden. Zu den OLED-Geräten wagt Ming-Chi Kuo bislang keine Prognose zum Preis.

Allen Geräten gemeinsam soll sein, dass sie die 3D-Gesichtserkennung verwenden. Ein im Display eingebauter Fingerabdrucksensor dürfte damit vom Tisch sein, wobei dahinter natürlich ebenfalls noch ein Fragezeichen steht. Gleichstand soll auch bei den Kameras herrschen, die allesamt mit der TrueDepth-Technologie des iPhone X aufwarten. Das wäre vor allem für das Basismodell ein gewaltiger Fortschritt bei der Bildqualität. Jetzt bleibt nur abzuwarten, inwieweit die Vorhersagen zutreffen werden.

Update, 16.11.2017, 11:10 Uhr: Inzwischen gibt es weitere Spekulationen rund um die nächste iPhone-Generation. Diese beziehen sich jedoch nicht auf das was kommt, sondern auf das, was nicht kommen soll. Gemeint ist der 3D-Sensor auf der Rückseite der Smartphones. Beim aktuellen iPhone X liegt der TrueDepth-Sensor auf der Vorderseite, was auch bei allen Modellen des nächsten Jahres der Fall sein soll. Erst bei den Geräten, die im Jahr 2019 vorgestellt werden, soll es einen entsprechenden Sensor auch auf der Rückseite geben, wie die Wirtschaftsseite Bloomberg unter Berufung auf die üblichen mit der Angelegenheit betrauten Personen berichtet.

Ein solcher zusätzlicher Sensor wird benötigt, um Augumented Reality über die hintere Kamera besser nutzen zu können. Bei der nächsten Version soll das aber noch nicht möglich sein, weil schlicht die Fertigungskapazitäten fehlen würden. Zudem soll auch eine andere Technologie zum Einsatz kommen, deren Entwicklung offenbar noch nicht so weit fortgeschritten ist, dass man sie zumindest im kommenden Top-Modell einsetzen könnte.

Update, 22.11.2017, 11:58 Uhr: Ming-Chi Kuo hat noch einmal nachgelegt und weitere (angebliche) Details der kommenden iPhone-Generation verraten, wie MacRumors berichtet. Laut seiner Meinung soll mindestens eines der neuen Smartphones eine Unterstützung von Dual-SIM bieten. Im Gegensatz zu anderen Geräten, bei denen nur eine aktive LTE-Verbindung möglich ist, sollen bei Apple zwei parallele LTE-Verbindungen aufgebaut werden können. Unklar ist allerdings noch, ob es zwei Kartenslots geben wird, oder ob eine der beiden Mobilfunkkarten als sogenannte eSIM direkt im iPhone eingebaut ist. Um die neuen Möglichkeiten anbieten zu können, sollen neue Modems von Intel und Qualcomm zum Einsatz kommen, die anstelle des bisherigen 2x2 MIMO (Multiple-Input Multiple-Output) den Standard 4x4 MIMO unterstützen.

Daraus ergeben sich auch Änderungen bei den verbauten Antennen. Es soll auf das Material Flüssigkristall-Polymer (Liquid Crystal Polymer oder kurz LCP) umgestellt werden, das bereits im neuen iPhone X zum Einsatz kommt. Diese Antennen nutzen die verfügbare Bandbreite besser aus, und sind zudem unempfindlicher gegen thermische Belastungen und Feuchtigkeit.

Update, 08.12.2017, 15:03 Uhr: Der Analyst hat noch einmal in seine recht zuverlässige Glaskugel geschaut und dabei offenbar Informationen zu den Akkus der nächsten iPhone-Generation gefunden. Vor allem die relativ geringe Akkulaufzeit des aktuellen iPhone X mit 2.176 mAh Kapazität sorgt für Kritik in diversen Tests. Doch auch bei den anderen Modellen ist in diesem Punkt noch Luft nach oben. Darauf wird Apple angeblich reagieren, und den neuen Smartphones Akkus mit einer Kapazität zwischen 2.900 und 3.000 mAh spendieren, wie jetzt 9to5Mac meldet. Gegenüber den aktuellen Modellen wäre das eine Steigerung von rund 10 Prozent, was für eine oder andere Stunde verlängerter Nutzungsdauer sorgen wird. Inwieweit sich das auf das Gewicht der Geräte auswirkt, bleibt abzuwarten, doch das könnte durch Fortschritte in der Akkutechnologie kompensiert werden.

Update, 29.01.2018, 10:04 Uhr: Es liegen weitere Aussagen von Ming-Chi Kuo zu den angeblichen Plänen vor. Das Einstiegsgerät soll bei den Auftragsfertigern Pegatron, Foxconn und Wistron gebaut werden, die Bildschirme sollen von Japan Display geliefert werden und über einen Rahmen von gerade einmal 0,5 mm verfügen. Bei der Ausstattung werden wohl einige Abstriche in Kauf genommen werden, allen voran muss auf 3D Touch verzichtet werden. Auch beim Gehäuse wird eher schmale Kost geboten, die unter anderem aus einem Aluminiumrahmen mit Kunststoffrückseite sowie einer einfachen Kamera ohne Dual-Lens-Optik besteht. Das schlägt sich auch im Preis nieder, der bei 700 bis 800 US-Dollar liegen soll.

Auch zu den größeren Modellen gibt es neue angebliche Details. Demnach soll der Akku des großen iPhone X Plus eine Kapazität von 3.300 bis 3.400 mAh erhalten, was eine Steigerung von rund 25 Prozent gegenüber dem aktuellen Wert bedeuten würde. Doch alles in allem werden sich die Änderungen in Grenzen halten, und auch eine Überarbeitung der TrueDepth Kamera soll nicht erfolgen. Eine wirklich grundlegende Überarbeitung mit echten Neuheiten soll es erst bei dem 2019er-Modellen geben, wie MacRumors anhand der Angaben spekuliert.

Update, 06.02.2018, 16:36 Uhr: Ming-Chi Kuo hat erneut nachgelegt, und dabei durchaus spannendes verkündet. Die nächste Generation des iPhone soll nämlich exklusiv und ausschließlich mit Mobilfunk-Modems von Intel betrieben werden. Der bisherige Lieferant Qualcomm wäre damit ausgebootet und aus dem Rennen. Die Gründe für die Entscheidung sind vielfältig. Einerseits befindet sich Apple aktuell in einem Rechtsstreit mit Qualcomm. Der iPhone-Produzent könnte durch den Schritt natürlich Druck auf den (ehemaligen) Partner aufbauen, und diesen zu Zugeständnissen bewegen.

Andererseits gibt es auch technische Erwägungen, wie MacRumors erläutert. Das Modem Intel XMM 7560 unterstützt nämlich die Mobilfunkstandards GSM und CDMA gleichermaßen, weshalb es künftig keine gesonderten Versionen mehr für die amerikanischen Netzbetreiber AT & T, Sprint, T-Mobile und Verizon mehr geben müsste. Das vereinfacht natürlich Produktion und Lagerhaltung, und senkt dadurch die Kosten. Zudem sollen die Modems auch besser ausgestattet sein, weshalb Ming-Chi Kuo dank eines zusätzlich geänderten Antennendesigns mit einem deutlichen Anstieg der LTE-Übertragungsgeschwindigkeit rechnet.
(Mit Material von: MacRumors
(Bildquelle: KGI Securities)​


Meinung des Autors: Nach dem iPhone ist vor dem iPhone. Daher ist es kaum verwunderlich, wenn es bereits jetzt erste Spekulationen rund um die nächste Generation der Smartphones von Apple gibt. Eigentlich wäre das gar nicht so berichtenswert, doch die Quelle der Spekulationen lässt aufhorchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich so kommt wie vermutet, ist demnach recht hoch.
 
N

Norbert2

Gast
Apple iPhone 2018: erster Ausblick auf Nachfolger von iPhone X und iPhone 8

Also ICH freue mich jetzt erstmal auf's "X" ! Und das bleibt mir mind. 2 Jahre, komme da nächstes Jahr, was wolle ...
Bin ja nicht der Urenkel vom ollen Onassis ...
 
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