Apple Music: 20.000 Indie-Labels mit dabei

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Gute Nachrichten für künftige Nutzer von Apple Music, Apple konnte nun auch Verträge mit Indie-Labelks abschliessen und damit erweitert sich das Angebot an Musik nochmals deutlich.



Apple Music, der in den letzten Tagen sehr kontrovers diskutierte Musik-Streaming-Dienst des kalifornischen IT-Herstellers, steht kurz vor seinem Start. Heute, eine gute Woche vor dem Starttermin am 30. Juni, wurde bekannt, dass Apple nun auch Verträge mit Indie-Labels abschliessen konnte. Wichtig, weil die Kalifornier damit das Angebot an Musik für das Streaming-Angebot nochmals deutlich erweitern konnten.

Seit Vorstellung von Apple Music vor zwei Wochen wurde der Dienst sehr kontrovers diskutiert, neben zahlreichen positiven Stimmen gab es auch mindestens genau so viele kritische Stimmen. Grund für die Kritik war das von Apple geplante dreimonatige Test-Abo für die Nutzer des Streaming-Angebotes. Keine schlechte Idee für die Nutzer, aber Apple plante ursprünglich, dass für die Zeit der Testphase keine Gebühren an Künstler und Labels abgeführt werden sollten. Erst ab dem vierten Monat der Nutzung wollte der kalifornische Hersteller entsprechend Gebühren abführen, zwar über dem Durchschnitt liegende Gebühren, aber diese Regelung kam auf Seite der Musikindustrie weniger gut an (vorsichtig formuliert).

Bekannteste Kritikerin war Taylor Swift, welche sich in einem offenen Brief an Apple wendete, aber auch zahlreiche Indie-Labels standen der 90-tägigen Testphase kritisch gegenüber und sprachen sich gegen eine Teilnahme an Apple Music aus.

Die Kritikpunkte wurden durch Apple ausgeräumt, Künstler und Labels werden ab dem ersten Nutzungstag des Streaming-Dienstes entlohnt werden und diese Kehrtwende seitens Apple zahlt sich nun offensichtlich aus. Wie Billboard berichtet, konnte sich Apple nun mit mit den Indie-Labels Merlin und der Beggars Group einigen, es wurden entsprechend Verträge zu Apple Music abgeschlossen. So schreibt Merlin CEO Charles Caldas beispielsweise an die eigenen Mitglieder:


"...I am pleased to say that Apple has made a decision to pay for all usage of Apple Music under the free trials on a per-play basis, as well as to modify a number of other terms that members had been communicating directly with Apple about. With these changes, we are happy to support the deal.​


Merlin vertritt über 20.000 Indie-Labels in über 40 Ländern und lizensiert deren Musik beispielsweise an YouTube und Spotify. Die Beggars Group blickt auf eigene Labels wie 4AD, Rough Trade Records, Matador Records und XL Recordings. Adele, Radiohead, Arcade Fire und viele weitere Künstler gehören zu diesen Labels. Apple konnte somit das über Apple Music verfügbare Angebot an verfügbaren Titeln deutlich erweitern,

Meinung des Autors: Eine positive Situation für alle Beteiligten - Künstler und Labels werden entlohnt, Nutzer des Dienstes haben eine grosse (und wahrscheinlich künftig noch weiter steigende) Auswahl an Musik und Apple kann sich besser gegen die Mitbewerber des Marktes positionieren.
Weniger erfreut über die jüngsten Entwicklungen zu Apple Music dürften besagte Mitbewerber sein - Spotify&Co dürften in Apple Music einen immer grösser werdenden Konkurrenten sehen und sind entsprechend zum reagieren gezwungen. Aber auch hier darf man als Nutzer von Streaming-Angeboten durchaus positives sehen, denn wenn ein Markt in Bewegung kommt, dann kommt oft genug positives für Verbrauche dabei heraus.
 
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