Apple nimmt Stellung zu Promi-Nacktbildern und iCloud-Hack

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Keine gute Presse für Apple, Promi-Nacktbilder gelangten aus der iCloud in´s Internet. Apple nimmt Stellung und versucht zu beschwichtigen.nnIn Zeiten, in denen immer mehr private Daten in diverse Cloud-Dienste geladen werden ist das Thema Datenschutz von grosser Bedeutung. Schliesslich möchte man seine privaten Fotos, Dokumente und was auch immer sicher auf den Servern des jeweiligen Anbieter verwahrt wissen.

Apple treibt seit einigen Jahren die Integration der iCloud in iOS und OS X stetig voran. Eine praktische Sache, denn Daten werden automatisch mittels Datenwolke über alle Geräte eines Nutzer verfügbar. Die Integration und Nutzung der Datenwolke in die Systeme ist dabei, typisch Apple, für den Nutzer ohne jegliche Hürde gestaltet.
Der Schutz der Daten hat dabei laut der Kalifornier oberste Priorität. Umso peinlicher für Apple ist dann die Meldung, dass Nacktbilder von Prominenten aus der iCloud abgegriffen wurden.

Apple hat den Fall nun untersucht und hat dazu eine offizielle Stellungnahme herausgegeben:


"...We wanted to provide an update to our investigation into the theft of photos of certain celebrities. When we learned of the theft, we were outraged and immediately mobilized Apple’s engineers to discover the source. Our customers’ privacy and security are of utmost importance to us. After more than 40 hours of investigation, we have discovered that certain celebrity accounts were compromised by a very targeted attack on user names, passwords and security questions, a practice that has become all too common on the Internet. None of the cases we have investigated has resulted from any breach in any of Apple’s systems including iCloud® or Find my iPhone. We are continuing to work with law enforcement to help identify the criminals involved.

To protect against this type of attack, we advise all users to always use a strong password and enable two-step verification.​


Apple widerspricht der Theorie, dass ein Lücke im Dienst "Fynd my iPhone" den Zugriff auf die Daten in iCloud ermöglicht hat, ebenso hat laut Apple auch kein Hack der iCloud stattgefunden.
Dies mag richtig sein, denn eine Lücke im System zu einem Hack wurde tatsächlich nicht genutzt, dass Raten von Passwörtern ist kein Hack im Wortsinn. Dennoch muss man Apple den Vorwurf machen, dass man es den Angreifern zu einfach gemacht hat. Es wäre keine grosse Sache und technisch ist es absolut keine Herausforderung, wenn ein Login bei mehrfacher Falscheingabe eines Kennwortes gesperrt wird.
Die möglichen Szenarien, zu einem Angriff auf einen Server, sollten Apple bekannt sein. Es stellt sich die Frage, weshalb man eine entsprechende Absicherung dann aber, wenn auch nur teilweise, versäumt hat.

Die Geschichte rund um die Apple iCloud und die Nachtbilder zeigt wieder einmal, wie wichtig sichere Passwörter zu einem Account sind. Passwörter sollten immer aus einer "wirren" Kombination von Buchstaben, in Gross- und Kleinschreibung, sowie Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Zudem sollte immer auch eine Zwei-Faktor-Authentifzierung zur Absicherung genutzt werden, so sie angeboten wird. Apple bietet die Zwei-Faktior-Autethentifizeirung zur Apple ID an, wie diese zu aktivieren ist haben wir hier erklärt.

Am Ende des Tages sollte nun auch den betroffenen Promis klargeworden sein, mit Einsatz von wirklich sicheren Passwörtern und der Nutzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung wären ihre delikaten Fotos wahrscheinlich nie ohne ihr Einverständnis aus der iCloud herausgelangt. Dennoch sollte man auch bei Apple den Schutz der Daten in iCloud kritisch prüfen und die gesetzten Hürden kritisch hinterfragen. Nicht nur die Betroffenen mögen zu arglos gewesen sein, dem kalifornischen IT-Hersteller muss man schon fast eine grobe Fahrlässigkeit bescheinigen.
 
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