Das passende Smartphone zum passenden Nutzertyp

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Unterschiedliche Nutzergruppen verlangen nach unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen, über die Handy und Tarif verfügen müssen. Dabei lässt sich auch eine Wechselwirkung zwischen dem Alter des Mobilfunknutzers und seinem typischen Nutzerverhalten wie Tarif feststellen. Umfragen unter Handynutzern in verschiedenen Altersgruppen haben deutliche Nutzer-Tendenzen belegt. So lasten statistisch gesehen etwas mehr als vier von fünf jüngeren Nutzern bis zum 30. Lebensjahr ihr Smartphone intensiv aus und geben einem Handyvertrag mit fester Vertragslaufzeit den Vorzug vor Prepaid-Tarifen.

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SIM-Karte ohne Vertrag ist dagegen erste Wahl bei zwei von drei Senioren über 60. Sie verwenden ihr Handy oder Smartphone eher nur gelegentlich und wollen sich tendenziell lieber nicht mit einschränkenden Parametern wie Grundgebühr, Vertragslaufzeit oder Mindestumsatz befassen.

Vor dem Hintergrund stellt sich die Frage, welches Handy und welcher Tarif eigentlich zu welchen Anforderungen im Allgemeinen passt und wie die ungefähre technische und tarifliche Ausstattung dabei auszusehen hat.

Der Gelegenheitsnutzer

Wer überwiegend mit seinem Handy nur telefoniert und gelegentlich Nachrichten verschickt, wird die völlige Freiheit beim Discounter zu schätzen wissen und auf Prepaid-SIM-Karten ohne Vertrag zurückgreifen. Soll doch ein Vertrag zum Zuge kommen, sind sogenannte All-In Pakete mit einem bestimmten Kontingent an Freiminuten und SMS, die dann einfach aufgebraucht werden, erste Wahl. Wird das Limit überschritten, wird zusätzlich abgerechnet. Solche Handyverträge basieren meist auf einer Grundgebühr, die ebenfalls monatlich fällig wird, wie mobildiscounter.de informiert.

Kurze Vertragslaufzeiten, keine Grundgebühr und volle Kostenkontrolle sind die wesentlichen Pluspunkte von Prepaid-Tarifen, deren Marktanteil jedoch in den letzten Jahren laut einer Umfrage der Verbrauchs- und Medienanalyse (VuMA) von 27,52 Millionen Personen 2013 auf 22,79 im letzten Jahr 2016 zurückgegangen ist.

Der Hobbyfotograf

Ein Bildstabilisator zur Korrektur, schneller Autofocus und hohe Speichergeschwindigkeit sind die Anforderungen an ein Smartphone, das geeignete Alternative zu einer klassischen Spiegelreflexkamera sein will. Mit einer entsprechend hohen Auflösung von mindestens 20, besser noch 40 Megapixel, sowie einer möglichst geringen Auslöseverzögerung von maximal einer halben Sekunde lassen sich mit modernen Handys ebenfalls Aufnahmen in hochwertiger Digicam-Qualität erstellen.

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Rund 500 Euro aufwärts müssen jedoch für ein entsprechendes, hochauflösendes Handy ohne Handy-Vertrag auf den Tisch geblättert Entsprechend mitgelieferte Software und Downloads von diversen nützlichen Tools und Add-Ons von Fotografen für Fotografen geben den nötigen Feinschliff für nachträgliche Bearbeitung, Einstellung und Teilen der Bilder.

Der Mitteilungsbedürftige

Kommunikative Viel-Telefonierer, die auch gerne Messenger-Dienste in Anspruch nehmen und sich ausgiebig in sozialen Foren und Netzwerken bewegen, kommen an einem Handyvertrag mit Flatrate nicht vorbei. Zu einem monatlichen Grundpreis lässt sich dann unbegrenzt telefonieren und SMS versenden. Dabei genügt hardwarespezifisch ein solides Mittelklasse-Modell mit jedoch überdurchschnittlicher Sprachqualität.

Ausreichende Netzabdeckung und Datenvolumen sind das A und O bei der Nutzungsart, um ein umfassendes Netzwerk an Kontakten entsprechend pflegen zu können. Daher sind grundsätzlich Vodafone oder Telekom als die Netze mit dem besten, am ehesten flächendeckenden Empfang erste Wahl.

Entsprechend sollten die Flatrates nicht auf bestimmte Netze begrenzt sein. Full Flatrates erweisen sich für den Nutzertyp als besonders vorteilhaft, da alle Netze abgedeckt werden. Wer jedoch auf einen definierten Nutzerkreis zurückgreift, der mit Handyverträgen beim gleichen Netzanbieter agiert, kann sich auch für eine entsprechend eingeschränkte Flatrate entscheiden.

Vor dem Hintergrund stark variierender Preisgestaltungen und sich ständig verändernder Tarife lohnen Vergleiche in regelmäßigen Zeitintervallen – besonders dann, wenn der Handytarif schon länger nicht mehr gewechselt wurde. Übrigens: Preise für Handyverträge und auch Prepaid-Verbindungen sind in den letzten Jahren drastisch gefallen, hier lohnt meist ein Update.

Der Vielnutzer und Spielertyp

Beide Kategorien erfordern höchste Ansprüche an Smartphone und Tarif. Neben obligatorischer Flatrate sollten entsprechende High-End-Geräte über ein hochauflösendes Display ab 1280x720 Bildpunkten verfügen. Für aufwändige 3D-Spiele sind hohe RAM-Kapazitäten von mindestens drei Gigabyte für die modernsten, hochkomplexen Games erforderlich. Ein Dual- oder Quad-Core-Prozessor mit 1,2 GHz Taktfrequenz und 4,6 Zoll Touchscreen runden das hochwertige Ausstattungs-Portfolio ab.

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Experten empfehlen Speicherkapazität ab 32 Gigabyte aufwärts, um bei der Installation einer ganzen Reihe komplexer Spiele nicht in Platznöte zu geraten. Verschiedene Sensoren müssen unterstützt werden können, um spielespezifische Steuerung über Gesten oder Gerätebewegungen zu gewährleisten.

Der Allrounder

Allrounder-Smartphones der neuesten Generation sind auf unterschiedlichsten Parketts unterwegs und punkten sowohl mit solider Digitalkamera, Organizer, Spielekonsole, als auch einem durchschnittlichen MP3-Player. Je nach individueller Neigung darf das Wunschmodell der mittleren Preisklasse seinen qualitativen Schwerpunkt auf einen oder mehrere der gewünschten Teilfunktionen legen.

Der Allround-Typ verwendet sein Handy sowohl privat als auch beruflich, öffnet und bearbeitet Dokumente, hört bisweilen Musik und spielt, will ordentliche Fotos erstellen, liest und schreibt regelmäßig E-Mails.

Entsprechend muss die Hardware über eine zufriedenstellende Kamera verfügen. Eine externe Speicherkarte schafft zusätzlichen Speicherplatz. Zur Grundausstattung gehören Messenger wie Facebook und WhatsApp für den klassischen Allzwecknutzer.

Vor dem Hintergrund erweist sich eine All-Net-Flat als besonders günstig, um einerseits die Funktionalität der Anwendungen zu garantieren und andererseits dennoch hohen Kosten aus dem Weg zu gehen.

Zu geeigneten Komplett-Tarifpaketen zählen Internet-Highspeed, komfortable Datenpakete und Allnet-Telefonie.

Fazit

Eigene Gewohnheiten und Nutzerverhalten bestimmen letztendlich immer den benötigten Leistungsumfang von passendem Handy wie Tarif. Hat sich der User darüber Klarheit verschafft, bietet der Markt in jedem Segment Leistungsspitzen an, die jedoch ihren Preis haben.

Um sich dabei im Dschungel der Angebote zurecht zu finden, hilft nur genaues Vergleichen der Handys, Smartphones und Tarifkonditionen. Günstige Handyverträge stellen sich eventuell nur auf den ersten Blick als vermeintliches Schnäppchen dar, können sich jedoch auf den zweiten Blick schnell als Kostenfalle entpuppen, wenn sie nicht dem idealerweise im Vorfeld analysierten mobilen Nutzungsverhalten entsprechen. Sind Geräte- und Tarifoptionen optimal auf das abgestimmt, was der Betreffende wünscht, lässt sich von der besten Lösung sprechen. Auf der Suche nach optimalem Gerät und Vertrag lohnt kritisches Vergleichen immer und kann bares Geld wert sein.
(Bilder:
pixabay.com/FirmBee (CC0 1.0)
pixabay.com/Pexels (CC0 1.0)
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