Die Cloud: Vor- und Nachteile von Cloud-Computing

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Jeder Nutzer von Smartphone, Tablet oder auch Computer dürfte den Begriff kennen – die Cloud. Eine Datenwolke, die grundsätzlich jeder nutzen kann. Doch ist das auch der Fall? Man hört immer wieder, dass die Cloud unsicher sein soll. Welche Vor- und Nachteile die Cloud tatsächlich bietet, wollen wir euch nun aufzeigen.


Mittlerweile hat die Cloud schon viele Nutzer erreicht. Sie ist dabei durchaus praktisch. Egal welche Art von Daten, sie können bequem in der Wolke gespeichert werden, vorausgesetzt man ist mit dem Internet verbunden. Dann ist auch ein Abruf der Daten von jedem Ort der Welt aus möglich, ganz egal wo. Die bekanntesten Wolken dürften dabei Dropbox, Google Drive, Apple iCloud und der Service von Amazon sein.

Auch wenn Skeptiker es womöglich nicht glauben mögen, die Cloud kann durchaus Vorteile haben. Nachfolgend findet ihr die Vorteile der Cloud:

Die Vorteile

Auch wenn Skeptiker anderer Meinung sein werden, die Daten können stets aktuell gehalten werden. Hierfür werden einfach neue Versionen der Daten hochgeladen.

Ebenso ist man bei der Wahl der richtigen Cloud flexibel, da man eine große Auswahl an Anbietern hat und dabei den für sich passenden Service raussuchen kann.

Daten können blitzschnell mit allen möglichen Menschen geteilt werden. Zudem ist auch die Bandbreite der Nutzer, die erreicht werden können, mit der Cloud immens hoch.

Auch der Kostenfaktor ist eine Sache. Cloud-Dienste sind nicht teuer, teilweise gibt es auch kostenlose Angebote, wobei der Speicherplatz dann jedoch begrenzt ist.

Daten können praktisch zu jeder Zeit abgerufen werden. Gerade bei Firmen, die die Cloud nutzen, ist dies durchaus ein Vorteil. So könnten theoretisch Arbeiten auch zu Hause erledigt werden, ohne dass man, etwa Abends, nochmal ins Büro fahren muss.

Allerdings hat die Cloud natürlich nicht nur Vorteile. Wie im Grunde bei jedem Angebot, jeder Sache hat auch Cloud-Computing so seine Nachteile, die wir euch nachstehend auflisten.

Die Nachteile

Man ist zwingend auf einen Internet-Anschluss angewiesen. Ohne diesen läuft nichts. Das mag daheim gut funktionieren, wenn man an der Flatrate hängt. Doch unterwegs kann eine fehlende Internetverbindung zum Problem werden, dann nämlich lassen sich Daten nicht mehr in die Cloud hochladen.

Und auch das Tempo ist ein Nachteil. Letztlich ist man immer auf die Geschwindigkeit des jeweiligen Providers angewiesen. Im heimischen WLAN-Netzwerk funktioniert das in der Regel gut und vor allem flott. Doch sobald man unterwegs mit einer mobilen Internetverbindung die Cloud nutzen will, gibt es auch schon Probleme. Entweder dauert der Upload der Daten eine gefühlte Ewigkeit oder der Dienst gibt aufgrund der schwachen Verbindung irgendwann ein Timeout.

Auch der Anbieter selbst kann zum Geschwindigkeitsproblem werden. Nicht jeder Anbieter verfügt dabei über eine hohe Bandbreite. Entsprechend kann der Upload auch mit einer schnellen Verbindung mitunter lange dauern.

Das Thema Anbieter hat aber auch noch andere Nachteile. Viele kleinere Cloud-Dienste setzen dabei auf einen größeren Anbieter, wie etwa Amazon. Hat nun aber Amazon, etwa durch ein Unwetter, Probleme mit dem Service, haben auch zig andere kleinere Anbieter einen Ausfall zu vermelden.

Wer stets auf seine Daten zugreifen muss, der sollte sich den Einsatz von Cloud-Computing schwer überlegen. Gerade bei Ausfällen des Dienstes sind die gespeicherten Daten für die Dauer des Ausfalls nicht erreichbar.

Der wohl größte Nachteil ist aber eindeutig die Sicherheit. Ob und welche Verschlüsselung eingesetzt wird, darin haben Nutzer meist wenig bis gar keinen Einblick. Entsprechend unsicher dürften dann auch die Daten sein. Vor allem der Standort des Cloud-Speichers ist dabei eine Unsicherheits-Quelle. Lagern die Daten etwa in den USA und es ändert sich die dortige Rechtslage, so könnten auch die eigenen Daten betroffen sein, eine Privatsphäre gibt es dann nicht mehr. Und auch bei Hacker-Angriffen können sensible Daten schnell publik werden, was mit Sicherheit niemandem gefallen dürfte.

Insgesamt hat die Speicherung in der Cloud durchaus Vorteile, besonders hinsichtlich des Komforts. Cloud-Dienste bzw. deren Apps sind sehr simpel zu bedienen, somit ist es auch kinderleicht, das neueste Foto oder Video in der Cloud zu speichern. Allzu intime Daten sollten aber vermieden werden. Der wohl größte Nachteil ist aber, dass man nicht weiß, wer die Daten letztlich zu Gesicht bekommt.

Meinung des Autors: Cloud-Dienste haben mit Sicherheit einen großen Vorteil, nämlich den Komfortgewinn überall und zu jeder Zeit auf seine Daten zugreifen zu können. Doch man sollte auch den Sicherheitsaspekt bedenken. Nutzt ihr die Cloud?
 

SNIPPI

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nein, noch nicht... mir sind die vermeintlichen 'Nachteile' noch immer zu groß....

und die unsägliche Geschichte um NSA & Co. ist mir persönlich zu wider...

hier geriert sich eine Institution, als bräuchte es keine Rücksicht nehmen,
geschweige sich an geltendes Recht halten...

schreckt mich ab...
 

iFreddie

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Cloud nutze ich hemmungslos, es bringt massiv Vorteile beim Speicherverbrauch auf den Geräten und man ist immer schön synchron mit dem Datenbestand auf allen Geräten.

Sicherheit ist natürlich ein grosser Punkt und hier bleibt in der tat nicht viel, man muss dem genutzten Anbieter einfach vertrauen.
Man kann aber den Punkt Privatsphäre, welche ja im Grunde auch zur Sicherheit zählt, insofern leicht steuern...man kann gerne alles in die Cloud laden, aber man muss eben nicht. Man sollte natürlich gut überlegen was man am Ende den Datenwolken überlässt. Hier muss man als Nutzer eben auch einfach mal sein Hirn nutzen.

Und tatsächlich muss man auch eine gewisse Planung im Voraus betreiben, so die Daten in Wolken liegen. Sprich, weiss man das man einige Sachen im Zweifel offline benötigt, so muss man diese Daten im Zweifel vor (zB) dem Antritt einer Dienstreise schon auf den Rechner (Smartphone usw) ziehen. Denn klar, wo nix Datenverbindung, da dann auch nix Cloud.

Persönlich würde ich auf Cloud-Dienste nicht mehr verzichten wollen. Aber hier muss einfach jeder für sich in sich gehen und die oben genannten Vor- und Nachteile abwägen.
 

SNIPPI

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da hast Du sicher Recht... privat und gut überlegt, was
man alles der cloud anvertraut, dann ist sie sicherlich
ein Segen...

anders sehe ich es, wenn Internas einer Firma, z.B.
Daten eines hauseigenen Produkts, abgelegt werden...

Wirtschaftsspionage nimmt immer mehr einen großen
Raum ein und der Schaden für die Wirtschaft ist immens...

auch bei den sogenannten 'Freunden'...

denn Spionage unter Freunden... geht gar nicht...

frei nach Angela M. ....
 

iFreddie

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Damit schlägst ja genau in die Kerbe. :thumbs:

Aus der Firma zB gehen nur allgemeine Dinge via Cloud, es verkürzt einfach Wege und ermöglicht das "ungezwungene" Arbeiten von verschieden Standorten. Aber zB Patente, Ideen, eben wirklich vertrauliche Dinge? Die gehen bei uns völlig Old School noch immer via Papier und daran wird sich so schnell nichts ändern. Da kann mir Apple noch so hoch und heilig versprechen "Deine Daten sind sicher".
 

Robbie

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Ich traue den Cloudanbietern bisher kein bisserl. Dann doch lieber sich seine eigene Cloud basteln.
 

iFreddie

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Betreibst du ein NAS ;) Gibt diverse Lösungen von preiswert bis eben nicht preiswert, aber damit bis privat mit eigener Datenwolke unterwegs.
 

Robbie

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Betreibst du ein NAS

Noch nicht. Wird aber nicht mehr lange dauern. Ab nächste Woche werde ich mich da mal dran setzen. Bis jetzt habe ich für den Raspberry nur drüber gelesen. Aber jetzt will ich das auch mal durchführen. Ein komplettes NAS, das auch richtig gut läuft wäre mir derzeit zu teuer. Aber die kleine Lösung reicht mir. Brauche ja keine Terabyte Cloud. ;)
 

iFreddie

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Dazu kannst ja dann mal einen Thread starten? Interessant genug ist das Thema und wenn man paar Erfahrungen liest, denn treibt das ja durchaus die eigenen Intentionen voran. ;)
 

Robbie

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Kann ich gerne machen. Für Dich wäre sowas vielleicht richtig interessant. Denn je schneller die Leitung am "Server" desto besser geht sowas.
 

iFreddie

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Richtig, wird mit VDSL noch besser, da gibt es zu den 100 Mbit im Downstream dann 40 Mbit im Upstream, aktuell hab ich da nur 6 Mbit. Oder kurz - dös sollte rennen wie bekloppt. :D
 
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