Die Filmlobby und die Raubkopien

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Piotr Lamasz

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Filmlobby entdeckt angeblich illegale Kopien bei Linux Australia [Update]

Etwas überrascht dürften die Verantwortlichen von Linux Australia gewesen sein: Dem australischen Linux-Verband flatterte ein Schreiben der Motion Pictures Assiociation of America (MPAA) ins Haus, man habe auf den Webservern der Organisation illegale Kopien zweier Filme gefunden und fordere doch dazu auf, das Anbieten dieser Kopien einzustellen. Außerdem solle man gefälligst angemessene Maßnahmen gegen den Inhaber des Accounts ergreifen, der die Filme auf die Website gestellt habe. Anzeige


Bei den von der MPAA beanstandeten Offerten soll es sich um Kopien der Filme Grind und Twister gehandelt haben. Verweise auf Dateien mit solchen oder ähnlichen Namen beziehungsweise Namensbestandteilen gibt es bei der Organisation tatsächlich -- peinlich für die MPAA allerdings, dass es laut Linux Australia bei den inkriminierten Verweisen um die Entwicklertools Twisted und Valgrind ging.

Das möchte Linux Australia nun nicht auf sich sitzen lassen. Gegenüber der Entwickler-Newssite Builder AU erklärte Pia Smith von dem Verband, die MPAA scheine blindlings einfache Schlüsselwörter-Überprüfungen zu veranstalten und dann automatisch entsprechende Aufforderungen zu verschicken, entsprechende Angebote aus dem Web zu nehmen -- und das ohne jede wirkliche Suche oder jeden Gegencheck. Man gehe davon aus, dass die MPAA damit diverse Gesetze, darunter solche zur Bekämpfung von Spam oder zum Schutz des Copyrights, verstoße.

[Update]:
Allerdings macht sich die Flimindustrie-Lobby nicht nur in Australien mit ihrer Stichwortsuche nach vermeintlich illegalen Filmkopien lächerlich. So flatterte etwa der Uni Paderborn ein Schreiben ins Haus, man verletze mit Kopien des Films Ghost das Urheberrecht. Auch in diesem Fall forderte die MPAA, man solle doch den Zugriff auf die Seite sperren, sie von den Servern entfernen und Maßnahmen gegen den Account-Inhaber ergreifen.

Auch in diesen Fällen allerings scheint die MPAA nicht genau geprüft zu haben, gegen was sie denn da vorgeht. In dem Schreiben verweist die MPAA selbst auf Verzeichnisse auf den beanstandeten ftp-Servern, die den PDF- und Postscript-Viewer Ghostview enthielten. Und der hat weder inhaltlich noch lizenzrechtlich betrachtet auch nur das Geringste mit dem von der MPAA angesprochenen Film zu tun. (jk/c't)
Quelle: heise online

Meine Meinung: :P :D . Hab ja nichts dagegen wenn die gegen Raubkopien vorgehen, aber das ist ja nun wirklich lächerlich.
Ich hoffe zukünftige Linuxprojekte und andere software tragen nur noch berühmte Filmtitel... das bringt Spass... ;)
 
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Peter Schroeder

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Eigentlich zum Weinen. Natürlich sind Raubkopierer ärgerlich für diese Firmen, aber dafür per Schlüsselwortsuche ftp-Server zu checken..... :down:

Da will man wohl mehr Masse als Klasse. "Wenn ich viele Treffer automatisch anschreibe, wird schon ein böser dabei sein". :down:

Würde mich freuen, wenn die mit Klagen überhäuft werden. Dann würden die wohl Ihre Recherche ein wenig gründlicher machen, oder?
 
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Matthias Wein

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Also ich finde die Methode an sich total schwachsinnig... die Server auf denen die Files wirklich liegen können sie meist ohnehin nicht durchsuchen :rolleyes:

Gruß Matthias
 
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Shiranai

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Hier noch was lustiges zum Thema ;) :

 
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Die Filmlobby und die Raubkopien

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