Finanznot - Pressekonferenz um 13:30

Diskutiere Finanznot - Pressekonferenz um 13:30 im Café Bla Forum im Bereich Community; ...und die restliche Regirung gleich mit ! Hintergrund Seit Jahren propagiert die SPD Regirung das Sparen,Sparen,Sparen und die Bürger...
424owe

424owe

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...und die restliche Regirung gleich mit !

Hintergrund

Seit Jahren propagiert die SPD Regirung das Sparen,Sparen,Sparen
und die Bürger Sparen,Sparen, Sparen....

Moment: Ja, die Bürger sparen, sparen, sparen...

Denen, denen es noch gut geht, legen ihr Geld beiseite für schlechte Zeiten,
doch genau das ist das Probelm.
Zusätzlich werden die Abgaben immer höher:
Öko-Steuer macht den Sprit teuer, Tabaksteuer, Versicherungssteuer.
Private altersvorsorge muss auch noch sein, wenn man nach dem Arbeitsleben
nicht in Armut leben möchte, denn Staatliche Rente wird man kaum noch bekommen. Krankenversicherungsbeiträge sinken nicht, dafür muss man jetzt praxisgebühr Zahlen, und für Medikamente zuzahlen.
5 Millionen Arbeitslose die angeblich zu faul sind, und denen man mit Harz IV
auf die Pelle rückt.

Alles Geld was dem Bürger tagtäglich fehlt,
wundert man sich da etwa über eine Konsumflaute?
5 Millionen Arbeitslose, obwohl es der Industrie eigendlich gut geht...
Nun soll eine Unternehmenssteuereform her, die mal wieder dem Großkapital helfen soll, und auf dessen Zusagen ohnehin kein Verlass ist.
Es ist nicht die Industrie und das Großkapital, das Hilfe braucht, um Arbeitsplätze zu schaffen:

Es ist der Wirt, der keinen Kellner mehr braucht, weil die Bürger ihr Bier Zuhause trinken müssen.
Es ist der Friseurladen, der auf Mitarbeiter verzichtet, da sich die Bürger die Haare zuhause schneiden müssen.
Es sind die Handwerksbetriebe, die auf Gesellen verzichten, weil die Bürger sich keinen Handwerker mehr Leisten können,
Es sind Bauunternehmer die keine Bauarbeiter mehr brauchen, weil kaum noch gebaut wird.

Sparen Sparen Sparen....
Notwendige Instandsetzungen werden von den Kommunen verschleppt - weil kein Geld da ist - Der ortsansässige Bauunternehmer bekommt keine Aufträge mehr von der Kommune - der entlässt die Mitarbeiter -
der wiederum bekommt Arbeitslosengeld - zunächst vom Arbeitsamt - nach einem Jahr dann von der Kommune Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch,
das kostet die Kommune eine menge Geld, und die Straße ist immernoch kaputt....

Der Arbeitslose Bauarbeiter geht nicht mehr so oft in die Kneipe wie früher, der Wirt schmeißt den Kellner raus,......usw. - und die Spirale wickelt sich immer weiter auf.

So geben Bund, Länder und Gemeiden viel Geld aus ohne etwas davon zu haben.
Der Arbeitslose kostet Geld und die Straße ist immernoch kaputt, genauso wie die Toiletten in den Schulen, aber man hat ja jetzt die 1€ Kräfte.....

So Spart man sich Kaputt !


Was wird Herr Eichel gleich zu den Milliardenausfällen im Bundeshaushalt zu sagen haben?
Er wird wohl wieder das Patentrezept aus der Tasche holen:
Sparen, Sparen, und nochmal Sparen....


SO GEHT ES NICHT WEITER!
 
R

Robin

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Äh, der kleine Mann von der Straße soll eben nicht sparen.

Schönes leben noch,
Robin
 
Mario Plötner

Mario Plötner

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meine Rezepte für ein Wirtschaftswachstum:

1. keine CDU an der Macht
2. höhere MwSt. andere Steuern dafür runter
3. Verbot der Bildzeitung
4. Wirtschaftsbosse, die das langfristige Wohl eines Unternehmens als Ziel haben und nicht den kurzfristigen Börsenkurs => Entkopplung Managergehältr / Dividende
5. keine CDU an der Macht

:D
 
P

posti

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Originally posted by Mario Plötner@12.05.2005, 16:31
meine Rezepte für ein Wirtschaftswachstum:

1. keine CDU an der Macht
2. höhere MwSt. andere Steuern dafür runter
3. Verbot der Bildzeitung
4. Wirtschaftsbosse, die das langfristige Wohl eines Unternehmens als Ziel haben und nicht den kurzfristigen Börsenkurs => Entkopplung Managergehältr / Dividende
5. keine CDU an der Macht

:D
*lol and rofl*,

aber mal ehrlich zu 3.: Deiner Lektüre hätte ich ein bedeutend höheres Niveau eingeräumt.

Nimm's bitte nicht persönlich! Nimm's bitte nicht politisch!

Gruß
Jürgen
 
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Daniel Storbeck

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Originally posted by Mario Plötner@12.05.2005, 15:31
meine Rezepte für ein Wirtschaftswachstum:

1. keine CDU an der Macht
2. höhere MwSt. andere Steuern dafür runter
3. Verbot der Bildzeitung
4. Wirtschaftsbosse, die das langfristige Wohl eines Unternehmens als Ziel haben und nicht den kurzfristigen Börsenkurs => Entkopplung Managergehältr / Dividende
5. keine CDU an der Macht

:D
hehe...lol *vollzustimm*

Was die Bild manchmal schreibt, geht echt auf keine Kuhhaut.....ich frag mich echt, ob die überhaupt rechercheieren, oder nur dumpfe Vermutungen anstellen.

Mit der CDU geb ich dir auch recht. Wer hat denn 16 Jahre vor dem Herrn Schröder regiert und alles in Dreck gefahren?? Richtig, dies war die CDU!! Sowas kann man nicht in acht Jahren wieder alles in Ordnung bringen, leider lernen das die Bürger nicht. Sie werden es erst verstehen, wenn tatsächlich wieder die CDU regiert und es sich nichts ändern wird.
Die CDU ist nämlich diejenige Partei, die eben noch mehr uf die Firmen abzielt und für die was tut. Und genau das brauchen wir zur Zeit in Deutschland nicht.
 
Mario Plötner

Mario Plötner

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naja das mit der Partei hab ich eher mal nicht so ernst gemeint.

das mit der Bild schon. Man kann nämlich einen Aufschwung auch totreden. Das geht umso einfacher je mehr einfluss man hat.
 
424owe

424owe

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- Bild lese ich nicht mehr seit der unglaublichen Kampagne gegen
Jürgen Tritin - (----> Schlagstock --------> Schraubenschlüssel)
Das damals aus einem laufenden TV-Bild entnommenen, und überdimensional
passend Ausgeschnitten gedruckte Titelbild konnte tatsächlich den Eindruck erwecken, es handelde sich um diese Gegenstände.
Man stellte Tritin als Gewalttätigen Demonstranten dar.
Hier kann man der Bild nicht nur eine schlechte Recherche , sondern VORSATZ unterstellen. Der sog. Redakteur oder sog. Reporter MUSS das laufende Bild gekannt haben, er hat es ja ausgeschnitten.
Das war so unfassbar!
NIE WIEDER BILD!

@ Mario Plötner:
Punkt 2 in Deiner Liste ist ein guter Ansatz.
Desweiteren müssen die öffendlichen Investitionen steigen.



gruß aus dem bewölkten Duisburg
 
claas-wilken

claas-wilken

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Ich will auch mal meinen "Senf" dazu geben...

Im Großen und Ganzen gebe ich meinen Vorrednern recht... allerdings wage ich mal zu behaupten, dass die SPD es einfach nicht verstanden hat Deutschland auf den Wachstumspfad zurückzuführen... das die CDU in den 16 Jahren unter Kohl viel verschlafen hat bzw. damals nicht bereits dringend nötige "Richtungswechsel" vollzogen wurden wurmt mich schon sehr... nur darf man dabei auch nicht vergessen, dass wir mittlerweile weit über 1.000 Milliarden Euro allein für den "Aufbau Ost" gezahlt haben und letztlich ein Großteil des Schuldenbergs erst nach der Wiedervereinigung entstanden ist...

Das "Aufbau-Ost-Geld" wurde leider teilweise nicht vernünftig verteilt und verwendet... die Verschwender wurden noch nicht mal (richtig) dafür bestraft!!!...

Weil es in den neuen Ländern immer noch wirtschaftlichen Nachholbedarf gibt werden wir noch weitere Jahre den Solidarzuschlag vom Lohn abgezoben bekommen... auch wenn es mittlerweile mehr als fragwürdig geworden ist da z.B. die Straßen im Westen der Republik mittlerweile ehemaliges Ostniveau erreicht haben...

Aber die Wiedervereinigung ist nicht das Hauptproblem (es ist nur ein großer Kostenfaktor gewesen und wird es auch noch einige Jahre sein) vielmehr brauchen wir endlich einen Systemwechsel...

Der Faktor Arbeit muss dringend steuerlich entlastet werden... sprich es muss vermehrt auf eine nachgelagerte Besteuerung gesetzt werden. Gerade auf dem Hintergrund der zunehmenden "Überalterung"/"Demographie" muss in dem Punkt schnellstmöglich ein großer Wurf gelingen. Ich könnte mich in dem Zusammenhang durchaus mit einer Mehrwersteuer von 18% bzw. in einem 2. Schritt sogar von 20% anfreunden... ein Angleichen der Mwst.-Sätze wird ja sicher eh noch mal Thema innerhalb der EU... derzeit liegen wir ja ganz am unteren Ende der Skala.

Ausserdem sollten Unternehmen künftig erst Steuern zahlen müssen wenn diese den Gewinn entnehmen bzw. eine Dividende gezahlt wird. Sprich so lange ich als Unternehmer meine Gewinne für Investitionen nutze muss ich keine Steuern zahlen. Dies hätte nebenbei viele positive Effekte.

Erstens stiege die erschreckend niedrige Kapitalausstattung der deutschen Unternehmen, gerade auch im Mittelstand. Damit erhöhte sich zweitens die Fähigkeit zur Selbstfinanzierung. Das wiederum wäre – drittens – ein Anreiz zum Investieren. Viertens zählte bei Investitionsentscheidungen der zu erwartende Ertrag mehr als steuersparende Aspekte. Und fünftens: Der Standort Deutschland würde für ausländische Investoren wieder attraktiv!!!

Es handelt sich bei der "Idde" um eine Steuerstundung – und zwar um eine verzinsliche. Denn das im Betrieb verbleibende und eingesetzte Kapital wächst – und zwar entsprechend der Rentabilität des Eigenkapitals. Mit anderen Worten: Die Stundung der Steuer führt später zu einer höheren Ausschüttung – und damit wiederum zu einer höheren steuerlichen Bemessungsgrundlage.

Letztendlich bekommt Vater Staat also deutlich mehr Steuergelder da ja das Geld vorher im Unternehmen noch gute Renditen erwirtschaftet hat.

Das wäre in meinem Augen ein guter Anfang... auf den Feldern Gesundheits-, Familien- und Bildungspolitik müssen natürlich auch große Anstrengungen unternommen werden um Deutschland wieder fit zu machen für die Zukunft!!!

Gruß!

Claas (der war´s!)
 
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