HomePod - geringe Marge für Apple

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Die Komponenten des HomePod sind teuer, Apple verdient somit ungewohnt wenig am Lautsprecher.



Tatsächlich sind Artikel á la "So billig ist das iPhone wirklich" nützlich wie ein Kropf. Oft genug wird in solch plakativen News vergessen, dass ein Gerät nicht nur die Summe seiner Teile in der Fertigung kostet, da sind Marketing und Logistik, die eigentliche Entwicklung im Vorfeld und andere Dinge, welche die Nettokosten für den Hersteller deutlich über die Preise der einzelnen Komponenten hinaustreiben.

Dennoch ist der HomePod eine Erwähnung mit Blick auf die Kosten seiner Einzelteile wert, denn diese fallen recht hoch aus.
Mark Gurman, welcher sich auf einen Bericht von TechInsights beruft, spricht von 216 US Dollar als Kosten für die Komponenten des Apple Lautsprechers. Rechnet man nun den Verkaufspreis von 349 US Dollar gegen die 216 US Dollar Materialkosten, so kommt man auf eine Marge von 38 Prozent, welche der Kalifornische Hersteller für sich verbuchen kann. Erstaunlich wenig, mit Blick auf die Konkurrenz (Amazon Echo 56% und Google Home 66%) verdient Apple sehr viel weniger am Lautsprecher.

"Apple is compressing their margins a bit, wanting to go big or go home," said Al Cowsky, TechInsight’s costing manager. "In doing so, I suspect they reduced the selling price from a normal Apple margin in order to sell more units on volume."

Preistreiber für Apple sind das aufwendige Lautsprechersystem des HomePod. Hierzu zählen neben den eigentlichen Lautsprechern auch die Mikrofone und das Power-Mangement-System, in Summe sind es 58 US Dollar. Mit 60 US Dollar fallen das Display und weiter kleine Komponenten und Gewicht, hinzu kommen 25,50 US Dollar für den A8 Chip und weitere 25 US Dollar für das Gehäuse. Fertigung, Testverfahren und Verpackung werden mit 17,50 US Dollar berechnet.

Meinung des Autors: Der HomePod ist, typisch für Apple, im Premiumsegment eingepreist. Überraschend ist aber dennoch, dass die Kalifornier am Verkauf des Lautsprecher recht wenig verdienen.
 
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