HTC Vive soll Anfang April mit zwei Controllern für 800 US-Dollar erscheinen

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Der für die Entwicklung von Smartphones bekannte Hersteller HTC hat im Rahmen des gestern startenden MWC 2016 (Mobile World Congress) weitere Details zu dem in Cooperation mit Valve entwickelten VR-Headsets "HTC Vive" bekannt gegeben. So sind neben einem Vorbestelldatum zudem auch Informationen bezüglich des voraussichtlichen Verkaufspreises, technische Details, Lieferumfang sowie ein geplantes Veröffentlichungsdatum genannt worden





Auch wenn die im Rahmen des gestern gestarteten Mobile World Congress im spanischen Barcelona offiziell vorgestellte VR-Brille "HTC Vive" mit veranschlagten 799 US-Dollar Vorbestellpreis nochmals teurer als die VR-Brille des Konkurrenten Oculus ausfällt, dessen "Rift" 599 US-Dollar (ohne Versand- und Überführungskosten) kosten soll, macht nicht nur die erhöhte Funktionalität, sondern auch der mit der Vive einhergehende Lieferumfang eine deutlich bessere Figur.

Das in Kooperation mit Steam-Entwickler Valve gefertigte VR-Headset von HTC enthält neben dem eigentlichen Headset auch noch zwei Lasersensoren, zwei Hand-Controller sowie die beiden Spiele (Anwendungen) "Job Simulator" und "Fantastic Contraption". Die Vorbestellungen sollen ab Montag, den 29. Februar möglich sein, während die bisher geplante Auslieferung ab April beginnen soll.




Im Vergleich zu der auf der CES gezeigten "Vive Pre" soll die finale Consumer-Version kompakter und auch etwas leichter ausfallen. Die Anpassungsfähigkeit an die Kopfform wurde ebenso verbessert wie die Helligkeit des Displays, welches zudem auch weniger Verzerrungen zwischen Auge und Display erzeugen soll. In der Front der Brille hat HTC eine Kamera verbaut, die das Blickfeld des Trägers aufnimmt und dem virtuellen Blickfeld des Trägers ein echtes Bild überlagern kann. Dadurch ist es zum Beispiel möglich, zu sehen wer den Raum betritt oder auch mal einen Schluck zu trinken, ohne die Brille absetzen zu müssen.

Wie von einem Smartphonegersteller nicht anders zu erwarten, soll sich die HTC Vive auch via Bluetooth mit einem Smartphone verbinden lassen, wodurch nicht nur Telefongespräche geführt werden können, sondern sich auch Textnachrichten direkt im Display anzeigen lassen zu können.

Wie auch die Oculus Rift, arbeitet auch die HTC Vive mit zwei OLED-Displays, die bei einer Bildwiederholrate von 90 Herz mit jeweils mit 1.080 x 1.200 Bildpunkten auflösen. Für den Betrieb der Vive gibt HTC im Vergleich zu Oculus keine Mindestanforderungen an Rechenleistung, sondern nur eine "Empfehlung" aus, die allerdings ähnlich wie bei Oculus ausfällt. Demnach sollte ein Windows 7 (SP1) oder höher sowie eine GeForce GTX 970 oder äquivalent AMD Radeon R9 290 im PC verbaut sein, damit die Anwendungen ruckelfrei genossen werden können. Ein USB-2.0-Anschluss sowie eine HDMI-1.4- oder auch DisplayPort-1.2-Buchse sollten ebenfalls zur Verfügung stehen.




Meinung des Autors: Mit der Vive ist jetzt das zweite VR-Headset zur Vorbestellung freigegeben worden. Aktuell würde ich aber noch von einer Vorbestellung abraten und erste Vergleichstests abwarten. Persönlich sagt mir die Vive mehr zu, doch hinsichtlich des Software-Supports hat die Rift aktuell klar die Nase vorn.
 
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