IG Metall fürchtet Jobabbau durch Verschmelzung

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tribal-sunrise

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Die IG Metall fürchtet durch die Verschmelzung der Siemens-Festnetzsparte ICN und des Mobilfunk-Bereichs ICM einen Abbau von rund 500 Arbeitsplätzen. "Erst Ende November liegen die genauen Planungen für den COM-Bereich vor", hieß es in einem Rundschreiben der Gewerkschaft. "Erst dann ist klar, ob es bei den 500 Arbeitsplätzen bleibt, die beim Zusammengehen von ICN und ICM in den Zentralbereichen wegfallen sollen, oder ob z. B. es auch Entwicklungsprojekte mit Überlappungen zwischen beiden Bereichen gibt." Anzeige


Der neue Chef des Bereiches Communications, Lothar Pauly, hatte Anfang August erklärt, dass die Verschmelzung auch Arbeitsplätze kosten werde. Von den insgesamt rund 60.000 Beschäftigten der beiden Bereiche arbeiteten rund 1500 in Stabstellen wie Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Personal. Hier gebe es Überlappungen und damit Einsparpotenzial, sagte Pauly.

Ein Siemens-Sprecher wollte sich zu dem Schreiben der IG Metall nicht äußern. Es werde aber keine Einschnitte im Rahmen eines Restrukturierungsprogrammes geben. Allerdings gehe es um "Redundanzen", die sich der Konzern mit Augenmaß ansehen werde, sagte der Sprecher. Anfang Juli hatte der Konzern die Zusammenlegung der beiden Sparten zum mit Abstand größten Geschäftsbereich angekündigt. (dpa)
 
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Peter Schroeder

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Das wundert mich nicht. Der Sinn des Ganzen ist ja wohl Kosten einzusparen, oder? Wenn Funktionen dann doppelt besetzt sein werden, werden wohl einige Mitarbeiter den Hut nehmen müssen. (Wirtschaftlich gesehen macht dies doch auch Sinn, Moralisch ist was anderes!)

Es muss sich halt nur zeigen, wie "galant" Siemens dies an die Öffentlichkeit und die betroffenen Mitarbeiter verkaufen wird.
 
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Piotr Lamasz

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Siemens-Chef kündigt schmerzhafte Einschnitte in Kommunikationssparte an

Siemens-Chef Heinrich von Pierer hat in einer E-Mail an die Beschäftigten weitere schmerzhafte Einschnitte angekündigt. Vor allem in der Informations- und Kommunikationssparte stehe Siemens vor besonders großen Herausforderungen, schrieb Pierer nach Angaben der IG Metall. In dem Bereich seien grundlegende Weichenstellungen notwendig, um die Zukunft nachhaltig zu sichern. "Mir ist bewusst, dass wir nicht immer ohne schmerzhafte Einschnitte auskommen."

Bis Januar will der Konzern klären, wie es nach der Zusammenlegung des Mobilfunkbereichs ICM mit der Festnetzsparte ICN mit dem neuen Großbereich Com weitergeht. Dabei wird auch eine Trennung von der Handysparte nach zuletzt enttäuschenden Ergebnissen nicht ausgeschlossen. (dpa) / (ssu/c't)

Quelle: heise News


Grüße Piotr
 
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Piotr Lamasz

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IG Metall fordert von Siemens Bekenntnis zur Handysparte

Die Gewerkschaft IG Metall hat von Siemens erneut ein Bekenntnis zur Handy-Sparte gefordert. "Wenn Nokia vom Gummistiefel-Produzenten zum Handy-Weltmarktführer aufsteigen konnte, dann wird es doch ein renommierter High-Tech-Konzern auch schaffen", sagte Bayerns IG-Metall-Chef Werner Neugebauer am Dienstag in München. Der scheidende Siemens-Vorstandsvorsitzende Heinrich von Pierer hatte die verlustreiche Handysparte öffentlich zur Disposition gestellt.

Die Verunsicherung bei den Beschäftigten sei groß, sagte Neugebauer. Siemens prüfe vor allem auf Druck der Finanzmärkte alle Optionen für das Handygeschäft. "Es ist ein unternehmerisches Armutszeugnis, wenn Siemens jetzt den Ratschlägen der Börse folgt. Nur Kostensenken schafft keine Innovationen, bringt kein neues Geschäft." Siemens habe in den vergangenen Jahren in der Kommunikationssparte wichtige Entwicklungen verpasst, weil die Entwicklungsausgaben gekürzt worden seien. Stattdessen müsse Siemens aber in die Offensive gehen. (dpa) / (tol/c't)
Quelle: heise.de

:up: Ab und zu sind Gewerkschaften doch ganz gut. Das Zital gefällt mir besonders gut :)


Grüße Piotr
 
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Fabian Holzmann

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Ich hoffe einfach nur dass Siemens noch die Kurve kratzen wird und wir ja vielleicht doch Glück haben und sich das ganze im Endeffekt mal wieder zum positiven wendet und wir mal wieder auf was gespannt sein dürfen.

Aber ich glaube das geschiet nur mit viel Glück und wenn der Bundeskanzler mal ein Machtwörtchen spricht! (auch wenn er das nicht kann) :P :rolleyes:

Gruß Fabi
 
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