LG G Pad 8.3: Erste Eindrücke des neuen LG-Tablets

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Auch uns erreichte nun das neue G Pad 8.3 von LG. Mit dem G Pad stieg LG nach langer Zeit wieder in den Tablet-Markt ein und konnte dabei auf Anhieb überzeugen. Im Folgenden könnt ihr die ersten Eindrücke zum G Pad 8.3 lesen, ein Test wird in den nächsten Tagen auch noch folgen.



Im Rahmen der IFA 2013 in Berlin stellte der Hersteller LG sein neuestes Tablet vor, das G Pad 8.3. Lange Zeit war es still geworden um den Hersteller hinsichtlich der Tablets. Doch mit dem G Pad 8.3 meldete sich LG eindrucksvoll zurück. Beim Auspacken des Geräts fallen zunächst die eher spartanischen Beigaben auf. Bis auf ein USB-Kabel, eine Kurzanleitung, der Adapter für die Stromversorgung und natürlich das Tablet, findet sich im Inneren der Verpackung nichts. Kopfhörer sucht man vergebens. Im Verlauf soll das Tablet aber den Eindruck noch deutlich steigern können. Einmal in der Hand fällt das gute Handling auf. Trotz der Maße von 216,8 x 126,5 x 8,3 Millimetern liegt das Tablet angenehm in der Hand. Auffällig ist dabei der sehr dünne Displayrahmen (Bezel genannt) rechts und links. Das Halten mit einer Hand stellt keine Probleme dar. Allerdings dürfte das G Pad 8.3 für zarte Frauenhände wohl etwas zu groß sein um es einhändig halten zu können. Gewichtsmäßig bringt das G Pad 8.3 knapp 338 Gramm auf die Waage, wirklich störend ist das Gewicht allerdings nicht. Die Verarbeitung ist klasse. Die Rückseite ist dabei nicht, wie etwa bei manchem Konkurrenten, aus Kunststoff gefertigt. Vielmehr kommt gebürstetes Aluminium zum Einsatz. Dies lässt das Tablet edel anmuten. An der Frontseite befinden sich die Frontkamera sowie die Sensoren.

Die Rückseite ziert, wie erwähnt, gebürstetes Aluminium. Zudem befinden sich dort auch die zwei Lautsprecher. An der unteren Seite befindet sich der microUSB-Port, womit das Tablet an den PC bzw. an die Steckdose angeschlossen werden kann. Die Oberseite besteht beim G Pad 8.3 aus der Kopfhörerbuchse (3,5 Millimeter Klinkenbuchse) und dem microSD Kartenslot, der zudem durch eine Abdeckung geschützt ist. Einen verstaubten microSD Slot wird es also nicht geben. Zudem findet man an der Oberseite den sogenannten IR Blaster, eine Infrarot Diode, mit der sich diverse Geräte fernbedienen lassen. Beim Design hat sich LG ganz stark am momentanen Flaggschiff, dem LG G2 orientiert. Die Verwandtschaft beider Geräte zueinander ist unverkennbar. Das G Pad 8.3 wirkt schlicht aber dennoch elegant und hochwertig.



Doch kommen wir mal zu den Spezifikationen des Tablets. Verbaut hat LG einen Snapdragon 600 Quadcore-Chipsatz von Qualcomm. Dabei takten die vier Prozessorkerne mit je 1,7 GHz. Hinsichtlich der Grafik kommt eine Adreno 320 GPU zum Einsatz. Erfreulich ist auch der große Arbeitsspeicher von zwei Gigabyte. Beim ersten Ausprobieren konnte dieser nicht an die Leistungsgrenze gebracht werden, trotz einigen geöffneten Anwendungen und zahlreiche Tabs beim Google Chrome-Browser. Auch bei der Performance zeigt das G Pad 8.3 bislang keine Schwäche. Anwendungen öffnen rasch, beim Wischen über den Homescreen zeigen sich keine Ruckler und auch sonst arbeitet das Tablet recht schnell. Etwas Negatives fiel aber bereits beim Ausprobieren auf: Wechselt man vom Hochformat ins Querformat (oder umgekehrt), so braucht das G Pad 8.3 knapp eine Sekunde, bis die Anzeige richtig dargestellt wird. Erfreulich ist aber das Display. LG setzt auf ein IPS-Panel, welches eine Größe von 8,3 Zoll bietet. Die Auflösung liegt bei 1920 x 1200 Pixel, was für eine Pixeldichte von 273 ppi reicht. Zwar erreicht man dabei keine sonderlich hohe Pixeldichte, knackig scharf ist das Display dennoch. Durch das IPS-Panel bietet das G Pad 8.3 zudem auch einen hohen Betrachtungswinkel. Die Farbwiedergabe ist im ersten Eindruck ausgezeichnet. Farben werden nicht knallig bunt aber auch nicht blass wiedergegeben. Auch bei Schriften leistet sich das G Pad 8.3 keinen Schnitzer, Buchstaben werden klar und scharf dargestellt.

Der interne Speicher umfasst 16 Gigabyte, wobei dem Nutzer allerdings nur 11 Gigabyte zur freien Verfügung stehen. Da LG aber glücklicherweise an einen microSD Kartenslot gedacht hat, ist das aber kein Problem, der Speicher lässt sich aufrüsten. Besonders viele Fotos, die den Speicher belegen, dürfte man aber wohl ohnehin nicht machen. Zwar ist eine 5 Megapixel starke Kamera verbaut, wirklich hochklassige Bilder werden damit aber nicht realisiert. Allerdings sind die Bilder durchaus brauchbar. Testbilder werden wir euch dann im Test zeigen. Die Frontkamera beim G Pad 8.3 bietet eine Auflösung von 1,3 Megapixel. Rein für Videochats sollte das aber ausreichend sein. Für ausreichend Power sorgt ein 4600 mAh starker Akku. Für ein Tablet dieser Klasse ist das schon eine ordentliche Hausnummer. Zwar kann zur Akkulaufzeit noch nichts gesagt werden, dennoch sollte man problemlos einen Tag über die Runden kommen.

Beim Betriebssystem kommt Android 4.2.2 Jelly Bean zum Einsatz. Für viele dürfte dies aber bekannt sein. Natürlich hat LG auch beim G Pad 8.3 die eigene Benutzeroberfläche darübergelegt. Grundsätzlich sind die Einstellungen intuitiv. Auch bei den Apps von LG ist vieles selbsterklärend. Zwar verfügt das G Pad 8.3 lediglich über eine WLAN-Version, durch die recht nützliche App QPair kann man das Tablet allerdings mit einem Smartphone verbinden, womit dann auch das Tablet über mobiles Internet verfügt. Etwas überladen wirkt auf den ersten Blick die Statusleiste, da LG hier zusätzlich auch die QSlide Anwendungen mit anzeigt. Das dürfte aber wohl letztlich nur eine Gewöhnungssache sein. Etwas negativ fallen die Lautsprecher auf. Bei steigender Lautstärke klingen diese etwas blechern. Dennoch kann man die Lautsprecher nutzen, der Klang ist immer noch akzeptabel. Zudem sollte ein Tablet auch keine tragbare Disco ersetzen.



Nachdem das LG G Pad 8.3 ausgepackt und ausprobiert wurde, muss ich sagen, LG hat gute Arbeit geleistet. Man darf sich aber fragen, warum sich der Hersteller so lange Zeit ließ, um ein gutes Tablet auf den Markt zu bringen. Die Konkurrenz um Apple oder Samsung muss LG mit seinem G Pad 8.3 jedenfalls nicht fürchten. Die Verarbeitung ist grundsolide und wertig, die Hardware stark, das Display scharf und die Software üppig. Auch der Preis ist alles andere als uninteressant. Für unser weißes G Pad 8.3 bezahlten wir 299 Euro. Hinsichtlich der Ausstattung ein wirklich guter Preis. Lediglich die Lautsprecher hätten etwas höherwertiger ausfallen können. Nachfolgend listen wir euch nochmals die Spezifikationen des LG G Pad 8.3 auf.

Ausstattung des LG G Pad 8.3:

Display: 8,3 Zoll IPS-Display 1920 x 1200 Pixel, 273 ppi Pixeldichte
Chipsatz: Qualcomm Snapdragon 600 Quadcore-Chipsatz (1,7 GHz), Adreno 320 GPU
Speicher: 16 Gigabyte interner Speicher (erweiterbar durch microSD Karte), 2 Gigabyte RAM
Kamera: 5 Megapixel Hauptkamera (Rückseite), 1,3 Megapixel Frontkamera
Konnektivität: WLAN (a/b/g/n), WiFi Direct, Bluetooth 4.0, HDMI Slimport, Miracast, DLNA, GPS, microUSB, Kopfhörer-Buchse (3,5 mm Klinke)
Akku: 4600 mAh SiO+ Li-Ion
Betriebssystem: Android 4.2.2 Jelly Bean
Maße & Gewicht: 216,8 x 126,5 x 8,3 mm, 337,9 gr (Herstellerangaben)
Farben: schwarz, weiß
 
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