LG G3 im Kurztest

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Letzte Woche wurde von LG das neue Flaggschiff G3 als letztes der großen Android Hersteller vorgestellt. Beim LG G3 gibt es diverse Neuerungen zum letztjährigen Modell G2. Insbesondere beim Design, beim Display und beim Interface wurde teilweise deutlich nachgelegt.

Schauen wir uns zuerst die technischen Daten an:

5,5 Zoll IPS Display mit 2560 × 1440 Pixel bei 538 PPI
Qualcomm Prozessor Snapdragon 801 Quadcore 2,5 GHz
RAM 2 GB bzw. 3 GB (je nach Modell)
Speicher mit 16 GB bzw. 32 GB (je nach Modell), erweiterbar per microSD-Karte um bis zu 128 GB
13 Megapixel Hauptkamera mit optischen Bildstabilisator und Laser-Autofocus, 2,1 Megapixel Frontkamera
Android 4.4.2 KitKat
146,3 × 74,6 × 8,9 mm bei 149 g Gewicht
3000 mAh (wechselbar)
Verbindungen: LTE, HSDPA, HSPA+, GSM, WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.0, NFC, GPS, Glonass
549 € (16 GB, 2 GB RAM) bzw. 599 € (32 GB, 3 GB RAM)



Vom Design her hat LG mit dem G3 zum G2 deutlich zugelegt. Insbesondere das bei der Rückseite nicht mehr reines Polycarbonat genutzt wird, sondern dieses Metallanteile enthält, verleiht dem G3 einen edlen Look vom Metalloptik. Hierdurch fühlt sich das G3 tatsächlich fast wie Metall an. Durch die matte Oberfläche sollen auch Fingerabdrücke nicht mehr so leicht zu sehen sein wie noch beim Vorgänger. Die Tasten befinden sich wie beim Vorgänger G2 auch auf der Rückseite unterhalb der Kamera. Der Powerbutton fällt nun Rund aus und auch die Lautstärketasten weisen ein etwas anderes Design aus.

Einen Spitzenwert bei Smartphones liefert die Frontseite des G3. Diese besteht zu über 75 % aus Bildschirmfläche. Kein anderes Smartphone kann hier mithalten. Den Touchscreen des G3 trennt lediglich knapp über 1 mm vom Rahmen des Smartphones.

Beim G3 hat sich LG auch von der Unibody Bauweise des G2 verabschiedet. Die Rückseite kann nun wieder abgenommen werden und bietet dadurch Zugriff auf die SIM Karte, einen SD Karten Einschub und einen wechselbaren Akku.

Auch das Display bietet Spitzenwerte im bisherigen Smartphone Bereich. Das IPS Display löst mit 2560 × 1440 Pixel auf, was eine Pixeldichte von 538 PPI bedeutet. Somit bietet das G3 das bisher schärfste Display der Welt was Smartphones betrifft.


Je nach Modell wird das G3 mit 16 GB Speicher und 2 GB RAM oder 32 GB Speicher und 3 GB RAM ausgeliefert. Wie der Konkurrent Samsung mit seinem Galaxy S5 wird auch beim G3 der Qualcomm Snapdragon Quadcore Chip 801 verbaut, der mit 2,5 GHz taktet. Somit dürfte auch beim G3 während des Betriebes weder mit Rucklern noch Aussetzern zu rechnen sein.


Da die Akkukapazität beim G3 wie auch beim G2 mit 3000 mAh gleich geblieben ist, bleibt abzuwarten, ob sich das stärkere Display in der Akkulaufzeit negativ bemerkbar macht. LG hat jedoch bei der Präsentation versprochen, dass sich die Akkulaufzeit dank intelligenter Stromsparfunktionen gegenüber dem G2 um bis zu 20 % verbessern soll. Und die Akkulaufzeit des G2 zählte bisher zu den besten im Android Smartphone Bereich.


Bei der Kamera hat LG beim G3 zum Vorgänger kaum was verändert. Die Hauptkamera löst weiterhin mit 13 Megapixel auf und hat den bereits bekannten Bildstabilisator. Lediglich ein Laser-Autofocus ist hinzugekommen. Dieser sorgt dafür, dass das G3 in 0,276 Sekunden Fokussieren soll (laut Angaben von LG). Praktisch ist, dass ein Aufnahmeknopf entfallen kann, da man auf eine beliebige Stelle im Display tippen kann, um gleichzeitig zu Fokussieren und aufzunehmen. Eine weitere kleine Neuigkeit, LG hat dem G3 eine doppelte Foto LED spendiert.

Die Frontkamera nimmt ebenfalls weiterhin mit 2,1 Megapixel auf, wird jedoch nun durch eine Gestensteuerung unterstützt. Hier reicht es, einfach eine Hand zu einer Faust zu ballen, um einen 3 Sekunden Timer auszulösen.

Im Videomodus soll das G3 automatisch die Umgebung Lautstärke messen, um klare Tonaufnahmen zu ermöglichen.


Beim Betriebssystem kommt Android KitKat 4.4.2 zum Einsatz. Ist zwar dann nicht mehr die aktuellste Android Version, der Google nun angefangen hat, Android KitKat 4.4.3 auszurollen. Auch die Benutzeroberfläche wurde beim G3 neu gestaltet und kommt nun auch im Flat Design daher. So gibt es zum Beispiel eine lernende Tastatur, die ähnlich wie SwiftKey die Tippgewohnheiten des Users analysiert und daraus dann passende Wortvorschläge macht. Außerdem kann die Höhe der Tastatur auf dem Display angepasst werden, was gerade User mit größeren Händen freuen dürfte.

Eine weitere Neuerung nennt sich SmartNotice. Hier handelt es sich um einen virtuellen Assistenten, der dem User Vorschläge macht. Anstatt des Wetterbericht es zu zeigen, könnte zum Beispiel die Ansage “Nimm besser einen Regenschirm mit, da es heute Abend regnen könnte“. Oder der User wird gefragt, ob er einen zuvor abgelehnten Anruf zurückrufen möchte.

Und noch eine wichtige Neuerung betrifft dem Bereich Sicherheit. Diese nennt sich SmartSecurity. Das G3 kann wie auch das G2 per klopfen auf dem Bildschirm aufgeweckt werden. Neu hierbei ist, dass auch ein Klopfmuster abgelegt werden kann, ähnlich der bisher bekannten Muster durch ziehen zwischen neun Punkten. Ferner wurde auch KillSwitch integriert, mit dem das G3 aus der Ferne gesperrt, deaktiviert und auch komplett gelöscht werden kann.


Fazit:

LG hat alle Kritikpunkte des G2 beim neuen G3 entfernt und sinnvolle Änderungen an der Hardware und der Benutzeroberfläche vorgenommen. Technisch ist es den Konkurrenten nicht nur leicht sondern dem Samsung Galaxy S5 auch optisch deutlich überlegen. Das LG G3 soll in den Farben Metallic Black, Shine Gold und Silk White, später vielleicht auch in Moon Violet und Burgundy Red auf dem deutschen Markt erscheinen. Der Preis wird bei 549 € für die 16 GB Version und bei 599 € für die 32 GB Version liegen. Erscheinungstermin in Deutschland wird Ende Juni / Anfang Juli 2014 sein.

Unsere Einschätzung: Eindeutig eine Kaufempfehlung


Bildquelle: Amazon
 
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