Mac Pro 2013 deutlich preiswerter als ein vergleichbarer PC

Diskutiere Mac Pro 2013 deutlich preiswerter als ein vergleichbarer PC im (i)Mac und Macbook Forum Forum im Bereich Apple & iPhone Forum; Apple ist nicht nur für tolles Design und gute Verarbeitung bekannt, auch für hohe Preise ist der kalifornische IT Hersteller bekannt.nnApple wird...
iFreddie

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Apple ist nicht nur für tolles Design und gute Verarbeitung bekannt, auch für hohe Preise ist der kalifornische IT Hersteller bekannt.nnApple wird für vieles kritisiert, nicht zuletzt auch für die aufgerufenen Preise der angebotenen Produkte. Preis und Leistung stehen in keinerlei Verhältnis zueinander, dies liest und hört ein Apple User nicht selten. Ob dies so ist, oder auch nicht, dass soll jeder für sich selbst abwägen.

Betrachtet man Apples aktuellen Mac Pro, so wird beim Blick auf die Preislisten schnell klar, dieser Rechner ist nicht für jeden Geldbeutel gemacht. Das Einstiegsmodell mit Quad-Core CPU und Dual GPUs kostet 2.999,- Euro, mit einer 6-Core CPU steigt der Preis auf 3.999,-Euro. Wählt man einen Mac Pro 2013 in der maximalen Konfiguration, so steigt der Kaufpreis auf gute 10.000 Euro, hierfür erhält der geneigte Käufer dann aber auch ein Powerpaket der Extraklasse mit einer mehr als überzeugenden Ausstattung.

Bei einer Summe von 10.000 Euro von einem "Powerpaket der Extraklasse mit einer mehr als überzeugenden Ausstattung" zu schreiben, da spricht doch der Apple Fan aus dem hier schreibenden Redakteur?!
Zugegeben, ich bin ein Apple Fan, doch die reine Kosten zu Nutzen Rechnung eines Mac Pro haben die Kollegen von Apple Insider übernommen. Hier hat man sich einmal die verbauten Komponenten eines Mac Pro angesehen, für den Apple die Kaufsumme von 9.600 US Dollar aufruft. Das Ergebnis ist dabei, für den Einen mehr und den Anderen weniger, überraschend. Die Summe der im untersuchten Mac Pro verbauten Hardware würde im Einzelhandel ungefähr bei 14.000 US Dollar liegen. Mit anderen Worten, selbst der findigste Bastler wäre nicht in der Lage einen eigenen Rechner mit der selben Ausstattung zu dem Preis zusammen zu bauen, wie Apple ihn anbietet. nnZur Ausstattung des von Apple Insider bewerteten Mac Pro zählt unter anderem ein 2,7 Gigahertz Zwölfkernprozessor von Intel, 64 Gigabyte DDR3-RAM, ein 1 Terabyte grosser Flash Speicher und eine Dual AMD FirePro D700 GPU mit jeweils 6 Gigabyte GDDR5-VRAM.
In der folgenden Tabelle sind die Preise der wesentlichen (vergleichbaren) Komponenten für einen PC mit ihren Einzelhandelsverkaufspreisen aufgelistet, zuzüglich eines Betriebssystems.nnDie Auflistung macht klar, wo Apple beim Mac Pro die Schwerpunkte gesetzt hat, Grafik- und Rechenleistung. Allein die beiden AMD FirePro GPUs fordern 6.800 US Dollar, rechnet man noch die 2.750 US Dollar der CPU hinzu, so ist schon fasst der Endpreis des Mac Pro erreicht.

Insgesamt würden rund 14.300 US Dollar fällig, würde man die Komponenten des Mac Pro einzeln kaufen. Hierbei ist noch nicht der Aufwand für den Zusammenbau, die Lieferung und dergleichen mehr inbegriffen. In diesem Kontext kann man die von Apple veranschlagten 9.600 US Dollar tatsächlich als günstig und gerechtfertigt betrachten.
 
B

Bastelboy

Gast
Schöne Zahlen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Aber ob das auf Deutschland und Europa übertragbar ist? Glaube kaum. Desweiteren wartet der findige Bastler drei bis vier Monate ab und bekommt dsnn die Hardware deutlich billiger. Ob Apple hier auch den Preis des Super MacPro in dieser Höhe senken wird?
 
iFreddie

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Intel Xenon E5-2697 -> 2366,40 Euro KLICK

AMD FirePro W9000 -> 3249,90 Euro KLICK, dies mal 2 -> 6499,80 Euro

CPU und GPU zusammen -> 8866,20 Euro

Womit auch in Deutschland (und vermutlich dem restlichen Europa) die Summe aus CPU und Grafik des Mac Pro in maximaler Konfiguration, im deutschen Apple Online Store zusammengestellt beträgt diese 9598,99 Euro, durch den Einzelkauf der Komponenten knapp erreicht würde.

Fehlen noch Kleinigkeiten wie:

RAM KLICK -> 197,90 Euro -> 4 mal erforderlich -> 791,60 Euro
SSD KLICK -> 1290,98 Euro
Motherboard KLICK -> 463,80 Euro
Stromversorgung KLICK -> 84,95 Euro
Gehäuse KLICK -> 98,90 Euro
Betriebssystem KLICK -> 118,99 Euro

Die Gesamtsumme aller benötigten Teile, mit Google zusammengetragen, beträgt zum Ende 11715,24 Euro

Nicht so drastisch, wie bei den Kollegen von Apple Insider, aber noch immer runde 2000 Euro Preisvorteil für den Mac Pro zum PC aus Eigenregie...
Wobei hier durchaus noch Vorteile des Supportes seitens Apple und Service bei Garantie (sprich Austausch oder vor Ort Reparatur) für das kalifornische Produkt zu beachten wären, wenn man drüber nachdenkt.

MfG
 
Robbie

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Fraglich nur, warum man bei Appleinsider als Vergleich zur Firepro D700, die auf dem Markt so nicht erhältlich ist, eine Firepro W9000 hinstellt. Die D700 hat einen Tahiti XT Core eingebaut. Sucht man im Netz nach diesem in Verbindung mit 6 GB findet man gleichwertige Grakas (z.B. die Radeon HD 7990, auch aus dem Hause AMD), die nur noch im Bereich von knapp 950 Euro liegen.

Wenn ich die Preise oben selber suche (meist bei idealo), komme ich auf eine Summe von ca. 11290,00 Euro (mit W9000). Nimmt man hingegen zwei vergleichbare HD 7990 müsste man knapp 4650 Euro abziehen, sodass man für einen "vergleichbaren" PC nur noch 6650 Euro zahlt, also knapp 3000 Euro unter dem Apple Preis.

Ob sich damit die "reine Kosten/Nutzen Rechnung" von Appleinsider so dann noch halten lässt, bleibt dem stillen Betrachter überlassen.

Vergleichbarkeit führt man, indem man die Spezifikationen der GPU mit anderen Grakas vergleicht, und hier kann man demnach genauso eine W9000 als auch ein HD7990 nehmen, welche sich halt nur im Preis ändern. Die Vergleichbarkeit bleibt sich dabei aber gleich.
 
M

Mr. Green

Gast
Vergleichbarkeit führt man, indem man die Spezifikationen der GPU mit anderen Grakas vergleicht, und hier kann man demnach genauso eine W9000 als auch ein HD7990 nehmen, welche sich halt nur im Preis ändern. Die Vergleichbarkeit bleibt sich dabei aber gleich.
Ahnung hat der Herr nicht wirklich von Grafikkarten und den Verwendungszweck oder täuscht dieses.

Der Herr vergleicht eine Gamer-Grafikkarte mit einer Professionellen Grafikkarte für Videoschnitt und Bearbeitung - welche 4 x 4K Filme zur gleichen Zeit rendert.

Mehr Teraflops wie sie teils andere Karten aufweisen, Qualität des Verbauten VRam, und andere Eigenschaften welche die Karte aufweist wurden gekonnt ignoriert und mit MHz der GPU verglichen.

Gerade dir sollte dieser Fopa nicht unterlaufen, denn nicht umsonst hat diese Karte diesen Preis.


Mit meinem 5S
 
Zuletzt bearbeitet:
M

Mr. Green

Gast
Überarbeitet um zu verstehen.

Vergleich mal die Detaillierten Angaben, nicht nur MHz der GPU.

Die von dir verlinkte ist eine Gaming-Karte, nicht zu vergleichen mit einer Pro Vodeobearbeitung.

Das ist wie Geländewagen mit Rennwagen zu vergleichen - dein Vergleich.

Mit meinem 5S
 
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Robbie

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Hallo Mr. Green,

danke für die Hinweise zu meinem Nichtwissen im Bereich von Grafikkarten und dem daraus resultierenden Fauxpas (nicht Fopa). Im übrigen resultieren die unterschiedlichen Preise eben nicht aufgrund der verwendeten Hardware der Grafikkarten, sondern daraus, das bei den professionellen Grakas, die für professionelle Software eingesetzt werden, die entsprechenden Treiber und Optimierungen für diese Pro Karten einen deutlich höheren Entwicklungsaufwand und somit Preis fordern. Die verwendete Hardware ist also ziemlich gleich und sogar teilweise besser bei den Consumerkarten.

Fraglich bleibt also nur, für welchen Einsatz man eine Graka benötigt, also ob es tatsächlich eine Workstation Karte sein muss, oder ob eine Desktop oder Consumerkarte ausreichend ist.

Nach Lektüre diverser Tests (Workstation Karten und Consumerkarten) bleibt für mich unter Betrachtung der von Appleinsider genannten Preise der Hardware sowie der Tatsache, das die D700 nicht am Markt verfügbar ist, die Frage offen, ob die D700 tatsächlich mit einer W9000 vergleichbar ist. Der Grund liegt darin, das es doch etwas komisch anmutet, wenn ein Unternehmen (egal ob es sich jetzt hier um Apple oder ein anderes Unternehmen handeln würde) ein Komplettgerät anbietet, das um gut 3.700,00 US $ günstiger ist, als die Einzelpreise am Markt.

Im übrigen

Mehr Teraflops wie sie teils andere Karten aufweisen, Qualität des Verbauten VRam, und andere Eigenschaften welche die Karte aufweist wurden gekonnt ignoriert und mit MHz der GPU verglichen.
genau dieses habe ich nicht gemacht, sondern mich auf diversen Seiten vorab über die einzelnen Spezifikationen informiert.

Das einzige, was ich mir daher vorzuwerfen habe ist, das ich mich zu sehr auf die Hardware gestützt habe und die Treiber und Optimierungskosten außer Acht gelassen habe.

Zu guter Letzt ein Zitat der Website Tomshardware aus dem Bereich Grafikkarten Tests:
Wir lernen daraus erneut, dass es eher weniger auf die Hardware ankommt, sondern man in erster Linie im Workstation-Sektor die Optimierungen in den Treibern bezahlt. Das ist nichts Ehrenrühriges, denn es kostet die Hersteller vor allem Entwicklungsarbeit, die zunächst einmal teuer zu bezahlen ist. Spiele kommen und gehen, Standardsoftware bleibt.
 
I

InteressierterUser

Gast
Interessant, zwei Websites, die sich mit Apple befassen, zwei Meinungen zur Grafikkarte.

Folgt man Appleinsider dann stimmt iFreddies Rechnung, folgt man Macwelt, stimmt Robbies Rechnung.

Wie dem auch sei, die verbaute Hardware ist jedenfalls erste Sahne in der Endausbaustufe.
 
F

franknfurter

Gast
Ich persönlich würde da aber eher Macwelt vertrauen. Wenn ich so manche Infos von Appleinsider aus der Vergangenheit mit deutschen Infoseiten vergleicht habe, musste ich feststellen, das Appleinsider doch so manches übermäßig besser dargestellt wurde, als es den Tatsachen entsprach. Ist zwar nicht übermäßig oft so, aber manchmal hatte ich das Gefühl, das diese ähnlich Bildzeitung arbeiten.
 
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