Neue Smartphones 2014: Das sind die neuen Smartphones in 2014

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Wie jedes Jahr gab es auch in diesem Jahr wieder einige neue Smartphones zu bestaunen. Die Hersteller legen sich dabei richtig ins Zeug und zeigen immer bessere Technikwunder. Die spannendsten und wichtigsten Neuheiten wollen wir euch vorstellen.


Apple iPhone 6

Der weitere Jahresverlauf brachte noch das ein oder andere Top-Smartphone bzw. Top-Smartlet. So stellte etwa der US-Hersteller Apple seine neuesten Geräte vor. Neben dem iPhone 6 präsentierte man auch erstmals ein Smartlet, das iPhone 6 Plus mit einer Displaygröße von satten 5,5 Zoll. Doch kommen wir zunächst zum neuesten Smartphone-Flaggschiff von Apple. Das iPhone 6 bietet nun ein größeres Display, das Retina HD Display ist nun 4,7 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 1334 x 750 Pixel, was einer Pixeldichte von 324 ppi entspricht. Damit hat Apple schon lange die Krone der Pixeldichte verloren. Dennoch ist das Display gewohnt scharf in der Auflösung. Angetrieben wird das Smartphone von einem Apple A8. Der Dualcore bringt es dabei auf eine maximale Taktfrequenz von 1,4 GHz je Kern. Beim Arbeitsspeicher setzt man auf einen 1 Gigabyte großen DDR3-Speicher. Die eigenen Daten, ebenso wie auch das Betriebssystem, werden auf einem mindestens 16 Gigabyte großen Speicher untergebracht. Zudem hat man auch die Wahl zwischen 64 und 128 Gigabyte internem Speicher. Einen microSD Kartenslot sucht man aber nach wie vor vergebens. Bilder werden nun dank einer 8 Megapixel starken Kamera aufgenommen. Ebenso steht auch ein digitaler Bildstabilisator zur Verfügung. Einen optischen Bildstabilisator hat man allerdings nicht verbaut. Dafür ist die Linse allerdings mit Saphirglas geschützt. Ursprünglich glaubte man, dass auch das Display selbst mit Saphirglas geschützt sei, bewahrheitet hat sich dieses Gerücht allerdings nicht. Frontseitig setzt Apple auf eine 1,2 Megapixel starke Kamera. Selfies sind zwar grundsätzlich möglich, die allerbeste Auflösung werden diese allerdings nicht haben. Auch Touch ID hat wieder den Weg in das iPhone 6 gefunden, erneut im Home-Button verbaut. Und auch die Wahl der Materialien ist wie immer hoch. So besteht der Rahmen und die Rückseite aus Metall. Auffällig zum Vorgänger sind nun aber deutlich abgerundete Ecken. Neben LTE Cat. 4 mit bis zu 150 Mbit/s im Downstream bietet das iPhone 6 auch Bluetooth 4.0, NFC (vorerst nicht in Deutschland) und GPS/GLONASS an. Als Betriebssystem kommt das neue iOS 8 zum Einsatz. Für ausreichend Betriebsdauer sorgt ein 1810 mAh starker Akku, der aber, wie üblich, nicht selbst gewechselt werden kann.


Apple iPhone 6 Plus

Auch in den Bereich der Smartlets hat sich der Hersteller Apple nun vorgewagt und präsentierte mit dem iPhone 6 Plus ein wahrlich großes Gerät. Erstmals übersprang man die Größe von 5 Zoll, und das sogar deutlich. Satte 5,5 Zoll misst das iPhone 6 Plus in der Displaydiagonalen. Das Retina LCD bietet nun auch erstmals eine wirklich knackscharfe Auflösung. Statt den bisherigen krummen Auflösungszahlen hat sich Apple nun erstmals für Full HD, entschieden, somit schafft das iPhone 6 Plus eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel, was dem Smartlet eine Pixeldichte von 401 ppi beschert. Wie auch schon im neuen iPhone 6 kommt auch in der Plus-Version der Apple A8 zum Einsatz. Der 64 Bit-Chipsatz zeichnet sich dabei durch einen 1,4 GHz schnellen Dualcore-Chip aus. Auch der Arbeitsspeicher ist 1 Gigabyte groß. Für den Speicherplatz kommt wahlweise ein 16, 64 oder 128 Gigabyte großer interner Speicher zum Einsatz. Eine Aufrüstung per microSD Karte ist allerdings nach wie vor nicht vorgesehen. Keine wirklichen Unterschiede gibt es auch bei den Kameras. Die Hauptkamera schafft 8 Megapixel, kann aber im Gegensatz zum Pendant im iPhone 6 auf einen optischen Bildstabilisator zurückgreifen. Damit sind grundsätzlich verwacklungsfreiere Bilder möglich als etwa ohne OIS (Optical Image Stabilization) oder nur mit digitalem Bildstabilisator. Auch der dualLED-Blitz mit Ture Tone-LEDs ist vorhanden. Frontseitig setzt man ebenfalls auf die 1,2 Megapixel starke Linse. Neben WLAN ac und LTE hat man dem Smartlet auch Bluetooth 4.0 und NFC verpasst. Ebenso kann man per GPS/GLONASS navigieren. Wie auch das iPhone 6 hat man sich bei der Wahl der Materialien Mühe gegeben und wieder ein hochwertiges Stück Technik gebaut. Überschattet wurde der Release des iPhone 6 Plus allerdings vom sogenannte Bend-Gate, da sich das Smartlet angeblich recht stark verbiegen soll. Nichts desto trotz scheint das Smartlet bei den Kunden gut anzukommen, die Nachfrage war und ist sehr hoch. Beim Betriebssystem hat Apple das Gerät mit iOS 8 ausgestattet, für ausreichend Strom sorgt ein 2915 mAh starker Akku, ist damit also auf dem Niveau der Android-Konkurrenz.


Motorola Moto X 2. Generation

Der Hersteller Motorola stellt bereits Anfang September, zum Zeitpunkt der IFA in Berlin, sein neuestes Flaggschiff vor. Dabei heißt das Gerät nach wie vor Moto X, ist nun aber in einer zweiten Generation erschienen. Dabei wurden selbstverständlich auch die inneren Werte weiter aufgebessert. Das Display ist nun 5,2 Zoll groß und bietet die AMOLED-Technologie. Bei der Auflösung setzt man aber auf altbewährtes und schickt die Full HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixel ins Rennen. Somit schafft das Motorola Moto X der zweiten Generation eine Pixeldichte von 424 ppi. Auch der verbaute Chipsatz ist alles andere als langsam, wenngleich man auch nicht auf die allerneueste Technik setzt. Zum Einsatz kommt ein Snapdragon 801, dessen vier Kerne mit jeweils 2,5 GHz takten. Unterstützung findet der Chipsatz dabei in einem zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Für Daten steht wahlweise die 16 oder 32 Gigabyte-Version zur Verfügung. Leider gibt es keine Möglichkeit der Speichererweiterung. Für Bilder und Videos kommt eine 13 Megapixel starke Kamera zum Einsatz, die eine Full HD-Auflösung bei Videos bietet und zudem auch über eine dualLED verfügt. Die Frontkamera schafft eine Auflösung von 2 Megapixel. Ausflüge ins Internet gibt es per LTE oder auch WLAN ac. Ebenso hat Motorola an DLNA, Miracast, Bluetooth 4.0, NFC und GPS/GLONASS gedacht. Beim Betriebssystem setzt man auf Android 4.4 KitKat, wobei ein Update auf Android 5.0 Lollipop wahrscheinlich ist. Der Akku bietet eine Kapazität von 2300 mAh.


Motorola Moto G 2. Generation

Das Moto X der zweiten Generation war allerdings nicht das einzige Gerät, welches vorgestellt wurde. Denn auch das Moto G wurde in einer aktualisierten Version vorgestellt. Das Mittelklasse-Gerät verfügt über ein 5 Zoll großes IPS-Display, welches eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel bietet und somit nach wie vor eine HD-Auflösung hat. Bei der Pixeldichte erreicht man jedoch lediglich 294 ppi. Gegenüber dem Top-Smartphone Moto X muss man auch hinsichtlich des Chipsatzes Abstriche machen. Statt eines schnellen Snapdragon 801 kommt nur ein Snapdragon 400 zum Einsatz. Der Quadcore bringt es dabei auf 4 x 1,2 GHz. Der Arbeitsspeicher ist mit einem Gigabyte ausreichend groß dimensioniert. Für die eigenen Daten steht ein 8 Gigabyte großer interner Speicher zur Verfügung. Dieser lässt sich allerdings per microSD Karte jederzeit erweitern. Auch Kameras sind selbstverständlich wieder mit an Bord. So bietet die Hauptkamera eine Auflösung von 8 Megapixel, unterstützt von einem LED-Blitz. Und auch die Frontkamera schafft eine Auflösung von 2 Megapixel, für ein Mittelklasse-Modell in Ordnung. Mobil ins Internet geht es per HSDPA (21,1 Mbit/s), LTE steht allerdings nicht zur Verfügung. Ebenso kommt auch WLAN ac, DLNA, Bluetooth 4.0 und GPS/GLONASS zum Einsatz. Beim Betriebssystem setzt man natürlich auf Android 4.4 KitKat, ob und wann ein Lollipop-Update geplant ist, ist allerdings noch unklar. Für Strom sorgt ein 2070 mAh starker Akku.


Sony Xperia Z3

Im Rahmen der IFA 2014 in Berlin präsentierte auch der japanische Hersteller Sony diverse Neuheiten. Und wie bereits vor Monaten angekündigt hat Sony Wort gehalten und im September das zweite Flaggschiff in diesem Jahr präsentiert. Dabei birgt das Xperia Z3 durchaus starke Technik, im leicht veränderten Gewand. Das Xperia Z3 ist mit einem 5,2 Zoll großen Bravia-LCD ausgestattet und schafft eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Die Pixeldichte erreicht damit einen Wert von 424 ppi, was durchaus in Ordnung ist. Für genug Leistungsreserven bei den Anwendungen sorgt ein Snapdragon 801. Der Quadcore schafft dabei je Kern eine Taktfrequenz von 2,5 GHz. Ausreichend Arbeitsspeicher ist ebenfalls gegeben, dieser ist drei Gigabyte groß. Und auch für die Daten steht ein 16 Gigabyte großer interner Speicher zur Verfügung, der sich auch problemlos erweitern lässt. Bilder lassen sich dank der 20,7 Megapixel starken Hauptkamera knipsen. Dabei sind 4K-Videos auch kein Problem. Ein LED-Blitz ist ebenfalls vorhanden. Die Frontkamera schafft eine Auflösung von 2,2 Megapixel. Neben WLAN ac kommt auch LTE Cat. 4 zum Einsatz. Und auch DLNA, NFC, Bluetooth 4.0 und GPS/GLONASS sind mit an Bord. Somit bietet das Xperia Z3 eine ansprechende Ausstattung. Allerdings gab Sony bereits bekannt, dass man nun nur noch jährlich ein Top-Smartphone auf den Weg bringen möchte. Erst im Februar präsentierte man das Xperia Z2, im September folgte dann das Xperia Z3. Dies ist übrigens auch mit Android 4.4 KitKat ausgestattet. Für ordentlich Strom sorgt ein 3100 mAh starker Akku. Natürlich ist das Xperia Z3 auch wieder wasser- und staubdicht, nach IP67.


Sony Xperia Z3 Compact

Neben dem Xperia Z3 präsentierten die Japaner aber noch ein weiteres Smartphone. Dies ist zwar kleiner, steht dem Xperia Z3 aber kaum nach. Gemeint ist damit selbstverständlich das Xperia Z3 Compact. Beim Display kommt eine etwas kleinere Diagonale zum Einsatz, lediglich 4,6 Zoll ist das IPS-Panel groß. Und auch die Auflösung ist mit 1280 x 720 Pixel geringer, aber immer noch im HD-Bereich. Somit schafft das Xperia Z3 Compact eine Pixeldichte von 319 ppi. Interessant wird das Smartphone allerdings hinsichtlich des Chipsatzes, denn hier kommt ebenfalls ein Snapdragon 801 zum Einsatz. Die Taktfrequenz ist mit 2,5 GHz je Kern ebenfalls identisch und auch der Arbeitsspeicher ist mit zwei Gigabyte alles andere als klein. Der interne Speicher umfasst eine Größe von 16 Gigabyte, dieser kann aber dank eines microSD Kartenslots jederzeit erweitert werden. Bilder werden dank der 20,7 Megapixel starken Kamera aufgenommen. Aufgrund des identischen Kameramoduls sind auch hier 4K-Videos möglich. Die Frontkamera schafft eine Auflösung von 2,2 Megapixel. Ins Internet geht es dabei per LTE Cat. 4, wahlweise auch im heimischen WLAN-Netz mit WLAN ac. Zudem gibt es auch DLNA, GPS, NFC und Bluetooth in Version 4.0. Beim Betriebssystem kommt Android 4.4 KitKat zum Einsatz, wobei ein Update auf Android 5.0 Lollipop nahezu sicher ist. Befeuert wird das Smartphone von einem 2600 mAh starken Akku.


Google Nexus 6

Recht frisch ist das neueste Nexus-Smartphone aus dem Hause Google. Wie bereits im Vorfeld vermutet wird das Smartphone bzw. Smartlet von Motorola gebaut. Somit ist es auch kaum verwunderlich, dass das Gerät durchaus Ähnlichkeit mit dem Moto X hat. Das Display des Nexus 6, ein IPS-AMOLED-Panel, bietet eine Größe von 5,96 Zoll und schafft dabei eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel. Somit steht den Nutzern nun ein weiteres Quad HD-Smartlet zur Verfügung. Die Pixeldichte ist dabei allerdings nicht ganz so scharf wie etwa beim G3 von LG. Diese liegt bei 493 ppi, was auch dem größeren Display geschuldet ist. Angetrieben wird das Nexus 6 von einem Snapdragon 805, wobei es durchaus verwundert, dass Google nicht auf einen 64 Bit-fähigen Chipsatz setzt, immerhin bringt man mit Android 5.0 Lollipop auch erstmals ein 64 Bit-Betriebssystem zum Einsatz. Die Taktfrequenz des Quadcore-Chips liegt bei 2,7 GHz. Unterstützt wird dieser von einem drei Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Beim internen Speicher hat der Kunde die Wahl zwischen 32 und 64 Gigabyte. Traditionell verzichtet Google aber auf den Einsatz eines microSD Kartenslots. Bilder nimmt die 13 Megapixel starke Kamera auf, wobei Videos in vierfacher Full HD-Auflösung kein Problem sind. Die Frontkamera erreicht immerhin noch 2,1 Megapixel, für Selfies aber ausreichend. Natürlich steht auch beim Nexus 6 LTE zur Verfügung, ebenso wie auch WLAN ac. Zur Navigation hat man sich für A-GPS entschieden. Zudem bietet das Nexus 6 auch DLNA, Bluetooth 4.1 und NFC. Erstmals kommt damit ein Smartphone mit dem jüngsten Betriebssystem Android 5.0 Lollipop auf den Markt. Mit der neuen Android-Version wird es auch diverse Neuerungen geben, wie etwa Project Volta für eine noch effizientere Nutzung des Akkus. Apropos Akku, dieser bietet dem Nutzer eine Kapazität von 3220 mAh.


Samsung Galaxy Note 4

Der Hersteller Samsung kündigte zu seinem IFA-Event ebenfalls zwei neue Geräte an. Allen voran natürlich sein diesjähriges Smartlet-Flaggschiff Galaxy Note 4. Dabei hat sich beim neuesten Smartlet einiges getan, zumindest hinsichtlich der Auflösung. Gleich geblieben ist die Displaygröße. Das Super AMOLED-Display ist nach wie vor 5,7 Zoll groß. Es kommt nun aber eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel zum Einsatz, also Quad HD. Entsprechend hoch ist auch die Pixeldichte, sie erreicht einen Wert von guten 515 ppi. Und auch beim Chipsatz hat man nur gute Komponenten verbaut. So wird das Note 4 von einem Snapdragon 805 angetrieben, dessen vier Kerne eine Taktfrequenz von 2,7 GHz bieten, je Kern versteht sich. Mit drei Gigabyte Arbeitsspeicher ist das Galaxy Note 4 auch alles andere als schwach besetzt. Der interne Speicher wird mit 32 Gigabyte angegeben, wobei ein microSD Kartenslot selbstverständlich vorhanden ist. Videos und Bilder nimmt die 16 Megapixel starke Hauptkamera auf. Wie bei heutigen Highend-Geräten üblich kann auch die Kamera des Note 4 4K-Videos aufnehmen. Die Frontkamera ist dabei auch angewachsen, satte 3,7 Megapixel bietet man nun an. Zwar ist das natürlich nicht das obere Ende bei den Frontkameras, gegenüber diversen anderen Modellen löst diese aber schon recht hoch auf. Für Ausflüge ins mobile Internet steht LTE zur Verfügung. Dank Cat. 6 sind sogar Downloads mit bis zu 300 Mbit/s möglich, zumindest theoretisch. WLAN ac kommt ebenfalls zum Einsatz. Darüber hinaus ist auch der bekannte Stylus der Galaxy Note-Modelle wieder verbaut. Ebenso kommt auch DLNA, NFC, Bluetooth 4.1 sowie GPS/GLONASS zum Einsatz. Auch softwareseitig ist das Gerät richtig gut ausgestattet. Als Betriebssystem setzt man auf Android 4.4 KitKat, doch möglicherweise noch in diesem Jahr könnte Android 5.0 folgen. Für ordentlich Nutzungsdauer steht ein 3220 mAh starker Akku bereit.


Samsung Galaxy Note Edge

Allerdings präsentierte Samsung nicht nur das Galaxy Note 4, ein weiteres Smartlet wurde präsentiert, mit dem man im Grunde nicht gerechnet hatte. Das Galaxy Note Edge bietet dabei genau das, was Monate vor der Präsentation gemunkelt wurde, ein Display, welches über den Displayrand hinaus geht. Allerdings ist das Display dabei nicht über beide Ränder hinaus gebogen, lediglich der rechte Displayrand bietet zusätzlich eine kleine Leiste mit diversen Touch-Buttons an. Die Displaygröße beträgt 5,6 Zoll. Bei der Auflösung kommen aber insgesamt 2560 x 1600 Pixel zum Einsatz. Die zusätzlichen 160 Pixel zur Quad HD-Auflösung liegen dabei im Bereich des gebogenen Randes. Die Pixeldichte liegt ebenfalls bei starken 539 ppi. Ansonsten sind die Unterschiede zum Galaxy Note 4 nicht sonderlich groß. Angetrieben wird das Gerät von einem Snapdragon 805, dessen vier Kerne ebenfalls mit 2,7 GHz je Kern takten. Unterstützt wird der Chipsatz von einem drei Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Beim internen Speicher hat man die Wahl zwischen 32 und 64 Gigabyte. Wem das allerdings nicht reicht, der kann problemlos mittels microSD Karte den Speicherplatz erweitern. Bilder werden von der 16 Megapixel starken Hauptkamera aufgenommen, ebenso wie Videos. Und wie auch beim Galaxy Note 4 sind auch hier Ultra HD- bzw. 4K-Videos möglich. Die Frontkamera bietet eine Auflösung von 3,7 Megapixel, genauso stark wie beim Note 4. Auch bei der weiteren Ausstattung zeigt sich im Grunde das gleiche Bild wie beim Galaxy Note 4, LTE Cat. 6, Bluetooth 4.1, DLNA, NFC, WLAN ac, GPS/GLONASS. Es könnte einen wirklich schlechter treffen. Auch den bekannten S Pen hat Samsung beim Galaxy Note Edge verbaut. Beim Betriebssystem setzt man selbstverständlich auf Android 4.4 KitKat, wobei ein Update auf Android 5.0 Lollipop wahrscheinlich erscheint. Der Akku bietet eine Kapazität von 3000 mAh, ist etwas schwächer als beim Note 4.


Nokia Lumia 830

Ebenfalls auf der IFA 2014 präsentierte man das Lumia 830 von Nokia. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um ein top ausgestattetes Flaggschiff sondern vielmehr um ein Mittelklasse-Smartphone. Wirklich schlecht ist es allerdings nicht ausgestattet. Das Display des Lumia 830 ist 5 Zoll groß und basiert auf der IPS-Technologie. Die Auflösung beträgt akzeptable 1280 x 720 Pixel, erreicht damit also die HD-Auflösung. Bei der Pixeldichte ergibt sich somit ein Wert von 294 ppi. Für die Rechenleistung steht ein Snapdragon 400 zur Verfügung. Dabei taktet der Vierkern-Chipsatz mit einer Taktfrequenz von 1,2 GHz je Kern. Unterstützt wird er von einem ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Betriebssystem sowie die eigenen Daten werden auf dem 16 Gigabyte großen internen Speicher gelagert. Für Bilder und Videos steht eine 10 Megapixel starke Kamera zur Verfügung, diese schafft sogar Full HD-Videos. Frontseitig sind es allerdings nur 0,9 Megapixel, was für Videochats wohl gerade so ausreichend ist. Dafür bietet das Lumia 830 aber immerhin LTE an. Ebenso steht WLAN n zur Verfügung. Auch DLNA, Bluetooth 4.0 und NFC sind mit an Bord. Um die Orientierung zu behalten gibt es GPS/GLONASS. Als Betriebssystem kommt Windows Phone 8.1 zum Einsatz. Ob auch Windows 10 als Update folgen wird ist aber noch völlig unklar. Der Akku bietet eine Kapazität von 2200 mAh.


HTC Desire 820

Auch der taiwanische Hersteller HTC präsentierte neue Geräte. Zum einen wäre hier das erste 64 Bit-Smartphone Desire 820 zu nennen. Angesiedelt ist es zwar „nur“ im Mittelklasse-Bereich, die Ausstattung ist aber durchaus nicht schlecht. Das Display, ein LCD-TFT, bietet eine Größe von 5,5 Zoll, die Auflösung ist mit 1280 x 720 Pixel aber vergleichsweise gering. So ergibt sich auch nur eine Pixeldichte von 267 ppi. Das Herzstück bildet aber zweifelsohne der 64 Bit-fähige Chipsatz. Zum Einsatz kommt nämlich ein Snapdragon 615. Hierbei handelt es sich um einen neuen Qualcomm-Chipsatz mit insgesamt acht Kernen. Vier davon takten mit je 1,8 GHz (Cortex-A53), vier mit je 1,0 GHz (Cortex-A53). Unterstützt wird der Chipsatz von einem zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher. In Verbindung mit dem neuen 64 Bit-Android-Betriebssystem sollte die Performance durchaus flott sein. Der interne Speicher bietet Platz für 16 Gigabyte an Daten, lässt sich aber auch per microSD Karte erweitern. Bilder werden dank einer 13 Megapixel starken Kamera aufgenommen, frontseitig sind es wirklich starke 8 Megapixel. Neben LTE Cat. 4 gibt es auch WLAN ac sowie DLNA, NFC, Bluetooth 4.0 und GPS/GLONASS. Zunächst wird als Betriebssystem Android 4.4 KitKat zum Einsatz kommen, später dürfte aber auch Android 5.0 Lollipop folgen. Beim Akku setzt HTC auf 2600 mAh.


HTC Desire Eye

Beim Desire 820 blieb es allerdings nicht. Im Oktober präsentierte man bei HTC noch ein weiteres Smartphone. Bereits im Vorfeld wurde gemunkelt, dass es sich um ein Selfie-Smartphone handeln soll. Tatsächlich hatte HTC dann auch ein Selfie-Smartphone präsentiert, das Desire Eye. Beim Display entschied sich der Hersteller für ein 5,2 Zoll großes IPS-Panel. Bemerkenswert ist jedoch die Auflösung. Glaubte man bisher, ein Desire-Smartphone wäre lediglich die Mittelklasse, so steigt das Desire Eye in die Oberklasse auf. 1920 x 1080 Pixel, eine derart hohe Auflösung gab es bei Desire-Geräten noch nicht. Entsprechend hoch ist auch die Pixeldichte mit 424 ppi. Für ausreichend Rechenleistung sorgt ein Snapdragon 801. Der Quadcore-Chipsatz aus dem Hause Qualcomm taktet dabei mit 2,3 GHz je Kern. Dabei wird er außerdem auch von einem zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher unterstützt. Der interne Speicher ist 16 Gigabyte groß und kann per microSD Karte erweitert werden. Das Highlight beim Desire Eye ist aber zweifelsohne die Frontkamera. Hier kommt eine 13 Megapixel starke Frontkamera zum Einsatz, die nicht nur ein lichtstarkes und weitwinkliges Objektiv bietet, auch LED-Blitz steht zur Verfügung. Auf der Rückseite bietet sich übrigens das gleiche Bild, 13 Megapixel-Linse mit dualLED-Blitz. Damit ist das Desire Eye prädestiniert für Selbstportraits. Zudem ist die Hauptkamera auf der Rückseite in der Lage Full HD-Videos zu drehen. Ebenso kommen frontseitig BoomSound-Lautsprecher zum Einsatz. Das Smartphone selbst ist auch wasser- und staubdicht. Ins Internet geht es per LTE Cat. 4 oder auch WLAN n. Darüber hinaus gibt es auch DLNA, Bluetooth 4.0, NFC und GPS/GLONASS. Beim Betriebssystem setzt HTC auf Android 4.4 KitKat samt der eigenen Sense-Oberfläche. Der Akku bietet eine Kapazität von 2400 mAh.


Huawei Ascend Mate 7

Vom chinesischen Hersteller Huawei gab es bereits im September das Ascend Mate 7 zu bestaunen. Entgegen der Modellbezeichnung bietet das Ascend Mate 7 allerdings kein 7 Zoll großes Display, vielmehr ist der Touchscreen nur 6 Zoll groß. Die Auflösung des Smartlets beträgt dabei 1920 x 1080 Pixel, womit es das Mate 7 auf eine Pixeldichte von 367 ppi schafft. Beim Chipsatz geht der chinesische Hersteller ebenfalls eigene Wege und bringt den Kirin 925 Octacore zum Einsatz. Die Taktfrequenz der Kerne liegt bei 1,8 GHz. Wirklich groß ist zudem auch der Arbeitsspeicher mit satten drei Gigabyte. Intern stehen dem Nutzer 32 Gigabyte zur Verfügung, wobei ein microSD Kartenslot vorhanden ist. Speicherprobleme sollten also nicht entstehen. Für Bilder setzt Huawei auf eine 13 Megapixel starke Hauptkamera auf der Rückseite. Neben einem LED-Blitz stehen auch Full HD-Videos zur Verfügung. Frontseitig arbeitet man mit ordentlichen 5 Megapixel, was besonders für Selfie-Fans ausreichend sein dürfte. Auch einen Fingerabdrucks-Sensor ist im Ascend Mate 7 verbaut. Ins Internet geht es wahlweise per WLAN ac oder auch LTE Cat. 6. Auch Bluetooth 4.0, NFC, DLNA und GPS/GLONASS stehen zur Verfügung. Beim Betriebssystem bringt Huawei Android 4.4 KitKat samt der eigenen Emotion UI zum Einsatz. Beim Akku sollen 4100 mAh genügend Strom für die Nutzung bieten.


Samsung Galaxy Alpha

Bislang waren Smartphones von Samsung vor allem eines: aus Plastik bzw. Kunststoff. Das hat sich mit dem Galaxy Alpha auch geändert, zumindest teilweise. Denn erstmals bringt der südkoreanische Hersteller ein Smartphone auf den Markt, dessen Rahmen aus Metall gefertigt ist. Die Rückseite wird dabei von Lederimitat geschmückt. Das Smartphone soll einen wertigen Eindruck machen und vor allem als Konkurrenz zum iPhone 6 gesehen werden. Dabei ist das Display beim Galaxy Alpha nur 4,7 Zoll groß. Das Super AMOLED-Display verfügt über eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel, erreicht somit HD-Auflösung. Bei der Pixeldichte liegt man bei 312 ppi. Angetrieben wird das Galaxy Alpha vom hauseigenen Exynos-Chipsatz 5 Octa. Dabei takten vier Kerne mit 1,8 GHz, die restlichen vier Kerne bringen es auf 1,3 GHz. Der Arbeitsspeicher bietet eine Größe von zwei Gigabyte, intern stehen dem Nutzer ganze 32 Gigabyte zur Verfügung. Worauf man allerdings verzichten muss ist der Slot für die microSD Karte. Für Bilder und Videos kommt eine 12 Megapixel starke Kamera zum Einsatz (Rückseite), die über einen LED-Blitz verfügt. Auch Videos in 4K sind kein Problem. Frontseitig erwarten den Nutzer lediglich 2,1 Megapixel. Ein ausgesprochenes Selfie-Smartphone ist das Galaxy Alpha jedenfalls nicht. Neben LTE Cat. 6 gibt es auch WLAN ac sowie Bluetooth 4.0, DLNA, NFC und GPS/GLONASS. Hinsichtlich des Betriebssystems setzt Samsung auf Android 4.4 KitKat. Ausreichend Strom soll der 1860 mAh starke Akku liefern. Für ein Gerät dieser Klasse erscheint der Akku allerdings fast schon mickrig.


Amazon Fire Phone

Mit dem Fire Phone hat sich auch der Versand-Händler Amazon endlich auf den Smartphone-Markt begeben. Und das Fire Phone ist dabei nicht unbedingt das schlechteste Gerät. Dank insgesamt vier Kameras auf der Vorderseite stellt das Gerät den Bildschirm mit 3D-Effekten da. Auch Bilder bekommen dadurch eine dreidimensionale Tiefe. Das Display beim Fire Phone ist 4,7 Zoll groß und bietet dem Nutzer ein IPS-Panel. Hinsichtlich der Auflösung hat sich Amazon für 1280 x 720 Pixel entschieden. Somit erreicht das Fire Phone eine Pixeldichte von 312 ppi. Letztlich bleibt aber festzuhalten: Um ein absolutes Top-Smartphone zu sein hätte es schon eine Full HD-Auflösung sein dürfen. Für die Rechenleistung steht ein Snapdragon 800 zur Verfügung, der es auf eine Taktfrequenz von 2,2 GHz pro Kern bringt. Unterstützt wird der Quadcore-Chipsatz dabei von einem zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Der Speicher ist wahlweise 32 oder 64 Gigabyte groß, kann dabei aber nicht per microSD Karte erweitert werden. Die Hauptkamera des Fire Phone, auf der Rückseite zu finden, nimmt Bilder mit 13 Megapixel auf, schafft dabei aber lediglich Full HD-Videos, Frontseitig kommt eine 2,1 Megapixel starke Kamera zum Einsatz, ebenso wie drei weiteren Kameras, die für besagten 3D Effekt zuständig sind. Selbstverständlich bietet das Fire Phone von Amazon auch LTE an. Ebenso kommt auch WLAN ac zum Einsatz. Neben DLNA und Bluetooth 4.0 bietet das Gerät auch GPS/GLONASS sowie NFC. Beim Betriebssystem setzt man auf Fire OS, welches eine stark angepasste Version von Android ist. Der Akku liefert eine Kapazität von 2400 mAh.


Oppo N3

Der chinesische Hersteller Oppo präsentierte wie erwartet sein neuestes Flaggschiff namens N3. Das Oppo N3 beerbt dabei das bisherige Top-Gerät N1 und bietet ebenfalls wieder die bekannte schwenkbare Frontkamera. Satte 206 Grad schafft die Kamera. Gegenüber dem Vorgänger ist sie nun aber motorgetrieben, etwa wenn es um Selfies oder Panorama-Aufnahmen geht. Beim Display setzt man auf 5,5 Zoll. Darauf verteilt sind insgesamt 1920 x 1080 Pixel, wobei die Pixeldichte einen Wert von 403 ppi erreicht. Für ausreichend Leistung sorgt ein Snapdragon 801, dessen vier Kerne mit einer Taktrate von 2,3 arbeiten. Unterstützt wird der Chipsatz dabei von einem 2 Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Beim internen Speicher stehen dem Nutzer 32 Gigabyte zur Verfügung, die aber jederzeit per microSD Karte erweitert werden können. Das Highlight setzt Oppo mit der Kamera. Erneut ist es der Schwenkmechanismus, der für Aufsehen sorgt. Die Kamera selbst löst mit 16 Megapixel auf und bietet eine Blende von f/2.2. 4K-Videos sind für die Kamera des N3 kein Problem. Besonders Selfies lassen sich mit der gleichen starken Auflösung aufnehmen. Interessant ist auch die verbaute Motorsteuerung der Kamera. Ausflüge ins Internet sind per LTE und auch per WLAN ac möglich. Ferner bietet das N3 auch Bluetooth 4.0, DLNA, NFC und GPS. Beim Betriebssystem kommt Color OS 2.0 zum Einsatz, welches auf Android 4.4 basiert. Ausreichend Strom liefert der 3000 mAh starke Akku.


Oppo R5

Das Oppo N3 war jedoch nicht das einzige Smartphone, welches vom chinesischen Hersteller präsentiert wurde. Man setzte mit dem R5 noch eins drauf. Nicht unbedingt wegen der Ausstattung, die allerdings auch schon außerhalb der Mittelklasse ist. Allerdings kann sich das Oppo R5 nun auch „dünnstes Smartphone der Welt“ nennen, immerhin ist das R5 nur noch 4,85 Millimeter dick oder dünn, je nachdem wie man es sehen möchte. Das Display bietet eine Größe von 5,2 Millimetern und löst dabei immer noch stark auf, 1920 x 1080 Pixel beträgt die Auflösung. Somit schafft das Oppo R5 eine Pixeldichte von guten 423 ppi. Bei der Rechenleistung setzt man nun auf einen Octacore-Chipsatz, den Snapdragon 615, der zudem auch 65 Bit-tauglich ist. Ob und wann Oppo jedoch auch sein Color OS nachrüsten wird, um die 64 Bit vollständig auszureizen ist noch unklar. Die Taktfrequenz wird mit 1,5 GHz angegeben. Unterstützung findet der Chipsatz in einem zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Für Daten steht ein 16 Gigabyte großer interne Speicher zur Verfügung, eine Aufrüstung per microSD Karte ist allerdings nicht möglich. Bilder werden dank einer 13 Megapixel starken Kamera aufgenommen. Auch hier ist der Sensor in der Lage Videos in 4K aufzunehmen. Neben LTE und WLAN n beherrscht das Oppo R5 auch Bluetooth 4.0, DLNA und GPS. Auf NFC muss man verzichten. Als Betriebssystem kommt, wie schon beim N3, Color OS 2.0 zum Einsatz, welches als Basis Android 4.4 KitKat hat. Der Akku im R5 bietet eine Kapazität von 2000 mAh.


Samsung Galaxy A5

Von Samsung wurden im Oktober noch zwei neue Smartphones vorgestellt, die die Galaxy Alpha-Familie etwas erweitern. Genauer genommen handelt es sich hierbei um eine ganz neue Smartphone-Serie, genannt Galaxy A. Das stärkste der beiden präsentierten Smartphones ist das Galaxy A5. Samsung gab an, dass beide Modelle über ein „full metal unibody“ verfügen werden. Doch nicht nur das, auch dünn sollen die Geräte sein. Zwar hat das Galaxy Alpha bereits nur 6,7 Millimeter Dicke, doch das schafft das Galaxy A5 auch. Das Display ist dabei 5 Zoll groß und bietet dem Nutzer eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel. Somit erreicht das Smartphone eine Pixeldichte von 294 ppi. Angetrieben wird das Galaxy A5 von einem Snapdragon 400 aus dem Hause Qualcomm. Der Quadcore bringt es dabei auf eine Taktfrequenz von 1,2 GHz je Kern. Unterstützt wird er dabei von einem zwei Gigabyte großem Arbeitsspeicher. Daten können auf dem 16 Gigabyte großen internen Speicher abgelegt werden, ein microSD Kartenslot steht, anders als beim Galaxy Alpha, zur Verfügung. Für Bilder kommt ein 13 Megapixel starker Sensor zum Einsatz, der allerdings nur Full HD-Videos aufnehmen kann. Die Frontkamera löst mit 5 Megapixel auf und sollte als Selfie-Kamera gute Bilder liefern. Ins Internet geht es wahlweise per LTE Cat. 4 oder auch per WLAN n. Ebenso findet sich auch Bluetooth 4.0, DLNA, NFC und GPS/GLONASS auf dem Galaxy A5. Als Betriebssystem kommt Android 4.4 KitKat zum Einsatz, den Strom liefert ein 2300 mAh starker Akku.


Samsung Galaxy A3

Etwas schwächer ausgestattet ist das Galaxy A3. Allein schon wegen des Displays kann das Gerät im Grunde nur der unteren Mittelklasse zugeordnet werden. Samsung setzt im schwächeren Galaxy A3 auf ein 4,5 Zoll großes AMOLED-Panel, welches eine Auflösung von 960 x 540 Pixel bietet. Solche geringen Auflösungen findet man wirklich nur bei sehr einfachen Geräten. Das Galaxy A3 erreicht somit eine Pixeldichte von 245 ppi, etwas weniger als der große Bruder A5. Als Recheneinheit kommt hier ebenfalls der Snapdragon 400 zum Einsatz. Und auch hier beträgt die Taktfrequenz des Quadcore-Chips 1,2 GHz je Kern. Allerdings hat man beim Galaxy A3 den Arbeitsspeicher eingekürzt und zwar auf nur noch ein Gigabyte. Wirklich aufwändige Spiele dürften damit aber wohl keinen großen Spaß machen. Der interne Speicher bietet Platz für 16 Gigabyte an Daten, lässt sich aber problemlos dank microSD Karte erweitern. Bilder werden mittels einer 8 Megapixel starken Hauptkamera aufgenommen, welche Full HD-Videos aufzeichnet, die Frontkamera erreicht ebenfalls 5 Megapixel, wie auch das Galaxy A5. Zur weiteren Ausstattung gehört neben LTE Cat. 4 auch WLAN n. Hinsichtlich der weiteren Konnektivität gleicht es sich wieder mit dem A5, auch Bluetooth 4.0, DLNA, NFC und GPS/GLONASS sind vorhanden. Das Betriebssystem lautet auf Android 4.4 KitKat, der Akku ist allerdings etwas schwächer. Er bietet lediglich eine Kapazität von 1900 mAh.


Samsung Galaxy Note 3 Neo

Bereits zu Beginn des Jahres 2014 präsentierte der südkoreanische Hersteller Samsung eine abgespeckte Version des Smartlets Galaxy Note 3. Heraus kam bei der Bezeichnung dabei dann Galaxy Note 3 Neo. Doch was ist neu an dem Smartlet? Das Display ist, gegenüber dem Galaxy Note 3 etwas kleiner, um 0,2 Zoll um genau zu sein. Somit kommt das Galaxy Note 3 Neo auf einen 5,5 Zoll großen Touchscreen. Ausgestattet mit einem AMOLED-Display löst das Smartlet mit 1280 x 720 Pixel auf und bringt es auf eine Pixeldichte von 267 ppi. Angetrieben wird das Gerät erstmals von einem Hexacore-Chipsatz, welcher, wie der Name vermuten lässt, auf sechs Kernen basiert. Zwei davon sind Cortex-A15 Kerne, die mit je 1,7 GHz takten und für anspruchsvolle Aufgaben gedacht sind. Die restlichen vier Kerne basieren auf einem Cortex-A7 und takten mit je 1,2 GHz. Der Quadcore ist dabei für die alltäglichen Aufgaben gedacht. Beim Arbeitsspeicher setzt Samsung auf zwei Gigabyte, der interne Speicher ist immerhin 16 Gigabyte groß. Dieser kann aber problemlos mittels microSD Karte erweitert werden. Bilder macht die Hauptkamera auf der Rückseite mit 8 Megapixel. Ebenso steht ein LED-Blitz zur Verfügung. Die Kamera schafft dabei sogar Videoaufnahmen in 4K. Neben WLAN beherrscht das Smartlet auch LTE (mit der Hexacore-Version, DLNA, Bluetooth 4.0 und hat auch einen Infrarot-Sensor verbaut. Als Betriebssystem setzt Samsung auf Android 4.3 Jelly Bean. Und auch der Akku ist mit 3100 mAh auch nicht gerade schwach. Wie der große Bruder verfügt auch das Galaxy Note 3 Neo über den berühmten S Pen. Mit ihm sind Stifteingaben kein Problem.


Sony Xperia Z1 Compact

Zu Jahresbeginn wurde zudem auch das neue Xperia Z1 Compact vorgestellt. Der Name lässt es bereits vermuten, das Gerät ist dabei deutlich kompakter als das Xperia Z1, dabei aber nicht minder leistungsstark. Das Display, ein IPS-LCD, bietet eine Größe von 4,3 Zoll und löst mit 1280 x 720 Pixel auf, es bietet also ebenfalls nur eine HD-Auflösung, allerdings auf kleinerem Raum als etwa das Galaxy Note 3 Neo. Entsprechen hoch ist auch die Pixeldichte, sie beträgt starke 342 ppi. Für die Rechenleistung ist ein starker Snapdragon 800 Quadcore-Chip zuständig. Dieser taktet mit je 2,2 GHz. Der Chipsatz kann zudem auf zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Man sieht, wirklich schwach ist das Xperia Z1 Compact nicht ausgestattet. Der interne Speicher ist 16 Gigabyte groß, einen Slot für microSD Karten ist allerdings vorhanden. Wie bei den Xperia-Modellen mittlerweile üblich verfügt auch das Xperia Z1 Compact über den Wasser- und Staubschutz. Ins Internet geht es entweder per WLAN ac oder auch per LTE. Ebenso stehen GPS und GLONASS sowie DLNA und Bluetooth 4.0 zur Verfügung. Bei der Kamera kommt der bereits vom Xperia Z1 bekannte 20,7 Megapixel-BSI-Sensor zum Einsatz. Allerdings sind nur 1080p-Videos möglich. Frontseitig setzt Sony auf eine 2,2 Megapixel starke Linse. Als Betriebssystem setzt man auf Android 4.3 Jelly Bean zum Start, ein Update auf Android 4.4 KitKat ist aber bereits geplant. Der Akku bietet eine Kapazität von 2300 mAh.


LG G Pro 2

Auch seitens LG wurden neue Geräte vorgestellt. So etwa die zweite Generation ihres Smartlets. Gegenüber dem Vorgänger wurde nun auf den Zusatz „Optimus“ verzichtet. Stattdessen nennt sich das Gerät nun nur noch LG G Pro 2. Ausgestattet ist es mit einem 5,9 Zoll großen IPS-Display, welches über die Auflösung von 1920 x 1080 Pixel verfügt. Die Pixeldichte beträgt 373 ppi, was durchaus einen guten Wert darstellt. Als Chipsatz kommt ein Snapdragon 800 zum Einsatz. Der Quadcore-Chip taktet dabei mit je 2 GHz pro Kern. Unterstützt wird er dabei von einem drei Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Für Daten steht ein 32 Gigabyte großer interner Speicher zur Verfügung. Wem das aber noch nicht reicht, der kann immer noch auf eine microSD Karte setzen. Für Bilder steht eine 13 Megapixel starke Kamera mit dem optischen Bildstabilisator OIS+ zur Verfügung. Frontseitig knipst man mit 2,1 Megapixel. Neben LTE und WLAN ac bietet das G Pro 2 auch noch DLNA, Bluetooth und A-GPS. Statt des älteren Android 4.3 Jelly Bean setzt LG beim G Pro 2 auf die neue Android-Version 4.4 KitKat. Für ausreichen Strom steht ein 3200 mAh starker Akku zur Verfügung.


LG G2 Mini

Doch mit dem G Pro 2 soll es das nicht gewesen sein. So hat der südkoreanische Hersteller vom Vorjahres-Flaggschiff G2 eine entsprechende Version herausgebracht, eine Mini-Version. Das LG G2 Mini bietet dabei in der Tat Mini-Spezifikationen. Manch einer zeigte sich ob der technischen Daten etwas enttäuscht. So ist das Display, ein IPS-Display, 4,7 Zoll groß, es löst allerdings nur mit mageren 960 x 540 Pixel auf. In Anbetracht dessen, dass das G2 starke Hardware bot ist diese Mini-Version fast schon unwürdig. Entsprechend liegt die Pixeldichte auch nur bei 234 ppi. Angetrieben wird das Gerät von einem Snapdragon 400. Dieser Quadcore-Chip aus dem Hause Qualcomm bietet eine Taktfrequenz von 1,2 GHz je Kern. Zudem steht dem Quadcore-Chipsatz auch nur ein Arbeitsspeicher von einem Gigabyte zur Verfügung. Der interne Speicher ist mit 8 Gigabyte ebenfalls recht knapp bemessen. Immerhin steht ein microSD Kartenslot zur Verfügung. Bilder nimmt die Hauptkamera auf der Rückseite mit 8 Megapixel auf. Zudem steht auch ein optischer Bildstabilisator zur Verfügung. Frontseitig sind es allerdings nur 1,2 Megapixel. Neben GPS und WLAN n bietet das G2 Mini auch noch LTE-A mit bis zu 150 Mbit/s im Downstream. Auch DLNA und Bluetooth 4.0 sind vorhanden. Immerhin, LG setzt beim Betriebssystem auf Android 4.4.2 KitKat. Die Kapazität des Akkus beträgt 2440 mAh.


Samsung Galaxy S5

Und auch zum Mobile World Congress 2014 in Barcelona gab es eine Reihe neuer Modelle zu bestaunen. Mit recht großem Getöse wurde dabei das neue Samsung-Flaggschiff Galaxy S5 vorgestellt. Allerdings waren viele nach der Vorstellung des neuen Top-Smartphones der Südkoreaner etwas irritiert, glaubte man doch an ein QHD-Display. Letztlich wurde es jedoch nur ein Full-HD Display. Die Displaygröße wuchs auf 5,1 Zoll. Und wieder einmal verbaute der Hersteller die bekannten Super-AMOLED Displays. Wie erwähnt liegt die Auflösung bei 1920 x 1080 Pixel, was einer Pixeldichte von 432 ppi entspricht. Für die Rechenleistung setzt Samsung auf einen 2,5 GHz schnellen Snapdragon 801. Zudem wird der Quadcore-Chipsatz von insgesamt zwei Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Beim internen Speicher hat der Nutzer 32 Gigabyte zur Verfügung, wobei ein Teil für das System reserviert ist, ebenso wie auch die Nutzeroberfläche von Samsung. Dafür kann aber problemlos eine microSD Karte eingesetzt werden. Erstmals ist das Samsung-Flaggschiff nun auch wasser- und staubdicht. Bei der Vorstellung glaubte man daher, dass eine Active-Variante unwahrscheinlich sei. Scheinbar ist eine solche aber trotz allem in Planung. Und auch in Sachen Ausstattung hat das Unternehmen nochmals nachgelegt. So ist nun etwa im Home-Button ein Fingerabdrucks-Scanner verbaut, mit dem nun auch PayPal-Zahlungen getätigt werden können. Und seinen Finger kann man noch für eine weitere Sache nutzen. So steht auf der Rückseite ein Pulsmesser zur Verfügung. Hier dachte Samsung vor allem an die Fitness-Begeisterten, was sich auch in dem Fitness-Tracker Gear Fit wiederspiegelt. Im Bereich der Software gibt es auch allerhand neues. So kommt etwa ein spezieller Modus zum Einsatz, der dem Akku nochmals eine längere Laufzeit gibt. Und auch einen Download-Boost gibt es. Wem WLAN ac zu langsam ist, der kann zudem auch noch LTE (Cat 4 – max. 150 Mbit/s im Downstream) dazuschalten und so noch schneller downloaden. Ebenso vorhanden sind Bluetooth 4.0, GPS und GLONASS sowie ein microUSB 3.0-Anschluss. Beim Akku gibt es eine Kapazität von 2800 mAh. Als Betriebssystem setzt Samsung auf Android 4.4.2 KitKat.


Sony Xperia Z2

Auch Sony präsentierte im Rahmen des Mobil World Congress sein neuestes Flaggschiff, das Xperia Z2. Allerdings sorgt die Bezeichnung durchaus auch für Verwirrung. So kann man nämlich zum einen glauben, dass es sich hier um das neue Flaggschiff und den Nachfolger des Xperia Z handelt, andererseits könnte man auch die zweite Version des Xperia Z1 vermuten. Letztlich wurde es aber zum Nachfolger des Xperia Z. Und die Weiterentwicklung ist gelungen. Beim Display setzt Sony erneut auf ein Bravia-Display mit TRILUMINOS-Technologie. Mit einer Größe von 5,2 Zoll ist es leicht größer als das Galaxy S5, löst allerdings ebenfalls mit 1920 x 1080 Pixel auf. So ist auch die Pixeldichte mit 424 ppi minimal geringer. Beim Chipsatz setzt Sony ebenfalls auf einen Snapdragon 801 von Qualcomm, die Taktrate ist allerdings mit 2,3 GHz etwas geringer als beim Samsung Galaxy S5. Dafür kommt aber ein größerer Arbeitsspeicher zum Einsatz, satte drei Gigabyte bietet das Xperia Z2 an. Aufgebohrt hat man allerdings die Kamera. Hier kommen nun 20,7 Megapixel zum Einsatz, wie auch schon beim Xperia Z1. Dabei handelt es sich um einen BSI-Sensor, den Sony verbaut. Ebenso steht auch ein LED-Blitz zur Verfügung. Die Frontkamera löst mit 2,2 Megapixel auf. Der interne Speicher ist 16 Gigabyte groß, wobei ein microSD Kartenslot vorhanden ist. Neben LTE bietet das Xperia Z2 auch WLAN ac, GPS & GLONASS sowie DLNA, Bluetooth 4.0 und HDMI über MHL. Für genügend Strom sorgt der 3200 mAh starke Akku, der allerdings nicht gewechselt werden kann.


Sony Xperia M2

Ein weiteres Sony-Gerät, welches auf dem MWC 2014 präsentiert wurde ist das Xperia M2. Wie unschwer zu erkennen ist handelt es sich hierbei um den Nachfolger des Xperia M, also um ein Mittelklasse-Smartphone. Das wird auch durch die technischen Daten schnell klar. Das Display ist 4,8 Zoll groß, allerdings beträgt die Auflösung des TFT-Displays nur 960 x 540 Pixel. So kommt das Xperia M2 auch nur auf eine Pixeldichte von 229 ppi. Für den Antrieb sorgt ein Snapdragon 400, der mit 4 x 1,2 GHz taktet. Unterstützt wird der Qualcomm-Chipsatz von einem 1 Gigabyte großem RAM. Der interne Speicher ist 8 Gigabyte groß, der Einsatz von microSD Karten bis 32 Gigabyte ist allerdings möglich. Bilder nimmt das Smartphone mittels einer 8 Megapixel starken Kamera auf, frontseitig kommt eine VGA-Kamera zum Einsatz. Neben LTE-A bietet das Xperia M2 auch WLAN n, DLNA, Bluetooth 4.0 sowie GPS und NFC. Beim Betriebssystem setzt Sony auf Android 4.3 Jelly Bean, der Akku bietet eine Kapazität von 2300 mAh.


Nokia X

Für eine kleine Überraschung sorgte auch Nokia auf dem Mobile World Congress. Erstmals stellte der finnische Hersteller ein Gerät vor, welches auf dem Google-Betriebssystem Android basiert. Das Nokia X ist dabei aber nicht unbedingt ein wirkliches Top-Gerät. Ausgestattet ist es mit einem 4 Zoll großen IPS-Display, welches mit 800 x 480 Pixel auflöst. Rechenaufgaben werden dabei von einem Snapdragon S4 übernommen, einem 1 GHz schnellen Dualcore-Prozessor. Zudem kommen auch 512 Megabyte Arbeitsspeicher zum Einsatz. Der interne Speicher wird mit 4 Gigabyte angegeben, wobei es einen microSD Kartenslot gibt. Auch hinsichtlich der Kamera kommen keine Highend-Komponenten zum Einsatz. Die Hauptkamera auf der Rückseite bietet lediglich 3 Megapixel und kommt mit einem festen Fokus daher. Neben microUSB 2.0 gibt es auch noch Bluetooth 3.0 sowie WLAN n, ebenso wie auch die Möglichkeit dualSIM zu nutzen. Der Akku hat eine Kapazität von 1500 mAh. Als Betriebssystem kommt Nokia X Software Platform 1.0 zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um ein modifiziertes Android 4.1.2 Jelly Bean.

Nokia X+

Doch es wurde nicht einzig nur das Nokia X präsentiert. Nokia stellte aus der X-Reihe zwei weitere Geräte vor. Eines davon ist das Nokia X+, wobei man am Modellnamen schon erkennen kann, dass das Gerät etwas besser ausgestattet sein soll als das Nokia X. Das Display ist dabei aber gleich. Auch hier kommen 4 Zoll mit 800 x 480 Pixel zum Einsatz. Ebenso wird das Smartphone auch von dem bekannten Snapdragon S4 Dualcore angetrieben. Ein Unterschied findet sich aber beim Arbeitsspeicher. Statt den 512 Megabyte des Nokia X kommen hier 768 Megabyte zum Einsatz. Ansonsten bleiben die Daten aber recht gleich. So kommt ein 4 Gigabyte großer interner Speicher zum Einsatz der per microSD erweitert werden kann. Ebenso wird auch die gleich 3 Megapixel Kamera auf der Rückseite verwendet. Auch dualSIM, microUSB 2.0, WLAN n und Bluetooth 3.0 sind vorhanden. Beim Akku und beim Betriebssystem gibt es ebenfalls keine Unterschiede.


Nokia XL

Das dritte Gerät im Nokia-Bunde ist das Nokia XL. Hier kann man den Modellnamen wörtlich nehmen, denn das XL bezieht sich auf die Displaygröße im Vergleich zu den beiden anderen Geräten. Statt des 4 Zoll großen Touchscreens kommt ein 5 Zoll großes Display zum Einsatz. Wer sich allerdings nun über eine höhere Auflösung freut, der wird aber wohl enttäuscht sein, denn auch hier kommt die WVGA-Auflösung von 800 x 480 Pixel zum Einsatz. Angetrieben wird das Nokia XL vom selben Snapdragon S4 mit 1 GHz je Kern. Gegenüber dem Nokia X bietet die XL-Version allerdings den größeren Arbeitsspeicher mit 768 Megabyte. Der interne Speicher fasst die obligatorischen 4 Gigabyte, kann aber mittels microSD Karte erweitert werden. Ansonsten bietet auch das Nokia XL WLAN n, Bluetooth 3.0, microUSB 2.0 und die dualSIM-Funktion. Einen weiteren Unterschied gibt es allerdings bei der Kamera. Hier kommt nicht die 3 Megapixel starke Optik zum Einsatz, vielmehr spendiert Nokia 5 Megapixel. Ebenso kommt auch ein LED-Blitz zum Einsatz, welcher den anderen beiden Modellen fehlt. Gleich hingegen ist das Betriebssystem sowie der 1500 mAh starke Akku. Allen drei Nokia X-Modellen ist der wechselbare Akku gleich, ebenso wie auch die dualSIM-Fähigkeit.


Huawei Ascend G6

Zum Mobile World Congress präsentierte auch der chinesische Hersteller Huawei neue Modelle, so etwa das neue Ascend G6. Es handelt sich dabei um ein günstiges Smartphone, welches allerdings über den schnellen Datenfunk LTE verfügt. Bedient wird das Ascend G6 über einen 4,5 Zoll großen LCD-TFT, dem eine Auflösung von 960 x 540 Pixel spendiert wurde, es reichte also noch nicht einmal für eine HD-Auflösung. Angetrieben wird es von einem Snapdragon 400 Quadcore-Chip, der eine Taktfrequenz von 1,2 GHz je Kern hat. Unterstützt wird er dabei von einem 1 Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Der interne Speicher fasst 8 Gigabyte an Daten, kann aber mittels microSD Karte erweitert werden. Für Bilder steht eine 8 Megapixel starke Kamera auf der Rückseite zur Verfügung, die über einen BSI-Sensor sowie über eine Blende von f/2.0 verfügt. Frontseitig kommt eine 5 Megapixel-Kamera zum Einsatz. Darüber hinaus wird GPS, Bluetooth 4.0, NFC und LTE geboten. Beim Betriebssystem setzt man auf das ältere Android 4.3 Jelly Bean. Ob und wann ein Update geplant ist gab Huawei aber noch nicht bekannt. Beim Akku hat man insgesamt 2000 mAh auf seiner Seite.


Huawei Ascend P7 Mini

Ein weiteres Huawei-Smartphone ist dabei das Ascend P7 Mini. Es ist allerdings durchaus ungewöhnlich, dass noch vor dem eigentlichen Modell die Mini-Version vorgestellt wird, denn das Ascend P7 gab Huawei noch nicht offiziell bekannt. Das IPS-Display bietet eine Größe von 4,5 Zoll, auch die Auflösung ist der Größe fast schon entsprechend, es kommen 960 x 540 Pixel zum Einsatz. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 245 ppi. Auch hier kommt der Snapdragon 400 mit 4 x 1,2 GHz zum Einsatz. Ebenso wird auch der Arbeitsspeicher eine Größe von einem Gigabyte haben. Für die Daten steht ein 8 Gigabyte großer Massenspeicher zur Verfügung, ein microSD Kartenslot ist allerdings vorhanden. Verglichen mit dem Ascend G6 ist auch die Kamera identisch, es kommen 8 Megapixel mit BSI-Sensor und Blende f/2.0 zum Einsatz, an der Front ist es die 5 Megapixel starke Kamera. Hinsichtlich des LTE-Funks ist das P7 Mini allerdings schneller, es kommt LTE-A mit bis zu 150 Mbit/s zum Einsatz. Darüber hinaus gibt es auch NFC, Bluetooth 4.0, WLAN n sowie GPS. Beim Betriebssystem kommt ebenfalls Android 4.3 Jelly Bean zum Einsatz, auch der Akku ist mit 2000 mAh Kapazität identisch.


Oppo Find 7/Find 7a

Vom chinesischen Geheimtipp wurde auch in diesem Jahr ein neues Flaggschiff vorgestellt, das Find 7. Erhältlich sein wird es dabei in zwei Versionen, wobei das Find 7a die Full-HD Version des Geräts darstellt. Das Find 7 verfügt über einen 5,5 Zoll großen Touchscreen, in beiden Versionen mit einem IPS-Panel ausgestattet. Somit kann man quasi schon von einem Smartlet sprechen. Während das Finda auf eine Displayauflösung von 1920 x 1080 Pixel kommt, schafft das Find 7 satte 2560 x 1440 Pixel, hat also ein QHD-Display. Entsprechend hoch ist auch die Pixeldichte mit 534 ppi. Das Find 7 wird von einem Snapdragon 801 Quadcore-Chipsatz mit 2,5 GHz Taktfrequenz angetrieben, beim Find 7a kommt der etwas ältere Snapdragon 800 zum Einsatz. Dessen vier Kerne takten dabei mit jeweils 2,3 GHz. Und auch beim Arbeitsspeicher gibt es kleine Unterschiede. Das Top-Modell kommt mit drei Gigabyte RAM daher, beim Find 7a sind es nur zwei Gigabyte, wobei dies in Kombination mit dem Snapdragon 800 immer noch „sauschnell“ sein dürfte. Der interne Speicher beim Find 7a ist 16 Gigabyte groß, doppelt so groß ist dabei der Speicher des Find 7, hier verbaut Oppo ganze 32 Gigabyte. Beide Geräte können allerdings per microSD Karte erweitert werden. Gleich ist man allerdings wieder bei der Kamera. Die Hauptkamera auf der Rückseite leistet 13 Megapixel und bietet dabei sogar ein interessantes Feature. Dank Super-Zoom schießt das Gerät schnell hintereinander Bilder, aus den vier besten Bildern wird dann ein großes Bild errechnet, welches eine Auflösung von 50 Megapixel bietet. Die Frontkamera bietet dabei eine Auflösung von 5 Megapixel, gerade für Selfies dürfte diese Auflösung reichen. Selbstverständlich bieten beide Geräte auch LTE sowie WLAN ac, DLNA, GPS und Bluetooth 4.0. Der Akku bietet beim Find 7a 2800 mAh, beim Find 7 sogar 3000 mAh. Durch OOC Rapid Charging soll der Akku sogar in nur 30 Minuten auf 75 Prozent gebracht werden können. Als Betriebssystem setzt Oppo allerdings nur Android 4.3 Jelly Bean ein, statt der neueren Android-Version 4.4 KitKat.


HTC One M8

Der taiwanische Hersteller HTC präsentierte in diesem Jahr ebenfalls einen Nachfolger des beliebten HTC One aus dem letzten Jahr. Interessant ist allerdings die Namensgebung. Das HTC One aus 2013 hatte in der Gerüchteküche den Codenamen M7. Beim neuen HTC One war es der Codename M8. Und genau so hat HTC sein Smartphone auch genannt, HTC One M8. Hinsichtlich der Ausstattung lies sich HTC dieses Mal nicht lumpen. Das Display wuchs nun auf 5 Zoll an. Zum Einsatz kommt ein Super LCD 3 Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. So liegt die Pixeldichte bei 441 ppi. Die Rechenleistung liefert ein Snapdragon 801 von Qualcomm. Der neue Quadcore-Chip liefert dabei eine Taktfrequenz von 2,3 GHz je Kern. Unterstützt wird der Chipsatz dabei von einem zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Der interne Speicher nimmt Daten bis zu 32 Gigabyte auf. HTC hat dieses Mal aber an die Nutzer gedacht und einen Slot für microSD Karten integriert. Für Bilder sorgt eine 4 Megapixel starke Kamera, die bekannte UltraPixel-Kamera. Zusätzlich hat HTC aber dieses Mal eine zweite Kamera auf der Rückseite verbaut. Diese löst mit 2 Megapixel auf und misst dabei die Entfernung. Doch wofür ist das gut? Dank der Entfernungsmessung wird dem Nutzer erlaubt, den Fokus nachträglich neu zu setzen, wie auch schon beim Galaxy S5 möglich. Somit muss man beim Aufnehmen von Bildern nicht mehr ganz so penibel nach dem richtigen Fokuspunkt schauen. Zudem kommt auch ein BSI-Sensor sowie die Blende f/2.0 zum Einsatz. Frontseitig spendiert HTC dem One M8 eine 5 Megapixel starke Kamera, welche ebenfalls über einen BSI-Sensor verfügt. Neben WLAN ac geht es auch per LTE-A mit bis zu 150 Mbit/s im Downstream ins Internet. Zusätzlich verfügt das HTC One M8 auch noch über Bluetooth 4.0, GPS & GLONASS, DLNA und NFC. An der Front sind wieder die bekannten BoomSound-Lautsprecher angebracht, die für das besondere Musikerlebnis sorgen sollen. Als Betriebssystem setzt HTC auf das neue Android 4.4 KitKat, zudem kommt auch die neueste Sense-Version 6.0 zum Einsatz. Der Akku bietet eine Kapazität von 2600 mAh, ordentlich aber nicht unbedingt überragend.


Samsung Galaxy K Zoom

Recht früh präsentierte auch der südkoreanische Hersteller Samsung sein Nachfolger-Modell hinsichtlich Kamera-Smartphones. Allerdings hat das Gerät einen anderen Namen bekommen. Hieß das Vorgänger-Modell noch Galaxy S4 Zoom hat Samsung es nun Galaxy K Zoom genannt. Das Design ist ähnlich, die Idee dahinter gleich: Ein Smartphone, welches über eine richtig starke Kamera verfügt. Zum Einsatz kommt dabei ein 4,8 Zoll großes Super-AMOLED Display, welches jedoch nur über die HD-Auflösung von 1280 x 720 Pixel verfügt. Hieraus ergibt sich eine Pixeldichte von 306 ppi. Für die Rechenleistung steht dem Nutzer der neue Exynos 5 Hexa-Chipsatz zur Verfügung. Dieser besteht aus sechs Kernen, wobei je zwei Cortex-A15 Kerne und vier Cortex-A7 Kerne zum Einsatz kommen. Ordentlich bemessen ist dabei der Arbeitsspeicher von zwei Gigabyte. Der interne Speicher wird jedoch nur mit 8 Gigabyte angeboten, dieser lässt sich allerdings problemlos mittels microSD Karte erweitern. Das Herzstück ist und bleibt aber die Hauptkamera auf der Rückseite. Der Sensor bietet eine Auflösung von 20,7 Megapixel und ist dabei 1/2,3 Zoll groß. Der Brennweitenbereich liegt zwischen 24 und 240 Millimeter, bei der Blende hat man, je nach Brennweite, die Wahl zwischen f/3.1 und f/6.3. Ordentlich ist auch der ISO-Bereich zwischen 100 und 3200. Gezoomt wird mittels eines 10-fach optischem Zooms, ebenso hat Samsung einen optischen Bildstabilisator verbaut. Dank der Software kann man nun selbst einen Fokuspunkt wählen. Für Licht sorgt, wie auch schon beim Vorgänger, ein Xenon-Blitz. Etwas schwachbrüstig ist die Frontkamera mit gerade einmal 2 Megapixel. Definitiv schlanker geworden ist allerdings das Design. Es lehnt an das Galaxy S5 an, was allerdings unschwer zu erkennen ist. Zudem kommt das Galaxy K Zoom auch nicht mehr ganz so dick daher wie der Vorgänger. Als Betriebssystem setzt Samsung, wie sollte es anders sein, auf Android 4.4 KitKat samt der eigenen TouchWiz Oberfläche. Zudem kommt auch WLAN n, LTE-A, A-GPS, Bluetooth 4.0 LE sowie NFC zum Einsatz. Der Akku bietet dem Nutzer 2430 mAh an Kapazität an.


OnePlus One

Ebenfalls noch recht jung ist das neue OnePlus One. Bei OnePlus handelt es sich um ein Startup-Unternehmen, wobei mit Pete Lau ein recht prominenter Gründer vorhanden ist. Lau war in früheren Tagen Vice President bei OPPO. Mit dem One präsentierte OnePlus auch ein recht starkes Smartphone, wobei besonders der Preis mehr als attraktiv ist. Das OnePlus One verfügt über einen 5,5 Zoll großen Touchscreen, gefertigt von JDI Display. Die Auflösung liegt im herkömmlichen Bereich von 1920 x 1080 Pixel mit einer Pixeldichte von 401 ppi. Für die Rechenleistung sorgt ein neuer Snapdragon 801 Quadcore-Chipsatz aus dem Hause Qualcomm. Dieser taktet mit jeweils 2,5 GHz je Kern. Zudem kann der Chipsatz auf einen drei Gigabyte großen Arbeitsspeicher zurückgreifen. Das Smartphone steht dabei in zwei Varianten zur Verfügung, einmal mit 16 Gigabyte internem Speicher, einmal mit einem 64 Gigabyte großen Speicher. Wie erwähnt, erst durch den Preis wird das Gerät interessant. Während das 16 Gigabyte-Modell für 269 Euro erscheint kostet die 64 Gigabyte-Version gerade einmal 299 Euro. Neben GPS&GLONASS bietet das One auch noch WLAN ac an. Ebenso ist auch LTE möglich, dank des verbauten Snapdragon-Chipsatzes. Darüber hinaus ist auch NFC und Bluetooth in Version 4.1 verbaut. Als Betriebssystem kommt CyanogenMod 11S zum Einsatz, es ist also neben dem Oppo N1 ein weiteres Smartphones, welches direkt mit dem beliebten Custom ROM ausgestattet wird. CyanogenMod 11S basiert dabei auf Android 4.4 KitKat, man hat also recht neue Funktionen und ist somit auf dem neuesten Stand. Für Bilder und Videos steht ein 13 Megapixel starker Exmor-Sensor zur Verfügung. Zudem soll die Blende mit f/2.0 durchaus lichtstark sein. Auf der Vorderseite kommt eine 5 Megapixel starke Kamera zum Einsatz, Selfies scheinen also durchaus gut zu werden. Für ausreichend Strom sorgt der 3100 mAh starke Akku.


Huawei Ascend P7

Ganz neu ist nun auch das Ascend P7 des chinesischen Herstellers Huawei. Man hat sich zwar etwas Zeit gelassen, dennoch hat man noch im ersten Halbjahr 2014 das diesjährige Flaggschiff vorgestellt. Gegenüber dem Vorgänger ist es dabei aber leider nicht mehr ganz so dünn. Mit nur 6,5 Millimetern Dicke schlägt man aber nach wie vor so einige Smartphones. Insgesamt hat man mit dem Ascend P7 nun auch die Technik wieder aufgemöbelt. Zum Einsatz kommt ein 5 Zoll großes Display, welches über eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel verfügt. Damit erreicht man eine recht gute Pixeldichte von 441 ppi. Für die Rechenleistung steht ein eigens entwickelter Quadcore-Chipsatz zur Verfügung, es handelt sich dabei um den HiSilicon Krin 910T, welcher eine Taktrate von 1,8 GHz je Kern bietet. Zudem kommt eine Mali 450 GPU zum Einsatz. Der Arbeitsspeicher ist mit zwei Gigabyte zwar nicht klein, drei Gigabyte hätten dem Huawei-Flaggschiff aber sicher auch gut zu Gesicht gestanden. Für Daten jeglicher Art (darunter auch das Betriebssystem) steht ein 16 Gigabyte großer interner Speicher zur Verfügung. Wem das allerdings nicht reicht, der kann auf eine microSD Karte zurückgreifen. Hier sind maximal 32 Gigabyte-Karten möglich. Auch eine Benachrichtigungs-LED findet man beim Ascend P7. Auch Bilder nimmt das Smartphone auf, besonderen Wert hat Huawei dieses Mal auf das Thema Selfies gelegt. Entsprechend kommt auch eine bärenstarke Frontkamera mit satten 8 Megapixel zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um einen BSI-Sensor. Auf der Rückseite findet man dabei eine 13 Megapixel starke Kamera, ebenfalls ein BSI-Sensor (von Sony). Neben WLAN n sind auch LTE, NFC, Bluetooth 4.0 und ein microUSB 2.0-Port verbaut. Beim Betriebssystem hat sich Huawei für Android in Version 4.4 KitKat entschieden. Darüber legte man die bekannte Emotion UI Benutzeroberfläche in Version 2.3. Strom liefert ein 2500 mAh starke Lithium-Polymer-Akku.


LG G3

Im letzten Jahr präsentierte LG mit dem G2 das erste Top-Smartphone, welches ohne den Namenszusatz „Optimus“ auskam. Bereits gegen Ende Mai präsentierte der südkoreanisch Hersteller das neue Flaggschiff, welches als G3 präsentiert wurde. Rein von der technischen Seite her kann sich das Smartphone dabei wirklich sehen lassen. Das Display vergrößerte man nochmals, so dass es nun eine Diagonale von 5,5 Zoll bietet. Auch bei der Auflösung hat man einen gewaltigen Satz gemacht und bietet dem Nutzer nun eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel an. Somit ist man der erste große namenhafte Hersteller, der ein Quad HD-Smartphone international anbietet. Auch hinsichtlich der Pixeldichte packte man nochmal etwas obendrauf, das G3 erreicht 534 ppi. Für ordentlich Rechenpower steht im Inneren ein schneller Snapdragon 801 Quadcore-Chipsatz zur Verfügung, der standardmäßig mit 2,5 GHz taktet und dabei auf Krait 400 CPUs zurückgreift. Für die Grafik kommt eine Adreno 330 GPU zum Einsatz. Unterstützt wird der Chipsatz dabei von einem zwei bzw. drei Gigabyte großen Arbeitsspeicher, je nachdem welches Modell sich der Nutzer zulegt. Dabei hat man die Wahl zwischen einem 16 Gigabyte großen internen Speicher, der über den zwei Gigabyte großen RAM verfügt, sowie zwischen dem 32 Gigabyte-Modell, welches entsprechend über 3 Gigabyte RAM verfügt. Zwar sind 32 Gigabyte schon recht groß, doch es geht immer noch mehr. Und dieses „Mehr“ an Speicherplatz kann der Nutzer sogar noch steigern, dank eines microSD Kartenslots. Dieser fehlte noch beim Vorgänger-Modell. Für Bilder nutzt das G3 eine 13 Megapixel starke Kamera auf der Rückseite. Highlight sind dabei der optische Bildstabilisator sowie der neue Laser Autofokus. Hierbei wird mittels eines Laserstrahls fokusiert. Dies geht bedeutend schneller als mit bislang üblichen Methoden. Frontseitig kommt eine „Selfie“-Kamera zum Einsatz, die mit 2,1 Megapixel auflöst. Selfie deshalb, da man per Geste aufnehmen kann. Dabei reicht eine einfache Handgeste und das Smartphone nimmt das Bild auf. Neben WLAN ac kommt auch Bluetooth 4.0 sowie GPS/GLONASS und NFC zum Einsatz. Der Akku, ein 3000 mAh starkes Kraftpaket, kann sogar mittels drahtloser Ladefunktion geladen werden. Beim Betriebssystem setzt LG dabei auf Android 4.4.2 KitKat.


Nokia Lumia 630

Neues wurde in diesem Jahr auch vom finnischen Hersteller Nokia präsentiert. Es dürften allerdings wohl die letzten Modelle gewesen sein, die unter der Marke Nokia auf den Markt gekommen sind. Dabei wäre das Lumia 630 zu nennen. Hierbei handelt es sich um ein Einsteiger-Smartphone, welches aber dennoch ein recht großes Display bietet, immerhin 4,5 Zoll ist der Touchscreen groß. Die Auflösung liegt allerdings bei Low-End-gerechten 854 x 480 Pixel. Das IPS-Panel schafft somit eine Pixeldichte von 218 ppi. Für ausreichend Rechenleistung sorgt dabei ein Snapdragon 400, der mit seinen vier Kernen eine Taktfrequenz von je 1,2 GHz erreicht. Unterstützt wird der Chipsatz von einem 512 Megabyte großen Arbeitsspeicher. Etwas knapp bemessen ist der interne Speicher von lediglich 8 Gigabyte, er kann aber problemlos mittels microSD Karte erweitert werden. Bilder nimmt das Lumia 630 dabei mit einer 5 Megapixel starken Hauptkamera auf der Rückseite auf, allerdings hat Nokia auf einen Blitz verzichtet. Ebenfalls verzichtet hat man auch auf den Einsatz einer Frontkamera, diese fehlt gänzlich. Auch LTE ist nicht mit an Bord, dafür gibt es aber HSDPA. Neben WLAN n kommt auch Bluetooth 4.0 sowie A-GPS zum Einsatz. Das Lumia 630 wird von Nokia sowohl als normale Version als auch als dualSIM-Version angeboten. Der Akku bietet eine Kapazität von 1830 mAh. Das Betriebssystem lautet auf Windows Phone 8.1.


Nokia Lumia 635

Zum Lumia 630 gestellte sich zudem auch noch das Lumia 635. Die Bezeichnungen sind dabei recht ähnlich, ein paar Unterschiede gibt es aber dennoch. Der erste Unterschied: das Lumia 635 gibt es einzig als singleSIM-Version. Hier hat man also auf den Einsatz eines zweiten SIM-Slots verzichtet. Der nächste Unterschied bezieht sich dabei auf das Datennetz. Während das Lumia 630 lediglich über HSDPA bzw. 3G verfügt, hat man das Lumia 635 mit dem schnellen Datenfunk LTE ausgestattet. Hier sind dann Download-Raten von bis zu 100 Mbit/s möglich, was durchaus erheblich schneller als bei HSDPA ist. Ansonsten bietet auch das Lumia 635 ein 4,5 Zoll großes TFT-Display mit 854 x 480 Pixel Auflösung. Ebenso ist auch der Snapdragon 400 Chipsatz enthalten, der eine Taktrate von 1,2 GHz bietet. Die selbe Größe bietet auch der Arbeitsspeicher mit 512 Megabyte. Für Daten steht der 8 Gigabyte große und erweiterbare Speicher zur Verfügung. Bei der Kamera hat man sich ebenfalls für die 5 Megapixel-Kamera auf der Rückseite ohne Blitz entschieden, eine Frontkamera fehlt. Rein technisch ist das Gerät also auf dem gleichen Stand wie auch das Lumia 630, lediglich eine dualSIM-Funktion fehlen, dafür hat man dem Smartphone LTE spendiert.


Nokia Lumia 930

Das wahre Flaggschiff ist allerdings das Lumia 930, welches ebenfalls im April vorgestellt wurde. Es stellt dabei quasi die gleiche Version dar wie das Nokia Lumia Icon, welches es aber exklusiv für den US-amerikanischen Netzbetreiber Verizon gibt, allerdings ist das Lumia 930 international erhältlich. Und die technischen Daten können sich dabei durchaus sehen lassen. Beim Display setzt Nokia auf die Clear Black AMOLED-Technik. Größentechnisch orientiert man sich bei den bekannten Flaggschiffen und bietet dem Kunden 5 Zoll an. Hinsichtlich der Auflösung bietet man 1920 x 1080 Pixel an, was einer Pixeldichte von satten 441 ppi entspricht. Auch für die Rechenleistung hat man auf einen durchaus potenten Chipsatz gesetzt, wenngleich es auch nicht die alleroberste Spitzenklasse ist. Statt eines Snapdragon 801 setzt Nokia vielmehr auf einen Snapdragon 800. Dessen vier Krait 400-Kerne takten dabei mit je 2,2 GHz. Zudem wird der Chipsatz des Lumia 930 von einem zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher unterstützt. Für ausreichend Speicherplatz sorgt der 32 Gigabyte große interne Speicher. Entgegen den Einsteiger-Modellen Lumia 630 und Lumia 635 ist eine Erweiterung mittels microSD Karte allerdings nicht möglich. Für Bilder sorgt die 20 Megapixel starke PureView-Kamera. Neben Autofokus bietet diese auch eine Optik von Carl Zeiss, welche insgesamt sechs Linsen bietet. Fast schon Pflicht ist der optische Bildstabilisator. Die Optik bietet dabei eine Blende von f/2.4, beim Sensor hat sich Nokia für eine Größe von 1/2,5 Zoll entschieden. Frontseitig kommt eine 1,2 Megapixel-Kamera zum Einsatz. Neben NFC bietet das Lumia 930 auch WLAN ac, Bluetooth 4.0, GPS und LTE mit bis zu 150 Mbit/s im Downstream an. Als Betriebssystem kommt das aktuelle Windows Phone 8.1 zum Einsatz. Für genügend Strom soll der 2420 mAh starke Akku sorgen.


Samsung Galaxy S5 Mini

Das Galaxy S5 vom südkoreanischen Hersteller Samsung war schon recht früh bekannt. Und wie auch schon im letzten Jahr hat sich Samsung auch dieses Mal wieder für eine Mini-Version entschieden. Bereits Anfang Juli hat der südkoreanische Hersteller die kleinere Ausgabe des Flaggschiffs der Öffentlichkeit vorgestellt. Und wie es sich für eine Mini-Version gehört ist das Display kleiner als beim eigentlichen Flaggschiff. Das Galaxy S5 Mini kommt dabei auf eine Displaydiagonale von 4,5 Zoll. Natürlich hat Samsung hier wieder die Super-AMOLED Technik zum Einsatz gebracht. Die Auflösung beträgt 1280 x 720 Pixel, entsprechend kommt das Smartphone auf eine Pixeldichte von 326 ppi. Angetrieben wird das Smartphone von einem Exynos 3470 aus dem Hause Samsung. Dabei erreicht der Quadcore-Chipsatz eine Taktfrequenz von 1,4 GHz je Kern. Unterstützt wird der Chip dabei von einem 1,5 Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Wirklich Highend ist das Gerät also nicht, für die alltägliche Nutzung sollte es aber durchaus ausreichen. Der interne Speicher ist mit 16 Gigabyte normal bemessen, er kann aber bei Bedarf mittels microSD Karte erweitert werden. Auch Kameras sind, wie im Grunde bei jedem Smartphone, verbaut. Dabei sorgt eine 8 Megapixel starke Kamera auf der Rückseite für recht ansehnliche Bilder, für Videochats ist eine 2,1 Megapixel-Kamera an der Front angebracht. Auch den schnellen Datenfunk LTE mit bis zu 150 Mbit/s im Downstream beherrscht das Galaxy S5 Mini. Zudem kommt auch NFC, WLAN n, GPS&GLONASS sowie ein Infrarot-Sensor und Bluetooth 4.0 zum Einsatz, es lässt also kaum Wünsche offen. Den Strombedarf des Geräts deckt ein 2100 mAh starker Akku. Als Betriebssystem setzt man bei Samsung auf Android 4.4.2 KitKat samt der eigenen Benutzeroberfläche Nature UX.


Samsung Galaxy S5 Active

Ein weiteres Samsung-Modell war das Galaxy S5 Active. Wie auch schon im Vorjahr brachte man in diesem Jahr eine weitere Active-Variante des Flaggschiffs raus. Allerdings musste man sich etwas einfallen lassen, denn eine IP67-Zertifizierung hatte bereits das Galaxy S5. Heraus gekommen ist dabei ein leicht abgewandeltes Design. Neben geänderten Buttons der Navigations-Tasten hat man auch das Gehäuse stabiler gebaut. Das Galaxy S5 Active bietet dabei nach wie vor die IP67-Zertifizierung, darüber hinaus aber auch noch eine Militärnorm nach MIL-Spec 810G. Damit ist das Gerät auch noch stoßunempfindlich sowie unempfindlich gegenüber großen Temperaturen. Allerdings wird das Gerät in Europa wohl nicht auf den Markt kommen. Vorerst ist es beim US-Netzbetreiber AT&T wohl exklusiv erhältlich, ob es dann aber auch außerhalb der USA angeboten wird steht noch nicht fest. Ansonsten bietet auch das Galaxy S5 Active den bekannten 5,1 Zoll großen Touchscreen, der mit 1920 x 1080 Pixel auflöst. Auch hier kommt wieder der Super AMOLED-Screen zum Einsatz und auch hier liegt die Pixeldichte bei 432 ppi. Ebenso bekannt ist auch der verwendete Chipsatz. Angetrieben wird das Smartphone vom Snapdragon 801, der eine Taktfrequenz von 2,5 GHz bietet und zudem über einen zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher verfügt. Beim internen Speicher setzt man beim Galaxy S5 Active auf 32 Gigabyte, zusätzlich kann bei Bedarf auch noch eine microSD Karte eingesetzt werden. Neben der 2,1 Megapixel starken Frontkamera kommt auch noch ein 16 Megapixel-Sensor auf der Rückseite zum Einsatz. Wie auch schon beim Galaxy S5 bietet diese Kamera einen optischen Bildstabilisator an, der für verwacklungsfreie Aufnahmen sorgen soll. Neben LTE kommt auch WLAN ac zum Einsatz. Auch Bluetooth 4.0, GPS, NFC und DLNA beherrscht das Galaxy S5 Active. Für Strom sorgt der 2800 mAh starke Akku im Gerät. Als Betriebssystem setzt man auf Android 4.4.2 KitKat in Zusammenspiel mit der Natur UX Nutzeroberfläche.


Sony Xperia T3

Eigentlich hatte der japanische Hersteller Anfang Juni das Xperia T3 vorgestellt. In Deutschland wird das Smartphone allerdings einen anderen Namen bekommen. Hier soll es dann als Xperia Style in den Handel kommen. Ausstattung und Design sind dabei aber identisch geblieben. Beim Xperia Style handelt es sich um ein dünnes und schickes Mittelklasse-Smartphone. Das Display ist dabei aber schon fast zu groß, verglichen mit der Auflösung. Zum Einsatz kommt ein 5,3 Zoll großes LCD-Panel mit Bravia-Technik. Die Auflösung liegt allerdings nur bei mageren 1280 x 720 Pixel. Im Inneren werkelt dabei ein 1,4 GHz schneller Quadcore-Chipsatz der Marke Snapdragon. Unterstützt wird der Chipsatz dabei von einem 1 Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Gering fällt allerdings auch der interner Speicher aus, hier bekommt der Nutzer insgesamt 8 Gigabyte an Speicherplatz. Dafür darf man aber eine microSD Karte einsetzen, sofern benötigt. Auch für Bilder darf man bei diesem Gerät keine Wunder erwarten, die Frontkamera löst gerade einmal mit 1,1 Megapixel auf, die Hauptkamera auf der Rückseite schafft dabei 8 Megapixel. Immerhin wird aber auch ein Bildstabilisator geboten. Mobile Ausflüge ins Internet ermöglicht dabei das eingebaute LTE-Modem mit bis zu 150 Mbit/s im Downstream. Ansonsten steht dem Nutzer aber auch WLAN ac zur Verfügung. Ebenso bietet das Xperia Style auch Bluetooth 4.0, NFC, GPS sowie DLNA. Mit gerade einmal 7 Millimeter ist das Gerät auch sehr flach gebaut. Der eingebaute 2500 mAh starke Akku versorgt das Smartphone dabei mit Strom. Als Betriebssystem setzt Sony auf Android 4.4 KitKat.


HTC One M8 Mini

Mit dem HTC One M8 präsentierte der taiwanische Hersteller sein Flaggschiff für das laufende Jahr. Bereits beim letztjährigen Top-Smartphone bot HTC den Nutzern aber auch eine Mini-Variante an. So hat man es auch in diesem Jahr gemacht. Dabei ist die Namensgebung allerdings sowohl verwirrend als auch logisch. Verwirrend zum einen, da man das Gerät nicht HTC One M8 Mini nannte, logisch, da man mit der Bezeichnung One Mini 2 konsequent gegenüber dem Vorgänger wählte. Und Mini passt auf das Smartphone definitiv. Das Display, ein IPS-Panel, bietet dabei eine Größe von 4,5 Zoll. Auf dieser Größe verteilen sich insgesamt 1280 x 720 Pixel, was einer Pixeldichte von 326 ppi entspricht. Hinsichtlich des verwendeten Chipsatzes setzt HTC auf einen Snapdragon 400. Der Quadcore-Chip schafft dabei 1,4 GHz je Kern und kann zudem auf einen ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher zurückgreifen. Mit 16 Gigabyte ist der interne Speicher durchaus normal groß bemessen. Bei Bedarf kann der Nutzer aber auch auf eine microSD Karte zurückgreifen, sollte der Speicherplatz ausgehen. Bei der Kamera setzt HTC allerdings nicht auf die bekannte UltraPixel-Kamera sondern spendiert einen 13 Megapixel starken Sensor. Frontseitig sind es immerhin noch starke 5 Megapixel. Für Schnappschüsse absolut ausreichend. Wie bei allen neueren Smartphones kommt auch hier LTE Cat. 4 zum Einsatz, zudem bietet das Gerät auch WLAN n, GPS&GLONASS, Bluetooth 4.0, NFC und DLNA an. Mit Strom versorgt ein 2100 mAh starker Akku das Smartphone. Ebenso setzt man wie zu erwarten auf Android 4.4 KitKat als Betriebssystem, überzogen mit der eigenen Benutzeroberfläche HTC Sense in Version 6.0.


LG G3 S

Auch der südkoreanische Hersteller LG entschied sich, neben einem Flaggschiff auch noch eine Mini-Version dessen herauszubringen. Dabei präsentierte LG bereits im Juli das LG G3 S. Wofür das S genau steht ist nicht bekannt gegeben worden, denkbar wäre aber, dass damit „small“ gemeint ist. Teilweise wurde das Gerät in den Gerüchten auch als LG G3 Beat bezeichnet. Unklar ist dabei, ob das Gerät mit verschiedenen Bezeichnungen erscheinen wird. Die Ausstattung klingt aber durchaus ansprechend. So ist das Display 5 Zoll groß, bietet ein IPS-Panel sowie eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel. Entsprechend kommt das LG G3 S auf eine Pixeldichte von 294 ppi. Angetrieben wird das Smartphone dabei von einem 1,2 GHz schnellen Quadcore-Prozessor. Es handelt sich dabei um den Snapdragon 400. Warum man diesen allerdings nur mit 1,2 GHz takten lässt, bleibt ein Rätsel. Andere Hersteller bieten hier die 1,4 GHz an. Der Arbeitsspeicher bietet eine Größe von einem Gigabyte. Zudem hat der Nutzer auch noch einen 8 Gigabyte großen internen Speicher, der bei Bedarf aber erweitert werden kann. Die Hauptkamera des LG G3 S bietet eine Auflösung von 8 Megapixel, frontseitig kommt lediglich eine 1,3 Megapixel starke Kamera zum Einsatz. Für Schnappschüsse sollte es aber ausreichend sein. Auch das G3 S bietet dem Nutzer LTE an, zudem kann man auch per WLAN n ins Internet gehen. Neben Bluetooth 4.0 und DLNA kann der Nutzer auch auf GPS&GLONASS, DLNA und NFC zurückgreifen. Wie beim G2 und beim G3 befinden sich Power- und Lautstärke-Buttons auf der Rückseite. Befeuert wird das Smartphone über einen 2540 mAh starken Akku, als Betriebssystem kommt Android 4.4.2 KitKat samt der eigenen LG UX Benutzeroberfläche zum Einsatz.
 
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