Neue Tablets 2014 – die wichtigsten Neuheiten des Jahres

Diskutiere Neue Tablets 2014 – die wichtigsten Neuheiten des Jahres im Tech News Forum im Bereich Community; Wie jedes Jahr lassen die Hersteller auch in diesem Jahr wieder einige neue Tablets vom Stapel. Bereits zu Beginn des Jahres gab es auf der...
Wie jedes Jahr lassen die Hersteller auch in diesem Jahr wieder einige neue Tablets vom Stapel. Bereits zu Beginn des Jahres gab es auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ein paar neue Tablets zu bestaunen, und auch zum Mobile World Congress 2014 in Barcelona zeigten die Hersteller Neuheiten. Einen Überblick über die wichtigsten Modelle wollen wir euch nun geben.


Lenovo Tab S8

Anfang September stellte der chinesische Hersteller Lenovo sein neuestes Tablet vor, das Tab S8. Zwar lässt der Name durchaus vermuten, dass das Gerät wohl etwa mit Windows 8.1 ausgestattet ist, dem ist allerdings nicht so. Beim Tab S8 handelt es sich um ein waschechtes Android-Tablet. Das Display beim Tab S8 bietet eine Größe von 8 Zoll. Dabei schafft das IPS-Panel eine Auflösung von standesgemäßen 1920 x 1080 Pixel. Durch die doch etwas größere Displaydiagonale sind es aber letztlich nur noch 283 ppi was die Pixeldichte betrifft. Befeuert wird das Tablet von einem Intel Atom Z3745, einem Quadcore-Chipsatz mit einer Taktrate von rund 1,9 GHz je Kern. Unterstützt wird dieser Chipsatz dabei von einem zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Mit 16 Gigabyte ist der interne Speicher des Tab S8 normal dimensioniert. Für den Fall der Fälle steht aber glücklicherweise ein microSD Kartenslot zur Verfügung. Wie üblich sollte man von Tablets keine hochwertigen Kameras erwarten. Allerdings ist die Hauptkamera mit 8 Megapixel gar nicht mal so schlecht. Aufnahmen in Full HD-Auflösung sind möglich. An der Front kommt eine 1,6 Megapixel starke Kamera zum Einsatz. Einen Slot für die SIM-Karte sucht man hingegen vergeblich, es steht lediglich WLAN n zur Verfügung. Somit ist das Gerät für Ausflüge ins Internet nicht gedacht, wenn man unterwegs ist. Vorhanden sind aber DLNA, GPS und auch Bluetooth in Version 4.0. Beim Betriebssystem setzt Lenovo ganz auf Android 4.4 KitKat. Ausreichend Strom liefert ein 4290 mAh starker Akku.


Apple iPad Air 2

Eine deutliche Spur hochwertiger geht es allerdings beim iPad Air 2 vor, welches von Apple im Oktober präsentiert wurde. Wie üblich ist das Tablet dabei im Bereich der absoluten Spitzenklasse angesiedelt. Das machen auch die technischen Daten des Geräts klar. Das Display, ein IPS-LCD, bietet eine Größe von 9,7 Zoll. Darauf verteilt sind insgesamt 2048 x 1536 Pixel. Somit erreicht das iPad Air 2 eine Pixeldichte von 264 ppi. Stark geht es auch beim Chipsatz weiter. Zum Einsatz kommt nämlich ein Apple A8X, eine modifizierte Version des Apple A8. Zum Einsatz kommen drei Kerne mit je 1,5 GHz Taktfrequenz und eine aufgemotzte GPU. Gegenüber dem Vorgänger-Modell bietet dieser Chip rund 40 Prozent mehr Leistung an. Der Arbeitsspeicher mit einer Größe von zwei Gigabyte unterstützt dabei den Apple-Chip. Beim internen Speicher stehen dem Nutzer unterschiedliche Varianten zur Verfügung, ebenso beim Mobilfunk. Sowohl 16 als auch 64 und 128 Gigabyte sind möglich, wahlweise mit LTE+WLAN oder nur mit WLAN. Einen microSD Kartenslot gibt es hingegen traditionell nicht. Die Kamera des iPad Air 2 löst mit 8 Megapixel auf und ist in der Lage, Videos mit 1080p aufzunehmen. Die Frontkamera, etwa für Videochats, schafft 1,2 Megapixel. In die weite Welt des Internets geht es entweder per LTE oder aber per WLAN ac. Auch an NFC hat der Hersteller beim iPad Air 2 gedacht. Darüber hinaus kommen auch DLNA, Bluetooth 4.0 und GPS/GLONASS zum Einsatz. Und wie bei Apple-Geräten mittlerweile üblich, verfügt auch das iPad Air 2 über Touch ID, dem Fingerabdrucks-Scanner von Apple. Beim Betriebssystem setzt man ganz klar auf iOS 8. Den Strom liefert im iPad Air 2 ein 7340 mAh starker Akku, dieser ist jedoch geringfügig kleiner als noch beim iPad Air.


Apple iPad Mini 3

Und auch das iPad Mini 3 wurde auf derselben Veranstaltung präsentiert. Es ist dabei der Nachfolger des recht beliebten iPad Mini 2 und bietet ebenfalls wieder hervorragende Technik. Dabei hat man beim iPad Mini 3 erneut auf die starke Retina-Auflösung gesetzt. Das Display, ebenfalls ein IPS-Panel, bringt eine Größe von 7,9 Zoll mit sich und löst dabei mit starken 2048 x 1536 Pixel auf. Entsprechend schafft das iPad Mini 3 eine Pixeldichte von starken 324 ppi. Entgegen dem wirklich starken iPad Air 2 kommt das iPad Mini 3 allerdings nur mit einem Apple A7-Chipsatz daher. Der Dualcore bringt es dabei auf eine Taktfrequenz von 1,3 GHz je Kern. Unterstützt wird dieser von einem ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Auch hier hat der Käufer die Wahl, wie groß der interne Speicher werden soll. Zur Auswahl stehen dabei 16, 64 und 128 Gigabyte. Und wie schon beim iPad Air 2 bekommt man das Tablet dann wahlweise mit LTE und WLAN oder nur mit WLAN. Fotos nimmt das iPad Mini 3 mittels einer 5 Megapixel starken Kamera auf der Rückseite auf, frontseitig steht eine 1,2 Megapixel-Kamera zur Verfügung. Ins Internet geht es zum einen per LTE, doch auch WLAN n steht zur Verfügung, je nachdem für welches Modell man sich entschieden hat. Darüber hinaus gibt es auch Touch ID und DLNA, GPS und Bluetooth 4.0. Als Betriebssystem kommt selbstverständlich iOS 8 zum Einsatz, die Stromversorgung übernimmt ein 6471 mAh starker Akku.


Samsung Galaxy Tab Active

Von Samsung wurde nun auch ein robustes Tablet vorgestellt. Wie auch schon bei den Modellen Galaxy S4 und Galaxy S5 gibt es nun auch eine Active-Variante. Technisch ist das Galaxy Tab Active, so der Name, recht nahe mit dem Galaxy Tab 4 8.0 verwandt. Als Display kommt ein 8 Zoll großes TFT-LCD zum Einsatz. Bei der Auflösung hat sich der südkoreanische Hersteller für 1280 x 800 Pixel entschieden, das Gerät schafft also immerhin die HD-Auflösung. Hinsichtlich der Pixeldichte kommt man somit auf 189 ppi. Für die Rechenleistung kommt ein Snapdragon 400 zum Einsatz. Der Quadcore-Chip bringt es dabei auf 1,2 GHz je Kern. Unterstützung findet der Chip dabei in einem 1,5 Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Für Daten steht ein 16 Gigabyte großer interner Speicher bereit, der sich aber jederzeit per microSD Karte erweitern lässt. Interessant ist das Tablet vor allem durch seine Ausstattung, die es vor diversen Widrigkeiten schützt, etwa Staub oder Wasser (IP67). Doch auch Stöße und Stürze aus maximal 1,2 Metern sollen dem Tablet nichts anhaben können. Bei Bedarf kann die stoßfeste Gummihülle aber auch abgenommen werden. Zusätzlich ist in dieser Gummihülle auch ein Stylus integriert, mit dem das Gerät bedient werden soll wenn es nass ist oder wenn man Handschuhe trägt. Bilder werden mittels einer 3,1 Megapixel-Kamera aufgenommen, an der Front ist eine 1,2 Megapixel-Kamera untergebracht. Zwei unterschiedliche Varianten wird es vom Galaxy Tab Active geben, mit WLAN oder mit WLAN und LTE (Cat. 4). Der WLAN-Standard lautet dabei auf WLAN n. Ebenso gibt es DLNA, Bluetooth 4.0 und NFC. Auch GPS/GLONASS ist mit an Bord. Als Betriebssystem hat sich Samsung für Android 4.4 entschieden, der Akku bietet dem Nutzer eine Kapazität von 4450 mAh.


Google Nexus 9

Ebenfalls noch recht jung ist das Nexus 9 von Google. Im Vorfeld gab es zahlreiche Spekulationen, dass der taiwanische Hersteller HTC das Tablet offenbar bauen soll. Schlussendlich haben sich diese Gerüchte als wahr erwiesen. Und das Nexus 9 ist ein Tablet, welches seinesgleichen sucht. Zum Einsatz kommt ein 8,9 Zoll großes Display, welches mit der IPS-Technologie ausgestattet ist. Bei der Auflösung hat man sich für 2048 x 1536 entschieden. Das klingt stark nach der Retina-Auflösung von Apple. Doch damit nicht genug der Gemeinsamkeiten, auch das Seitenverhältnis hat man nun geändert und sich vom bekannten 16:9 verabschiedet. Das neue Nexus 9 bietet nun nämlich ein Seitenverhältnis von 4:3 an. Bei der Pixeldichte erreicht das Tablet einen Wert von 288 ppi. Richtig auftrumpfen kann das Gerät dabei aber beim Chipsatz. Kein Snapdragon-Chip wird eingesetzt sondern der bärenstarke Tegra K1 von Nvidia. Zwar bietet dieser nur zwei Kerne an, diese takten jedoch mit 2,3 GHz pro Kern. Zudem ist Nvidias Tegra K1 in dieser Konfiguration 64 Bit-fähig, was besonders mit dem neuen Betriebssystem harmoniert. Als Arbeitsspeicher setzt man auf drei Gigabyte. Intern stehen dem Nutzer wahlweise 16 oder 32 Gigabyte zur Verfügung, wobei man ebenfalls wieder zwischen LTE+WLAN oder nur WLAN wählen kann. Die Kamera des Nexus 9 löst auf der Rückseite mit 8 Megapixel auf, frontseitig sind es aber immerhin auch noch 1,6 Megapixel. Zudem steht rückseitig auch ein Blitz zur Verfügung. Neben LTE kommt auch WLAN ac zum Einsatz. Auch NFC, Bluetooth 4.1, DLNA und auch GPS sind enthalten. Beim Betriebssystem setzt man selbstverständlich auf das neueste Android in Version 5.0 Lollipop. Dank der 64 Bit-Fähigkeit dürfte in Zusammenspiel mit dem Tegra K1 ein wahrlich starkes Tablet auf den Markt kommen. Der Akku im Nexus 9 bietet eine Kapazität von 6700 mAh.


Dell Venue 8 7840

Ein recht interessantes Tablet brachte Dell mit dem Venue 8 7840 heraus. Es ist mit 6,4 Millimetern nicht nur verdammt dünn, es bietet auf der Rückseite zudem auch drei Kameras an, mit denen sich diverse Dinge vermessen lassen. Beim Display setzt Dell auf ein 8,4 Zoll großes OLED-Display, welches über eine Auflösung von 2560 x 1600 Pixel. Somit erreicht es eine höhere Auflösung als Quad HD. Die Pixeldichte des Venue 8 7840 beträgt dabei 359 ppi. Angetrieben wird das Tablet von einem starken Intel Atom Z3580, dessen vier Kerne mit einer Taktfrequenz von 2,33 GHz je Kern ausgestattet sind. Unterstützt wird der Quadcore-Chipsatz dabei von einem zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Auch der interne Speicher ist mit 32 Gigabyte nicht unbedingt klein. Wem das allerdings nicht reichen sollte, der kann das Tablet jederzeit per microSD Karte aufrüsten. Doch das eigentliche Highlight sind zweifelsohne die vier Kameras, die das Gerät zu bieten hat. Die Frontkamera schafft dabei zwei Megapixel, rückseitig befindet sich eine 8 Megapixel starke Kamera samt zwei HD-Kameras. Damit sollen Bildern, dank der RealSense-Technologie von Intel, eine dreidimensionale Tiefe gegeben werden. Zudem kann man damit auch gleichzeitig Vermessungen vornehmen, anhand des aufgenommenen Bildes. Ausgestattet ist das Tablet dabei zudem mit LTE und WLAN ac. Ebenso finden sich auch Bluetooth und GPS auf dem Tablet. Bei der Ausstattung ist man also recht normal aufgestellt. Also Betriebssystem setzt Dell beim Venue 8 7840 auf Android in Version 4.4 KitKat. Der Akku bietet dem Nutzer eine Kapazität von 5670 mAh.


Sony Xperia Z3 Tablet Compact

Neben den neuen Smartphones Xperia Z3 und Xperia Z3 präsentierte der japanische Hersteller Sony zudem auch ein neues Tablet. Zum ersten Mal wagte man sich dabei in die Kompakt-Klasse vor. Das Xperia Z3 Tablet Compact ist dabei kleiner als die bisherigen Modelle Xperia Z Tablet und Xperia Tablet Z2. Beim Display liegt die Diagonale bei gerade einmal 8 Zoll. Dennoch passt das Gerät ganz leicht in die Highend-Schiene. So liegt die Auflösung etwa bei 1920 x 1200 Pixel, was dem Gerät eine Pixeldichte von 283 ppi beschert. Auch beim Chipsatz kommt keine Mittelklasse-Lösung zum Einsatz, angetrieben wird es nämlich von einem Snapdragon 801. Der Quadcore-Chipsatz schafft dabei eine Taktfrequenz von 2,5 GHz pro Kern. Auch der Arbeitsspeicher ist mit drei Gigabyte durchaus groß und bietet auch für aufwändige Anwendungen genügend Performance. Für die eigenen Daten steht ein interner Speicher von 16 Gigabyte zur Verfügung, dieser lässt sich aber dank eines microSD Kartenslots jederzeit schnell und einfach aufrüsten. Bilder nimmt die 8 Megapixel starke Kamera auf, wobei Videos in Full HD möglich sind. Frontseitig steht eine 2 Megapixel-Kamera für Videochats bereit. Neben LTE bietet das Xperia Z3 Tablet Compact auch WLAN n an. Allerdings hat man die Wahl ob LTE+WLAN oder nur WLAN. Entsprechend ist das Mobilfunk-Tablet auch teurer in der Anschaffung. Darüber hinaus kommt auch DLNA, Bluetooth 4.0 und GPS zum Einsatz. Auf NFC muss man zwar verzichten, dafür überzeugt das Tablet aber mit einem Infrarot-Sensor. Als Betriebssystem kommt Android 4.4 KitKat zum Einsatz. Bei der Batterie stehen 4500 mAh bereit.


Amazon Kindle Fire 7

Seitens Amazon wurde eine neue Version seines Kindle Fire-Tablets mit 7 Zoll-Display vorgestellt. Das Gerät wurde dabei leicht optisch verändert, vor allem aber beim Chipsatz verbessert. Das Display ist, wie erwähnt, 7 Zoll groß. Dabei löst das IPS-Display mit insgesamt 1280 x 800 Pixel auf, was einer HD-Auflösung entspricht. Die Pixeldichte liegt dabei bei 216 ppi, was zwar nicht übermäßig hoch ist, für normale Nutzung aber ausreichend sein sollte. Für die Rechenleistung steht im Inneren ein Quadcore-Chipsatz zur Verfügung, der es auf eine maximale Taktfrequenz von 1,5 GHz pro Kern bringt. Der Arbeitsspeicher wird mit einem Gigabyte angegeben. Für die eigenen Daten, etwa Fotos, Videos, Musik, etc. steht wahlweise ein 8 oder 16 Gigabyte großer interner Speicher bereit. Eine Möglichkeit der Speichererweiterung gibt es jedoch nicht. Bilder werden mittels einer 2 Megapixel starken Hauptkamera aufgenommen. Noch geringer löst die Frontkamera auf, hier sind es gerade einmal 0,3 Megapixel. Eine Mobilfunkvariante gibt es bei der neuesten Generation des Kindle Fire HD 7 allerdings nicht, es steht lediglich WLAN in Version n zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es auch noch Bluetooth 3.0 Kein GPS, kein NFC, kein DLNA, die Ausstattung ist schon recht karg. Wie üblich setzt Amazon auf eine stark angepasste Variante von Android. Der Akku bietet eine Kapazität von 4400 mAh.


Lenovo Yoga Tablet 2

Mit dem Lenovo Yoga Tablet 2 präsentierte der chinesische Hersteller weitere Tablets. Plural deshalb, da die Geräte in verschiedenen Ausführungen gibt. Da hat man etwa die Wahl zwischen 8 Zoll und 10 Zoll, gleichzeitig ist auch noch auszuwählen, welches Betriebssystem man favorisiert. So kommt sowohl Android als auch Windows 8.1 zum Einsatz. Doch der Reihe nach. Das Display beim Yoga Tablet 2 ist sowohl 8 Zoll als auch 10 Zoll groß, je nach Wunschmodell. Dabei liegt die Auflösung bei 1920 x 1200 Pixel. Das gilt dabei sowohl für die 8 Zoll- als auch für die 10,1 Zoll-Variante. Entsprechend unterscheidet sich auch die Pixeldichte. Das 8 Zoll Tablet (sowohl mit Android als auch mit Windows 8.1) kommt dabei auf eine Pixeldichte von 283 ppi, während die 10,1 Zoll-Version bei einer Pixeldichte von 224 ppi liegt. Angetrieben werden alle vier Tablets von einem Intel Atom Z3745. Es handelt sich dabei um einen Quadcore-Chipsatz. Um die Unterschiede zwischen 8 Zoll und 10,1 Zoll dabei aber deutlich zu machen, darf das große Tablet mit 1,86 GHz takten, das kleinere 8 Zoll-Tablet hingegen nur mit 1,33 GHz. Einigkeit herrscht dabei dann aber wieder beim zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher. Der interne Speicher ist bei den Modellen leicht zu unterscheiden. Hier wird nicht nach der Displaygröße unterschieden sondern nach dem Betriebssystem. Die beiden Android-Tablets kommen mit einem 16 Gigabyte großen internen Speicher daher, während die Windows-Tablets mit 32 Gigabyte ausgestattet sind. Beide bieten allerdings die Möglichkeit zur Speichererweiterung dank microSD Slot. Bilder werden mittels 8 Megapixel starker Hauptkamera aufgenommen, frontseitig kommt eine 1,6 Megapixel-Kamera zum Einsatz. Und dies gilt nun für alle vier Modelle. Mobilfunk steht bei den Yoga Tablet 2-Geräten nicht zur Verfügung, dafür kommen alle mit WLAN n aus. Zudem bietet man auch Bluetooth in Version 4.0 an. DLNA, NFC und auch GPS sucht man hingegen vergebens. Wie bereits erwähnt, hat man die Wahl zwischen zwei Betriebssystemen. Die Android-Tablets sind dabei mit Android 4.4 KitKat ausgestattet, bei den Windows-Tablets kommt Windows 8.1 with Bing zum Einsatz. Die Kapazität des Akkus beträgt bei den kleineren Tablets 6400 mAh, die größeren Tablets kommen mit 9600 mAh daher. Strom sollte also ausreichend vorhanden sein.


Lenovo Yoga Tablet 2 Pro

Lenovo stellte aber noch ein weiteres Tablet vor, das Yoga Tablet 2 Pro. Und wie der Namenszusatz „Pro“ vermuten lässt, ist hier auch ordentlich Feuer drin. Hier macht der Hersteller auch keine Gefangenen und zeigt, was so ein Tablet zu leisten im Stande ist. Das Display wuchs dabei auf 13,3 Zoll an. Und auch bei der Displayauflösung gibt es im Grunde nichts zu beanstanden, immerhin erreicht das Display eine Quad HD-Auflösung von 2560 x 1440 Pixel. Somit schafft das IPS-Panel eine Pixeldichte von 220 ppi. Für die Rechenleistung steht im Inneren ebenfalls ein Intel Atom Z3745 bereit, dessen vier Kerne eine Taktfrequenz von 1,86 GHz leisten. Auch der Arbeitsspeicher ist mit 2 Gigabyte identisch groß wie bei den anderen Yoga-Modellen. Selbst bei den Kameras hat sich im Grunde nichts verändert, hier stehen 8 Megapixel auf der Rückseite und 1,6 Megapixel auf der Vorderseite zur Verfügung. Beim internen Speicher stehen 32 Gigabyte zur Verfügung, wobei auch hier die Möglichkeit besteht, eine microSD Karte zur Speichererweiterung zu nutzen. Neben WLAN n kann auch Bluetooth 4.0 genutzt werden. GPS und andere Dinge wie NFC und DLNA fehlen jedoch. Dafür hat man bei Lenovo aber an ein ganz besonderes Feature gedacht. Das Tablet ist nämlich mit einem Beamer ausgestattet, welches im Rahmen untergebracht wurde. Die Auflösung beträgt dabei 720p und ist auch in der Lage, ein 50 Zoll großes Bild an die Wand zu projizieren, aus gerade einmal zwei Metern. Beim Betriebssystem setzt man ausschließlich auf Android in Version 4.4 KitKat. Zudem liefert der Akku eine Kapazität von 9600 mAh.


Samsung Galaxy NotePRO 12.2

Bereits im letzten Jahr kündigte Samsung eine Tablet-Offensive an. Und der Hersteller hielt Wort. Denn bereits zur CES 2014 in Las Vegas präsentierte Samsung insgesamt vier nagelneue Tablets. Das wohl teuerste Tablet dieser vier ist dabei zweifellos das Galaxy NotePRO 12.2. Wie der Name schon verrät kommt hier ein 12,2 Zoll großes Display zum Einsatz, leider kommt nur ein LCD-TFT zum Einsatz und kein Super-AMOLED. Die Auflösung ist mit 2560 x 1600 Pixel dennoch gewaltig. Die Pixeldichte liegt dabei aber „nur“ bei 247 ppi. Für die Rechenleistung steht im Inneren ein Snapdragon 800 Chipsatz zur Verfügung, dessen vier Kerne eine Taktrate von je 2,3 GHz bieten. Zudem bietet Samsung auch satte drei Gigabyte Arbeitsspeicher an. Der interne Speicher fasst 64 Gigabyte an Daten und lässt sich im Falle des Falles per microSD Karte erweitern. Für ordentliche Bilder sorgt eine 8 Megapixel starke Hauptkamera auf der Rückseite, welche zudem über einen LED-Blitz verfügt. Neben WLAN ac steht dem Nutzer auch LTE-A zur Verfügung. Auch Bluetooth 4.0, DLNA und GPS/GLONASS sind vorhanden. Auch das Feature, welches die Note-Serie auszeichnet, ist an Bord: der S Pen. Damit sind Stifteingaben möglich, ebenso wie handschriftliche Notizen. Für ausreichend Strom sorgt ein 9500 mAh starker Akku. Zum Markstart wird das Tablet mit Android 4.4 KitKat erscheinen.


Samsung Galaxy TabPRO 12.2

Das zweite Highend-Tablet von Samsung ist dabei das Galaxy TabPRO 12.2. Auch hier kommt die vom Galaxy NotePRO 12.2 bekannte Displaygröße von 12,2 Zoll zum Einsatz. Auch hier kommt lediglich die LCD-TFT Display-Technologie zum Einsatz. Auch die Auflösung von 2560 x 1600 Pixel ist dabei identisch, ebenso ergibt sich eine Pixeldichte von 247 ppi. Angetrieben wird das neue Tablet dabei von einem 2,3 GHz schnellen Snapdragon 800 Quadcore-Chipsatz aus dem Hause Qualcomm. Auch das Galaxy TabPRO 12.2 kann auf starke drei Gigabyte RAM zurückgreifen. Für ausreichend Speicherplatz sorgt ein 64 Gigabyte großer interner Speicher, der bei Bedarf aber mittels einer microSD Karte erweitert werden kann. Bilder nimmt das Gerät dank einer 8 Megapixel starken Kamera samt LED-Blitz auf. Auch das Galaxy TabPRO 12.2 beherrscht, neben LTE-A, WLAN ac. Bluetooth 4.0, DLNA und GPS/GLONASS sind ebenfalls an Bord. Man sieht, die technischen Daten sind quasi identisch mit dem Galaxy NotePRO 12.2. Der aber wohl wichtigste Unterschied liegt bei der Stifteingabe. Zum einen verfügt das Tablet über keine Wacom Digitizer (nötig für Stifteingaben) zum anderen fehlt auch der berühmte S Pen. Dafür sind sich die Geräte aber wieder bei Akku und Betriebssystem einig. Das Galaxy TabPRO 12.2 besitzt einen 9500 mAh starken Akku und kann auf Android 4.4 KitKat als Betriebssystem zurückgreifen.


Samsung Galaxy TabPRO 10.1

Das dritte Tablet im Bunde ist das Galaxy TabPRO 10.1. Wie unschwer vermutet werden kann hat das Tablet einen 10,1 Zoll großen Touchscreen. Auch hier muss man leider wieder auf ein Super-AMOLED Display verzichten und stattdessen mit einem LCD-TFT Vorlieb nehmen. Die Auflösung ist dabei gegenüber den beiden größeren Tablets gleich geblieben. Auch hier kann sich der Nutzer auf 2560 x 1600 Pixel freuen. Für die Pixeldichte bedeutet dies einen Wert von 299 ppi. Die Ausstattung ist auch hier recht hoch, zurecht trägt das Gerät also den Zusatz „PRO“. Als Chipsatz greift Samsung hier ebenfalls auf einen Snapdragon 800 SoC mit 2,3 GHz Taktfrequenz je Kern zurück. Etwas geringer fällt allerdings der Arbeitsspeicher aus. Hier muss man sich mit lediglich zwei Gigabyte RAM begnügen. Auch der interne Speicher ist mit 32 Gigabyte nur halb so groß. Macht aber nix, denn ein microSD Kartenslot ist vorhanden. Auf Seiten der Konnektivität setzt der südkoreanische Hersteller dabei auf LTE mit bis zu 150 Mbit/s und auch WLAN ac. Auch Bluetooth 4.0 und DLAN sowie GPS und GLONASS sind selbstverständlich vorhanden. Der Akku hat eine ordentliche Kapazität von 8220 mAh, als Betriebssystem setzt man auf Android 4.4 Kitkat.


Samsung Galaxy TabPRO 8.4

In der Galaxy TabPRO-Reihe gibt es zudem auch noch ein drittes Gerät, das Galaxy TabPRO 8.4. Auch hier ist der Name Programm was das Display anbelangt. Zum Einsatz kommt auch hier ein LCD-TFT Display mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixel, verteilt auf eine Größe von 8,4 Zoll. Bei der Pixeldichte liegt man damit bei satten 359 ppi, was in dieser Größenklasse schon sehr gut ist. Angetrieben wird das Galaxy TabPRO 8.4 dabei von einem Qualcomm Snapdragon 800 mit einer Taktfrequenz von 2,3 GHz je Kern. Der Chipsatz greift dabei auf zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zurück, ebenfalls ordentlich. Der interne Speicher wird mit 32 Gigabyte bestückt, wobei aber jederzeit eine microSD Karte eingesetzt werden kann. Wie bei allen Tablets aus der PRO-Reihe kommt auch hier das schnelle LTE-A mit bis zu 150 Mbit/s im Downstream daher. Ebenso steht auch WLAN ac sowie Bluetooth 4.0 und DLNA zur Verfügung. Für die Orientierung sorgt dabei sowohl ein GPS- als auch ein GLONASS-Empfänger. Als Betriebssystem nutzt man Android in Version 4.4 KitKat. Für ordentlich Einsatzdauer sorgt ein 4800 mAh starker Akku. Dieser ist zwar nicht ganz so groß wie in den anderen PRO-Modellen, sollte aber aufgrund der geringeren Displaygröße ausreichend sein.


Sony Xperia Z2 Tablet

Ebenso stellte auch Sony vor ein paar Wochen sein diesjähriges Tablet-Flaggschiff der Öffentlichkeit vor. Im Rahmen des Mobile World Congress wurde dabei das neue Xperia Z2 Tablet offiziell präsentiert. Und wie man es von Sony gewohnt ist kommt auch hier wieder jede Menge gute Technik zum Einsatz. Und auch der berühmte Staub- und Wasserschutz ist wieder einmal enthalten. Wie bereits beim Vorgänger kommt ein 10,1 Zoll großes Bravia-LDC-Display zum Einsatz, welches für farbintensivere, schärfere und kontrastreichere Bilder sorgen soll. Die Auflösung liegt allerdings lediglich bei 1920 x 1200 Pixel und dürfte in dieser Klasse eher zum Standard gehören. Angetrieben wird das Xperia Z2 Tablet von einem neuen Snapdragon 801 Chipsatz, dessen vier Kerne eine Taktfrequenz von 2,3 GHz bieten. Unterstützt wird der Chipsatz von drei Gigabyte Arbeitsspeicher. Hier hat man gegenüber dem Vorgänger-Modell nochmals zugelegt. Für Daten steht ein 16 Gigabyte großer interner Speicher zur Verfügung, der aber jederzeit mittels microSD Karte erweitert werden kann. Mobilfunktechnisch kann der Nutzer auf LTE zurückgreifen, zudem steht auch WLAN n zur Verfügung. Auch DLNA, Bluetooth 4.0 und A-GPS hat Sony verbaut. Auch der japanische Hersteller setzt beim Betriebssystem auf Android 4.4 KitKat. Für den nötigen Strom sorgt ein fest verbauter Akku mit einer Kapazität von 6000 mAh.


Huawei Mediapad X1

Zum Mobile World Congress war auch der chinesische Hersteller Huawei mit von der Partie. Und gezeigt wurden dort ebenfalls zwei neue Tablets. Zum einen präsentierte man dort das Huawei Mediapad X1. Ausgestattet ist das Tablet dabei mit einem 7 Zoll großen IPS-Panel, welches für die Displaygröße die fast schon grandiose Auflösung von 1920 x 1200 Pixel bietet. In der Summe ergibt diese Paarung eine Pixeldichte von 323 ppi, ein durchaus ordentliches Ergebnis. Beim Chipsatz setzt Huawei erneut auf den hauseigenen HiSilicon-Chipsatz, allerdings in einer neueren Ausführung. Zum Einsatz kommt nämlich der neue Kirin910. Dieser Quadcore, basierend auf vier Cortex-A9-Kernen, bietet dabei eine Taktfrequenz von 1,6 GHz je Kern. Zudem greift das Tablet auf insgesamt zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zurück. Der interne Speicher ist mit 16 Gigabyte im Grunde durchschnittlich bestückt, lässt sich aber mittels microSD Karte noch erweitern. Auch LTE beherrscht das neue Huawei-Tablet, Downloads sind mit bis zu 150 Mbit/s möglich. Ferner greift man mit dem Mediapad X1 auf WLAN n zurück. Ebenso sind DLNA und Bluetooth 4.0 enthalten. Als Betriebssystem kommt zum Start Android 4.2 Jelly Bean zum Einsatz. Ob und wann ein Update erfolgt ist aber noch nicht sicher. Der Akku hat eine wirklich ordentliche Kapazität von 5000 mAh.


Huawei Mediapad M1

Neben dem Mediapad X1 zeigte Huawei aber auch noch das Mediapad M1. Es wirkt zwar nicht unbedingt einfach, rein von den technischen Daten, ist dem Mediapad X1 aber dennoch unterlegen. Der Bildschirm ist größer, um ein ganzes Zoll. Es kommt als auf 8 Zoll. Allerdings liegt die Auflösung lediglich bei 1280 x 800 Pixel. Entsprechend erreicht das IPS-Panel nur eine Pixeldichte von 189 ppi. Für die Rechenleistung kommt ebenfalls der Kirin910 Quadcore-Chipsatz zum Einsatz, der es auf eine Taktrate von 1,6 GHz je Kern bringt. Auch der Arbeitsspeicher ist mit zwei Gigabyte identisch. Kleiner fällt jedoch der interne Speicher aus. Hier hat Huawei lediglich 8 Gigabyte verbaut. An einen microSD Kartenslot hat man allerdings gedacht, so dass bei Platzmangel der Speicher erweitert werden kann. Bei der Konnektivität ist das Mediapad M1 wieder gleichauf mit dem Mediapad X1, sowohl LTE mit bis zu 150 Mbit/s im Downstream als auch WLAN n sind enthalten. Abgerundet wird das Paket mit DLNA, GPS und Bluetooth 4.0. Als Betriebssystem kommt das ältere Android 4.2 Jelly Bean zum Einsatz, den Strom liefert ein 4800 mAh starker Akku.


Asus VivoTab Note 8

Asus zeigte in diesem Jahr auch zwei neue und interessante Tablets. Dabei wäre zum einen das VivoTab Note 8 zu nennen. Die wohl größte Neuerung dürfte hier der Wacom Digitizer sein, mit dem es möglich ist, Eingaben auch per Stift zu erledigen. Und der passende Stylus ist auch gleich im Lieferumfang enthalten. Das Display, ein IPS-Panel, ist dabei 8 Zoll groß und bietet dabei eine Auflösung von 1280 x 800 Pixel. Damit erreicht das VivoTab Note 8 eine Pixeldichte von 189 ppi. Für die Rechenleistung ist ein Intel Bay Trail Z3740 zuständig, dessen vier Prozessor-Kerne mit jeweils 1,6 GHz takten. Beim Arbeitsspeicher setzt Asus auf insgesamt zwei Gigabyte. Auch eine Kamera bietet das VivoTab Note 8. Neben einer VGA-Kamera an der Front kommt auch eine 5 Megapixel-Kamera auf der Rückseite zum Einsatz, ein Blitz fehlt jedoch. Der interne Speicher fasst 64 Gigabyte an Daten und kann auch mittels microSD Karte erweitert werden. Allerdings fehlt ein Mobilfunk-Modul. Ins Internet geht es dabei mit WLAN n. Bluetooth 4.0 ist ebenfalls enthalten. Der Akku bietet eine Kapazität von 4090 mAh, was aber wohl ausreichend sein dürfte. Als Betriebssystem hat das Tablet Windows 8.1 vorinstalliert. Entsprechend lassen sich auf dem Tablet auch Office-Programme wie Word oder auch Excel ausführen.


Asus Transformer Book Duet

Ebenfalls von Asus ist das Transformer Book Duet, eine Symbiose aus Android und Windows 8.1. Doch fraglich ist derzeit noch ob das Tablet überhaupt jemals den Endkunden erreichen wird, denn sowohl Google als auch Microsoft haben wohl interveniert. Im Endeffekt bedeutet dies, dass das Tablet wohl noch vor dem eigentlichen Marktstart vor dem Aus steht. Ähnlich erging es bereits dem Ativ Q von Samsung, welches ebenfalls noch nicht auf dem Markt angekommen ist. Dennoch wollen wir euch die technischen Daten des Tablets verraten. Beim Display setzt Asus auf ein 13,3 Zoll großes IPS-Panel mit Full-HD Auflösung. Angetrieben wird das Gerät mittels eines Intel-Chipsatzes, wobei wohl unterschiedliche Varianten geplant waren, hinauf bis zum Core i7 der neuen Haswell-Generation. Der Arbeitsspeicher war mit 4 Gigabyte geplant, wobei ein DDR3L 1600 RAM zum Einsatz kommen sollte. Auch der interne Speicher ist mit bis zu 128 Gigabyte alles andere als klein, mittels einer SSD-Festplatte. Mit Dock wären es sogar bis zu einem Terabyte geworden. Der Akku wurde mit 38 Watt-Stunden angegeben. Bei der Konnektivität steht neben WLAN ac auch Bluetooth 4.0 auf der Habenseite. Als Betriebssystem hätten Android 4.2.2 Jelly Bean und Windows 8.1 in der Standard-Ausführung zum Einsatz kommen sollen.


Acer Iconia W4

Anfang des Jahres 2014 hat auch Acer sein neuestes Windows 8.1-Tablet Iconia W4 auf den Markt gebracht. Dabei bietet das 8,1 Zoll große IPS-LCD Panel eine Auflösung von 1200 x 800 Pixel, also eine HD Auflösung. Die Pixeldichte liegt bei 186 ppi, was nicht unbedingt einen überragenden Wert darstellt. Angetrieben wird das Iconia W4 von einem Intel Atom Z3740 Chipsatz. Der Quadcore aus der Intel Bay Trail T-Reihe taktet dabei mit 1,33 GHz je Kern. Zudem wird dieser von einem zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher unterstützt. Für Daten steht ein ordentlicher „Stauraum“ von satten 64 Gigabyte zur Verfügung. Wem dies aber nicht reicht, der kann zusätzlich auch eine microSD Karte verwenden. Bilder nimmt das Windows 8.1-Tablet mittels einer 5 Megapixel starken Kamera auf. Ebenso kommt eine Frontkamera zum Einsatz. Ins Internet geht es mit dem Iconia W4 mittels WLAN n. Zudem bietet das Tablet auch HDMI, GPS, DLNA und Bluetooth an. Wie erwähnt kommt als Betriebssystem das vollwertige Windows 8.1 zum Einsatz, mit welchem sich auch x86-Programme installieren lassen. Der Akku hat eine Kapazität von 4960 mAh, was wohl für normale Nutzer ausreichend sein dürfte.


Lenovo ThinkPad 8

Und auch der chinesische Hersteller Lenovo präsentierte zu Beginn des Jahres 2014 ein neues Tablet. Das ThinkPad 8 besitzt ein 8,3 Zoll großes Display, welches dabei mit starken 1920 x 1200 Pixel auflöst und somit die gleiche Display-Größe und –Auflösung wie das G Pad 8.3 von LG bietet. Allerdings, die 8 im Namen deutet es schon an, statt Android kommt Windows 8.1 von Microsoft zum Einsatz. Auch beim Chipsatz bringt Lenovo durchaus starke Technik zum Einsatz, angetrieben wird das Tablet nämlich von einem starken Intel Atom Z3770, welcher mit seinen vier Kernen auf eine Taktfrequenz von je 2,4 GHz kommt. Auch der Arbeitsspeicher ist mit zwei Gigabyte alles andere als klein geraten. Mit dem ThinkPad 8 richtet sich Lenovo aber vornehmlich an Business-Anwender, das zeigt auch der microHDMI-Port. Für Bilder steht eine 8 Megapixel starke Kamera auf der Rückseite zur Verfügung, diese wird sogar von einem LED-Blitz unterstützt. Frontseitig gibt es immerhin noch eine 2 Megapixel-Kamera. Neben einer WLAN-Version wird es auch eine LTE-Variante geben. Zudem stehen dem Nutzer auch WLAN n, DLNA, Bluetooth und A-GPS zur Verfügung. Für ordentlich Speicherplatz sorgen bis zu 128 Gigabyte interner Speicher, die zudem per microSD Karte erweitert werden können. Hinsichtlich der Software kommen Käufer auch in den Genuss von Office Home&Student, somit können auch berufliche Aufgaben mit dem Tablet erledigt werden. Der Akku im ThinkPad 8 soll eine Laufzeit bis zu 8 Stunden garantieren.


Microsoft Surface Pro 3

Mit dem Surface Pro 3 präsentierte der Software-Konzern Microsoft schon im April ein weiteres Tablet, und was für eins. Ausgestattet mit dem vollwertigen Windows 8.1 bietet das Surface Pro 3 ein 12 Zoll großes Display, basierend auf der IPS-Technik. Die Auflösung wird mit 2560 x 1440 Pixel angegeben. Somit kommt das Surface Pro 3 auf eine Pixeldichte von 216 ppi. Interessant wird es aber erst bei den verwendeten Chipsätzen bzw. Prozessoren. Microsoft setzt hierbei auf die Intel Core-Reihe aus der 4. Generation. Die Haswell Low Power-Prozessoren bieten dabei zwei Kerne und haben jede Menge Power. Der Core i3 bietet eine Taktfrequenz von 1,5 GHz, verfügbar als 64 Gigabyte-Modell. Wer sich für den Core i5 mit bis zu 2,9 GHz Taktfrequenz entscheidet kann zwischen 128 und 256 Gigabyte wählen. Und beim Top-Modell mit bis zu 3,3 GHz hat man die Wahl zwischen 256 und 512 Gigabyte internem Speicher. Alle Modelle setzen dabei auf den SSD-Speicher. Bis zu 128 Gigabyte internem Speicher gibt es vier Gigabyte RAM. Aller anderen Modelle setzten sogar auf einen doppelt so großen Arbeitsspeicher mit satten 8 Gigabyte. Rein von der Rechenleistung übertrumpft das Surface Pro 3 damit auch locker so manch einen Laptop. Wem der Speicherplatz aber dennoch nicht reicht kann auf eine microSD Karte zurückgreifen. Durch den Einsatz des Type Covers kann sogar eine vollwertige Tastatur angesteckt werden, was das Gerät durchaus zu einem Laptop-Ersatz macht. Ein Mobilfunk-Modul fehlt, dafür gibt es aber WLAN ac um ins Internet zu kommen. Ebenso gibt es Bluetooth 4.0 und DLNA, leider steht auch GPS nicht zur Verfügung. Bei den Anschlüssen gibt es noch einen USB 3.0-Port ebenso wie auch einen miniDisplay-Port. Zudem kann das Gerät auch mittels mitgeliefertem Stift bedient werden. Bei der Kapazität macht Microsoft keine Angaben, jedoch soll der Akku bis zu 9 Stunden durchhalten. Bilder nimmt das Tablet dank der verbauten 5 Megapixel starken Kamera auf.


Samsung Galaxy Tab S 8.4

Samsung hat sein Versprechen bislang schon mehr als wahr gemacht und eine wahre Tablet-Flut gestartet. Dabei präsentierte man in diesem Jahr auch die neue Tablet-Serie Galaxy Tab S. Insgesamt stehen zwei Modelle bereit, eines davon ist das Galaxy Tab S 8.4. Wie der Name schon vermuten lässt kommt hier ein 8,4 Zoll großes Display zum Einsatz. Zudem setzt Samsung hier auf die Super AMOLED-Technologie. Die Auflösung des Displays beträgt 2560 x 1600 Pixel. Das bedeutet, dass das Galaxy Tab S 8.4 eine Pixeldichte von 359 ppi erreicht. Für die Rechenleistung steht im Inneren ein Exynos 5420-Chipsatz bereit. Der Octacore-Chip bietet dabei jeweils vier Mal 1,9 GHz Taktfrequenz und vier Mal 1,3 GHz pro Kern an. Beim Arbeitsspeicher kommen insgesamt drei Gigabyte zum Einsatz. Für Daten bietet das Tablet einen Speicherplatz von 16 Gigabyte zur Verfügung, doch auch ein 32 Gigabyte-Modell kann gekauft werden. Bei Bedarf kann aber der Speicherplatz nochmals dank microSD Karte erweitert werden. Bilder nimmt das Gerät dank einer 8 Megapixel starken Kamera auf, die zudem auch über einen LED-Blitz auf der Rückseite verfügt. Frontseitig löst die Kamera mit 2,1 Megapixel auf. Standesgemäß bietet das Galaxy Tab S 8.4 Internetzugang per LTE Cat. 4 oder auch WLAN ac, je nachdem ob man unterwegs oder zu Hause ist. Auch ein Infrarot-Sensor, DLNA, Bluetooth 4.0 sowie GPS/GLONASS gehören zur Ausstattung. Der Fingerabdrucks-Scanner, den man bereits aus dem Galaxy S5 kennt, kommt auch hier zum Einsatz. Befeuert wird das Tablet dank eines 4900 mAh starken Akkus. Das Betriebssystem lautet auf Android 4.4 KitKat.


Samsung Galaxy Tab S 10.5

Auch die größere Version, das Galaxy Tab S 10.5, hat dabei hochwertige Technik verbaut. Ungewöhnlich dürfte aber sicher die Displaygröße sein. Statt den herkömmlichen 10,1 Zoll setzt Samsung hier auf 10,5 Zoll. Gleich ist hingegen die Display-Technologie, auch hier entschied sich der Hersteller für Super AMOLED. Überhaupt hat das Tablet mit seinem kleinen Bruder viel gemeinsam, etwa die Auflösung von 2560 x 1600 Pixel. Die Pixeldichte beträgt 288 ppi. Ebenso gleich ist auch der Chipsatz, der eingesetzt wird, ein Exynos 5420. Auch der Arbeitsspeicher bietet dem Nutzer eine Größe von drei Gigabyte. Für Daten steht ein 16 bzw. 32 Gigabyte großer interner Speicher zur Verfügung, den man bei Bedarf dank eines microSD Kartenslots erweitern kann. Für Bilder steht die gleiche 8 Megapixel starke Kamera bereit, die bereits beim Galaxy Tab S 8.4 zum Einsatz kommt, auch die Frontkamera ist identisch. Neben LTE Cat. 4 bietet das Galaxy Tab S 10.5 auch WLAN ac an, ebenso wie auch Bluetooth 4.0, DLNA, GPS/GLONASS und der berühmte Infrarot-Sensor. Auch der Fingerabdrucks-Scanner ist gegenüber dem kleineren Modell gleich. Einen Unterschied gibt es aber dennoch noch, der Akku umfasst eine Kapazität von strammen 7900 mAh, was aber aufgrund des größeren Displays kaum verwunderlich ist.








Samsung Galaxy Tab 4 7.0 / Galaxy Tab 8.0 / Galaxy Tab 10.1

Und weil es so schön war hat Samsung auch die neue Galaxy Tab 4-Reihe ins Leben gerufen. Hier stehen insgesamt drei verschiedene Versionen zur Verfügung, die sich allerdings nur ganz geringfügig unterscheiden. So gibt es etwa Unterschiede bei der Displaygröße. Das Galaxy Tab 4 7.0 bietet eine 7 Zoll großes Display, beim Galaxy Tab 4 8.0 sind es 8 Zoll und das Galaxy Tab 4 10.1 bietet ein 10,1 Zoll großes Touchpanel an. Gemein ist allen drei Tablets jedoch die Auflösung von 1280 x 800 Pixel. Somit liegt die Pixeldichte bei 216/189/149 ppi, je nach Modell. Auch beim verwendeten Chipsatz macht Samsung keine Unterschiede. In allen drei Modellen kommt der gleiche Snapdragon 400 Quadcore-Chipsatz von Qualcomm zum Einsatz. Die Taktrate des Chips liegt dabei bei 1,2 GHz pro Kern. Beim Arbeitsspeicher setzt der südkoreanische Hersteller auf 1,5 Gigabyte, und zwar bei allen drei Modellen der Galaxy Tab 4-Reihe. Einen kleinen Unterschied gibt es beim internen Speicher. Sowohl die 7 Zoll-Version als auch das Galaxy Tab 4 8.0 und Galaxy Tab 4 10.1 sind mit 16 Gigabyte Speicher erhältlich, allerdings bekommt man das Galaxy Tab 4 7.0 auch mit nur 8 Gigabyte Speicher, was das Tablet etwas günstiger macht. Ansonsten bieten alle drei Tablets auch einen microSD Kartenslot an. Bei der Konnektivität unterscheiden sich die Tablets dann aber. Das Galaxy Tab 4 7.0 gibt es sowohl mit 8 als auch mit 16 Gigabyte sowohl als WiFi-, als 3G- und als LTE-Version. Beim Galaxy Tab 4 8.0 steht das Modell als WiFi- und als LTE-Version zur Verfügung, ebenso auch beim Galaxy Tab 4 10.1. Zudem gibt es bei allen Modellen auch WLAN n. Zudem steht auch DLNA, Bluetooth 4.0 und GPS/GLONASS bei allen Geräten bereit. Bilder nehmen die beiden kleineren Tablets mittels 3,2 Megapixel-Kamera auf, das Galaxy Tab 4 10.1 bietet hingegen nur eine 3 Megapixel-Knipse. Dafür haben alle drei Displaygrößen die Frontkamera mit 1,3 Megapixel gemeinsam. Sowohl das Galaxy Tab 4 7.0 als auch der 8-Zöller kommen mit einem 4450 mAh starken Akku daher, das größere Galaxy Tab 4 10.1 bietet hingegen 6800 mAh an Kapazität. Identisch sind sie dann wieder beim Betriebssystem; es kommt Android 4.4 KitKat zum Einsatz.
 

smollie

Junior Mitglied
Dabei seit
14.09.2014
Beiträge
25
Modell(e)
Sony Xperia Z2, Ipad 3, Ipad Air Cellular 128GB,
Netzbetreiber
Telekom, 1 Und 1
Firmware
Android 4.4.4
Ich vermisse das neue Dell Tablet.
 

Robbie

Co-Admin
Dabei seit
22.06.2008
Beiträge
47.214
Ort
NRW
Modell(e)
Diverse
Netzbetreiber
O2/D1/D2
Firmware
Stock und CFW´s, ständig neue
PC Betriebssystem
MS Win 7, 8.1 und 10 / Ubuntu 11.x
Welches genau?
 

smollie

Junior Mitglied
Dabei seit
14.09.2014
Beiträge
25
Modell(e)
Sony Xperia Z2, Ipad 3, Ipad Air Cellular 128GB,
Netzbetreiber
Telekom, 1 Und 1
Firmware
Android 4.4.4
@Robbie: Dell Venue 8 7840: Ultraflaches Tablet mit vier Kameras angekündigt
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Robbie

Co-Admin
Dabei seit
22.06.2008
Beiträge
47.214
Ort
NRW
Modell(e)
Diverse
Netzbetreiber
O2/D1/D2
Firmware
Stock und CFW´s, ständig neue
PC Betriebssystem
MS Win 7, 8.1 und 10 / Ubuntu 11.x
Sorry, aber das Dell Tab wurde erst vor einigen Tagen vorgestellt. Der Artikel dagegen ist vom August. Leider reicht meistens nicht die Zeit um jeden Artikel auf einen aktuellen Stand zu bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:

sAueskraut

Junior Mitglied
Dabei seit
16.04.2014
Beiträge
15
Modell(e)
Sony Xperia Z
gibts kein neues Nexus Tablet in der nächsten Zeit?
 
Thema:

Neue Tablets 2014 – die wichtigsten Neuheiten des Jahres

Neue Tablets 2014 – die wichtigsten Neuheiten des Jahres - Ähnliche Themen

Samsung Galaxy A02s und Samsung Galaxy A12 - Was bieten die neuen Samsung Einsteigermodelle?: Samsung will auch Kunden im unteren Preisbereich abholen und hat darum nun zwei neue Geräte zu einem kleineren Preis vorgestellt. In diesem kurzen...
Samsung Galaxy A02s oder Xiaomi Poco M3 - Wer bietet mehr Smartphone für ca. 150 Euro?: Sowohl Samsung als auch die Xiaomi-Tochterfirma Poco haben neue Smartphones vorgestellt, die für ca. 150€ die sparsamen Kunden begeistern sollen...
Samsung Galaxy A21s oder Samsung Galaxy A50 - Ist das neue Samsung zum kleinen Preis besser?: Mit dem Samsung Galaxy A50 brachte Samsung ein Smartphone das durch sein Verhältnis von Preis und Leistung sehr beliebt wurde. Nun steht mit dem...
Samsung Galaxy Note 10 oder Samsung Galaxy Note 20 - Lohnt sich der Wechsel zum neuen Modell?: Mit den neuen Galaxy Note 20 Geräten hat Samsung wieder viele begeistert, aber kann man mit den neuen Modellen auch alte Nutzer zum Wechseln...
Samsung Galaxy S20 FE oder Samsung Galaxy S20 - Welches Gerät bietet nun mehr für sein Geld?: Samsung hat nun offiziell das Samsung Galaxy S20 FE vorgestellt und will bei dieser Fan Edition stark auf die Wünsche der Community eingegangen...
Oben