Nur ein Missverständnis: Kein Verbot von Apple-Geräten für Behörden in China

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"Chinesischen Behörden wird untersagt, dass sie Apple-Geräte kaufen und benutzen", so titelte es vor kurzem. "Nur ein Missverständnis", so nun die Richtigstellung durch chinesische Regierungsvertreter.nnAm vergangenen Mittwoch meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg, dass es den chinesischen Behörden untersagt wurde Apple-Geräte zu kaufen und zu benutzen. Vertreter der Regierung Chinas rudern nun zurück und sprechen von einem Missverständnis, dies meldet wiederum die Agentur Reuters.

Die Meldung von Bloomberg beruhte auf einer Einkaufsliste, welche chinesische Behörden nutzen, um ihre Ausstattung mit Computern, Smartphones und dergleichen abwickeln zu können. Auf dieser Liste waren keine Produkte von Apple mehr zu finden. Unter anderem fehlte das iPad, MacBook Air und MacBook Pro. Angeführt wurden Sicherheitsbedenken, welche auf Seiten der chinesischen Regierung gegenüber Produkten von Apple bestünden. Im Grunde eine plausible Kombination von Fakten, denn erst kürzlich wurde im chinesischen Staatsfernsehen das iPhone als ein Risiko der nationalen Sicherheit Chinas eingestuft.
Nun folgt die Rolle Rückwärts, Vertreter der chinesischen Regierung sprechen von einem Missverständnis. Bei der Einkaufsliste für die Behörden, auf denen die Produkte des kalifornischen IT-Herstellers nicht mehr zu finden waren, soll es sich um eine Liste mit stromsparenden Produkten gehandelt haben. Zwar erfüllen Apples-Produkte die Voraussetzungen, um in die Liste aufgenommen zu werden, dies sei bis dato allerdings noch nicht geschehen.
Ein weiterer Umstand, welcher zu Fehlinterpretationen geführt habe, sei der Umstand gewesen, dass Apple-Produkte in einem behördlichen Online-Store nicht mehr geführt wurden. Auch hierzu gibt es eine Verlautbarung der Regierungsvertreter. Die Produkte wurden kurzzeitig aus dem Angebot genommen, um Preisanpassungen durchzuführen.

Eine Entscheidung gegen Apple seitens der chinesischen Behörden, hätte das China-Geschäft der Kalifornier nachhaltig negativ beeinflussen können. Apple generiert aktuell ungefähr 16 Prozent seiner einnahmen in China. Insbesondere iPads und Macs sind in China stark gefragt. Die Verkäufe von iPads stiegen laut Tim Cook bis zum Sommer 2014 um 51 Prozent, der Absatz der Macs um 39 Prozent.
 
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