Phablets: Das sind die besten Smartlets

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Vor rund zwei Jahren machte der südkoreanische Hersteller Samsung mit dem Galaxy Note auf sich aufmerksam. Man läutete mit dem Gerät eine neue Geräte-Ära ein, die der Smartlets bzw. Phablets. Dabei ist die Definition der Geräte nach wie vor nicht ganz klar. In der Regel spricht man von einem Smartlet, wenn die Displaygröße bei über 5 Zoll liegt. So können Geräte mit einem 5,2 Zoll großen Touchscreen in der Regel bereits als Smartlet bzw. Phablet angesehen werden. Mittlerweile setzen aber immer mehr Hersteller auf solche Geräte, um die Vorzüge eines Smartphones mit denen eines großen Displays zu kombinieren. Gerade beim Betrachten von Videos und Bildern sind Smartlets mit größerem Display sehr gut.

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Das derzeitige Smarlet-Flaggschiff dürfte zweifelsohne das Galaxy Note 3 von Samsung sein, insbesondere weil einfach die Vorgänger-Modelle sehr bekannt sind. So wurde das Galaxy Note 3 erst Anfang September im Rahmen der diesjährigen IFA 2013 in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Und das Galaxy Note 3 hat dabei einiges zu bieten. Samsung setzt dabei auf die bewährte Super-AMOLED-Technologie und spendiert dem Nutzer ein 5,7 Zoll großes Display. Wie in der Highend-Klasse zu erwarten, löst das Galaxy Note 3 mit 1920 x 1080 Pixel auf und bietet dabei eine gute Pixeldichte von 386 ppi. Auch beim Chipsatz lässt sich Samsung nicht lumpen und setzt auf den Snapdragon 800 von Qualcomm. Der Quadcore-Chip leistet dabei 2,3 GHz je Kern und kann zudem auf starke drei Gigabyte RAM zurückgreifen. Und Arbeitsspeicher kann man ja im Grunde nie genug haben. Wer viele Anwendungen gleichzeitig öffnet, der wird wissen wie wichtig ein großer Arbeitsspeicher ist. Auch eine Version mit dem hauseigenen Exynos Octa-Chip gibt es, wobei der Snapdragon 800 in der LTE-Version Platz findet. Der interne Speicher ist beim Galaxy Note 3 32 Gigabyte groß, damit sollten einige Daten Platz finden auf dem Gerät. Zur Not kann aber auch eine microSD Karte eingesetzt werden, falls der Platz mal doch nicht reicht. Bilder nimmt das Smartlet mit 13 Megapixeln auf, die Frontkamera liefert immerhin noch 2 Megapixel. Interessant ist die Kamera aber auch dadurch, dass sie Videos mit 4K-Auflösung aufnimmt, also vierfacher Full-HD Auflösung. Derzeit sind kaum Geräte in der Lage, solche Videos zu drehen. Das Galaxy Note 3 verfügt über den schnellen Datenfunk LTE. Zudem gibt es auch GPS, WLAN ac, DLNA sowie Bluetooth 4.0. Ein tolles Feature beim Galaxy Note 3 ist zudem der S Pen, der Stifteingaben möglich macht. Dies ist mittlerweile bei der Galaxy Note-Reihe quasi Standard. Als Betriebssystem setzt Samsung auf Android 4.3 Jelly Bean. Womöglich wird aber auch das aktuelle Android 4.4 KitKat nicht lange auf sich warten lassen. Der Akku im Galaxy Note 3 ist 3200 mAh stark.

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Auch LG brachte in diesem Jahr sein neues Flaggschiff heraus. Mit einer Displaygröße von 5,2 Zoll zählt es aber quasi schon zu den Smartlets. Und das neue LG G2 steckt dabei voller Neuerungen. Wie erwähnt, das LG G2 bietet ein 5,2 Zoll großes IPS-Display, welches ebenfalls über die Full-HD Auflösung von 1920 x 1080 Pixel verfügt. Hier liegt die Pixeldichte bei starken 424 ppi. Auch beim Chipsatz geht LG keine Kompromisse ein und spendiert dem G2 einen bärenstarken Snapdragon 800 von Qualcomm. Dabei taktet der Quadcore-Chipsatz mit 2,3 GHz und kann auf insgesamt zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Interessant ist auch die Hardware-Ausstattung des Geräts. So bietet das Smartlet die Möglichkeit, zwei Anwendungen auf dem Display anzuzeigen. Auch QSlide ist eine Neuerung, bei der per Wischgeste bis zu drei Anwendungen aufgerufen werden können. Ebenfalls neu: Das Gerät lässt sich per KnockOn aus dem Standby holen. Dazu tippt man mit dem Finger zwei Mal auf das Display und schon sieht man den Lock Screen. Dass das G2 dabei den schnellen Datenfunk LTE bietet ist fast schon obligatorisch. Ebenfalls vorhanden ist GPS, DLNA, WLAN sowie Bluetooth in Version 4.0. Bilder nimmt das G2 mittels einer 13 Megapixel starken Kamera auf, die neben einem LED Blitz auch über einen optischen Bildstabilisator verfügt. Damit gelingen nahezu verwacklungsfreie Bilder. Für Videochats steht eine 2 Megapixel-Frontkamera zur Verfügung. Auch eine IR Diode ist vorhanden um etwa den Fernseher zu bedienen oder auch die Stereo-Anlage. Dazu kommt auch noch eine App namens Quick Remote zum Einsatz. Beim Betriebssystem hat sich LG auf Android 4.2 Jelly Bean festgelegt. Die Kapazität des Akkus liegt bei 3000 mAh, was aber für durchaus ordentliche Betriebszeiten reichen soll.

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Doch von LG gibt es ein weiteres Smartlet bzw Phabelt. Die Rede ist dabei vom LG Optimus G Pro. Wie man unschwer an der Namensgebung erkennen kann, ist das Gerät etwas älter und kam bereicht gegen Anfang des Jahres heraus. Durch den Namenszusatz „Optimus“ ist es also nicht in die aktuelle Highend-Liga von LG einzuordnen. Dennoch kann das Gerät noch auf gute Hardware zurückgreifen. Dabei kann das Optimus G Pro sogar einen größeren Touchscreen anbieten als das LG G2. Beim Optimus G Pro ist das IPS-Display 5,5 Zoll groß und verfügt dabei über eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Die Pixeldichte liegt bei immer noch guten 401 ppi. Etwas schwächer ist allerdings der verwendete Chipsatz. Statt eines Snapdragon 800 kommt „nur“ ein Snapdragon 600 Quadcore-Chip zum Einsatz. Dieser leistet 1,7 GHz je Kern. Für ausreichend Arbeitsspeicher ist ebenfalls gesorgt, dieser bietet zwei Gigabyte an. Der interne Speicher beim Optimus G Pro bietet Platz für 16 Gigabyte Daten. Wem das nicht ausreicht, der kann aber problemlos auf eine microSD Karte zurückgreifen. Für Bilder steht eine 13 Megapixel starke Kamera bereit, die zudem über viele Einstellmöglichkeiten verfügt. Frontseitig gibt es eine 2,1 Megapixel starke Kamera. Wie auch schon das LG G2 bietet auch das Optimus G Pro eine Infrarot-Diode an, mit der man mittels der App Quick Remote TV, Anlage, Receiver usw. steuern kann. Ebenso kommt auch hier QSlide um Einsatz. Auch das Optimus G Pro beherrscht den schnellen Datenfunk LTE. Zudem kann auch GPS, WLAN, HDMI via Adapter, DLNA und Bluetooth 4.0 genutzt werden. Die Ausstattung kann sich also durchaus sehen lassen. Als Betriebssystem kommt Android 4.1 Jelly Bean zum Einsatz. Für ordentlich Strom sorgt der 3100 mAh starke Akku, der sogar noch einen Tacken größer ausfällt als beim LG G2.

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Auch aus der chinesischen Fraktion kommt ein Smartlet. So wirklich durchsetzen konnte sich ZTE bislang aber noch nicht. Dabei bietet man mit dem Grand Memo gar kein so schlechtes Gerät an. So verfügt das ZTE Grand Memo über einen 5,7 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel. Rein von der Displaygröße ist man dabei auf Augenhöhe mit dem Galaxy Note 3. Hinsichtlich der Auflösung aber nicht mehr, hier bietet ZTE nur einen HD-Screen an. Entsprechend niedrig ist auch die Pixeldichte, diese liegt nur bei 258 ppi. Auch beim verwendeten Chipsatz gibt man sich eher genügsam und setzt einen Snapdragon S4 Pro ein. Dieser Chipsatz ist zwar schon etwas betagter, dennoch leistet der Quadcore 1,7 GHz je Kern und greift dabei auf große zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zurück. Für Daten steht ein 16 Gigabyte großer interner Speicher zur Verfügung, der sich zudem per microSD Karte erweitern lässt. Bilder nimmt das Smartlet mittels einer 13 Megapixel starken Kamera auf, an der Front kommt eine 1 Megapixel starke Kamera zum Einsatz, etwas für Videotelefonie. Auch der schnelle Datenfunk LTE wird unterstützt, was nicht unbedingt selbstverständlich ist. Darüber hinaus kommen auch WLAN, Bluetooth 4.0, DLNA und GPS zum Einsatz. Das Betriebssystem ist zum Release Android 4.1 Jelly Bean. Ob und wann ZTE aber ein Update nachschiebt ist noch unklar. Auch mit Strom wird das Gerät ordentlich versorgt, es kommt ein 3200 mAh starke Akku zum Einsatz.

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Ein weiteres chinesisches Smartlet ist das Huawei Ascend Mate. Im Gegensatz zu ZTE konnte sich Huawei aber schon eher auf dem Markt positionieren, nicht zuletzt mit dem extrem dünnen Ascend P6. Auch im Bereich der Phablets hat Huawei aber ein Gerät in diesem Jahr herausgebracht, das Ascend Mate. Dabei bietet das Ascend Mate einen durchaus riesigen Touchscreen an. Das IPS-Panel verfügt dabei über eine Größe von 6,1 Zoll und bietet eine Auflösung von 1280x 720 Pixel. Dies hat aber eine geringe Pixeldichte von nur 241 ppi zur Folge. Auch beim Chipsatz kommt etwas ältere Technik zum Einsatz. Huawei setzt dabei den eigenen K3V2 Quadcore-Chip ein, der pro Kern eine Taktrate von 1,5 GHz bietet. Dafür bietet der Arbeitsspeicher aber immerhin eine Größe von zwei Gigabyte. Intern hat man allerdings nur einen 8 Gigabyte großen Speicher. Wenigstens hat Huawei hier an einen microSD Kartenslot gedacht. Für Bilder steht dem Ascend Mate eine 8 Megapixel starke Kamera zur Verfügung. Diese zeigt jedoch Schwächen, sobald die Lichtverhältnisse etwas schlechter werden. Frontseitig kommt eine 1 Megapixel starke Kamera für Videochats zum Einsatz. Auf LTE muss der Nutzer ebenfalls verzichten. Mobil ins Internet geht es mit HSDPA (21,1 Mbit/s). Mit an Bord hat das Ascend Mate GPS, WLAN, DLNA und auch Bluetooth in Version 4.0. Beim Betriebssystem setzt Huawei auf Android 4.1 Jelly Bean. Stark ist das Ascend Mate allerdings beim Akku. Hier setzt Huawei auf insgesamt 4050 mAh Kapazität.

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Auch der Hersteller Acer wagt sich in den Smartlet-Bereich vor und brachte vor wenigen Monaten das Liquid S1 auf den Markt. Dabei handelt es sich, geht man nach der Displaygröße, um ein waschechtes Smartlet. Das IPS-Display ist 5,7 Zoll groß und verfügt dabei über eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel. Es hat also immerhin noch für eine HD-Auflösung gereicht. Dadurch fällt allerdings auch die Pixeldichte etwas zurück, das Liquid S1 kommt lediglich auf 258 ppi. Beim Prozessor setzt Acer auf einen MediaTek MT6589T, einen Quadcore-Prozessor. Dabei liegt die Taktfrequenz bei 1,5 GHz je Kern. Zudem kann der Prozessor auf einen ein Gigabyte großen Arbeitsspeicher zurückgreifen. Hier zeigt sich Acer etwas geizig. Auch der interne Speicher fällt alles andere als üppig aus. Gerade einmal 8 Gigabyte groß ist dieser. Dafür hat der Nutzer aber wenigstens die Möglichkeit, eine microSD Karte einzusetzen und dies dürfte wohl auch nötig sein. Auch auf LTE muss das Liquid S1 verzichten, Ausflüge ins Internet gibt es entweder per HSDPA mit bis zu 42,2 Mbit/s oder aber per WLAN. Ebenfalls zur Ausstattung gehört GPS, DLNA und Bluetooth 4.0. Bilder nimmt das Liquid S1 mittels einer 8 Megapixel starken Hauptkamera auf, frontseitig sind es immerhin noch 2 Megapixel. Das Betriebssystem lautet Android 4.2 Jelly Bean. Etwas schwachbrüstig kommt aber der Akku daher. Auch hier zeigt sich Acer sparsam und verbaut einen 2400 mAh-Akku. Insbesondere bei Surfen mit WLAN hält der Akku weniger lange durch wie die Konkurrenz.

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Und ein solcher Konkurrent kommt etwa mit dem Galaxy Mega 5.8 von Samsung. Dabei ist der Name fast schon Programm. Das Display wirkt groß, recht groß. Kein Wunder, bietet das Galaxy Mega 5.8 doch einen 5,8 Zoll großen LCD-Touchscreen. Auch hier liegt die Auflösung nur bei mageren 1280 x 720 Pixel. Andererseits, für Full-HD hat man ja auch die Möglichkeit, das Galaxy Note 3 zu nutzen. Hier taktiert Samsung geschickt. Die Pixeldichte liegt beim Galaxy Mega 5.8 bei 253 ppi. Angetrieben wird das Smartlet von einem Cortex-A9 Dualcore-Chipsatz, dessen Taktfrequenz bei 1,4 GHz liegt. Immerhin beim Arbeitsspeicher wollte man sich gütig zeigen und verbaut insgesamt 1,5 Gigabyte. Auch der interne Speicher mit 16 Gigabyte geht dabei halbwegs in Ordnung. Zudem besteht auch die Möglichkeit den microSD Kartenslot zu nutzen. Für Bilder steht eine 8 Megapixel starke Hauptkamera zur Verfügung. Auf der Vorderseite steht eine 1,9 Megapixel-Kamera an. Auch beim Galaxy Mega 5.8 muss man auf LTE verzichten. Es steht lediglich HSDPA mit bis zu 21,1 Mbit/s zur Verfügung. Dafür bietet das Gerät aber WLAN ac sowie GPS, Bluetoot 4.0 und DLNA. Ebenso gibt es MHL. Samsung setzt beim Galaxy Mega 5.8 auf Android 4.2 Jelly Bean als Betriebssystem. Somit hat das Smartlet ein relativ junges Betriebssystem. Der Akku hat eine Kapazität von 2600 mAh. Für ein Gerät dieser Größe nicht unbedingt üppig.

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Allerdings bietet Samsung nicht nur ein Galaxy Mega 5.8 an, auch ein Galaxy Mega 6.3 ist verfügbar. Und hier verrät es auch schon der Name, das Display ist fast schon riesig. Auch hier kommt ein LCD-Display zum Einsatz, welches über die gleiche Auflösung verfügt: 1280 x 720 Pixel. Entsprechend niedrig ist natürlich die Pixeldichte, die gerade einmal bei 233 ppi liegt. Etwas flotter geht es da schon beim Chipsatz zu. Hier setzt Samsung auf einen Snapdragon 400 Dualcore-Chip. Dieser leistet je Kern 1,7 GHz und greift zudem auf insgesamt 1500 Megabyte RAM zurück. Etwas klein fällt allerdings der interne Speicher mit 8 Gigabyte aus. Hier hat man aber die Möglichkeit, eine microSD Karte nachrzurüsten. Auch bei der Kamera halten sich die Unterschiede zum Galaxy Mega 5.8 in Grenzen. Es kommt eine 8 Megapixel starke Hauptkamera zum Einsatz, frontseitig eine 1,9 Megapixel-Kamera für Videochats. Unterstützt wird dabei der schnelle Datenfunk LTE. Ebenso bietet das Smartphone auch GPS, WLAN ac, DLNA und Bluetooth 4.0. Das Galaxy Mega 6.3 läuft dabei unter Android 4.2 Jelly Bean. Für ausreichend Strom sorgt ein 3200 mAh starker Akku, welcher auch eine sehr gute Performance abliefern soll.

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Auch HTC sprang in diesem Jahr erstmals auf den Zug der Smartlets auf. Und wie man von HTC durch das One Mini gewohnt ist auch mit einem neuen Gerät aus der One-Reihe. So stellte HTC das Gerät erst im Oktober vor, die Rede ist vom HTC One Max. Dabei bietet das erste Phablet von HTC einen 5,9 Zoll großen LCD-Touchscreen mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Dabei kommt die Pixeldichte auf einen akzeptablen Wert von 373 ppi. Wer nun allerdings glaubt, dass HTC das One Max genauso stark ausstattet wie etwa das One, der irrt. Denn es kommt lediglich ein Snapdragon 600 Chipsatz zum Einsatz. Zwar bietet auch der Snapdragon 600 vier Kerne an, diese takten jedoch nur mit 1,7 GHz je Kern. Dabei kann das One Max aber immerhin auf zwei Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Der interne Speicher beläuft sich auf 32 Gigabyte, wobei man bei HTC nun endlich gehört hat und einen microSD Kartenslot bietet. Für Bilder ist die bekannte UltraPixel-Kamera zuständig. Diese löst zwar nur mit 4 Megapixel auf, durch einen etwas größeren Sensor und größere Pixel will man so aber gute Bilder bei schwachem Licht realisieren. Ein Kritikpunkt beim One Max dürfte aber der fehlende optische Bildstabilisator sein. Die Frontkamera des One Max löst dabei mit 2,1 Megapixel auf und dürfte völlig ausreichend für Videochats sein. Auch beim Sound hat man sich am One orientiert und die nach vorn gerichteten BoomSound-Lautsprecher verbaut. Für Ausflüge ins Internet gibt es LTE und WLAN ac an Bord. Auch GPS, DLNA und Bluetooth 4.0 sind vorhanden. Ein weiteres Highlight dürfte der Fingerabdrucksscanner auf der Rückseite sein. Man platzierte diesen unterhalb der Kamera. Allerdings reicht es momentan lediglich zum Entsperren des Geräts. Ebenfalls vorhanden ist eine Infrarot-LED, die es dem Nutzer ermöglicht, Heimkino oder TV zu bedienen. Beim Betriebssystem bringt HTC Android 4.3 Jelly Bean zum Einsatz. Und auch der Akku im One Max hat mit 3300 mAh eine durchaus akzeptable Größe.

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Einen wirklichen Klopper brachte aber Sony im Sommer heraus. Bietet das Galaxy Mega 6.3 von Samsung schon einen großen Touchscreen kann Sony hier aber nochmals einen draufsetzen. Immerhin bietet das Xperia Z Ultra einen 6,44 Zoll großen Touchscreen an. Das Bravia LCD-Panel löst dabei mit 1920 x 1080 Pixel auf, was angesichts der schieren Größe aber auch dringend nötig ist. Die Pixeldichte beim Xperia Z Ultra beträgt dabei 342 ppi. Schnell ist das Sony-Smartlet ebenfalls unterwegs, denn zum Einsatz kommt ein schneller Snapdragon 800 Quadcore-Chipsatz, der eine Taktrate von 2,2 GHz je Kern bietet. Unterstützt wird der Chipsatz dabei von insgesamt zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Fast schon klein wirkt dabei aber der interne Speicher. Ist vom Bildschirm bis zum Chipsatz noch alles relativ groß spendiert Sony hier gerade einmal 16 Gigabyte. Diese lässt sich aber problemlos nochmals erweitern mit einer microSD Karte. Die Aufnahme von Bildern erledigt eine 8 Megapixel starke Kamera. Im Gegensatz zum Xperia Z1 liegen die Stärken also woanders. Frontseitig setzt Sony auf eine 2 Megapixel-Kamera. Interessant ist, dass man das Xperia Z Ultra auch per Stifteingabe bedienen kann ohne dafür aber einen Stylus zu nutzen. Nötig ist dafür lediglich ein Stift mit leitender Spitze, also etwa ein Kugelschreiber. Auch das Xperia Z Ultra bietet den schnellen Datenfunk LTE an. Zudem gibt es auch WLAN ac sowie GPS, DLNA und Bluetooth 4.0. Und wie bei der Xperia Z-Reihe üblich kommt auch ein wasser- und staubdichtes Gehäuse zum Einsatz. Als Betriebssystem steht Android 4.2 Jelly Bean zur Verfügung. Die Stromversorgung übernimmt ein 3000 mAh starker Akku.

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Ein recht ungewöhnlicher Hersteller eines Smartlets ist der chinesische Produzent Lenovo. Gerade in Sachen Smartphone oder Smartlet ist Lenovo doch eher unbekannt. Dennoch brachte man das Lenovo IdeaPhone K900 auf den Markt, welches über ein 5,5 Zoll großes Display. Die Auflösung liegt dabei standesgemäß bei 1920 x 1080 Pixel, was einer Pixeldichte von 400 ppi entspricht. Angetrieben wird das Smartlet von einem Intel Atom Z2580 Dualcore-Chipsatz, dessen zwei Kerne mit je zwei GHz takten. Der Arbeitsspeicher beträgt dabei ebenfalls zwei Gigabyte. Alles in allem bisher also eine nicht ganz so schlechte Ausstattung. Der interne Speicher beim IdeaPhone K900 beträgt 16 Gigabyte. Hier ist das Gerät also schon etwas limitiert. Und das setzt sich leider auch fort, denn einen Steckplatz für eine microSD Karte gibt es leider nicht. Bilder nimmt das K900 dabei mittels einer 13 Megapixel starken Kamera auf, wobei an der Front zudem auch noch eine zwei Megapixel-Kamera zum Einsatz kommt. Auch auf LTE muss man beim K900 verzichten, dafür gibt es aber HSDPA mit bis zu 42,2 Mbit/s. Auch WLAN, GPS, DLNA und Bluetooth kann das K900 bieten. Beim Betriebssystem setzt Lenovo auf Android 4.1 Jelly Bean. Etwas schwach erscheint aber der 2500 mAh starke Akku. Hier hätte es ruhig etwas mehr sein dürfen.

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Und nun zu zwei eher ungewöhnlichen Smartlets. Den Anfang macht dabei das relativ neue Galaxy Round vom südkoreanischen Hersteller Samsung. Dabei verrät der Name schon um was es geht, das gebogene Display. Samsung scheint dabei in der Entwicklung von flexiblen Displays einen Schritt vorangekommen zu sein und kann nun auch die Displays in Form bringen. Dabei bietet das Galaxy Round einen 5,7 Zoll großen Super-AMOLED-Touchscreen mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel an. Die Pixeldichte fällt dabei mit 386 ppi durchaus gut aus. Auch beim Chipsatz macht Samsung keine Gefangenen und verbaut den schnellen Snapdragon 800 von Qualcomm. Allerdings hat Samsung den Quadcore-Chip etwas heruntergetaktet, denn es kommt lediglich eine Taktfrequenz von 2 GHz zum Einsatz. Dafür kann das Gerät auf drei Gigabyte Arbeitsspeicher zurückgreifen. Den internen Speicher gibt Samsung mit 32 Gigabyte an, wobei die Möglichkeit gegeben ist, eine microSD Karte einzusetzen. Somit dürfte ein Speicherproblem kaum auftreten. Die Hauptkamera beim Galaxy Round hat eine Auflösung von 13 Megapixel. Immerhin schafft es die Frontkamera zu einer Auflösung von 2 Megapixel. Interessant ist auch die Beschichtung des Displays. Statt auf Glas setzt Samsung hier auf eine spezielle Kunststoffbeschichtung, die zum einen Reflexionen mindert, zum anderen aber auch eine direktere Toucheingabe ermöglicht. Auch die Form des Displays wirkt sich dabei gut gegen Spiegelungen aus. Neben dem schnellen Datenfunk LTE bietet das Galaxy Round auch WLAN, DLNA, Bluetooth 4.0 sowie GPS. Auch hier kommt Android als Betriebssystem zum Einsatz, die Version lautet auf 4.2 Jelly Bean. Zudem bietet Samsung auch einen 2800 mAh starken Akku an. Vorerst soll das Smartlet aber nur im Heimatmarkt verkauft werden. Vermutlich dürfen wir uns aber schon im nächsten Jahr auf das Gerät freuen.

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Auch LG hatte wohl die gleiche Idee wie Samsung (oder umgekehrt) und stellte seinerseits ebenfalls ein Smarlet mit gebogenem Display vor. So wurde das LG G Flex erst vor wenigen Wochen offiziell präsentiert. Und auch hier kommt die Bezeichnung Smartlet bzw. Phablet nicht von ungefähr. Das Display, ein Kunststoff-OLED-Panel, bietet eine Größe von 6 Zoll. Entsprechend bedient der Anwender auch hier über eine Kunststoffoberfläche. Die Auflösung des Geräts beträgt aber leider nur 1280 x 720 Pixel. Entsprechend ist die Pixeldichte auch nur bei einem Wert von 245 ppi. Dafür wird das Smartlet aber von einem starken Snapdragon 800 Chip von Qualcomm angetrieben, dessen Quadcore mit 2,26 GHz je Kern taktet. Auch der Arbeitsspeicher geht mit zwei Gigabyte durchaus in Ordnung. Gegenüber dem Konkurrenten um Samsung biegt sich das G Flex allerdings von oben nach unten, was letztlich im Querformat ein IMAX-ähnliches Erlebnis hervorrufen soll. Und auch die Rückseite bietet eine spezielle Beschichtung. Damit sollen kleinere Kratzer der Vergangenheit angehören, da diese Beschichtung eine Art Selbstheilungsfähigkeit mit sich bringt. Für Daten steht ein 32 Gigabyte großer interner Speicher zur Verfügung, der aber leider nicht per microSD Karte erweitert werden kann. Bilder nimmt das G Flex mittels einer 13 Megapixel starken Hauptkamera auf. Für Videochats steht eine 2,1 Megapixel Frontkamera bereit. Wie auch der Konkurrent Galaxy Round verfügt auch das G Flex über den schnellen Datenfunk LTE. Zudem bietet das Smartlet auch GPS, WLAN, Bluetoot 4.0 und DLNA, also quasi Standard. Als Betriebssystem kommt Android 4.2 Jelly Bean zum Einsatz. Für ausreichend Strom sorgt ein 3500 mAh starker Akku, der wohl lange Akkulaufzeiten garantiert.

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Nun hat sich auch der finnische Hersteller Nokia in größere Gefilde gewagt. Vor wenigen Wochen wurde das Lumia 1520 vorgestellt, ein Smartlet das durchaus überzeugen kann, rein von den technischen Daten. Wie bei Nokia üblich kommt das Lumia 1520 in buntem Gewand daher. Das Display bietet dabei eine Größe von 6 Zoll bei einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel. Das entspricht einer Pixeldichte von 367 ppi. Doch Moment, Windows Phone 8 und Full-HD? Ja, das geht, denn von Microsoft wurde das GDR3-Update für Windows Phone 8 released. Damit einhergehend gibt es nun endlich die langersehnte Unterstützung von Full-HD und auch Quadcore-Chipsätzen. Und auch hier hat Nokia gleich zugeschlagen, denn es kommt der bärenstarke Snapdragon 800 von Qualcomm zum Einsatz. Der Quadcore leistet dabei 2,2 GHz je Kern und kann auf starke zwei Gigabyte RAM zurückgreifen. Auch der interne Speicher ist mit 32 Gigabyte alles andere als klein. Und auch an einen microSD Kartenslot hat der finnische Hersteller gedacht. Für Bilder kommt eine 20 Megapixel starke Hauptkamera mit PureView-Technik zum Einsatz. Auch ein optischer Bildstabilisator ist an Bord. An der Front gibt es eine 1,2 Megapixel-Kamera. Auch beim Konnektivitätspaket gibt es einiges zu bieten. So kommt LTE für schnellen Datenverkehr zum Einsatz, ebenso wie auch WLAN und Bluetooth 4.0. Ebenso vorhanden ist auch DLNA und GPS. Beim Betriebssystem kommt, wie erwähnt, Windows Phone 8 GDR3 zum Einsatz. Die Kapazität des Akkus ist mit 3400 mAh durchaus ordentlich.

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Von Nokia gibt es aber noch ein weiteres Smartlet, das Lumia 1320. Zwar kommt auch dies mit einem 6 Zoll großen IPS-Display daher, die Auflösung beträgt dabei aber nur noch 1280 x 720 Pixel. Dadurch sinkt auch die Pixeldichte auf nur noch 245 ppi ab. Auch beim Chipsatz orientiert sich Nokia dabei eher an der Mittelklasse und bringt den Snapdragon 400 zum Einsatz. Der Dualcore taktet dabei 1,7 GHz und greift dabei auf einen Gigabyte Arbeitsspeicher zurück. Auch der interne Speicher ist mit 8 Gigabyte alles andere als üppig. Wenigstens haben die Finnen dabei an einen microSD Kartenslot gedacht. Für Bilder steht eine 5 Megapixel starke Kamera zur Verfügung, die zudem über einen Xenon-Blitz verfügt. Dieser soll für eine bessere Ausleuchtung sorgen. Die Frontkamera schafft dabei, wie auch beim Lumia 1520, eine Auflösung von 1,2 Megapixel, was aber für Videotelefonate durchaus reichen sollte. Man mag es zwar kaum glauben doch auch das Lumia 1320 verfügt über den schnellen Datenfunk LTE. Darüber hinaus stehen auch GPS, WLAN, DLNA und Bluetooth 4.0 zur Verfügung. Nokia bietet beim Lumia 1320, wie bei allen Lumia-Geräten, Windows Phone 8 als Betriebssystem an. Die Stromversorgung übernimmt dabei ein 3400 mAh starker Akku.

Smartlets oder auch Phablets scheinen auf dem Vormarsch zu sein. Immer mehr Geräte bieten Displaygrößen über 5 Zoll an. Grundsätzlich ist ein größeres Display natürlich schön, bietet es doch mehr Übersicht und ein größeres Bild beim Betrachten von Videos und Filmen. Allerdings ist die Handlichkeit nicht immer gegeben. Passte bei kleineren Smartphones die Bedienung noch mit einer Hand, kann es bei Smartlets schon schwieriger werden, besonders bei so großen Geräten wie dem Galaxy Mega 6.3 von Samsung oder dem Sony Xperia Z Ultra. Doch das ist nicht der einzige Schwachpunkt. Auch das Verstauen in der Hosentasche geht damit nicht mehr so leicht. Interessant dabei ist auch dass die allermeisten Geräte über Android als Betriebssystem verfügen. Lediglich Nokia bietet mit dem Lumia 1320 und dem Lumia 1520 Smartlets mit Windows Phone 8 an. Von den namenhaften Herstellern sind die Geräte dabei meist im Highend Bereich zu finden. Die günstigeren Modelle aus China hingegen eher im Mittelklasse-Bereich.
 
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