Samsung Galaxy Note 3 im Test

Diskutiere Samsung Galaxy Note 3 im Test im Samsung Galaxy Note 3 Forum Forum im Bereich Ältere Samsung Android Geräte; Am 04.09.2013 wurde auf der IFA Berlin das neue Samsung Galaxy Note 3 vorgestellt. Wie man aus der 3 erkennen kann, handelt es sich also um die...
Am 04.09.2013 wurde auf der IFA Berlin das neue Samsung Galaxy Note 3 vorgestellt. Wie man aus der 3 erkennen kann, handelt es sich also um die dritte Generation des Galaxy Note. Mit dem Galaxy Note 3 hat Samsung zumindest mit zwei üblichen Traditionen gebrochen, die bei neu vorgestellten Samsung Modellen vor kamen. Die Rückseite des Galaxy Note 3 fühlt sich deutlich hochwertiger an, als das bisher vorherrschende Plastik und als zweites, es sind kaum neue Software Features hinzugekommen. Ob das Galaxy Note 3 die Erwartungen erfüllt und ob es erneut neue Maßstäbe im Smartphone Markt setzt? Wir haben das Samsung Galaxy Note 3 einem ausführlichen Test unterzogen.

Verpackung und Lieferumfang:

Das erste, was einem sofort auffällt, wenn man die Verpackung in die Hand nimmt, ist der große Aufkleber auf der Seite, der wie berichtet, das Galaxy Note 3 mit einem Regionslock versieht. Wir berichteten bereits darüber und auch Samsung hat bereits erklärt, das die ganze Angelegenheit nicht so wild ist, wie es zuerst den Anschein hatte. Allerdings ist die Lage derzeit immer noch übersichtlich, da entgegen den Aussagen von Samsung im Internet zu lesen ist, das es in vielen Ländern nicht möglich ist, dortige günstige Prepaid Sims zu nutzen. Hier bleibt derzeit nur ein abwarten über, wie sich die Lage entwickelt.

Ansonsten handelt es sich wie seit der Einführung des Galaxy S4 üblichen umweltschonenden Verpackung und Kurzanleitungen um recyceltes Papier.

Im Lieferumfang gehören Akku, Ladegerät, ein spezielles USB 3 Kabel, InEar Kopfhörer sowie Ersatzspitzen für den S-Pen.

Die Maße des Galaxy Note 3 betragen 151,2 x 79,2 x 8,3 mm bei einem Gewicht von 168 Gramm.



Design und Verarbeitung:

In der Vergangenheit gab es immer Kritik, da Samsung immer an der Verwendung von Kunststoff Gehäusen, insbesondere bei der Galaxy Serie festhielt. Die anderen Hersteller konnten hier teilweise deutlich mehr bieten, insbesondere durch die Verarbeitung von Metallgehäusen. Das Gehäuse des Galaxy Note 3 wurde nun jedoch im Gegensatz zum Vorgänger optisch aufgewertet, sodass sich hier ein doch hochwertig erscheinendes Gehäuse Design ergibt.

Der Rahmen des Galaxy Note 3 der sich rund um das ganze Gerät zieht, glänzt nun in edlem Chrom und wurde zusätzlich mit einigen Rillen versehen, die ihm ein sehr interessantes Aussehen verleihen. Dass es sich hier nicht um Chrom, sondern um Plastik handelt, fällt auf den ersten Blick nicht auf. Man muss schon genauer hinsehen bzw. fühlen, um dieses feststellen zu können.



Verbessert wurde auch die Rückseite. Diese glänzt nun Lederoptik mit Steppnaht. Auch diese ist zwar aus Plastik, aber es fühlt sich eher wie Lederimitat an, da es durch eine etwas raue Struktur nicht so glatt ist. Die Illusion, dass es sich um eine Lederrückseite handelt, hat Samsung wirklich gut hin bekommen. Erst wenn man den Akkudeckel abnimmt, findet man wieder dieses labbrige Plastik, was immer auch zu Recht kritisiert wurde. Aber so oft nimmt man diesen ja nicht ab. Immerhin ist auch beim Galaxy Note 3 immer noch der Akku herausnehmbar.


Obwohl die Bildschirmgröße des Galaxy Note 3 um 0,38 cm gegenüber dem Note 2 angewachsen ist, haben sich die Gehäusemaße verringert. Die Höhe ist genau um 0,2 mm gewachsen, während die Breite um 1,8 mm verringert wurde. Und auch die Dicke des Note 3 ging von 9,45 mm auf 8,3 mm zurück. Dies hat Samsung dadurch erreicht, indem kaum noch Rahmen rund um das Display vorliegt. Platz wurde somit kaum verschenkt.

Da auch das Gewicht des Galaxy Note 3 auf 168 Gramm verringert wurde, ist selbst die Bedienung dieses großen Smartlets auch mit einer Hand möglich.

Insgesamt ist an der Verarbeitung und dem Design des Galaxy Note 3 kaum was auszusetzen.

Display:

Wie auch beim Galaxy S4 wird beim Note 3 ein Super-AMOLED Full HD Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel eingesetzt. Auch beim Galaxy Note 3 ist die Blickwinkelstabilität ausgezeichnet. Das Super-AMOLED zeigt wie immer einen sehr guten Schwarzwert, sowie erstklassigen Kontrast und Schärfe. Die Helligkeit des Galaxy Note 3 hat gegenüber dem Galaxy S4 nochmals zugelegt. Dank des großen Displays lassen sich Internet Seiten oder Texte auch ohne Zoom Funktion gut lesen.


Hardware: CPU und Speicher:

An Technik ist das Galaxy Note 3 im Bereich der Spitzenklasse anzusiedeln. Ein Qualcomm Snapdragon S800 Quadcore mit 2,3 GHz (bei der LTE Version) bzw. ein Samsung Exynos Octa 5 mit 1,9 GHz (bei der 3 G Version). Hinzu kommen eine Adreno 330 GPU, 3 GB RAM sowie 32 GB Speicher, von denen knapp über 25 GB nutzbar sind. Insgesamt ein Paket das in Verbindung mit der aktuellen Android Version Jelly Bean 4.3 für perfekte Performance sorgt. Bei den ersten Tests lief das Galaxy Note 3 ohne einen einzigen Ruckler.

Der Akku des Galaxy Note 3 wurde auf 3.200 mAh erhöht, also nochmals 100 mAh mehr als beim Note 2. Bluetooth 4.0, Infrarot-Sender zur Steuerung von Fernsehern oder Anlagen, WLAN mit a, b, g, n und ac sowie 2,4 und 5 GHz Band und als weiteres Highlight USB 3.0. Durch USB 3.0 wird das Übertragen von Daten zwischen dem Galaxy Note 3 nochmals schneller. Auf Wunsch kann aber auch ein normales USB 2.0 Kabel mit Micro USB Stecker verwendet werden. . An mobilen Verbindungen beherrscht das Galaxy Note 3 GSM, GPRS, Edge, UMTS, HSUPA, HSPA+ und LTE. LTE übrigens in allen deutschen Netzen.

Weiterhin ist ein Micro SD Karten Slot vorhanden, mit dem der Speicher des Galaxy Note 3 um bis zu 64 GB erweitert werden kann.

Software und Bedienung:

Viele Software Neuerungen hat Samsung diesmal dem Galaxy Note 3 nicht spendiert. Eher kann man es als Feintuning der bereits vorhandenen Apps sehen. Hier wurden bereits bekannte Funktionen sinnvoll erweitert. Spielereien wie Air View oder Smart Stay sind weiterhin vorhanden, aber nun auch teilweise ohne S-Pen benutzbar.

Gerade der S-Pen im neuen Galaxy Note 3 wurde von den Möglichkeiten erweitert. Im Gegensatz zu früher, als man handschriftlich Notizen verfasste und diese in den Apps verkümmerten, hat man nun ein sogenanntes Action Memo. Erstellt man beispielsweise handschriftlich eine Telefonnummer und einen Namen, kann man direkt aus der Notiz App diese ins Telefonbuch speichern, eine SMS senden oder auch anrufen. Sofern man mehrere Infos notiert hat wie auch eine Webseite oder eine Mail Adresse, kann man diese Notizen markieren und direkt eine passende Aktion aufrufen.

Doch der S-Pen Funktionen wurden noch weiter erneuert. Bereits beim Herausziehen des S-Pen wird auf dem Galaxy Note 3 wird eine App geöffnet. Diese Air Command genannte Funktion bietet die wichtigsten Stift Optionen und kann auch später durch den Druck auf den Knopf des S-Pen jederzeit aufgerufen werden. In diesem Menü befinden sich Apps wie Action Memo, Scrap Book, Screen Shot Notiz, S-Finder und S-Pen Fenster.

Mit S-Finder, der Name sagt es schon, kann man alle Infos auf dem Galaxy Note 3 suchen, wobei es egal ist, ob es Daten aus Scrap Book, handschriftliche Notizen oder Einstellungen sucht. Sehr gelungen ist hierbei die Umsetzung, das man direkt in den Suchergebnissen die entsprechenden Funktionen deaktivieren oder aktivieren kann, fast so, als wenn man direkt im entsprechenden Menü wäre.

Das Scrap Book ist eigentlich eine Sammelstelle für alles, was man sonst im Browser als Lesezeichen anlegen kann. Hier hat man aber meist keine gezielten Informationen und nach einiger Zeit wird es doch unübersichtlich. Mit Scrap Book geht es weitaus komfortabler. Einfach das gewünschte mit dem S-Pen umkreisen und schon wird der Ausschnitt abgespeichert. Hierbei werden sogar die Metadaten wie Links oder Ursprungsort festgehalten. Ebenso kann man selber zum Ausschnitt Nachrichten oder Tags erstellen. So bekommt man also nicht nur einfache Lesezeichen sondern personalisierte Informationen abgelegt.

Screenshot Notiz legt einen Screenshot an, auf dem man sofort handschriftliche Notizen anlegen kann.

Beim S-Pen Fenster kann man auf dem Homescreen ein Rechteck markieren. Anschließend erscheint das Pen Fenster. Hier handelt es sich um ein Fenster mit 8 Mini Apps wie Uhr, Taschenrechner, Youtube oder Google Hangout. Die Apps lassen sich frei auf dem Display platzieren und bleiben auch im Vordergrund. Die Größe lässt sich verändern. Auch ganz schließen kann man sie wieder.


Auf dem Note 2 konnte man Screenshots von Teilbereichen des Displays machen, indem man mit gedrückter Stylus Taste den Inhalt einkreiste. Beim Galaxy Note 3 wurde diese Funktion erweitert, sodass man jetzt verschiedene Formen des Ausschnittes wie eckig, rund oder sogar passgenau auswählen kann. Die bisher unregelmäßige Form, die beim einkreisen zwangsläufig entsteht, ist nun vorbei.

Beim Multiwindow scheint es jetzt auch voranzugehen. Offensichtlich haben die Entwickler von Apps nun die Möglichkeit, ihre Apps für MW anzupassen, sodass diese dann bei der Installation direkt in die MW Leiste hinzugefügt werden können.nnEine weitere nette App ist My Magazin. Diese scheint sich an Blink Feed von HTC anzulehnen, ist jedoch erst dann sichtbar, wenn man dieses durch einen Wisch vom unteren Rand nach oben hervorholt. Hier werden Nachrichten, Infos von sozialen Netzwerken und persönliche Nachrichten gesammelt. Natürlich lässt sich My Magazin auch seinen persönlichen Wünschen anpassen.

Telefonfunktion:

Wie auch schon beim Galaxy S4 gibt es auch beim Galaxy Note 3 die Möglichkeit, während des Telefonats eine Extra Lautstärke sowie die Rauschunterdrückung zu aktivieren oder deaktivieren. Diese sind beim Galaxy Note 3 direkt während des Telefonats sichtbar und müssen nicht erst übers Menü aufgerufen werden. Ansonsten gibt es nicht viel zur Telefon Funktion zu sagen, da diese auch beim Galaxy Note 3 zuverlässig funktioniert.

Kamera:

Auch die Kamera sowie deren Funktionen sind bereits aus dem Galaxy S4 bekannt und unterscheiden sich nicht bedeutend.

Fazit:

Das Samsung Galaxy Note 3 kann voll überzeugen. Die Kritikpunkte, die noch bei den Vorgängern vorhanden waren, wurden sämtlich ausgeräumt. Die Software wurde nicht komplett neu erstellt, sondern an den entscheidenden Stellen verbessert. Hinzu kommen die sehr gute Leistung sowie das verbesserte Design. Wenn der ausgerufene Preis von 749 Euro (derzeit schon unter 700 Euro) noch etwas fällt, wird auch das Galaxy Note 3 sich sicherlich hervorragend verkaufen.

Extra: Hier noch unseren ausführlichen Videotest des Samsung Galaxy Note 3:

 
G

Gast185332

Gast
Hallo

Habe mir gestern das Note 3 mal genauer angesehen, in einem Media Markt, also kein wirklicher Test...ein "daran fühlen" wars ;) Soweit gefällt das Gerät, die Farben typisch AMOLED für meinen Geschmack etwas zu kräftig, aber sehr Blickwinkelstabil und auch gut hell ist das Display. Den Stift hatten sie beim Aussteller natürlich entfernt, da kann ich nichts zu sagen.
Aber, Kapitel "Design & Haptik". Ok, ja man sieht das alles sauber verarbeitet ist, aber dennoch gruselte es mir auch hier wieder. Der silberne Rahmen fühlt sich sofort nach Kunststoff an, den musste man also nicht erst genau betrachten um das Material feststellen zu können. Sieht man dann aber genau hin, glänzendes Chrome auf Kunststoff und als solches in seiner billigen Version auch deutlich zu erkennen.
Die Rückseite, Geschmacksache, sieht witzig aus und fühlt sich gut an. Aber auch hier, schaut man hin ist das Imitat in Kunststoff leider sofort zu erkennen.

Ach Samsung, was treibt ihr da nur immer wieder? Tolle Technik in einem Gehäuse, das einem dann doch wieder die Haare zu berge treibt. Es nutzt alles nichts, wenn Kunststoff sauber verarbeitet ist (und das ist er beim Note 3!), wenn man diesen dann aber auf billige Art und Weise zu tarnen versucht fällt er umso mehr wieder auf.

Gruss
 
Thema:

Samsung Galaxy Note 3 im Test

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